Mit den A-fonds-perdu-Beiträgen für professionelle und halbprofessionelle Klubs will der Bundesrat dafür sorgen, dass in der Corona-Krise die Sportstrukturen nicht untergehen. Diese finanzielle Unterstützung liess viele Teams in der Schweiz aufatmen.

Die Beiträge sind aber an verschiedene Bedingungen geknüpft. Eine davon: Löhne von über 148'000 Franken müssen um 20 Prozent gekürzt werden. Für die Klubs eine komplizierte Ausgangssituation, denn ein solches Vorgehen verstösst eigentlich gegen das Arbeitsrecht. Deshalb werden derzeit diverse Alternativ-Szenarien diskutiert.

Wäre eine Reduktion der Gesamtlohnsumme besser, Herr Zahner?
00:48 min, aus Sport-Clip vom 23.11.2020

Vaucher über eine mögliche Aufstockung der Ausländer
00:34 min, aus Sport-Clip vom 23.11.2020

Das Positive an dieser Krise? Die National-League-Klubs ziehen alle an einem Strick. So laufen derzeit Gespräche über ein mögliches «Financial Fairplay», sprich eine Lohnobergrenze. Diese dürfte ein Klub zwar überschreiten, müsste aber eine Zahlungsleistung prozentual zum überschrittenen Betrag leisten.

Ein Miteinander in Sachen Transfers

Waren vor 6 Monaten noch nicht alle Klubs gesprächsbereit, so hat sich die Situation in der Zwischenzeit geändert. Auch bezüglich Transfers herrscht Konsens. So sagt ZSC-CEO Peter Zahner: «Wir haben einen Transferstopp vereinbart. Lohn- und Vertragsgespräche dürfen zwar geführt werden, aber nur mit den eigenen Spielern.»