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Aktuelle Leseempfehlungen: Ein historischer Roman, eine Graphic Novel und ein Schweizer Roman.
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Romane von Flurin Jecker und Irene Dische

Die Buchzeichen-Stammtischrunde diskutiert über «Ultraviolett», den 2. Roman des Schweizer Autors Flurin Jecker, und über den historischen Roman «Die militante Madonna» von Irene Dische.

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Der «Held» in «Ultraviolett» schwebt durch sein Leben in Berlin «wie ein scheiss Heissluftballon». Techno, Drogen und bitte keine Verantwortung übernehmen. Bis Mira auftaucht. Beschreibt Jeckers Debüt «Lanz» den Schwebezustand zwischen Kindheit und Jugend, dann ist «Ultraviolett» die Krise des Erwachsenwerdens. Das kommt teilweise mit viel Klischee und Plattitüden daher, der Roman findet aber besonders in der Mitte zarte und treffende Bilder für die Beziehung zwischen Eltern und ihren Nicht-mehr-Kindern, sagt Laura Leupi, die den Roman mit an den Stammtisch bringt.

Annette König hingegen ist hin und weg von Irene Disches historischem Roman «Die militante Madonna». Im Zentrum steht der Chevalier dÉon, den es tatsächlich gegeben hat. Er war Botschafter, Degenfechter, Spion, Schriftsteller, Soldat, mal Mann, mal Frau, wie es ihm gerade gefiel oder es die Lebensumstände von ihm verlangten.

Der Tipp der Woche kommt von Gastgeber Michael Luisier. Er empfiehlt die Graphic Novel «Erdogan» des türkischen Journalisten Can Dündar und des ägyptischen Cartoonisten Mohamed Anwar.

Buchhinweise:
Flurin Jecker. Ultraviolett. Haymon, 2021.
Irene Dische. Die militante Madonna. Hoffmann und Campe, 2021.
Can Dündar, Mohamed Anwar. Erdogan. Özgürüz Press, 2021.

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