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«Gott zum Gruss» oder «Hallo»?

Grussformeln sind Spiegel der Gesellschaft und dem Sprachwandel unterworfen. 1656 grüsste man sich mit «Gott gebe euch einen gutten Tag Gevatterin». Das heute übliche «Hallo» ist ein dagegen furztrocken. Wie konnten sich die Grussformeln so extrem verändern? Und wieso grüssen wir uns überhaupt?

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Täglich begrüssen und verabschieden wir uns vielfach. Wir grüssen im Vorbeigehen, wir grüssen zur Eröffnung eines Gesprächs, wir verabschieden uns mal flüchtig, mal innig. Was uns so selbstverständlich über die Lippen läuft, ist ein komplexes soziales System, in dem man schnell etwas falsch machen kann.

Nadia Zollinger und Markus Gasser von der SRF-Mundartredaktion machen eine Reise durch die Grussgeschichte und entdecken ein paar überraschende ursprüngliche Bedeutungen von geläufigen Grussformeln wie «Grüezi», «Sali» oder «Tschau».

Familiennamen, die verraten, wo eine Person herkam

Wer «Thuner» heisst, hatte irgendwann Vorfahren in Thun. Dasselbe beim Namen «Elsässer». Das ist leicht durchschaubar. Aber warum wird jemand nach einem Ort wie Thun benannt, jemand anderes aber nach einer Grossregion wie das Elsass? Wie adlig ist die Vergangenheit des Namens «Vonarburg»? Was haben «Soltermann» oder «Patzen» mit einem Herkunftsnamen zu tun? This Fetzer vom Schweizerischen Idiotikon hat die Antworten - auch zu den Familiennamen «Häfelfinger» und «Rohrbach».

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