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SRF / Sébastien Thibault
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Robert Schumann: Streichquartett A-Dur op. 41/3

«Nimm meinen herzinnigsten Kuss, deren ich Dir tausend geben möchte für die Freude, welche Du mir heute verschaffest!» Dies die Begeisterung Clara Schumanns für das Geschenk, das ihr Robert Schumann zu ihrem 23. Geburtstag verschafft hat: Die drei Streichquartette, veröffentlicht als Opus 41.

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Dass Clara Schumann ein zentraler Anker für Robert Schumanns Musik ist, kennen wir aus seiner frühen Klaviermusik immer wieder. Biographische Bezugspunkte sind in diesen Streichquartetten aber weniger wichtig. Schumann wollte als nun 32jähriger Komponist wachsen, über das Abgezirkelt-Private seiner früheren Werke hinaus. Gewidmet hat er die Streichquartette denn auch dem Freund Felix Mendelssohn, den Schumann unter anderem auch dafür bewunderte, dass er scheinbar so problemlos dem damaligen Musik-Übervater Ludwig van Beethoven gegenübertreten konnte. Was gerade mit der Gattung des Streichquartetts eben auch für Schumann Thema wurde.

Nicht zufällig hat Schumann drei Werke in ein Opus verpackt, so wie Beethoven in seinen Rasumowsky-Quartetten op. 59 auch.
Wie viel Beethoven steckt in dieser Musik? Und wie viel von Schumanns ureigenster Poesie? Das entscheiden unter anderem auch die Interpretierenden, über deren Aufnahmen des dritten Quartetts in dieser Sendung diskutiert wird.

Zu Gast bei Norbert Graf sind die Musikpublizistin und Geigerin Corinne Holtz sowie der Cellist Andreas Fleck.

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