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Cecile und Philippe treffen sich unerwartet im Zug.
Keystone
abspielen. Laufzeit 48 Minuten 9 Sekunden.
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«6 Uhr 41» von Jean-Philippe Blondel

Eine Affäre, und das Wiedersehen Jahrzehnte später. Nichtsahnend sitzt Cecile morgens im Zug. Müde nach einer schlechten Nacht im Haus ihrer Eltern. Da setzt sich Philippe zu ihr, ungefähr der letzte Sitznachbar, den sie sich gewünscht hätte. Ihre erste grosse Liebe, ihre erste grosse Enttäuschung.

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Natürlich erkennen sie sich, wie sie da so nebeneinandersitzend durch die Landschaft fahren. Aber zum Smalltalk haben beide keine Lust und keinen Mut. So schweigen sie und erinnern sich in lebhaften inneren Monologen an ihre gemeinsamen Jugend-Erlebnisse.

Vor ungefähr dreissig Jahren, ganz jung, hatten sie eine kurze Affäre. Damals hat Philippe Cecile in London bedenkenlos sitzen lassen. Für Cecile war das der Impuls für ein selbstbestimmtes, aktives Leben. Im Gegensatz zu Philippe ist sie gut gealtert. Schön, elegant, beruflich erfolgreich. – Schnell nähert sich der Zug seinem Ziel. Endet die Reise wirklich? Oder ist ein neuer Anfang möglich?

Das Hörspiel «6 Uhr 41» entstand auf der Basis der Dramatisierung von Annette Wunsch («Theater Triebgut»), die den Roman von Jean-Philippe Blondel für die Bühne bearbeitet hatte. Dabei fahren die Protagonisten nicht von Troyes nach Paris, sondern von Landquart nach Zürich. Philippe spricht Bündner Mundart, Cecile ist Aargauerin.

Mit: Annette Wunsch (Cecile), Gian Rupf (Philippe), Karin Berri (Kathleen), Adrian Sommer (Kondukteur), Franz Baumann (Minibar-Mann)

Aus dem Französischen von Anne Braun - Theaterfassung: Annette Wunsch - Mundartbearbeitung: Isabel Schaerer, Gian Rupf und Margret Nonhoff - Tontechnik: Franz Baumann - Musik: Michael Wernli - Hörspielfassung und Regie: Margret Nonhoff - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 48'

Das Hörspiel steht bis am 11.09.2022 zum Nachhören und Download zur Verfügung.

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