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Zubin Mehta dirigiert Richard Strauss in Mailand

Auch die Mailänder Scala hat wieder ihre Türen geöffnet. Ab September erklingt wieder Musik, und für eine konzertante «Traviata» hat das Haus den Dirigenten Zubin Mehta verpflichtet. Der nutzt den Moment, um anschliessend gleich Konzertantes nachzuschieben: Orchestrales von Richard Strauss.

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Das Eintauchen in die Orchesterfarben ist bei der Musik von Richard Strauss ein besonderes Erlebnis. Strauss' sinfonische Dichtungen sind ein Höhepunkt, von «Till Eulenspiegel» bis zum «Zarathustra». Die hier gespielte Tondichtung «Ein Heldenleben» ist nicht nur zeitlich umfangreich, sie geizt auch nicht mit Orchesterfarben. Der hier dargestellte Held ist Richard Strauss selbst.
Ganz anders zeigt sich Strauss in den Liedern, die im Konzert dieser kraftstrotzenden Selbstdarstellung vorangehen: Sie sind ein Rückblick des alten Komponisten auf eine vergangene Zeit. Nach Innen gerichtet und durchaus melancholisch.

Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Richard Strauss: Ein Heldenleben. Sinfonische Dichtung op. 40

Filarmonica della Scala
Zubin Mehta, Leitung
Camilla Nylund, Sopran

Konzertaufnahme vom 29. September 2020, La Scala, Mailand

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.