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Blinde Flecken punkto Rassismus

Vermeintlich tolerante Weisse halten sich für vorbildlich: man denkt global und ist alles andere als rassistisch. Welch arrogante Selbst-Lüge, schimpft die schwarze Britin Reni Eddo-Lodge. In ihrem Buch «Warum ich nicht länger mit Weissen über Hautfarbe spreche» entlarvt sie diskriminierende Muster.

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Seit Jahren ist die Journalistin und Autorin Reni Eddo-Lodge im Kampf gegen Rassismus aktiv; immer wieder hatte sie sich auf Diskussionen über Ungleichheit mit Weissen eingelassen, die partout ihre privilegierte Stellung in der Welt nicht wahrhaben wollten. Aber eines Tages platzte Reni Eddo-Lodge der Kragen und sie machte ihrer Wut in einem Blog Luft: «Warum ich nicht länger mit Weissen über Hautfarbe spreche». Der Blog verbreitete sich im Netz wie ein Lauffeuer und machte die damals 25-jährige zur Kultfigur.

Drei Jahre später hat Reni Eddo-Lodge den Blog und weitere Texte zum Thema als Buch publiziert, «um das Gespräch – paradoxerweise – fortzusetzen». Es wurde 2018 mit dem renommierten «British Book Award» ausgezeichnet und ist jetzt auf deutsch erschienen.

Bla*Sh, das Netzwerk Schwarzer Frauen in der Deutschschweiz, lud Reni Eddo-Lodge unlängst zur Lesung nach Zürich ein und organisierte drei Rassismus-Workshops, in denen u.a. eigenes diskriminierendes Verhalten entdeckt und reflektiert werden konnte.

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