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Wie kann ein liebevoller Umgang mit Demenzkranken aussehen, ohne dass der Angehörige sich in dieser Aufgabe verliert?
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Da und nicht da

Was heisst es, jahrelang an der Seite eines Menschen zu leben, der zwar physisch präsent aber psychisch und geistig abwesend ist? Es ist das Leben mit einem uneindeutigen Verlust. Angehörige von Demenzerkrankten kennen diesen Kraftakt.

Sie sind da und doch nicht da. Demenzerkrankte leben noch, aber sie sind nicht mehr die Personen, die sie einst waren. Die amerikanische Psychiatrieprofessorin Pauline Boss hat für diese Doppelbödigkeit den Begriff «ambigous loss» kreiert. Dieses Konzept des «uneindeutigen Verlustes» hilft den Angehörigen, sich in der eigenen Zwiespältigkeit und Zerrissenheit zu verstehen und anzunehmen.

Die Schweizer Geriaterin Irene Bopp-Kistler und die Filmemacherin Marianne Pletscher haben das wegbereitende Werk der Amerikanerin übersetzt und bearbeitet.

Wie kann ein liebevoller Umgang mit Demenzkranken aussehen, ohne dass der pflegende Angehörige sich in dieser grenzenlosen Aufgabe aufgibt und verliert? Was ist hilfreich am Konzept des uneindeutigen Verlustes? Darüber spricht Cornelia Kazis mit der Altersmedizinerin Irene Bopp-Kistler.

Buchhinweis:
Irene Bopp Kistler/ Marianne Pletscher: Da und doch so fern - vom liebevollen Umgang mit Demenzerkrankten. Rüffer & Rub

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