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Eine Rolltreppe, die für viele nach unten fährt – so beschreibt Oliver Nachtwey «Die Abstiegsgesellschaft».
Imago/Westend61
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Das Gespenst des Abstiegs

Die Zeit des Aufschwungs ist vorbei, sozialer Aufstieg wird seltener. Besonders der untere Mittelstand fürchtet um seine Zukunft. «Kontext» ist dem Gespenst des Abstiegs auf der Spur.

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Ein Drittel der Gesellschaft werde abgehängt, sagt der Soziologe Oliver Nachtwey. In seinem Buch «Die Abstiegsgesellschaft» vergleicht er die Gesellschaft mit einer Rolltreppe, die für wenige nach oben, für viele aber nach unten fährt.

Anders als in Deutschland sei die soziale Mobilität in der Schweiz in den letzten hundert Jahren insgesamt stabil geblieben, sagt die Soziologin Julie Falcon (Universität Lausanne). Weshalb? Doch Menschen über 50 droht auch hier der Abstieg.

Der Kanton Aargau hat daher die Kampagne «Potenzial 50 plus» ins Leben gerufen. Sie soll auf die Erfahrung und das Know-How der über 50-jährigen aufmerksam machen.

Buchhinweis:
Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft - Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne. edition suhrkamp

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