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Dr. Emmett Brown im Filmklassiker «Back to the Future».
Imago/United Archives
abspielen. Laufzeit 55:05 Minuten.
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Die Faszination von Zeitreisen: Zurück in die Zukunft?

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, die Zeit zu überwinden? Würden Sie lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen? Wenn auch Zeitreisen in der Realität (noch) nicht möglich sind, so sind Protagonisten in Literatur und Film schon längst in unterschiedlichen Zeitebenen unterwegs.

Da verändert Marty McFly im Science Fiction Klassiker «Back to the Future» in der Vergangenheit seine eigene Zukunft. Oder der Protagonist in John Wrays neuem Roman «Das Geheimnis der verlorenen Zeit» fällt gleich ganz aus der Zeit.

Kontext taucht ab in die Welt literarischer und filmischer Zeitreisen, fragt nach, inwiefern Science-Fiction Wünsche und Ängste einer Gesellschaft abbilden kann und prüft, ob Zukunftsutopien auch schon mal von der Gegenwart eingeholt wurden: In einem Beitrag über John Wrays neuen Roman und in einem Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Simon Spiegel.

Einzelne Beiträge

Kontext
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Realitätscheck: Die Suche nach dem Wesen der Zeit Box aufklappen Box zuklappen
25:27 min, Michael Hillebrecht
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Der neuste Roman des US-amerikanischen Autors John Wray steht in einer langen Tradition von literarischen Zeitreisen. «Das Geheimnis der verlorenene Zeit» ist eine Recherche über mehrere Generationen hinweg zum Rätsel der Zeit.

Ist Ottokar Toula im Jahr 1903 tatsächlich eine Zeitreise geglückt? Wie in allen seinen Romanen stellt John Wray auch hier gesellschaftliche Aussenseiter ins Zentrum seiner Erzählung. Eine Begegnung mit dem Autor – und der Zeit.

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Das Grossvater-Paradox und andere Zeitreisephänomene Box aufklappen Box zuklappen
25:05 min, Brigitte Häring, Simon Spiegel
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Im Science-Fiction-Klassiker «Back to the Future» aus dem Jahr 1985 löscht der Protagonist Marty McFly beinahe seine eigene Existenz aus, als er auf einer Zeitreise ins Jahr 1955 die Beziehung seiner Eltern verändert.

Das Kino und der Zeitreise-Roman «Die Zeitmaschine» von H.G. Wells aus dem Jahr 1895 haben das gleiche Geburtsjahr. Der Film ist also seit jeher ein Ort für Reisen durch die Zeit.

Simon Spiegel, Filmwissenschaftler und Science-Fiction-Spezialist, spricht über filmische Zeitreisen und was sie mit Gesellschaftsutopien zu tun haben.