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Volksbühne bei Nacht
Wikimedia / Schlaier
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Die Volksbühne in Berlin: Eine Ära geht zu Ende

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz steht vor einem Wechsel: Frank Castorf muss nächstes Jahr nach 25 Jahren den Intendantensessel räumen. Sein Nachfolger Chris Dercon soll das Haus neu ausrichten. Was nur eine Personalie sein könnte, erhitzt die Gemüter weit über Berlin hinaus.

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Dieser Intendantenwechsel schlägt hohe Wellen: Mit der Einsetzung des belgischen Museumskurators Chris Dercon als neuen Intendanten der Volksbühne wird eine kulturpolitische Weichenstellung versucht, die von vielen kritisiert wird.

Die Volksbühne steht seit Jahrzehnten für ein einzigartiges Theaterexperiment und Frank Castorf ist einer der wichtigsten Theaterregisseure seit den 90er-Jahren. Nun werde es nur noch globalisierte Kuratorenkost geben, erhitzen sich die Kritiker.

In welche Richtung verändert sich die Berliner Theaterlandschaft? Weshalb wird die Debatte um die Zukunft der Volksbühne so erbittert und emotional geführt?

Peter Voegeli beschreibt, wie sich die Gegend um den Rosa-Luxemburg-Platz im ehemaligen Berliner Osten in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Die Volksbühne als politische Trotzburg oder als Gentrifizierungsmotor?

Tobi Müller hat mit Künstlern und Beobachterinnen gesprochen und sagt, weshalb der Streit um die Berliner Volksbühne auch ein Symptom für eine Theaterlandschaft ist, die Mühe mit Veränderungen hat.

Carena Schlewitt, die Direktorin der Kaserne Basel, ist in der DDR aufgewachsen und hat viele Jahre an verschiedenen Theatern in Berlin gearbeitet. Im Gespräch mit Dagmar Walser blickt sie auf die Ära Castorf zurück und erklärt, woher die Aufregung kommt und was der Wechsel bringen kann.

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