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Diese Nüsse sind Fairtrade: eine Cashew-Nuss-Fabrik in Burkina Faso.
SRF
abspielen. Laufzeit 55:50 Minuten.
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Fair Trade? Zwischen Versprechen und Realität

Fairtrade-Produkte boomen. Doch wem nützt der so genannt «Faire Handel» eigentlich? Den Produzenten im Süden oder in erster Linie den Wohlstandsnationen im Norden?

Vor rund 20 Jahren schafften Produkte aus dem fairen Handel den Sprung aus der Nische in die Grossverteiler. Heute sind die Schweizer Konsumenten und Konsumentinnen Weltmeister, wenn es um den Kauf von Fairtrade Produkten geht. In keinem anderen Land wird dafür mehr Geld ausgegeben.

Fairtrade-Zertifizierungen versprechen den Produzenten und Produzentinnen im Süden ein garantiertes Mindesteinkommen für ihre Produkte und schaffen damit mehr Sicherheit für das schwächste Glied in der Handelskette.

Fairtrade hat aber auch Kritiker. Sie monieren, dass die Versprechen von Fairtrade nicht wirklich eingelöst werden und dass letztlich – auch bei Fairtrade – vor allem die Länder im Norden profitieren.
Wo steht die Fairtrade Bewegung heute?

Studiogäste:
Andreas Jiménez, Geschäftsleiter Max Havelaar Schweiz und Adrian Wiedmer, Geschäftsführer Gebana Schweiz

Einzelne Beiträge

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Ist das eine gerechte Cashew-Nuss? Box aufklappen Box zuklappen
20:21 min, Anna Jungen
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Was heisst es, in einem der ärmsten Ländern der Welt in Fairtrade zu investieren? Die Firma Gebana, Fairtrade-Pioniere in der Schweiz, wagt den Neustart im westafrikanischen Burkina Faso.

Ein Reportage zwischen Cashewfeld, Fabrikanlagen und Mindestlöhnen.

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Fairtrade: Die Vermarktung der Armut? Box aufklappen Box zuklappen
09:06 min, Christoph Keller
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Fairtrade ist nicht immer fair - Fairtrade ist oft ungerecht. Das sagt der senegalesische Ökonom Ndongo Sylla, der ein Buch geschrieben hat mit dem provokanten Titel «Marketing Poverty to benefit the Rich» - zu deutsch: Armut vermarkten, damit die Reichen profitieren.

Christoph Keller hat mit Ndongo Sylla gesprochen und ihn zuerst gefragt: warum der provokative Titel zu seinem Buch?