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Frauenstimmrecht Schweiz – ein langer, zäher Kampf

Der Kampf war zäh und lang: Die Schweizerinnen waren seit 1848 Staatsbürgerinnen, blieben aber bis 1971 ohne Stimmrecht. Sie hatten bis dahin politisch kaum etwas zu sagen, bis sie schliesslich auf die Barrikaden gingen.

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Als es in den 1960er-Jahren darum ging, ob die Schweiz die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert, wurden die fehlenden politischen Rechte der Schweizer Staatsbürgerinnen kritisiert. Diese Auseinandersetzung führte bei der Abstimmung am 7. Februar 1971 zu einer Wende: Sie fiel mit 66 Prozent Ja zu Gunsten der Frauen aus.

«Kontext» steigt ins Archiv und diskutiert die damalige Debatte im historischen O-Ton mit der Historikerin Elisabeth Joris, die als junge Frau eine Staatsbürgerin ohne Stimmrecht war, und mit Qëndresa Sadriu, einer der jüngsten Politikerinnen der Schweiz.