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Kontext-Sommerserie: Kleines Land gross im Übersee-Geschäft (9/9)

Basler Missionare, Neuenburger Handelsgesellschaften und Glarner Unternehmer reisten bereits im 18. Jahrhundert übers Meer nach Asien, Afrika und Amerika. Ihre Handelstätigkeit Übersee hat die Schweiz zu einem der wohlhabendsten Staaten gemacht.

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Das Bild der Schweiz als Volk von Bauern und Hirten trügt: Das Land wurde vielmehr geprägt durch eine starke Handelstätigkeit in Übersee, die seinen Reichtum begründet hat: Kaufleute reisten bereits im 18. Jahrhundert übers Meer nach Asien, Afrika und Amerika, verkauften dort Stoffe, Stickereien und Uhren und brachten Kolonialwaren wie Zucker, Kaffee und Kakao zurück. Sie betrieben - wie etwa auf den Antillen - Plantagen mit Sklaven, eröffneten Warenhäuser in Westafrika und gründeten Schokoladefabriken in den USA. «Kontext» beleuchtet dieses kaum erforschte Kapitel der Schweizer Geschichte.

Literatur:
Boesch, Ina: Weltwärts. Die globalen Spuren der Zürcher Kaufleute Kitt. Baden 2021. (Verlag Hier + Jetzt)
Franc, Andrea: Im Austausch mit der Welt. Schweizer Unternehmen im 19. und 20. Jahrhundert. Baden 2021. (Verlag Hier + Jetzt)
Franc, Andrea: Wie die Schweiz zur Schokolade kam. Der Kakaohandel der Basler Handelsgesellschaft mit der Kolonie Goldküste (1893-1960). (Reihe Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Band 180). Basel 2017. (Verlag Schwabe)

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