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Der deutsche Künstler Julian Rosefeldt bringt «Manifesto» mit Cate Blanchett ins Kino.
Keystone
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Künste im Gespräch: Manifesto, Russo, Radio

Die Zeit der grossen Kunst-Manifeste ist vorbei. Ausser für den deutschen Künstler Julian Rosefeldt. Er bringt «Manifesto» mit Cate Blanchett ins Kino. US-Schriftsteller Richard Russo findet seine Helden in den Kleinstädten ohne Zukunft. Und immer mehr Festivals leisten sich temporäre Radios. Wozu?

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Die Futuristen hatten eines, Dada sowieso und die jungen Wilden protestierten in Oberhausen mit einem Manifest gegen «Opas Kino». Julian Rosefeldt hat das Prinzip des Manifestes zuerst mit einer Installation ergründet und dann einen grossen Kinofilm dazu gemacht – mit Cate Blanchett in dreizehn verschiedenen Rollen.

Die Leute, die für Trump gestimmt haben, sind auch die Leute, die ihrer Zukunftslosigkeit zum Trotz nicht aufgeben. Der amerikanische Autor Richard Russo hat einen Blick und eine Sprache für diese Menschen ohne Perspektive, ohne Ausbildung, ohne Geld.

Immer mehr Festivals richten sich temporäre Radios und eigene Sendungen ein. «Radio Antenne» nennt das Musikfestival Bern seins, das Lucerne Festival sendet gemeinsam mit geflüchteten Jugendlichen als «Radio Identity». Was und wen wollen sie damit erreichen? Und ist das die Begeisterung am Medium und nur gut gemachte PR?

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