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Künste im Gespräch – zweimal Musik plus einmal Kino

Künste im Gespräch geht den Arbeitsbedigungen von Jazzmusikerinnen nach und porträtiert den im Libanon mit Auftrittsverboten belegten Musiker Firas Abou Fakher. Und: Der Regisseur Dani Levy erzählt, wie er seine Kinoversion der Känguru-Chroniken umzusetzen gedenkt.

Die Känguru-Chronik ist Kult und soll jetzt ins Kino kommen. Angefragt für die Umsetzung wurde der Schweizer Regisseur Dani Levy. Im Gespräch erzählt er, wie er diese gestaltet hat. Auch der Musiker und Mit-Gründer der libanesischen Indie-Pop-Band «Mashrou Leila», Firas Abou Fakher erzählt von seiner Arbeit.

Allerdings geht das dabei eher um die Frage, wie er trotz Auftrittsverbot im Libanon mit seiner Musik Widerstand zu leisten vermag. Auch als «Minderheiten» bezeichnen könnte man die wenigen Schweizer Jazzmusikerinnen: Doch wie gehen sie um mit diesem Status? Wollen diese Frauen überhaupt als Minderheit behandelt werden? Wie soll man über ihre Geschlechtszugehörigkeit reden und welchen Einfluss hat Gender ganz konkret auf die Tätigkeit einer Musikerin, eines Musikers?

Einzelne Beiträge

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Firas Abou Fakher: «Als Musiker nimmt man Risiken auf sich» Box aufklappen Box zuklappen
16:21 min, Elisabeth Baureithel
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Firas Abou Fakher ist Komponist, Produzent und Musiker aus Beirut und einer der Gründer von «Mashrou' Leila». Mit ihrer guten Laune und ihren tanzbaren Stücken in arabischer Sprache ist die libanesische Indie-Pop-Band weltweit ein Publikumsmagnet. Denn ihre Themen sind universell: Religion und Politik, Terror und Korruption, Gewalt gegen Homosexuelle und Frauen. Doch diese Offenheit führt zu Problemen, ist gar gefährlich. Firas Abou Fakher spricht über seinen Alltag als Musiker, erzählt von Zensur und Auftrittsverboten. Und über die Kraft der Musik, vor der sich viele ihrer Gegner fürchten.

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Wie geht es Schweizer Jazzmusikerinnen? Eine Bestandesaufnahme Box aufklappen Box zuklappen
17:40 min, Annina Salis
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Auch wenn Schweizer Jazzmusikerinnen nur wenige Prozent der Szene ausmachen, kann man von einer selbstbewussten Minderheit sprechen, die aufholt. Aber wollen diese Frauen überhaupt als Minderheit behandelt werden? Wie soll man über ihre Geschlechtszugehörigkeit reden, und welchen Einfluss hat Gender ganz konkret auf die Tätigkeit einer Musikerin, eines Musikers?

Die Pianistin Anicia Kohler und die Saxofonistin Sarah Chaksad erzählen von ihrem Alltag und geben Einblick in eine neue Publikation: Im Rahmen der Schaffhauser Jazzgespräche haben sie sich auch theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt.

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Dani Levy zu seiner Kinoversion der Känguru-Chroniken Box aufklappen Box zuklappen
14:38 min, Michael Sennhauser
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Die «Känguru-Chroniken» von Marc-Uwe Kling mauserten sich über rund zehn Jahre hinweg vom Kleinkunst-Gag zum Berliner Szene-Knüller und schliesslich über Radio-, Buch- und Hörbuch-Ausgaben zum generationenübergreifenden Kultphänomen. Regisseur Dani Levy erzählt, wie er das Känguru über seine Kinder kennenlernte, das Regie-Angebot seiner Produktionsfirma annahm und schliesslich mit Autor Marc-Uwe Kling das anarchisch-kommunistische Beuteltier als State-of-the-Art-Motion-Capture-Kreatur mit realen Schauspielern auf die Leinwand brachte.