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Literatur im Gespräch

Der Stich einer Wespe? Nein! Ein perfider Mord. Mit «Das perfekte Gift» schreibt der russische Autor Sergej Lebedew einen Polithriller, der an reale Giftanschläge der jüngsten Zeit denken lässt.

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Ein russischer Ex-Geheimdienstagent, der in Deutschland untergetaucht ist, wird bei einem Giftanschlag ermordet. Es ist ein Gift, das ein Chemiker in einem geheimen Labor in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt hat. Nur er kann bei der Ermittlung des Mordes helfen, da das Gift kaum mehr nachgewiesen werden kann. Doch das bringt ihn in Gefahr. Denn auch der Chemiker ist nach dem Zerfall der Sowjetunion in den Westen geflüchtet und untergetaucht. Das tödliche Gift, abgefüllt in Parfum-Flakons, hat er damals mitgenommen. Jetzt, viele Jahre später, sind Auftragskiller aus Putins Russland unterwegs, die ihn mit seinem eigenen Gift töten sollen. Was wie ein aktionsreicher Agententriller tönt, ist ein subtiler und hochpolitischer Roman. Der Autor Sergej Lebedew geht darin den Spuren der chemischen Kriegsführung nach und erzählt, was passiert, wenn sich die Wissenschaft in den Dienst eines diktatorischen Regimes stellt. Weitere Bücher in der Sendung: «Die jüngste Tochter « von Fatima Daas, einer jungen französischen Muslima. Der Roman gilt als Debut-Überraschung und hat eben den internationalen Literaturpreis gewonnen. Und das dritte Buch heisst «Eine runde Sache», geschrieben von Tomer Gardi.

Buchhinweise:
Sergej Lebedew. Der perfekte Mord. S. Fischer, 2021.
Fatima Daas. Die jüngste Tochter. Claassen, 2021.
Tomer Gardi. Eine runde Sache. Droschl, 2021.

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