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«Living in a material world»: Musik zwischen Kulturgut und Ware

Von Madonna und «Material Girl» über «Cant Buy Me Love» von den Beatles bis «Money, Money, Money» von ABBA: Songs über Geld gibt es viele. Und weltweit werden Musikartikel gesammelt oder in Instrumente investiert. Denn was «alt» oder «vintage» ist verspricht heute hohe Renditen.

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Bob Dylan und Paul Simon haben die Rechte an ihrer Musik kürzlich verkauft, Taylor Swift dagegen nimmt ihre alten Songs nochmal neu auf, weil sie ihr nicht gehören. Verlagsrechte haben sich in der Musikbranche zu einem wertvollen Gut entwickelt und auch historische Musikinstrumente erfreuen nicht nur die Ohren, sondern auch das Bankkonto von Anlegern. Seit den 1960er Jahren sind die Preise kontinuierlich gestiegen und erzielen jährlich Wertsteigerungen von bis zu 15 Prozent. Reich sammeln kann sich im Grunde aber jeder Musikfan. Flohmärkte, Antiquariate oder die verstaubte CD-Sammlung – nie gab es so viele Möglichkeiten auf Musikartikel zuzugreifen wie heute.

In «Kontext» sprechen wir über Urheberprozesse und Anreize seine Musik zu verkaufen. Wir werfen einen Blick auf das manchmal komplizierte Verhältnis von Musiker:innen und Eigentümer:innen und lassen uns von einem Sammler seine Schätze zeigen.

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