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Jim Knopf
imago images / epd
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Lummerland und Kummerland, was uns Jim Knopf über Rassismus lehrt

Am 9. August 1960 klettert ein kleiner Junge aus einem Postpaket. Jetzt feiert er einen runden Geburtstag, ist aber trotzdem Kind geblieben. Michael Endes Geschichte «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» begeistert auch noch nach 60 Jahren weltweit und scheint so aktuell wie nie.

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«Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer...» – spätestens seit die Augsburger Puppenkiste Endes Kinderbuchklassiker in den 1960er und 1970 Jahren auch zum Fernseh- und Bühnenklassiker gemacht hat, gibt es wohl kaum jemanden, der diese Melodie nicht mitpfeifen könnte.

Das «Lummerlandlied» ist heute Kult, genauso wie die Geschichte des kleinen Jungen Jim und seines Freundes Lukas, dem Lokomotivführer.

Doch bis Gross und Klein mit den beiden und der Lokomotive Emma in die weite Welt ziehen, auf einer wundersamen Reise fremde Länder entdecken, Gefahren trotzen und einen bösen Drachen besiegen konnten, war es ein weiter Weg für Michael Ende – durch die Lektorate mehrerer Verlage, die das Manuskript fast alle ablehnten.
Dabei steckt in «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» so viel mehr als eine spannende Abenteuergeschichte für Kinder. Erwachsene sehen in «Jim Knopf» auch einen politischen Kommentar.

In «Kontext» erzählen wir vom Erfolg des Kinderbuchs und wollen wissen, welche Rolle die mediale Vermarktung dabei spielte. Und wir fragen: Welche Bedeutung hat Jim Knopf noch heute? Und was lehrt uns die Geschichte punkto Toleranz?

Buchhinweis:
- Die Jim-Knopf Bücher sind im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen; das Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst, bei Silberfisch.
- Julia Voss: «Darwins Jim Knopf» ist erschienen bei S. Fischer Wissenschaft

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