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Sigmund Freud erhoffte sich von der Naturwissenschaft Beweise zu erhalten für seine Theorien.
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Ohr zurück: Freuds Traum

Sigmund Freud träumte, dass Naturwissenschaftler dereinst seine Theorien von der menschlichen Psyche bestätigen würden. Heute wissen Molekularforscher, dass sich psychische Vorgänge tatsächlich auf molekularbiologischer Ebene in unserem Hirn spiegeln. Doch davon profitierten Patienten bisher wenig.

Eine Wiederholung vom 07. August 2012 mit einem aktuellen Gespräch von Katharina Bochsler und Roland Kipke, Philosoph und Ethiker.

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Sigmund Freud hoffte, dass Naturwissenschaftler dereinst seine Theorien von der menschlichen Psyche bestätigen würden. Heute wissen Hirnforscher und Molekularbiologen, dass psychische Vorgänge sich tatsächlich in der Materie unseres Gehirns repräsentieren. Doch das Gehirn ist derart komplex, dass die biologische Seite psychischer Krankheiten in grossen Teilen noch immer rätselhaft ist.

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Die Psychopharmakologie steckt in einer Innovationskrise. Lange schon lassen Durchbrüche auf sich warten. Medikamente gegen psychische Krankheiten haben noch immer zu viele Nebenwirkungen. Vielen Patienten bringen sie keine Linderung. Trotzdem greifen immer mehr Gesunde zu Psychopharmaka und Stimulanzien, um ihr Gehirn auf Hochtouren zu bringen. Darf man das? Ein Gespräch mit Philosoph und Ethiker Roland Kipke