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«Touch Me Not» – Sexualität und Körpergrenzen

Sex ist nicht einfach. Schon gar nicht für Menschen mit einer kognitiven oder körperlichen Einschränkung. Aber eingeschränkt sind wir alle, durch Scham, Angst oder Unsicherheit.

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Im Film «Touch Me Not» versucht eine Frau, ihre eigenen Berührungsängste zu überwinden. Ein Mann mit extremen körperlichen Einschränkungen demonstriert eine beneidenswerte Freiheit und ein Therapeut hilft beim Verschieben von Grenzen.

Adina Pintilie hat mit ihrem Experimentalfilm mit der grossartigen Laura Benson in der Hauptrolle den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen und ein Themenfeld geöffnet, das für andere zum Alltag gehört. Etwa für den Literaturwissenschaftler Klaus Birnstiel, der sagt, Menschen mit Behinderungen seien wahrscheinlich die grösste Gruppe sexuell Unterdrückter überhaupt.

Oder für die Beraterin von «Air Amour» und ihre Klientinnen und Klienten. «Air Amour» unterstüzt die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung.

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