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Der Reiz an der Existenz in der Nische: Auch im Internetzeitalter werden Literaturzeitschriften gegründet.
Imago/blickwinkel
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Überleben in der Nische: Schweizer Literaturzeitschriften

Spätestens seit es das Internet gibt, greifen nur noch wenig Leserinnen und Leser regelmässig zu Literaturzeitschriften. Warum also kommen junge Menschen auf die Idee, überhaupt Literaturzeitschriften zu gründen? Über Zeitschriften, ihre MacherInnen, ihre Leistungen und Probleme.

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Literaturzeitschriften hatten lange einen fixen Platz im bildungsbürgerlichen Alltag. Mit dem Aufkommen des Internets schien ihnen der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit jedoch fast sicher: Vergleichbare Inhalte wurden online rund um die Uhr und gratis verfügbar – sinkende Auflage- und Abonnementszahlen waren die Folge. Gedruckte Literaturzeitschriften wurden ein Nischenphänomen.

Auch was die Zeitschriftenförderung durch Stiftungen der öffentlichen oder privaten Hand angeht, hat die Literatur seit Aufkommen der Leistungsgesellschaft einen zunehmend schweren Stand – Fördergelder sind rar geworden, und die Ansprüche, die gestellt werden, sind teils fast schon zu spezifisch, als dass sie noch kreativ umgesetzt werden könnten. Von den Schweizer Literaturzeitschriften, die schon länger bestehen, hat nur eine Handvoll überlebt.

Erstaunlicherweise gab es aber in den letzten zehn Jahren einen regelrechten Aufschwung: Etliche Literaturzeitschriften wurden – zumeist von jungen Menschen – neu ins Leben gerufen und existieren noch immer, ja, wachsen zum Teil sogar.

Wir begeben uns auf eine Tour durch die Welt der jüngeren Schweizer Literaturzeitschriften und fragen: Worin liegt der Reiz an der Existenz in der Nische? Wozu braucht es Literaturzeitschriften heute noch? Wie können sie trotz der widrigen finanziellen Bedingungen überleben?

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