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ÜberWunden: Wenn Körper von Trauma erzählen

Viele Menschen erleben traumatisierende Gewalt. Viele stehen dem Trauma ohnmächtig gegenüber. Wir porträtieren zwei Frauen, die mit künstlerischen Mitteln eigene und kollektive Traumata zum Thema machen und ihnen etwas entgegensetzen: über das Schreiben bzw. die Performance.

Wir leben in einer Zeit von Körperkult und Schönheitswahn. Ohne dass wir uns dagegen wehren können, lernen wir, dass Körper gelesen werden, dass sie von andern interpretiert und eingeordnet werden: Eine Frau im kurzen Rock ist leicht zu haben; von einem schwarzen Körper geht Gefahr aus - jedenfalls suggerieren das die Zahlen der Verhaftungen in Amerika. Ein dicker Mensch zeugt von Faulheit und Disziplinlosigkeit.

In welchen Körper wir geboren sind, können wir uns nicht aussuchen, aber wir können ihn formen, optimieren, so wird uns gesagt. Aber Körper sind nicht unversehrbar. Narben oder Brandwunden sind sichtbare Verletzungen. Die Haut erzählt eine Geschichte.

Aber dann gibt es auch Verletzungen, die weniger lesbar sind. Um solche Geschichten, die uns Körper erzählen, geht es in diesem «Kontext».

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