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Eine schwarze Aktivistin schreibt deutliche Botschaften auf die US-Flagge.
Reuters
abspielen. Laufzeit 56:01 Minuten.
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Weisses Land / Schwarzes Land: Segregation in den USA

150 Jahre nach Ende der Sklaverei und über 50 Jahre nach Abschaffung der Rassentrennungsgesetze, zählt in den USA ein schwarzes Leben immer noch weniger als ein weisses. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die afroamerikanische Minderheit ihr Los nicht länger klaglos hinnimmt.

Rassistische Polizeigewalt gegen Schwarze, der Zulauf weisser Terror-Verbände oder der Anschlag eines weissen Rassisten gegen eine schwarze Kirche in Charleston, South Carolina, machen deutlich: auch mit der Wahl des ersten afroamerikanischen Präsidenten hat sich die Lage der Schwarzen in den USA nicht verbessert - im Gegenteil.

Kontext besucht zwei historisch besonders bedeutsame Orte und zeigt auf, wie stark die dunkle Vergangenheit von Sklaverei und Rassentrennung den Alltag zwischen Schwarz und Weiss noch heute prägen - und belasten.

Einzelne Beiträge

Kontext
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«Black Lives Matter» Box aufklappen Box zuklappen
23:35 min, Rita Schwarzer
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Die Wurzeln der heutigen Gewalt gegen und Diskriminierung von schwarzen Menschen in den USA liegen in der Sklavenzeit, einem Kapitel, das die weisse Mehrheit der Vereinigten Staaten gerne verdrängt.

Doch die Anzeichen mehren sich, dass die afroamerikanische Bevölkerung ihr Los nicht länger hinnimmt.

Ähnlich wie in den 60er-Jahren, scheint ein neues Selbstbewusstsein zu entstehen. Ein Indiz dafür: das schnelle Wachstum von «Black Lives Matter» und die Unterstützung, die die neue schwarze Bürgerrechtsbewegung in den eigenen Reihen erhält.

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Augenschein in Mississippi Box aufklappen Box zuklappen
14:25 min, Rita Schwarzer
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Der Bundestaat Mississippi ist einer der konservativsten und gottesfürchtigsten Gliedstaaten der USA. Mississippi ist aber auch der ärmste Teilstaat der Nation.

Ironie der Geschichte: Im Mississippi River Valley lebten einst mehr Millionäre als irgendwo sonst im Land. Die Ausbeutung schwarzer Sklaven hatte die weissen Besitzer von Baumwollplantagen reich gemacht. Doch die aktuelle Armut ist nicht das einzige Problem, das Mississippi heute quält.

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Schwarz sein in den USA Box aufklappen Box zuklappen
15:39 min, Rita Schwarzer
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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind noch immer tief gespalten: in ein weisses und in ein schwarzes Land.

Keiner hat dies in letzter Zeit wortgewandter und eindringlicher verdeutlicht, als der afrokamerikanische Publizist Ta-Nehisi-Coates. Sein Buch «Zwischen mir und der Welt» ist eine schonungslose und zornige Abrechnung mit einer Gesellschaft, die so tut, als sei der Rassismus längst überwunden und als stünde der «amerikanische Traum» allen Bürgerinnen und Bürgern der USA offen. «In Amerika ist es Tradition, den schwarzen Körper zu zerstören» schreibt Coates.