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Abdulrazak Gurnah – eine Stimme der globalen Welt

Der Kolonialismus, das stille Leiden Afrikas im Räderwerk der Geschichte, die Nachwirkungen bis heute – davon erzählt der aus Tansania stammende Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah in seinen Werken. Er schreibe zu Themen, über die gesprochen werden müsse, sagt er im Kultur-Talk.

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Abdulrazak Gurnah wurde 1948 auf Sansibar geboren. Aufgrund von Gewalt und Chaos floh er als junger Mann nach Grossbritannien, wo er seither lebt.

In seinen Romanen spürt Gurnah aus afrikanischer Perspektive der Not nach, welcher Menschen in Afrika damals wie heute ausgesetzt sind. Er erzählt von den Gräueltaten der deutschen und später den britischen Kolonialherren. Und von den Wunden, die bis heute nicht vernarbt sind.

Im Gespräch zeigt sich Abdulrazak Gurnah als scharfer Analytiker historischer, politischer, sozialer und kultureller Kräfte, welche die moderne globale Welt bestimmen.

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