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Ferdinand Pulver - Grafiker, Gemeinderat, Rollstuhlfahrer

Ein Motorradunfall vor dreizehn Jahren veränderte das Leben von Ferdinand Pulver für immer. Seither ist der Grafiker und sportaffine Bewegungsmensch im Rollstuhl. Sein Weg in ein neues Leben war lang und schwierig. Trotzdem ist er das, was man als «Geschichte des Gelingens» bezeichnen kann.

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Eigentlich hat Ferdinand Pulver mit dem Leben abgeschlossen. Als er nach einem schweren und nicht selbst verschuldeten Motorradunfall auf der Intensivstation wieder zu sich kommt, angeschlossen an eine Beatmungsmaschine, von der Brust an abwärts gelähmt und gezeichnet von unzähligen Knochenbrüchen und anderen Verletzungen, geht Ferdinand Pulver auch davon aus, dass er das nicht überleben wird. Und es ist ihm auch recht so. Denn abgesehen von einem Leben mit seinem damals erst zweijährigen Sohn hat er alles erlebt, was das Leben zu bieten hat. Trotzdem überlebt er. Und geht daraufhin einen Weg, mit dem er selbst nicht gerechnet hätte. Einen Weg über viele Stationen und Erfahrungen, kleine und grössere Erfolge, gelegentlichen Rückschritten, Stufen und Hindernissen hin zu einem neuen Leben, das von der Erkenntnis geprägt ist, dass all seine früheren Sorgen Luxusprobleme und für ihn kein Thema mehr sind. Selbst der Tod hat er akzeptiert, was ihm eine ungekannte Freiheit für den ganzen Rest seines Lebens gibt.
Von diesem langen Weg durch die Rehabilitation und die Rückkehr ins Berufsleben, von neuen Beziehungen und neuen Aufgaben in der Politik, von Sport und Bewegung auch im Rollstuhl, vom Fliegen als Paraglider und von der Liebe zur Musik, also von einem reichen und erfüllten Leben erzählt Ferdinand Pulver im Rahmen des SRF-Kultur-Schwerpunkts «Mutig in die Zukunft – Geschichten vom Gelingen» seinem Gastgeber Michael Luisier.