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SRF / Sébastien Thibault
abspielen. Laufzeit 59 Minuten 51 Sekunden.
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Leise, humorvoll und subversiv: Die Kunst von Neo Hülcker

Komponist* Performer* Neo Hülcker hatte schon als Kind ein Flair für die ganz feinen Klänge: Mit einem Kassettenrecorder bastelte er* kleine Hörspiele. Später produzierte Hülcker ASMR-Stücke und entwickelte auch performative Tableaus aus flüsterleisen Geräuschen.

Dabei interessiert Hülcker etwa, wie Sprech- oder Hörprozesse funktionieren: wie die Stimme einen Klang produziert oder ab wann das Hören zum Fühlen wird. Letzteres macht er* in der 1:1 Performance «ear action» (2016) erlebbar.

Mit teils urkomischem, teils irritierendem und oft subversivem Humor bricht Neo Hülcker Konventionen und bringt scheinbar stabile Denk- und Wahrnehmungsnormen ins Wanken.

Hülckers «Konzert für Stimme im Stimmbruch» (2018) - das einzige dieser Art - performte er* im Alter von 31 Jahren selbst, reflektierte diese besondere und flüchtige Lebensphase künstlerisch und verewigte seine* Stimmveränderung in einer abendfüllenden Performance.

Im sehr persönlichen, traumartigen «Selbstporträt mit Hund» (2020) tauchen wichtige Elemente aus Neo Hülckers Leben auf oder solche, die ihn* inspirieren: Die Seefahrt, sein ausgestopfter, queerer Hund Archi, Florence Foster Jenkins und «Erika aus Amerika», ein Mensch mit vier Brüsten.

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