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Muotathaler Wetterprophet Karl Hediger wurde zum ersten Mal mit dem Wanderpokal für die besten Prognosen ausgezeichnet.
SRF
abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
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Premiere für Karl Hediger als Wetterkönig

Die Frühlingsversammlung hatten die Muotathaler Wetterpropheten wegen Corona abgesagt. Die Herbstversammlung wurde nun im allerkleinsten Rahmen trotzdem abgehalten. Leider ohne Peter Suter. Der 93-Jährige und amtsälteste Wetterschmöcker ist an Covid-19 erkrankt.


«Wir hoffen alle, dass Peter Suter diese Krankheit in seinem hohen Alter verkraften kann», zeigte sich Joseph Bürgler, Präsident des Innerschwyzer Meteorologen-Vereins, besorgt. Für die kleine Versammlung abgemeldet hat sich auch «Wettermissionar» Martin Horat. Mit Husten blieb er vorsichtshalber zu Hause.

Stellvertretend für Peter Suter und Martin Horat gaben Präsident Joseph Bürgler und Archivar Thomas Horat deren Prognosen für den Winter ab.

Im Restaurant Sigristenhaus in Illgau SZ traf sich am Mittwochabend also nur eine kleine Schar: vier Wetterpropheten, ein Präsident, ein Pfarrer, ein Archivar, zwei Beisitzer, ein Kamermann und drei Medienvertreter.

Die Fichte als Wetterprophet

Sie alle wurden Zeugen einer Premiere. Zum ersten Mal durfte sich Karl Hediger als Wetterkönig auszeichnen lassen. Seine Trefferquote für die Sommerprognosen war die höchste. Dabei hat er sich für einmal auch auf die Bäume verlassen. «Da ich wegen Corona keine Frauen ummarmen kann, habe ich halt die Bäume umarmt. Die Fichte vor meinem Haus schenkt mir immer wieder viel Kraft».

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