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Eiskraut - ein Delikatesse für den Salatteller
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Eiskraut – eine Delikatesse für den Salatteller

Das Eiskraut (Mesembryanthemum crystallinum) hat seinen Namen von der eisähnlichen Schicht auf seinen Blättern. Es sieht aus, wie wenn Wasser zu Eis gefroren wäre.

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Knackig im Biss und spannend im Geschmack

Diese Schicht speichert Wasser. Wenn die Sonne darauf scheint, glitzert sie, wie wenn sie mit Eiskristallen bedeckt wäre. Auch die Blätter speichern Wasser: Sie sind dick, knackig im Biss, ganz leicht salzig und etwas säuerlich im Geschmack. Ein sehr spezielles Kraut für den Salatteller!

Die Blätter schmecken auch fein, wenn sie kurz gedünstet werden. Eiskraut braucht sonnig-heisse Standorte, steinigen Boden und bildet flache Polster mit zarten, grossen, hellrosa Blüten.

Tipps zur Eiskraut-Aussaat

  • Töpfchen komplett mit Aussaaterde füllen
  • Töpfchen in die Hand nehmen und mehrmals auf den Tisch klopfen, so setzt sich die Aussaaterde und wird fest
  • Mit Giesskanne und der Brause kurz giessen, warten bis die Aussaaterde das Wasser aufgesogen hat und nochmals darüber giessen
  • 4-5 Samen auf die Aussaaterde legen
  • Das Töpfchen mit Cellophanpapier decken, mit einem Gümmeli befestigen
  • Bei Zimmertemperatur aufstellen
  • Sobald die beiden Keimblätter erscheinen, Cellophanpapier entfernen und auf den Fenstersims stellen

Es geht schnell, bereits nach 4 bis 6 Wochen können die ersten Triebspitzen gepflückt werden. Durch das Entspitzen verzweigt sich das Eiskraut besonders gut und liefert immer mehr frische Blätter.

Sobald es draussen wärmer ist – ab Mitte Mai – wird das Eiskraut zuerst einige Tage an einer halbschattigen Stelle abgehärtet und dann ins Freie gepflanzt oder ins Balkonkistchen gesetzt. Es liefert den ganzen Sommer über feine, knackige Eisblätter für den Salat!