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Newsplus: Der tägliche News-Podcast von SRF
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abspielen. Laufzeit 18:43 Minuten.
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Bikinizwang im Sport: Ist das gerechtfertigt?

Norwegens Beachhandballerinnen werden gebüsst, weil sie an der Europameisterschaft die Vorschriften verletzt haben. Statt der vorgeschriebenen Bikinihosen mit höchstens zehn Zentimetern Breite trugen sie kurze Hosen. Das kostet jede einzelne von ihnen 150 Euro.

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Dieser Bikinizwang sorgt für viel Diskussionsstoff, auch in den sozialen Medien. Denn die Männer müssen im Beachhandball ihrerseits keine Slips tragen. Die Regeln sind also nicht für beide Geschlechter dieselben.

Wann sind Kleidervorschriften im Sport in Ordnung? Und wann sind sie allenfalls sexistisch? Das klären wir in dieser Ausgabe mit zwei Expertinnen. Jeannine Borer ist ehemalige Leichtathletin, Ex-SRF-Sportjournalistin, heute selbständig, und sagt: Es gebe Kleiderregeln im Sport, die absolut Sinn machten. Der Bikinizwang im Beachhandball gehöre jedoch nicht dazu.

Ähnlich sieht das Claudia Koller vom österreichischen Zentrum für Genderkompetenz im Sport. Der Frauenkörper werde sexualisiert. Auch in die umgekehrte Richtung: Indem an Anlässen in bestimmten Austragungsländern dann wieder sehr züchtige Kleider vorgeschrieben seien. 

Ausserdem in dieser Ausgabe: Höflichkeiten kann man sich sparen... Unser Korrespondent in Shanghai gibt Einblick in den Alltag in seiner Wahlheimat. Auf Wunsch eines Newsplus-Hörers. 

Eure Wünsche, Fragen, Ideen oder Reklamationen zum Podcast könnt ihr uns schicken als Sprachnachricht auf 076 320 10 37 oder newsplus@srf.ch.