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News Plus: Der tägliche News-Podcast von SRF
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«Illegal, aber moralisch richtig»: Ist Hacking gut oder böse?

Das Beispiel der Schweizer Hackerin maia arson crimew zeigt, dass es in diesem Bereich viele Grautöne gibt.

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maia arson crimew, auch bekannt als Tillie Kottmann, hat gerade eine US-Flugsicherheitsbehörde aufgeschreckt. Sie hat eine Liste publik gemacht, auf der Menschen aufgeführt sind, die unter Terrorverdacht stehen und deshalb nicht fliegen dürfen. 

Es ist nicht ihr erster Hack; wegen anderer Fälle wurde sie in den USA bereits angeklagt. Sie bezeichnet ihre Taten als illegal, aber als moralisch richtig.

«Das ist ein typischer Fall eines Grey Hats, sagt SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren. «Sie handelt zwar mit teils illegalen Methoden, aber mit einer positiven Absicht und möchte sich nicht selbst bereichern. Wäre dies der Fall, würde sie als Black Hat bezeichnet. White Hats wiederum handeln im Auftrag von Firmen und versuchen, Sicherheitslücken zu eliminieren.»

So gebe es Hacking mit guten und bösen Absichten. Hacking könne sehr nützlich sein, sagt Tschirren. Allerdings bestehe auch im Graubereich die Gefahr, dass es unerwünschte, negative Folgen gibt.

Wie wird man Hackerin oder Hacker? Wird ihre Bedeutung in der digitalisierten Welt noch zunehmen? Der Podcast News Plus taucht ein in die Welt des Hackings. 

Eure Gedanken dazu oder weitere Themenvorschläge nehmen wir gerne entgegen, auf 076 320 10 37 oder newsplus@srf.ch.

Hinweis: In einer alten Version dieses Textes haben wir maia arson crimews alten Namen verwendet, Tillie Kottmann. Auf Bitte der Hackerin verwenden wir neu ihren gewählten Namen maia arson crimew.

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