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Liebesbriefe sind Zeugnisse ihrer Zeit
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Liebe schreiben – wie Paare miteinander korrespondieren

«Liebe schreiben», so heisst der verheissungsvolle Titel, den zwei österreichische Kulturhistorikerinnen für ihre umfangreichen Studien gewählt haben. Zusammen mit ihrem Team haben Ingrid Bauer und Christa Hämmerle Tausende Liebesbriefe aus hundert Jahren untersucht. Eine Fundgrube.

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Sehnsucht und Eifersucht, Trennung und Abschied, aber auch Kümmernisse und Freuden des Alltags sind Themen, über die Paare ausführlich korrespondieren. Oft verhandeln sie auch Wunschbilder oder vorherrschende Konzepte von Liebe, Ehe und Familie. Und immer wieder spiegeln sich in den Briefen die gesellschaftlichen Umbrüche und die möglichen Folgen für das Miteinander von Mann und Frau. Die Kulturhistorikerinnen Ingrid Bauer und Christa Hämmerle haben zusammen mit ihrem Team für das Buch «Liebe schreiben» Tausende überwiegend aus dem bürgerlichen Milieu stammende Paarkorrespondenzen zwischen 1870 und den 1980er Jahren untersucht. Entstanden ist eine höchst lesenswerte Kulturgeschichte des Liebesbriefs.

Buchhinweis:
Ingrid Bauer, Christa Hämmerle (Hg.): Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

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