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Eine Hexe will nichts Gutes verheissen – auch nicht bei Goya.
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1652 wird in Avers die Dienstmagd Trina Rüdi zum Tode verurteilt. Vorgeworfen wird ihr Hexerei. Unklar ist, ob sie von ihrem Dienstherrn sexuell genötigt wurde. Eine literarisch-musikalische Performance nimmt den Prozess noch einmal auf.

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Aus den lückenhaften Prozessakten lässt sich herauslesen, dass Trina Rüdis Prozess seinerzeit nicht widerspruchslos hingenommen wurde. Hoch stehende Persönlichkeiten haben sich um die Verteidigung der Angeklagten bemüht. Trina Rüdi selber widerstand der Folter, wurde vorübergehend freigelassen und erst in einem zweiten Prozess verurteilt. Die preisgekrönte Autorin Melinda Nadj Abonji und der Multi-Instrumentalist Balts Nill setzen den Prozess eindrücklich in Szene.

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