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Wie friedlich ist der Buddhismus?

Der Buddhismus gilt als gewaltfreie und friedliebende Religion. Gewaltexzesse von Buddhist*innen wie etwa in Burma und Sri Lanka gegen muslimische Minderheiten bringen dieses Idealbild ins Wanken. Ist die «Friedensreligion» Buddhismus ein westliches Missverständnis?

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In buddhistischen Ländern wie Burma, Sri Lanka oder Thailand gehen Buddhist*innen gewaltsam gegen muslimische Minderheiten vor, zum Beispiel in Burma gegen die muslimischen Rohingyas. Dabei sind Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und Fürsorge Grundpfeiler des Buddhismus. Muss das ideale Bild vom «friedlichen Buddhismus» im Westen korrigiert werden? Sind die Konflikte religiöser Natur oder wird der Buddhismus zu Gewaltanwendung missbraucht? Wann ist Gewaltanwendung im Buddhismus erlaubt?

In der Perspektiven-Sendung erläutern die Religionswissenschaftlerin Dolores Zoé Bertschinger und der Religionswissenschaftler Jens Schlieter, wie friedfertig der Buddhismus wirklich ist und hinterfragen ein überhöhtes Idealbild des Buddhismus.