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Ein Wingfoiler mit einem Segel, das an Flügel erinnert.
KEYSTONE/Anthony Anex
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Foilen - was ist das und wie funktioniert es?

Wingfoilen, Foilen, Foilsurfen - man hört allerhand und weiss nicht recht, was es genau ist. Bei alle dem schwebt eine Surferin oder ein Surfer mit dem Brett über den See. 

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«Das Foil ist dasjenige, was unten am Brett angemacht ist», sagt Dani Reinhard, Surf- und Foilinstruktor am Thunersee. Der Mast, der für Laien vom Ufer aus ausseiht wie ein Zahnstocher, der ins Wasser ragt, gleicht einem Segelflugzeug. «Man kenn die Technik schon von Tragflügelbooten und der Alinghi», sagt der Instruktor. 

Ordnung mit den Begriffen

Soweit einmal das Foil, also der Teil, der ins Wasser ragt und für den Auftrieb sorgt, zusammen mit dem Segel. Segel, die an einen Drachen erinnern und nicht mit einem Mast mit dem Brett verbunden sind, heissen in der Fachsprache «Wing», englisch für Flügel. Damit sind wir beim Wingsurfen. Es gibt aber auch mit dem Brett verbundene Segel. Überbegriff über allem ist kurz das Foilen.

Ein Sport für alle?

«Von zehnjährigen bis zu 65-jährigen habe ich schon alles auf dem Brett gesehen», sagt Dani Reinhard. Sicher braucht es einen guten Gleichgewichtssinn. Und Audauer. Aber dann, dann kann der alte Menschheitstraum vom Fliegen wahr werden. 

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