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Intervallfasten ist weniger Verzicht als Disziplin
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Intervallfasten ist alltagstauglich

Intervallfasten ist einer der grossen Ernährungstrends. Intervallfasten – der Name verrät es schon: Phasen in denen man isst, und Phasen, in denen man nicht isst, wechseln sich ab.

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Die Forschungslage ist noch recht dünn und einig sind sich die vielen Studien auch noch nicht, ob Intervallfasten besser oder schlechter beim Abnehmen hilft als gewöhnliche Diäten.

Die meisten wissenschaftlichen Studien tendieren jedoch dazu, dass Intervallfasten eine geeignete Methode ist, langzeitig die Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Viele Studien kommen auch zum Schluss, dass Intervallfasten sich positiv auf den Blutdruck, die Entzündungswerte und den Stoffwechsel auswirkt.

Arten von Intervallfasten

Es gibt verschiedene Arten von Intervallfasten: 2/5; 20/4; 16/8 und weitere. Das heisst: Man isst fünf Tage normal, zwei Tage verteilt in der Woche isst man nichts.

Oder man isst 20 Stunden am Tag nichts und vier Stunden normal. Oder man isst maximal 8 Stunden am Tag und die restlichen 16 Stunden fastet man. Die letzte Variante ist für viele Menschen sehr alltagstauglich. Entweder verzichtet man auf ein Frühstück oder ein Nachtessen – je nach eigenem Bedürfnis.

Diese Art von Ernährungsumstellung basiert weniger auf Verzicht, denn man kann trotzdem mit Freundinnen und Freunden Abendessen oder am Sonntagsbrunch teilnehmen. Statt Verzicht steht die Planung im Fokus.

Intervallfasten langsam starten

Man kann das Intervallfasten auch langsam starten: Statt mit 16 Stunden beginnt man mit zwölf Stunden und steigert sich langsam. Diese Fastenart eignet sich für Menschen, die gerne geniessen und doch ein Stück Selbstdisziplin haben.

Was man wissen muss: Aller Anfang ist schwer, aber der Körper gewöhnt sich daran und schreit nicht mehr zu gewohnten Esszeiten nach Nahrung.