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Abhängigkeit: Wenn es ohne die Schmerzmittel nicht mehr geht
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Opioide: Vom Schmerz zur Abhängigkeit

Die starken Schmerzmittel haben einen grossen Nachteil: Sie können abhängig machen.

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In den USA hat ein unsorgfältiger Umgang mit Opioiden zu einer regelrechten Drogenkrise geführt. Hunderttausende Menschen sind in die Abhängigkeit gerutscht, aufs billigere Heroin umgestiegen und an Überdosen gestorben.

Richtig angewendet sind Opioide sehr effektive Schmerzmittel und kommen deshalb auch in der Schweiz zum Einsatz. Doch auch hierzulande kommt es vor, dass Patienten und Patientinnen abhängig werden, weil sie die Opioide zu lange einnehmen. 

Auch gewisse Hustensäfte enthalten Opioide

Opioide zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Denn sie werden unter einer Vielzahl von Markennamen verkauft, als Tabletten, Tropfen oder Pflaster. Auch gewisse Hustensäfte enthalten Opioide (Codein). Informieren Sie sich also immer genau, was für Medikamente Sie einnehmen.

Richtiger Umgang mit Opioiden

Ausser in ganz bestimmten Fällen, wie etwa bei gewissen Tumorerkrankungen, sollten Opioide nur für kurze Zeit eingenommen werden. Einerseits verhindert das den Rutsch in die Abhängigkeit, andererseits wirken diese Schmerzmittel bei langfristigem Einsatz gar nicht mehr so gut.