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Samenstände und fruchttragende Gehölze bieten den Winter hindurch Nahrung für verschiedene Vogelarten.
Silvia Meister/SRF
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Strukturvielfalt erhöht die Biodiversität rund ums Haus

Im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf der Dachterrasse oder an der Hauswand kann man die Vielfalt der Strukturen erhöhen.Das sorgt für mehr Biodiversität.

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In Gärten, die vielfältig strukturiert sind, leben deutlich mehr Tierarten wie zum Beispiel Spinnen, Insekten, Kleintiere oder Vögel. Diese Strukturen schafft man, indem man Blütenstauden zum richtigen Zeitpunkt schneidet. So funktionierts:

• gezielt einzelne Samenstände den Winter hindurch stehen lassen, sie bieten winterliche Nahrung für verschiedene Vögel.

• Staudengruppen wie Dost, Odermenning u.a. nur einmal im Jahr zurückschneiden, sie beiten verschiedenen Spinnenarten Lebensaum.

• Einige Samenstände wie Königskerzen erst nach zwei Jahren wegschneiden, sie bieten einigen Wildbienen Nistplätze.


• Grasbänder zwei Jahre nicht mähen, hier können z.B. Ackerhummeln nisten

Asthaufen aus Schnittgut

Fruchttragende Gehölze werden erst im Februar / März geschnitten, sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vögel. Mit dem Schnittgut kann man Asthaufen bauen, die Kleintieren Lebensraum bieten. Dabei gilt: je länger ein Asthaufen besteht, umso höher wird die Biodiversität.

Für Nistmöglichkeiten von Wildbienen sorgen

Auf dem Balkon oder auf der Terrasse Samenstände von Königskerzen, Löwenschweif u.a. einzeln und senkrecht an eine Wand oder an ein Geländer befestigen. Sie bieten verschiedenen Wildbienen Nistmöglichkeiten. An schattigen Orten Moospolster stehen lassen, sie beherbergen vielfältiges Leben.