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Damit Zähne gesund bleiben, ist gute Zahnpflege wichtig.
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Zahnschmelz ist unersetzlich

Zahnschmelz neu aufbauen, dort wo ihn Karies zerfressen haben – das bleibt vorerst noch ein Traum.

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Härter als Knochen

Zahnschmelz liegt über dem knochenähnlichen Zahnbein, wie eine dicke Schokoladenglasur über einem Kuchen. Er ist härter als Knochen und schützt unsere Zähne vor dem Zerfall.

Gebildet wird der Zahnschmelz noch während der Zahn im Kiefer steckt. Spezialisierte Zellen sondern Zahnschmelz ab und bauen so Schicht für Schicht einen Schutzmantel über das Zahnbein.

Zahnschmelz ist nicht erneuerbar

Brechen die Zähne in den Mundraum durch, kann dieser Prozess nicht mehr stattfinden. Unser Körper kann also den Zahnschmelz nicht erneuern.

Es wird an Gelen und Zahnpasten geforscht, die Zahnschmelzpartikel enthalten. Das Ziel: Man will den Zahnschmelz künstlich wiederaufbauen können. Doch bis jetzt gibt es keine gross angelegte Studie die beweist, dass der Zahnschmelzaufbau im menschlichen Mund tatsächlich effizient funktioniert.

So tragen Sie dem Zahnschmelz Sorge

Vorerst bleibt also nur, dem Zahnschmelz gut Sorge zu tragen. Dafür hat der Zahnarzt Florin Eggmann vom Universitären Zentrum für Zahnmedizin in Basel einige Tipps:

  • Zähne mindestens zweimal täglich nach den Hauptmahlzeiten putzen.
  • Eine Zahnbürste mit weichen Borsten verwenden und wenig Druck aufwenden.
  • Eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Das Fluorid lagert sich in den Zahnschmelz ein und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren.
  • Nach oder mit dem Verspeisen saurer Lebensmittel ein Glas Wasser trinken. Das verdünnt die Säure.

Von der früheren Empfehlung, nach sauren Speisen mit dem Zähneputzen zu warten, rückte man ab, sagt Florin Eggmann.