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Der Goldrausch von 1948 zog die Menschen in Massen an.
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New Helvetia in Kalifornien – Opfer des Goldrauschs

Der berühmte Schweizer Auswanderer Johann August Sutter wollte 1839 mit der «Rauncho Nuevo Helvetia» seinen Traum von einer eigenen Kolonie verwirklichen. Dies gelang ihm auch, wäre nicht der Goldrausch dazwischengekommen.

Für seine Kolonie erhielt Sutter ein Landstück bei Sacramento in Kalifornien – ein Gebiet, welches damals noch zu Mexiko gehörte. Nach dem amerikanisch-mexikanischen Krieg, ging es an die USA über. Entsprechend erhielt auch Sutters Kolonie die englische Bezeichnung New Helvetia.

Verteidigung gegen Indianer

Auf seinem Grundstück entstanden mehrere Siedlungen. Bis heute berühmt ist seine Befestigung Sutter's Fort, mit der er seine Kolonie gegen die indigene Bevölkerung und neidische Einwanderer verteidigen wollte.

Goldfieber

Ebenfalls berühmt wurde seine Sägemühle Sutter's Mill. Als diese gebaut wurde, entdeckte der Zimmermann James W. Marshall ein paar Goldkörner. Dies reichte aus, um das berühmte kalifornische Goldfieber von 1848 zu entfachen.

Diesem Goldfieber fiel Sutters New Helvetia leider zum Opfer. Die Gegend wurde von Goldsuchern regelrecht eingenommen. Sutter verlor seine Arbeitskräfte, die sich ebenfalls lieber nach einer Goldader umsahen. 

Das Ende von New Helvetia

Weder Sutter noch Marshall konnten vom Gold profitieren, Nachdem Sutters Farm durch Brandstiftung zerstört wurde, verliess er Kalifornien 1865 und zog nach Washington D.C. Somit erlosch auch sein Traum einer eigenen Kolonie und damit New Helvetia.

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