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Schöner leben im Metaverse? Der philosophische Stammtisch
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Schöner leben im Metaverse? Der philosophische Stammtisch

Versprochen wird eine digitale Revolution, ein Erfahrungsraum totaler Wunscherfüllung: Aufwachen in der Dschungel-Lodge, mittags Tennis mit Federer, abends Konzert in Paris? Im Metaverse alles nur einen Klick entfernt. Doch wem nutzt das alles wirklich? Und gibt es ein richtiges Leben im Virtuellen?

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will wieder einmal die Welt neu erschaffen. Nur virtuell zwar – doch die digitale Parallelwelt soll keine Wünsche offenlassen. Arbeitskolleginnen und -kollegen in Shanghai, Genf und Buenos Aires treffen sich dank VR-Brillen im virtuellen Besprechungsraum, den sie natürlich nach eigenem Gusto gestalten: Dschungel-Atmosphäre, stylishes Büro oder doch eher Lagerfeuer? Alles geht. Wenn da die Kreativität nicht ins Schwingen kommt!

Je grösser der Anteil unseres Lebens, den wir ins Digitale verlagern, umso lauter klingen auch die Kassen der Unternehmen, die die digitalen Räume bereitstellen und die wir mit unseren Daten bezahlen. Schon jetzt werden mit rein virtuellen Produkten hunderte Milliarden Dollar umgesetzt. Doch nach welchen Gesetzen? Reguliert von globalen Konzernen anstatt demokratischer Regierungen? Und haben wir nicht bereits mit unserer Realität mehr als genug zu tun? Ist das Metaverse am Ende nichts als ein gigantisches Ablenkungsmanöver von den Problemen unserer Zeit?

Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger gehen am Philosophischen Stammtisch der virtuellen Parallelwelt auf den Grund und fragen die Philosophin Anna-Verena Nosthoff und den Philosophen Dominik Erhard: Metaverse – Alptraum oder Utopie?

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