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SVP-Parteipräsident Albert Rösti an der Delegiertenversammlung der SVP-Schweiz in Glattbrugg am 2. November 2019.
Keystone
abspielen. Laufzeit 27:19 Minuten.
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Albert Rösti: Abschied von der SVP-Spitze

Gut vier Jahre war er Chef der grössten Schweizer Partei, morgen wird sein Nachfolger gewählt. Zum Abschied blicken wir im «Tagesgespräch» mit Albert Rösti auf seine Zeit als Präsident zurück und fragen, warum jetzt niemand mehr Angst hat vor der SVP.

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Er übernahm das Präsidentenamt auf dem Höhepunkt: Nach den Wahlen 2015 kratzte die SVP an der 30-Prozent-Marke, doch auf das Rekordergebnis folgten Abstimmungsniederlagen und letztes Jahr der Absturz bei den Wahlen. Nicht wenige machten ihn dafür verantwortlich, Albert Rösti, den jovialen und stets freundlichen Berner Oberländer, der so gar nicht zum Hardliner-Image seiner Partei passt. Rösti hat die Konsequenzen gezogen und gibt den Parteivorsitz nun ab.
Warum hat die erfolgsverwöhnte SVP in den letzten Jahren Federn lassen müssen? Wurde sie wirklich zu schlecht gemanagt? Oder ist sie nach dem fulminanten Aufstieg zu nachlässig geworden, zu vielstimmig und verkennt die Themen, die den Leuten wirklich unter den Nägeln brennen?
Am letzten Tag seiner Präsidentschaft steht Albert Rösti Marc Lehmann Red und Antwort.