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Der Basler Infektiologe Manuel Battegay.
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Manuel Battegay: «Mit Booster allein ist Welle nicht zu brechen.»

Der Ruf nach einer Booster-Impfung für alle ist in der Schweiz in den letzten Tagen lauter geworden. Was bringen die Auffrisch-Impfungen und wie kommt die Schweiz durch den zweiten Corona-Winter? Gast im «Tagesgespräch» ist der Basler Infektiologe Manuel Battegay.

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Auch im zweiten Corona-Herbst steigen die Fallzahlen in der Schweiz, das Virus breitet sich wieder stärker aus. Allerdings sind bei den Spitaleintritten die Zahlen bisher nur leicht gestiegen. Ein weiterer Faktor sind die Impfdurchbrüche: Weil der Impfschutz nach sechs Monaten abnimmt, stecken sich teilweise auch geimpfte Personen wieder mit dem Corona-Virus an. Seit Anfang Woche gibt es deshalb in der Schweiz sogenannte Booster-Impfungen für die über 65-Jährigen, zum Teil werden auch Risikogruppen zum dritten Mal geimpft. Die Empfehlung einer Booster-Impfung für alle will die Eidgenössische Kommission für Impffragen aber frühestens Ende November geben.

Wie wichtig sind die Booster-Impfungen? Was kommt mit der aktuellen Infektionswelle auf die Schweiz zu? Und wie kommen wir aus der Pandemie jemals wieder raus? Fragen, über die wir mit Manuel Battegay gesprochen haben. Er leitet seit fast 20 Jahren als Chefarzt die Klinik Infektiologie und Spitalhygiene am Universitätsspital Basel und ist ehemaliger Vizepräsident der Covid-19-Taskforce des Bundes. Barbara Peter hat Manuel Battegay gestern Abend in seinem Büro zum Gespräch getroffen.

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