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Regine Sauter, FDP-Nationalrätin (ZH) und Direktorin der Zürcher Handelskammer, und SP-Nationalrat (VD) Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds.
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Nach AHV-Reform: Tiefe Gräben bei Altersvorsorge bleiben

Nach der Reform ist vor der Reform: Denn die Probleme bei der Altersvorsorge bestehen weiter. Doch politisch droht eine Blockade. Wie weiter? Wirtschaftsvertreterin Regine Sauter und Gewerkschaftsbundpräsident Pierre-Yves Maillard zeigen sich gespalten.

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Es ist ein Erfolg für den Bundesrat und die bürgerlichen Parteien: Das Stimmvolk hat Ja gesagt zur «AHV21», äusserst knapp mit 50,6 Prozent Ja-Stimmen. Frauen müssen in der Schweiz künftig bis 65 arbeiten, gleichzeitig wird die Mehrwertsteuer erhöht, damit die AHV mehr Einnahmen erhält.

Doch, die Zahl der Rentnerinnen und Rentner wächst, die Lebenserwartung steigt. Das trübt die finanziellen Aussichten der Altersvorsorge weiterhin. Laut Berechnungen des Bundesamts für Sozialversicherungen werden die Einnahmen der AHV ab dem Jahr 2029 nicht mehr ausreichen, um die Kosten zu decken. Für den Bund bedeutet dies, dass er bereits die nächste Reform ausarbeiten muss.

Auch bei den Pensionskassenrenten braucht es Änderungen: Viele Pensionskassen müssen bereits heute auf einen Teil ihrer Einnahmen zurückgreifen, um alle Renten auszahlen zu können. Eigentlich sollte das System der beruflichen Altersvorsorge (BVG) ohne Umlagerung funktionieren. Vor drei Jahren einigten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf eine Lösung. Doch die Vorlage steckt im Parlament fest.

Wie lässt sich die Altersvorsorge langfristig stabilisieren? Welche Pläne liegen für die AHV und das BVG bereit?

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