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Nils Melzer war lange für das Internationale Rote Kreuz tätig und lehrt heute als Professor für Völkerrecht an der Universität Glasgow.
Keystone
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Nils Melzer: «Es wird nicht gefoltert, um die Wahrheit zu finden»

Die UNO erhebt schwere Vorwürfe gegen die venezolanische Regierung wegen Folter und Misshandlung von Gefangenen. Nils Melzer, der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, fordert eine Untersuchung. Im «Tagesgespräch» spricht er über seinen Einsatz gegen Folter weltweit.

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Der politische Machtkampf in Venezuela spitzt sich weiter zu. Dabei kommt es laut UNO-Menschenrechtskommission auch zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Staatliche Sicherheitskräfte und regierungstreue Schlägertrupps seien verantwortlich für Morde, Folter und willkürliche Verhaftungen. Nils Melzer, der Schweizer Jurist und UNO-Sonderberichterstatter für Folter, fordert eine rasche und unabhängige Untersuchung in Venezuela. Melzer ist seit 2016 als UNO-Sonderberichterstatter tätig. Der 49-jährige Zürcher hat einen Lehrstuhl an der Genfer Akademie für Menschenrechte. Er war lange für das Internationale Rote Kreuz tätig und lehrt heute als Professor für Völkerrecht an der Universität Glasgow. Wie sein weiteres Vorgehen im Fall von Venezuela aussieht und was er als Sonderberichterstatter gegen Folter weltweit ausrichten kann, darüber hat Barbara Peter mit Nils Melzer gesprochen.

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