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Christoph Mäder, Präsident des Schweizer Wirtschaftdachverbandes Economiesuisse.
Keystone
abspielen. Laufzeit 27:30 Minuten.
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Wie geht es weiter bei Economiesuisse, Christoph Mäder?

Ab heute steht Christoph Mäder an der Spitze des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse. Die erste Bewährungsprobe für den Wirtschaftsjuristen und Manager ist die Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative. Was er sich für seine neue Aufgabe vorgenommen hat, sagt Mäder im «Tagesgespräch».

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Economiesuisse hat seit heute einen neuen Präsidenten. Christoph Mäder war von 2011 bis 2017 bereits Vizepräsident beim Wirtschaftsdachverband. Der Jurist hat lange Jahre beim Pharmaunternehmen Novartis und beim Agrarchemiekonzern Syngenta gearbeitet. Heute arbeitet er als Wirtschaftsanwalt und sitzt zudem in mehreren Verwaltungsräten, unter anderen bei Ems Chemie, der Lonza-Gruppe und der Bâloise-Versicherung. Schweizer Wurzeln, Erfahrungen im internationalen Umfeld und eine gute Vernetzung in der Schweizer Wirtschaftslandschaft – das alles bringt Christoph Mäder also mit. Doch genügt das?

Der neue Präsident von Economiesuisse steht vor grossen Bewährungsproben. In zwei Monaten ist die Abstimmung über die für die Wirtschaft zentrale Konzernverantwortungsinitiative. Die Zukunft des Rahmenabkommens mit der EU ist ungewiss. Und die Corona-Pandemie hinterlässt mittlerweile tiefe Spuren in der Schweizer Wirtschaft. Economiesuisse ist gefordert, doch wie einflussreich ist der Wirtschaftsdachverband eigentlich noch? Barbara Peter hat mit Christoph Mäder gesprochen.