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Auf der Wandtafel einer 8. Klasse Realschüler stehen verschiedene Berufsgattungen zu einzelnen Schülern zugeteilt.
SRF Maren Peters
abspielen. Laufzeit 25:52 Minuten.
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Berufsbildung in Zeiten von Corona

Die Berufsbildung erweist sich auch in Corona-Zeiten als krisenresistent. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Task-Force, in der unter anderen Vertreter der Arbeitgeber, des Gewerbes und der kantonalen Erziehungsdirektoren vertreten sind. 

Auch die Zahl der Lehrstellen dürfte in etwa gleich bleiben wie im Vorjahr. Dennoch: Für viele Schülerinnen und Schüler ist es derzeit nicht einfach, den richtigen Beruf zu finden. «Trend» hat die 8. Klasse einer Berner Realschule besucht und mit Schülerinnen und Schülern gesprochen. Viele von ihnen haben dieses Jahr mehr Mühe als sonst, die passenden Berufe in den passenden Unternehmen zu finden. Weil viele Berufsmessen und Schnupperpraktika Corona-bedingt abgesagt sind.

Gerade die schwächeren Schüler könnten die Verlierer auf dem Lehrstellenmarkt sein, warnt der Bildungsökonom Stefan Wolter, der auch Direktor der Koordinationsstelle für Bildungsforschung beim Bund ist. Aber auch die Unternehmen hätten Corona-bedingt höhere Risiken auf dem Ausbildungsmarkt, meint er: Ohne Schnupperlehren steige das Risiko von Lehrabbrüchen. Das befürchten auch die Lehrbetriebe selbst, wie eine Umfrage zeigt.