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19: Biathlon-WM: Masochistische Züge und skandalöse Vergangenheit

Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight. Aktuell: die Biathlon-WM. Moderator Reto Held sprach mit SRF-Experte Matthias Simmen und SRF-Kommentator Manuel Köng.

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Ein Puls von 180 und dann innerhalb von wenigen Sekunden den Atem anhalten und in diesem Zustand noch eine Zielscheibe treffen. Was unwahrscheinlich, gar unrealistisch klingt, gehört im Biathlon zur Tagesordnung. In dieser Wintersportart braucht es gute Beine, eine gute Lunge und ein guter Kopf. Mit Langlauf und Schiessen werden zwei Sportarten kombiniert, die ungefähr so gut zusammenpassen, wie Feuer und Wasser – nämlich gar nicht.


Trotzdem hat der Biathlon-Sport in den letzten Jahrzehnten enorm an Popularität gewonnen. Dies hat auch mit der Führung zu tun, welche Biathlon über viele Jahre immer wie mehr ins Rampenlicht brachte. Genau die gleiche Führung ist aber auch für einen der grössten Skandale in der jüngeren Sportgeschichte verantwortlich. Federführend war da der ehemalige Präsident der internationalen Biathlon Union Anders Besseberg.


Im Biathlon gab es zuletzt immer wieder Skandale, unter diesen litten auch Schweizer, zum Beispiel auch SRF-Experte Matthias Simmen, der sogar um ein Olympia-Diplom betrogen wurde. Er war es auch, der Doping unter russischen Athleten hautnah miterlebte. Welche Erfahrungen er machte und wie man im Biathlon mit einer brutalen Belastung umgeht, hören Sie im Podcast-Audio.