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An sich ist es eine Asterix-Geschichte, die Alex Capus da erzählt. In einem kleinen Schweizer Dorf an der deutschen Grenze wehren sich die Einwohner gegen einen gewaltsamen Übergriff deutscher Polizisten und SS-Männer und zwingen am Ende sogar die neue deutsche Regierung in Berlin dazu kleinbeizugeben. Alex Capus erzählt diese wahre Geschichte vor dem Hintergrund einer sehr viel ruhigeren, sehr viel längeren und sehr viel tiefer gehenden Geschichte eines Wirts und seiner Familie, der in Ramsen – so der Name des Dorfes – einen Gasthof mit dem merkwürdigen Namen «Gasthof zur Moskau» führt.

In «Literaturclub Interview» erzählt Alex Capus vom Verhältnis zwischen Fiktion und Realität in seinen historischen Romanen, vom Vorteil langer Beziehungen für sein Leben und von der Bedeutung eigener Lebenserfahrung fürs Schreiben.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Alex Capus. «Querfeldein». 288 Seiten. Hanser Verlag, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Alex Capus, Autor
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- Host: Michael Luisier
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Alex Capus’ aktueller Roman spielt an der Grenze. Im «Gasthof zur Moskau» an einem kleinen Grenzübergang zu Deutschland im Kanton Schaffhausen, wo wenig läuft. Wenn aber mal was läuft, dann richtig. Wie im Sommer 1933, als deutsche NS-Schergen auf Schweizer Boden einen Schmuggler entführten.

An sich ist es eine Asterix-Geschichte, die Alex Capus da erzählt. In einem kleinen Schweizer Dorf an der deutschen Grenze wehren sich die Einwohner gegen einen gewaltsamen Übergriff deutscher Polizisten und SS-Männer und zwingen am Ende sogar die neue deutsche Regierung in Berlin dazu kleinbeizugeben. Alex Capus erzählt diese wahre Geschichte vor dem Hintergrund einer sehr viel ruhigeren, sehr viel längeren und sehr viel tiefer gehenden Geschichte eines Wirts und seiner Familie, der in Ramsen – so der Name des Dorfes – einen Gasthof mit dem merkwürdigen Namen «Gasthof zur Moskau» führt.

In «Literaturclub Interview» erzählt Alex Capus vom Verhältnis zwischen Fiktion und Realität in seinen historischen Romanen, vom Vorteil langer Beziehungen für sein Leben und von der Bedeutung eigener Lebenserfahrung fürs Schreiben.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Alex Capus. «Querfeldein». 288 Seiten. Hanser Verlag, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Alex Capus, Autor
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- Host: Michael Luisier
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="32726892" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/07/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260724_NR_0086_0dc3d27137e2479f8ff43f0bd68b2a74.mp3?d=ap&amp;assetId=b6d16ae9-6d15-37a4-b2bf-50dedec2cd7c"/></item><item><guid isPermaLink="false">030aeabd-bf21-3590-82bc-4d636bdc0073</guid><title>Hörtipp: Literaturclub Bestenliste</title><itunes:title>Hörtipp: Literaturclub Bestenliste</itunes:title><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1460</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, gibt es an dieser Stelle die «Literaturclub Bestenliste» zu hören: fünf beste Bücher des Monats, gekürt von einer externen Jury, vorgestellt von  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, gibt es an dieser Stelle die «Literaturclub Bestenliste» zu hören: fünf beste Bücher des Monats, gekürt von einer externen Jury, vorgestellt von der SRF-Literaturredaktion.

Auf der Bestenliste stehen diesen Monat die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Birgit Birnbacher, Lilli Tollkien, Elias Hirschl und Lena Gorelik. Wir stellen die nominierten Titel vor.

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In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit.

Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, aber er hat Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. In ihrem vierten Roman «Sie wollen uns erzählen» stellt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher die Frage, ob Betroffene als Problem gesehen werden müssen, oder ob «Wildwuchs im Denken» angesichts der Probleme, auf die wir zusteuern, nicht auch eine Chance für alle ist.

In Lilli Tollkiens neuen Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» wächst die Protagonistin Lale in den 1980ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Vor allem aber wird getrunken, gekifft und gefeiert. Lale darf wach bleiben, solange sie will, Süssigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen (körperlichen) Grenzen immer wieder übertreten werden.

Franziska Denk hat ein Problem. Sie bekommt jede Krankheit, sobald sie deren Namen hört. Im Mathematiker Otto Mandl begegnet ihr ein Seelenverwandter. Sie lernen, sich mit Wörtern toter Sprache zu immunisieren. In seinem neuen Roman «Schleifen» erkundet der Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl das Thema «Sprache» auf alle nur erdenklichen Arten. Gescheit, verblüffend und komisch.

Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern.

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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

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Buchhinweise:
Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026.
Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten Zsolnay, 2026.
Lilli Tollkien. Mit beiden Händen den Himme stützen. 255 Seiten. Aufbau, 2026.
Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten. Zsolnay, 2026
Lena Gorelik. Alle meine Mütter. 270 Seiten. Rowohlt, 2026.

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Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen.

An der Erstellung der Bestenliste für Juli und August 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 471 Punkte vergeben haben.

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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, gibt es an dieser Stelle die «Literaturclub Bestenliste» zu hören: fünf beste Bücher des Monats, gekürt von einer externen Jury, vorgestellt von der SRF-Literaturredaktion.

Auf der Bestenliste stehen diesen Monat die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Birgit Birnbacher, Lilli Tollkien, Elias Hirschl und Lena Gorelik. Wir stellen die nominierten Titel vor.

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In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit.

Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, aber er hat Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. In ihrem vierten Roman «Sie wollen uns erzählen» stellt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher die Frage, ob Betroffene als Problem gesehen werden müssen, oder ob «Wildwuchs im Denken» angesichts der Probleme, auf die wir zusteuern, nicht auch eine Chance für alle ist.

In Lilli Tollkiens neuen Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» wächst die Protagonistin Lale in den 1980ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Vor allem aber wird getrunken, gekifft und gefeiert. Lale darf wach bleiben, solange sie will, Süssigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen (körperlichen) Grenzen immer wieder übertreten werden.

Franziska Denk hat ein Problem. Sie bekommt jede Krankheit, sobald sie deren Namen hört. Im Mathematiker Otto Mandl begegnet ihr ein Seelenverwandter. Sie lernen, sich mit Wörtern toter Sprache zu immunisieren. In seinem neuen Roman «Schleifen» erkundet der Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl das Thema «Sprache» auf alle nur erdenklichen Arten. Gescheit, verblüffend und komisch.

Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern.

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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

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Buchhinweise:
Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026.
Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten Zsolnay, 2026.
Lilli Tollkien. Mit beiden Händen den Himme stützen. 255 Seiten. Aufbau, 2026.
Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten. Zsolnay, 2026
Lena Gorelik. Alle meine Mütter. 270 Seiten. Rowohlt, 2026.

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Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen.

An der Erstellung der Bestenliste für Juli und August 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 471 Punkte vergeben haben.

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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="23358410" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/07/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260717_NR_0087_99f837bfa1864888a751b56301c971fe.mp3?d=ap&amp;assetId=030aeabd-bf21-3590-82bc-4d636bdc0073"/></item><item><guid isPermaLink="false">9de3bd7b-aac0-35d1-ab00-ec402d204220</guid><title>Sebastian Fitzek über «Der Nachbar»</title><itunes:title>Sebastian Fitzek über «Der Nachbar»</itunes:title><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1976</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Mit seinen Büchern raubt er vielen Menschen den Schlaf: Sebastian Fitzek. Er hat bisher über 20 Millionen Bücher verkauft. In seinen Thrillern wird das Alltägliche oft zum Albtraum. Die Geschichten sind oft so nah an der Realität, dass man sich fragt: ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Mit seinen Büchern raubt er vielen Menschen den Schlaf: Sebastian Fitzek. Er hat bisher über 20 Millionen Bücher verkauft. In seinen Thrillern wird das Alltägliche oft zum Albtraum. Die Geschichten sind oft so nah an der Realität, dass man sich fragt: Was lauert wirklich hinter der nächsten Tür?

Er wollte Schlagzeuger, Tierarzt oder Strafverteidiger werden, landete stattdessen beim Radio. Mit seinem ersten Roman gelang ihm sofort ein Bestseller – seither kann er vom Schreiben leben. Sebastian Fitzek hat über 20 Millionen Bücher verkauft und ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seine Bücher leuchten psychologische Abgründe aus und bohren in Ängsten – damit trifft er einen Nerv. Sebastian Fitzek ist zur Marke für Spannungsliteratur geworden, auch auf der Bühne folgen ihm viele Menschen: Mit aufwendig inszenierten Shows verwandelt er seine Lesungen in grosse Ereignisse voller Sound, Licht und dramaturgischem Sog. Eine grosse Show wird es im August in der Berliner Waldbühne geben, anlässlich von Sebastian Fitzeks 20-Jahr-Jubiläum als Autor. 

In «Literaturclub Interview» spricht er über die Anfänge seiner Schreibkarriere, seinen Arbeitsprozess und über seine persönlichen Ängste. Auch erzählt er, wie er auf die Geschichte für seinen aktuellsten Roman «Der Nachbar» gekommen ist. 
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Sebastian Fitzek. «Der Nachbar». 368 Seiten. Droemer Verlag, 2025. 
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Sebastian Fitzek, Autor
____________________

- Host: Jennifer Khakshouri
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Mit seinen Büchern raubt er vielen Menschen den Schlaf: Sebastian Fitzek. Er hat bisher über 20 Millionen Bücher verkauft. In seinen Thrillern wird das Alltägliche oft zum Albtraum. Die Geschichten sind oft so nah an der Realität, dass man sich fragt: Was lauert wirklich hinter der nächsten Tür?

Er wollte Schlagzeuger, Tierarzt oder Strafverteidiger werden, landete stattdessen beim Radio. Mit seinem ersten Roman gelang ihm sofort ein Bestseller – seither kann er vom Schreiben leben. Sebastian Fitzek hat über 20 Millionen Bücher verkauft und ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seine Bücher leuchten psychologische Abgründe aus und bohren in Ängsten – damit trifft er einen Nerv. Sebastian Fitzek ist zur Marke für Spannungsliteratur geworden, auch auf der Bühne folgen ihm viele Menschen: Mit aufwendig inszenierten Shows verwandelt er seine Lesungen in grosse Ereignisse voller Sound, Licht und dramaturgischem Sog. Eine grosse Show wird es im August in der Berliner Waldbühne geben, anlässlich von Sebastian Fitzeks 20-Jahr-Jubiläum als Autor. 

In «Literaturclub Interview» spricht er über die Anfänge seiner Schreibkarriere, seinen Arbeitsprozess und über seine persönlichen Ängste. Auch erzählt er, wie er auf die Geschichte für seinen aktuellsten Roman «Der Nachbar» gekommen ist. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Sebastian Fitzek. «Der Nachbar». 368 Seiten. Droemer Verlag, 2025. 
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Sebastian Fitzek, Autor
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- Host: Jennifer Khakshouri
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="31815666" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/06/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260619_NR_0004_89de32f506ee4859b4e7f4dcc400d3f4.mp3?d=ap&amp;assetId=9de3bd7b-aac0-35d1-ab00-ec402d204220"/></item><item><guid isPermaLink="false">2192dddb-8e69-36ff-a157-c29238b7c5de</guid><title>Lena Gorelik über «Alle meine Mütter»</title><itunes:title>Lena Gorelik über «Alle meine Mütter»</itunes:title><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2064</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Er ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen.

«Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern.
«Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch.

Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt.

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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Lena Gorelik, Autorin
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- Host: Katja Schönherr
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen.

«Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern.
«Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch.

Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt.

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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Lena Gorelik, Autorin
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- Host: Katja Schönherr
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="33221876" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/06/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260605_NR_0004_545ac8169b0c499a87a881f218cf1d6c.mp3?d=ap&amp;assetId=2192dddb-8e69-36ff-a157-c29238b7c5de"/></item><item><guid isPermaLink="false">9afb44e7-526b-3d43-8898-da4ed9a3c874</guid><title>Lukas Bärfuss über «Königin der Nacht»</title><itunes:title>Lukas Bärfuss über «Königin der Nacht»</itunes:title><pubDate>Sat, 16 May 2026 06:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2056</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über die Macht von Prägungen.

Bärfuss’ Suche nach der Mutter entpuppt sich auch als Suche nach sich selbst. Was hat sich von der hartherzigen Mutter auf ihn übertragen – im Guten, wie im Schlechten? Indem der mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Autor die Spur aufnimmt, gelangt auch einiger politischer Sprengstoff ans Licht.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Lukas Bärfuss. «Königin der Nacht». Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Lukas Bärfuss, Schriftsteller
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- Host: Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über die Macht von Prägungen.

Bärfuss’ Suche nach der Mutter entpuppt sich auch als Suche nach sich selbst. Was hat sich von der hartherzigen Mutter auf ihn übertragen – im Guten, wie im Schlechten? Indem der mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Autor die Spur aufnimmt, gelangt auch einiger politischer Sprengstoff ans Licht.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Lukas Bärfuss. «Königin der Nacht». Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Lukas Bärfuss, Schriftsteller
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- Host: Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="33099765" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/05/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260522_NR_0005_5c265b1f3ffc42ab9358113de499fe05.mp3?d=ap&amp;assetId=9afb44e7-526b-3d43-8898-da4ed9a3c874"/></item><item><guid isPermaLink="false">496672f2-0126-3341-b5dc-cdec9d012dd0</guid><title>Markus Orths über «Die Enthusiasten»</title><itunes:title>Markus Orths über «Die Enthusiasten»</itunes:title><pubDate>Fri, 08 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1772</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Was, wenn künstliche Intelligenz plötzlich in der Lage wäre, bessere Kunstwerke hervorzubringen als menschliche Fantasie und Kreativität? Diese Frage steht am Ursprung von Markus Orths’ aktuellem Roman «Die Enthusiasten».</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Was, wenn künstliche Intelligenz plötzlich in der Lage wäre, bessere Kunstwerke hervorzubringen als menschliche Fantasie und Kreativität? Diese Frage steht am Ursprung von Markus Orths’ aktuellem Roman «Die Enthusiasten».

Vince Bär ist Literaturwissenschaftler. Und er ist Laurence-Sterne-Fan und begeisterter Leser dessen Kultbuches «Leben und Ansichten von Tristram Shandy. Gentleman». Neun Bände hat das Werk. Und jetzt taucht plötzlich ein zehnter auf. Genau 250 Jahre nach Laurence Sternes Tod. In einem wahren Erzählfeuerwerk feiert Markus Orths die lebendige, überbordende, wilde und fantasievolle Literatur und verteidigt sie gegen ihre Inbesitznahme durch Technik und Profitdenken.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Markus Orths. «Die Enthusiasten». 365 Seiten. Galiani Berlin, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Markus Orths, Schriftsteller
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- Host: Michael Luisier
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Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Was, wenn künstliche Intelligenz plötzlich in der Lage wäre, bessere Kunstwerke hervorzubringen als menschliche Fantasie und Kreativität? Diese Frage steht am Ursprung von Markus Orths’ aktuellem Roman «Die Enthusiasten».

Vince Bär ist Literaturwissenschaftler. Und er ist Laurence-Sterne-Fan und begeisterter Leser dessen Kultbuches «Leben und Ansichten von Tristram Shandy. Gentleman». Neun Bände hat das Werk. Und jetzt taucht plötzlich ein zehnter auf. Genau 250 Jahre nach Laurence Sternes Tod. In einem wahren Erzählfeuerwerk feiert Markus Orths die lebendige, überbordende, wilde und fantasievolle Literatur und verteidigt sie gegen ihre Inbesitznahme durch Technik und Profitdenken.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Markus Orths. «Die Enthusiasten». 365 Seiten. Galiani Berlin, 2026.
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Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, er stört das Funktionieren der Abläufe. Aber er hat andere Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. Die Frage ist nur, ob er der «Erzählung», die andere über ihn machen, eine eigene hinzufügen kann.  Im «Literaturclub Interview» erzählt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher von den Zuschreibungen, denen Betroffene ausgesetzt sind, und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden. Und sie erklärt, warum in ihrer Geschichte so viele Murgänge und Unwetter vorkommen müssen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Birgit Birnbacher. «Sie wollen uns erzählen». 224 Seiten. Zsolnay, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Birgit Birnbacher, Schriftstellerin
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- Host: Michael Luisier
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Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, er stört das Funktionieren der Abläufe. Aber er hat andere Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. Die Frage ist nur, ob er der «Erzählung», die andere über ihn machen, eine eigene hinzufügen kann.  Im «Literaturclub Interview» erzählt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher von den Zuschreibungen, denen Betroffene ausgesetzt sind, und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden. Und sie erklärt, warum in ihrer Geschichte so viele Murgänge und Unwetter vorkommen müssen.
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- Birgit Birnbacher, Schriftstellerin
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«Das glückliche Schicksal» ist im Polen des Zweiten Weltkriegs und der frühen 1980er Jahre angesiedelt und teils eine Art Verhör. Eine junge Frau besucht einen alten Mann in seinem Exil in Venedig. Sie schützt wissenschaftliches Interesse vor, aber eigentlich will sie wissen, ob der alte Mann, ein Gulag-Überlebender, 1945 die Seite gewechselt und als Offizier der Sowjets ihren Vater bis zur Invalidität gefoltert hat. Es ist eine atemberaubende Anlage, die unmittelbar erfahrbar macht, wie schnell politische Umstände die Grenze zwischen Anpassung und Widerstand verwischen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Matthias Nawrat. «Das glückliche Schicksal». 272 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Matthias Nawrat, Schriftsteller
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- Host: Franziska Hirsbrunner
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«Das glückliche Schicksal» ist im Polen des Zweiten Weltkriegs und der frühen 1980er Jahre angesiedelt und teils eine Art Verhör. Eine junge Frau besucht einen alten Mann in seinem Exil in Venedig. Sie schützt wissenschaftliches Interesse vor, aber eigentlich will sie wissen, ob der alte Mann, ein Gulag-Überlebender, 1945 die Seite gewechselt und als Offizier der Sowjets ihren Vater bis zur Invalidität gefoltert hat. Es ist eine atemberaubende Anlage, die unmittelbar erfahrbar macht, wie schnell politische Umstände die Grenze zwischen Anpassung und Widerstand verwischen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Matthias Nawrat. «Das glückliche Schicksal». 272 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Judith Hermann, Jahrgang 1970, gilt als eine der renommiertesten deutschen Autorinnen. In ihrem neuen Buch «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters. Er war überzeugter Nazi, Mitglied der Waffen-SS. In der polnischen Stadt Radom war er mutmasslich an einem Massaker beteiligt, bei dem 30.000 Menschen ums Leben kamen.
Hermann kannte ihren Grossvater nicht, er starb sechs Jahre vor ihrer Geburt. Über ihn geredet wurde in der Familie kaum. Ein Tabu, eine Leerstelle. Im «Literaturclub Interview» erklärt Hermann, was sie dazu bewogen hat, diese Leerstelle jetzt füllen zu wollen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Judith Hermann. «Ich möchte zurückgehen in der Zeit». 160 Seiten. S. Fischer, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Judith Hermann, Schriftstellerin
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- Host: Katja Schönherr
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Judith Hermanns Grossvater war während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert. In ihrem neuen Buch «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» versucht die deutsche Bestseller-Autorin herauszufinden, wer er war, wie er war und was er getan hat.

Judith Hermann, Jahrgang 1970, gilt als eine der renommiertesten deutschen Autorinnen. In ihrem neuen Buch «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters. Er war überzeugter Nazi, Mitglied der Waffen-SS. In der polnischen Stadt Radom war er mutmasslich an einem Massaker beteiligt, bei dem 30.000 Menschen ums Leben kamen.
Hermann kannte ihren Grossvater nicht, er starb sechs Jahre vor ihrer Geburt. Über ihn geredet wurde in der Familie kaum. Ein Tabu, eine Leerstelle. Im «Literaturclub Interview» erklärt Hermann, was sie dazu bewogen hat, diese Leerstelle jetzt füllen zu wollen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Judith Hermann. «Ich möchte zurückgehen in der Zeit». 160 Seiten. S. Fischer, 2026.
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Am 30. April 2024 starb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster. Die nicht minder berühmte Autorin Siri Hustvedt hatte über 40 Jahre lang mit ihm zusammengelebt. Hustvedt und Auster galten als das intellektuelle Glamour-Paar New Yorks.
In ihrem Memoir «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung» setzt Siri Hustvedt ihrem Ehemann nun ein Denkmal. Sie schreibt von Austers letzten Tagen, bevor er starb, und von ihrem Trauerprozess. Und sie blickt zurück auf den Anfang ihrer Beziehung sowie den späteren gemeinsamen Alltag voller Freude aber auch Leid. 
«Paul hätte dieses Buch sehr gefallen», ist Hustvedt überzeugt. «Ich glaube, er wäre stolz darauf.» Im «Literaturclub Interview» berichtet Hustvedt von der Entstehung des Buchs – und von dem Geruch von Austers Zigarillos, der ihr bis heute noch manchmal in die Nase steigt. 

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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Siri Hustvedt. «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung». Aus dem amerikanischen Englisch von Uli Aumüller und Grete Osterwald. 400 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Siri Hustvedt, Autorin
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Weiterführende Informationen
Das ganze Gespräch auf Englisch unter https://www.srf.ch/audio/literaturclub-interview/das-ganze-gespraech-mit-siri-hustvedt-englisch?partId=olVJJkeHCtYRjc3Pc-FK_YZhAN4
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- Host: Katja Schönherr
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Am 30. April 2024 starb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster. Die nicht minder berühmte Autorin Siri Hustvedt hatte über 40 Jahre lang mit ihm zusammengelebt. Hustvedt und Auster galten als das intellektuelle Glamour-Paar New Yorks.
In ihrem Memoir «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung» setzt Siri Hustvedt ihrem Ehemann nun ein Denkmal. Sie schreibt von Austers letzten Tagen, bevor er starb, und von ihrem Trauerprozess. Und sie blickt zurück auf den Anfang ihrer Beziehung sowie den späteren gemeinsamen Alltag voller Freude aber auch Leid. 
«Paul hätte dieses Buch sehr gefallen», ist Hustvedt überzeugt. «Ich glaube, er wäre stolz darauf.» Im «Literaturclub Interview» berichtet Hustvedt von der Entstehung des Buchs – und von dem Geruch von Austers Zigarillos, der ihr bis heute noch manchmal in die Nase steigt. 

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Siri Hustvedt. «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung». Aus dem amerikanischen Englisch von Uli Aumüller und Grete Osterwald. 400 Seiten. Rowohlt, 2026.
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In seinem Roman «Im ersten Licht» greift Norbert Gstrein einmal mehr grosse Themen unserer Zeit auf: Wie verhalten wir uns zum Krieg, der zurück ist in Europa? Und: Können wir «Zaungäste» sein, wenn die Ordnung untergeht, die wir gekannt haben? Gstrein spielt drängende Fragen wie diese in der Historie durch – und schafft dadurch die nötige zeitliche Distanz zur kritischen Selbstbefragung als Menschen im Hier und Jetzt.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Norbert Gstrein. «Im ersten Licht». 416 Seiten. Hanser, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Norbert Gstrein, Schriftsteller
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- Host: Felix Münger
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In seinem Roman «Im ersten Licht» greift Norbert Gstrein einmal mehr grosse Themen unserer Zeit auf: Wie verhalten wir uns zum Krieg, der zurück ist in Europa? Und: Können wir «Zaungäste» sein, wenn die Ordnung untergeht, die wir gekannt haben? Gstrein spielt drängende Fragen wie diese in der Historie durch – und schafft dadurch die nötige zeitliche Distanz zur kritischen Selbstbefragung als Menschen im Hier und Jetzt.
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Norbert Gstrein. «Im ersten Licht». 416 Seiten. Hanser, 2026.
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- Norbert Gstrein, Schriftsteller
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- Host: Felix Münger
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Dank ihrer besonderen Kräfte kann Julia Webers Protagonistin der Welt und ihren Ungerechtigkeiten auf eine andere Art begegnen. Unglückliche oder unsichere Menschen suchen Trost oder einen Ausweg aus dem «normalen» Leben, wenn sie sich von Ruth zum Beispiel in ein kleines Vögelchen verwandeln lassen, und sie selbst sieht einen zentralen Zweck ihres Daseins darin, ihnen zu helfen. Doch auch Ruth ist mit zutiefst menschlichen Krisen konfrontiert, die sich trotz ihren übermenschlichen Fähigkeiten nicht alle aus der Welt schaffen lassen: Freundinnen mit schwerwiegenden psychischen Problemen, komplizierte Beziehungen, der Verlust der unbeschwerten Kindheit, der Drang, gefallen zu wollen. Besondere Fähigkeiten bedeuten auch besondere Verantwortung – und damit hadert Ruth. Je älter sie wird, desto mehr entgleiten ihr die Dinge.

Im «Literaturclub Interview» gibt Julia Weber Auskunft darüber, warum sie dennoch hofft, mehr Menschen könnten die Welt einmal durch Ruths Augen sehen. Sie verrät, weshalb sie selbst sich gern in eine Qualle verwandeln würde, und warum sie über «eine Sexualität, die mit Pornografie nichts mehr zu tun hat» schreibt. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Julia Weber. «Weil ich Ruth bin». 464 Seiten. Limmat Verlag, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Julia Weber, Autorin
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- Host: Simon Leuthold
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Felle, Federn, Fischschuppen: Ruth kann Menschen durch Küsse in Tiere verwandeln und mit ihrer Willenskraft Bäume fällen. Julia Weber spricht über diese «moderne Hexe» als Vorbild, darüber, warum Menschen dem Alltag entfliehen wollen, und warum die sinnliche Wahrnehmung ihr besonders wichtig ist.

Dank ihrer besonderen Kräfte kann Julia Webers Protagonistin der Welt und ihren Ungerechtigkeiten auf eine andere Art begegnen. Unglückliche oder unsichere Menschen suchen Trost oder einen Ausweg aus dem «normalen» Leben, wenn sie sich von Ruth zum Beispiel in ein kleines Vögelchen verwandeln lassen, und sie selbst sieht einen zentralen Zweck ihres Daseins darin, ihnen zu helfen. Doch auch Ruth ist mit zutiefst menschlichen Krisen konfrontiert, die sich trotz ihren übermenschlichen Fähigkeiten nicht alle aus der Welt schaffen lassen: Freundinnen mit schwerwiegenden psychischen Problemen, komplizierte Beziehungen, der Verlust der unbeschwerten Kindheit, der Drang, gefallen zu wollen. Besondere Fähigkeiten bedeuten auch besondere Verantwortung – und damit hadert Ruth. Je älter sie wird, desto mehr entgleiten ihr die Dinge.

Im «Literaturclub Interview» gibt Julia Weber Auskunft darüber, warum sie dennoch hofft, mehr Menschen könnten die Welt einmal durch Ruths Augen sehen. Sie verrät, weshalb sie selbst sich gern in eine Qualle verwandeln würde, und warum sie über «eine Sexualität, die mit Pornografie nichts mehr zu tun hat» schreibt. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Julia Weber. «Weil ich Ruth bin». 464 Seiten. Limmat Verlag, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Julia Weber, Autorin
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- Host: Simon Leuthold
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="27896947" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2026/02/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20260213_NR_0004_c0a8326731ae4cf7b319d2771fc7957b.mp3?d=ap&amp;assetId=dcc320df-b6b1-3ab0-8e8c-d62d5ce64205"/></item><item><guid isPermaLink="false">c2c5bb37-5774-3ee5-967b-333c0d4f2075</guid><title>Leïla Slimani über «Trag das Feuer weiter»</title><itunes:title>Leïla Slimani über «Trag das Feuer weiter»</itunes:title><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1938</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die französische Bestsellerautorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani schliesst mit «Trag das Feuer weiter» ihre grosse Familiensaga ab. Sie erzählt, warum sie seit jeher über Familie und weibliche Identität schreibt und wie Erinnerungen in ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die französische Bestsellerautorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani schliesst mit «Trag das Feuer weiter» ihre grosse Familiensaga ab. Sie erzählt, warum sie seit jeher über Familie und weibliche Identität schreibt und wie Erinnerungen in ihren Texten zu Fiktion werden.

Slimani erzählt im Finale «Trag das Feuer weiter», wie sie über drei Generationen hinweg Herkunft, Verlust und Selbstfindung literarisch verdichtet – von der elsässischen Grossmutter, die in Marokko ein Zuhause hat, bis zur Schriftstellerin Mia, die im dritten Band nach Meknès auf die Zitruspantage ihrer Grosseltern zurückkehrt, wo die Zeit wie stillgestanden ist. Das Motiv des «weitergetragenen Feuers», inspiriert von Jean Cocteau, durchzieht das Buch wie ein roter Faden: Erinnerungen verblassen, Menschen sterben, doch etwas bleibt – der Impuls weiterzugehen. Slimani spricht über die Kraft der Fiktion, das Schweigen der Männer, die Sprachmacht der Frauen, über Identität zwischen Orient und Okzident sowie die Frage, wie Literatur Bindungen schafft in einer Zeit der Vereinzelung. Ein intensives Gespräch über Herkunft, Freiheit und das Feuer, das wir gemeinsam weitertragen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Leïla Slimani. «Trag das Feuer weiter». 448 Seiten. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand Verlag, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Leïla Slimani, Schriftstellerin
- Annette Wunsch, deutsche Stimme von Leïla Slimani
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- Host: Annette König 
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Das ist «Literaturclub Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die französische Bestsellerautorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani schliesst mit «Trag das Feuer weiter» ihre grosse Familiensaga ab. Sie erzählt, warum sie seit jeher über Familie und weibliche Identität schreibt und wie Erinnerungen in ihren Texten zu Fiktion werden.

Slimani erzählt im Finale «Trag das Feuer weiter», wie sie über drei Generationen hinweg Herkunft, Verlust und Selbstfindung literarisch verdichtet – von der elsässischen Grossmutter, die in Marokko ein Zuhause hat, bis zur Schriftstellerin Mia, die im dritten Band nach Meknès auf die Zitruspantage ihrer Grosseltern zurückkehrt, wo die Zeit wie stillgestanden ist. Das Motiv des «weitergetragenen Feuers», inspiriert von Jean Cocteau, durchzieht das Buch wie ein roter Faden: Erinnerungen verblassen, Menschen sterben, doch etwas bleibt – der Impuls weiterzugehen. Slimani spricht über die Kraft der Fiktion, das Schweigen der Männer, die Sprachmacht der Frauen, über Identität zwischen Orient und Okzident sowie die Frage, wie Literatur Bindungen schafft in einer Zeit der Vereinzelung. Ein intensives Gespräch über Herkunft, Freiheit und das Feuer, das wir gemeinsam weitertragen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Leïla Slimani. «Trag das Feuer weiter». 448 Seiten. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand Verlag, 2026.
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- Leïla Slimani, Schriftstellerin
- Annette Wunsch, deutsche Stimme von Leïla Slimani
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- Host: Annette König 
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Ein letztes Buch, eine Liebesgeschichte, ein Hund und grosse Gedanken: In «Abschied(e)» blickt Julian Barnes zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Themen, die sein Werk geprägt haben: Erinnerung, Vergänglichkeit, Liebe und Tod. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der den Erzähler über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Julian Barnes spricht über das Schreiben und seine Leserschaft sowie über seine Bewunderung für Roger Federer, der für ihn der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Wer «Abschied(e)» liest, begegnet nicht nur einem Autor am Ende seines Schreibens, sondern erfährt, wie sehr seine früheren Bücher Teil eines grossen, zusammenhängenden Ganzen sind.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Julian Barnes. «Abschied(e)». 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Julian Barnes, Schriftsteller
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Weiterführende Informationen 
- Das ganze Gespräch auf englisch gibt es zu hören unter srf.ch/audio/literaturclub-interview  
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- Host: Jennifer Khakshouri
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Ein letztes Buch, eine Liebesgeschichte, ein Hund und grosse Gedanken: In «Abschied(e)» blickt Julian Barnes zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Themen, die sein Werk geprägt haben: Erinnerung, Vergänglichkeit, Liebe und Tod. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der den Erzähler über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Julian Barnes spricht über das Schreiben und seine Leserschaft sowie über seine Bewunderung für Roger Federer, der für ihn der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Wer «Abschied(e)» liest, begegnet nicht nur einem Autor am Ende seines Schreibens, sondern erfährt, wie sehr seine früheren Bücher Teil eines grossen, zusammenhängenden Ganzen sind.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Julian Barnes. «Abschied(e)». 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026.
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- Julian Barnes, Schriftsteller
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Weiterführende Informationen 
- Das ganze Gespräch auf englisch gibt es zu hören unter srf.ch/audio/literaturclub-interview  
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- Host: Jennifer Khakshouri
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Während seiner Zeit als Paketbote in Peking kämpft Hu Anyan mit riesigem Zeitdruck. Jede Minute, in der er kein Paket zustellt, kostet ihn einen Teil seines sowieso schon winzigen Lohns. Fehler werden mit Strafgebühren geahndet. Trotzdem begehrt er kaum auf – dafür liest er in seiner knappen Freizeit James Joyce oder Robert Musil. Wie passt das zusammen? Wie deckt sich Hu Anyans Bericht mit der Realität in China? Was macht ein so nüchtern geschriebenes Buch lesenswert? Und was hat Hu Anyans Geschichte mit uns zu tun? Diesen Fragen gehen Simon Leuthold und Felix Münger im Gespräch ausgehend von Hu Anyans Memoir nach. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
-	Hu Anyan. «Ich fahr Pakete aus in Peking». Aus dem Chinesischen von Monika Li. 295 Seiten. Suhrkamp Nova, 2025.
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Im Podcast  zu hören sind:
-	Monika Li, Übersetzerin
-	Samuel Emch, SRF-Korrespondent China
-	Kai-Uwe Hellmann, Soziologe und Konsumforscher
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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Hosts:
Simon Leuthold und Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Ich fahr Pakete aus in Peking» ist Hu Anyans Bericht über 20 Jahre prekäre Arbeit in Niedriglohnjobs in chinesischen Riesenstädten – immer so lang, bis Frust, Erschöpfung oder Langeweile zu gross wurden. Für Simon Leuthold eine eindrückliche Stimme von Ausgebeuteten, die selten zu Wort kommen.

Während seiner Zeit als Paketbote in Peking kämpft Hu Anyan mit riesigem Zeitdruck. Jede Minute, in der er kein Paket zustellt, kostet ihn einen Teil seines sowieso schon winzigen Lohns. Fehler werden mit Strafgebühren geahndet. Trotzdem begehrt er kaum auf – dafür liest er in seiner knappen Freizeit James Joyce oder Robert Musil. Wie passt das zusammen? Wie deckt sich Hu Anyans Bericht mit der Realität in China? Was macht ein so nüchtern geschriebenes Buch lesenswert? Und was hat Hu Anyans Geschichte mit uns zu tun? Diesen Fragen gehen Simon Leuthold und Felix Münger im Gespräch ausgehend von Hu Anyans Memoir nach. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
-	Hu Anyan. «Ich fahr Pakete aus in Peking». Aus dem Chinesischen von Monika Li. 295 Seiten. Suhrkamp Nova, 2025.
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Im Podcast  zu hören sind:
-	Monika Li, Übersetzerin
-	Samuel Emch, SRF-Korrespondent China
-	Kai-Uwe Hellmann, Soziologe und Konsumforscher
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Hosts:
Simon Leuthold und Felix Münger
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="31256906" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/12/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20251226_NR_0001_78a32f36c8fc492bbc34393ea257c585.mp3?d=ap&amp;assetId=da799fdb-be00-33d3-b92a-86f162fe94f0"/></item><item><guid isPermaLink="false">57b6538c-9b21-3785-b14d-35f259e933e2</guid><title>«Und Federn überall» von Nava Ebrahimi</title><itunes:title>«Und Federn überall» von Nava Ebrahimi</itunes:title><pubDate>Fri, 12 Dec 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1555</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Wie bleiben wir menschlich, wenn der Alltag immer härter wird? Mit dieser Frage setzt sich Nava Ebrahimi in ihrem neuen Roman auseinander. «Und Federn überall» spielt auf einem Geflügelschlachthof und verknüpft das Leben von sechs Figuren. Berührend,  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Wie bleiben wir menschlich, wenn der Alltag immer härter wird? Mit dieser Frage setzt sich Nava Ebrahimi in ihrem neuen Roman auseinander. «Und Federn überall» spielt auf einem Geflügelschlachthof und verknüpft das Leben von sechs Figuren. Berührend, hochaktuell und meisterhaft konstruiert!

Die iranisch-deutsche Schriftstellerin Nava Ebrahimi erhielt 2021 den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Seither spielt sie in der obersten Liga der deutschsprachigen Literatur. Dass ihr diese Anerkennung vollkommen zu Recht gebührt, beweist sie auch mit ihrem neuen Roman. «Und Federn überall» spielt auf einem Geflügelschlachthof. 650.000 tote Hühner täglich.
Der Roman ist eine Kritik an der Massentierhaltung und an kaltem, unmenschlichem Effizienzstreben. Er handelt aber auch von der Suche nach Heimat, von Flucht und Vertreibung sowie von dem Wunsch, geliebt zu werden. All diese Themen stecken in diesen 350 Seiten, ohne überladen zu wirken. «Ein grossartiges Buch», sagt SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr, die «Und Federn überall» ihrer Kollegin Franziska Hirsbrunner im Podcast vorstellt.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Nava Ebrahimi: «Und Federn überall». 352 Seiten. Luchterhand, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
Nava Ebrahimi, Schriftstellerin 
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Hosts:
Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Wie bleiben wir menschlich, wenn der Alltag immer härter wird? Mit dieser Frage setzt sich Nava Ebrahimi in ihrem neuen Roman auseinander. «Und Federn überall» spielt auf einem Geflügelschlachthof und verknüpft das Leben von sechs Figuren. Berührend, hochaktuell und meisterhaft konstruiert!

Die iranisch-deutsche Schriftstellerin Nava Ebrahimi erhielt 2021 den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Seither spielt sie in der obersten Liga der deutschsprachigen Literatur. Dass ihr diese Anerkennung vollkommen zu Recht gebührt, beweist sie auch mit ihrem neuen Roman. «Und Federn überall» spielt auf einem Geflügelschlachthof. 650.000 tote Hühner täglich.
Der Roman ist eine Kritik an der Massentierhaltung und an kaltem, unmenschlichem Effizienzstreben. Er handelt aber auch von der Suche nach Heimat, von Flucht und Vertreibung sowie von dem Wunsch, geliebt zu werden. All diese Themen stecken in diesen 350 Seiten, ohne überladen zu wirken. «Ein grossartiges Buch», sagt SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr, die «Und Federn überall» ihrer Kollegin Franziska Hirsbrunner im Podcast vorstellt.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Nava Ebrahimi: «Und Federn überall». 352 Seiten. Luchterhand, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
Nava Ebrahimi, Schriftstellerin 
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Hosts:
Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="24866378" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/12/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20251212_NR_0002_316dd3a52bdd48f790ee96359995436e.mp3?d=ap&amp;assetId=57b6538c-9b21-3785-b14d-35f259e933e2"/></item><item><guid isPermaLink="false">e4e481c0-30e1-3017-ae4d-d17e6a8ccd0f</guid><title>«Smart City» von Daniel Wisser</title><itunes:title>«Smart City» von Daniel Wisser</itunes:title><pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1705</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In «Smart City» beschreibt der österreichische Schriftsteller Daniel Wisser eine künstliche Stadt, die nach Vorstellungen und Sehnsüchten heutiger Gesellschaften errichtet wird. Dabei müssen grosse Entscheidungen getroffen werden wie Freiheit oder Sic ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In «Smart City» beschreibt der österreichische Schriftsteller Daniel Wisser eine künstliche Stadt, die nach Vorstellungen und Sehnsüchten heutiger Gesellschaften errichtet wird. Dabei müssen grosse Entscheidungen getroffen werden wie Freiheit oder Sicherheit, Demokratie oder Überwachung.

Die Journalistin Monag Oliphant zieht in die künstlich geschaffene Stadt NEUDA, die neben Nachhaltigkeit und Lebensqualität auch Sicherheit und Ruhe verspricht. Sie hat auch allen Grund, denn ihr Mann und ihre Tochter sind ermordet worden. In NEUDA angekommen kriegt sie eine Stelle als Kolumnistin, findet aber schnell heraus, dass der Mord an ihrer Familie etwas mit dieser Stadt und ihrer Betreiberfirma zu tun hat. Neugierig geworden macht sich die Journalistin ans Werk, die tatsächlichen Absichten hinter der Smart City zu ergründen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Daniel Wisser. Smart City. 416 Seiten. Luchterhand Literaturverlag, 2025.
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Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Daniel Wisser, Buchautor
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- Hosts: Michael Luisier und Jennifer Khakshouri
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[In «Smart City» beschreibt der österreichische Schriftsteller Daniel Wisser eine künstliche Stadt, die nach Vorstellungen und Sehnsüchten heutiger Gesellschaften errichtet wird. Dabei müssen grosse Entscheidungen getroffen werden wie Freiheit oder Sicherheit, Demokratie oder Überwachung.

Die Journalistin Monag Oliphant zieht in die künstlich geschaffene Stadt NEUDA, die neben Nachhaltigkeit und Lebensqualität auch Sicherheit und Ruhe verspricht. Sie hat auch allen Grund, denn ihr Mann und ihre Tochter sind ermordet worden. In NEUDA angekommen kriegt sie eine Stelle als Kolumnistin, findet aber schnell heraus, dass der Mord an ihrer Familie etwas mit dieser Stadt und ihrer Betreiberfirma zu tun hat. Neugierig geworden macht sich die Journalistin ans Werk, die tatsächlichen Absichten hinter der Smart City zu ergründen.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Daniel Wisser. Smart City. 416 Seiten. Luchterhand Literaturverlag, 2025.
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- Daniel Wisser, Buchautor
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="27537737" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/11/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20251128_NR_0001_ed64830435d54ea8b3fc084d764edcb2.mp3?d=ap&amp;assetId=e4e481c0-30e1-3017-ae4d-d17e6a8ccd0f"/></item><item><guid isPermaLink="false">613ebcf1-d306-3f08-bc31-dbcbedb35202</guid><title>«Gym» von Verena Kessler: Horrortrip an der Trainingsmaschine</title><itunes:title>«Gym» von Verena Kessler: Horrortrip an der Trainingsmaschine</itunes:title><pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1853</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Im Roman «Gym» schildert die deutsche Autorin Verena Kessler eine junge Frau, die im Fitnessstudio ihren Körper bis zum Exzess optimiert – und in der Katastrophe endet. Host Felix Münger hat das rasant erzählte Buch amüsiert – und beunruhigt: Es zeich ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Im Roman «Gym» schildert die deutsche Autorin Verena Kessler eine junge Frau, die im Fitnessstudio ihren Körper bis zum Exzess optimiert – und in der Katastrophe endet. Host Felix Münger hat das rasant erzählte Buch amüsiert – und beunruhigt: Es zeichne ein verstörendes Bild unserer Gesellschaft.

Die namenlose Protagonistin des Romans, eine etwa 30-jährige Frau, heuert in einem Gym an, um an der Bar Powerdrinks zu mixen. Da im Gym das Aussehen alles bedeutet, beginnt sie zu trainieren. Sie verliert jedoch bald alles Mass, spritzt sich Steroide – und fällt am Ende tief. Sie untersuche an der Figur, wie sich jemand radikalisiere, sagt Verena Kessler. Die Realitäten in der modernen Leistungsgesellschaft habe sie beim Schreiben weniger im Auge gehabt. Der Schweizer Sporthistoriker Michael Jucker zieht indessen starke Parallelen: Im Unterschied zu früheren Epochen gelte heute als gesellschaftlich gescheitert, wer nicht fit sei. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Verena Kessler. «Gym». 189 Seiten. Hanser Berlin, 2025. 
(Das Hörbuch, gelesen von Lisa Hrdina, ist im Audio Verlag erschienen.)
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Verena Kessler, Autorin   
- Michael Jucker, Sporthistoriker (Portal Schweizer Sportgeschichte)   
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Weiterführende Informationen
- Song zum Thema: Shirin David: «Bauch Beine Po»
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- Hosts: Felix Münger und Simon Leuthold 
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Im Roman «Gym» schildert die deutsche Autorin Verena Kessler eine junge Frau, die im Fitnessstudio ihren Körper bis zum Exzess optimiert – und in der Katastrophe endet. Host Felix Münger hat das rasant erzählte Buch amüsiert – und beunruhigt: Es zeichne ein verstörendes Bild unserer Gesellschaft.

Die namenlose Protagonistin des Romans, eine etwa 30-jährige Frau, heuert in einem Gym an, um an der Bar Powerdrinks zu mixen. Da im Gym das Aussehen alles bedeutet, beginnt sie zu trainieren. Sie verliert jedoch bald alles Mass, spritzt sich Steroide – und fällt am Ende tief. Sie untersuche an der Figur, wie sich jemand radikalisiere, sagt Verena Kessler. Die Realitäten in der modernen Leistungsgesellschaft habe sie beim Schreiben weniger im Auge gehabt. Der Schweizer Sporthistoriker Michael Jucker zieht indessen starke Parallelen: Im Unterschied zu früheren Epochen gelte heute als gesellschaftlich gescheitert, wer nicht fit sei. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Verena Kessler. «Gym». 189 Seiten. Hanser Berlin, 2025. 
(Das Hörbuch, gelesen von Lisa Hrdina, ist im Audio Verlag erschienen.)
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- Verena Kessler, Autorin   
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Väterlicherseits ist die Herkunft unklar. Waren es Menschen, die 1922 vor den Bolschewiken aus dem damals russischen Odessa flüchten mussten und die es an den Goldstrand in Bulgarien verschlug? Eli ist ein grosser Fabulierer. Schwer zu sagen, was man ihm glauben kann. Aber seine Geschichten sind ein Vergnügen, weil sich in ihnen Persönliches und Weltgeschehen gleichermassen spiegeln.

Eli ist nicht mehr so erfolgreich, wie er es einmal war, Frau und Tochter haben ihn schon lange verlassen, er kennt seinen Vater nicht und seine Mutter liess ihn bei ihren Eltern aufwachsen. Will er etwas über seine Wurzeln wissen, meint sie nur: «Es gibt keine Geschichte.» Dass das nicht stimmen kann, erzählt Katerina Poladjan in einem berührenden und verspielten surrealen Märchen.
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Katerina Poladjan. Goldstrand. 157 Seiten. S. Fischer Verlag, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch 
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In dieser Episode zu hören

- Katerina Poladjan, Schriftstellerin
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Hosts: Franziska Hirsbrunner und Katja Schönherr
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Väterlicherseits ist die Herkunft unklar. Waren es Menschen, die 1922 vor den Bolschewiken aus dem damals russischen Odessa flüchten mussten und die es an den Goldstrand in Bulgarien verschlug? Eli ist ein grosser Fabulierer. Schwer zu sagen, was man ihm glauben kann. Aber seine Geschichten sind ein Vergnügen, weil sich in ihnen Persönliches und Weltgeschehen gleichermassen spiegeln.

Eli ist nicht mehr so erfolgreich, wie er es einmal war, Frau und Tochter haben ihn schon lange verlassen, er kennt seinen Vater nicht und seine Mutter liess ihn bei ihren Eltern aufwachsen. Will er etwas über seine Wurzeln wissen, meint sie nur: «Es gibt keine Geschichte.» Dass das nicht stimmen kann, erzählt Katerina Poladjan in einem berührenden und verspielten surrealen Märchen.
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Katerina Poladjan. Goldstrand. 157 Seiten. S. Fischer Verlag, 2025.
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Am 12. September 1919 besetzten italienische Freischärler gegen den Willen ihrer Regierung die Stadt Fiume (Rijeka) und errichteten dort eine nationalistisch dominierte Republik. Anführer war der Dichter Gabriele D’Annunzio, der, inspiriert von futuristischen und nationalistischen Ideen, die Massen so lange zu elektrisieren vermochte, bis die Stadt in Drogen, Alkohol und Orgien versank und die Republik zusammenbrach. Vieles von dem, was damals in Fiume passierte, erinnerte Dirk Stermann an unsere Zeit, so dass seine literarische Aufarbeitung der Republik von Fiume zu einer höchst aktuellen Sache wurde.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Dirk Stermann. Die Republik der Irren. 304 Seiten. Rowohlt Verlag, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Dirk Stermann, Buchautor
- Kersten Knipp, Publizist und Journalist
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Weitere erwähnte Bücher:
- Kersten Knipp. Die Kommune der Faschisten. Gabriele D’Annunzio und die Republik von Fiume. 400 Seiten. Dittrich Verlag, 2025. 
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- Hosts: Michael Luisier und Jennifer Khakshouri
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Am 12. September 1919 besetzten italienische Freischärler gegen den Willen ihrer Regierung die Stadt Fiume (Rijeka) und errichteten dort eine nationalistisch dominierte Republik. Anführer war der Dichter Gabriele D’Annunzio, der, inspiriert von futuristischen und nationalistischen Ideen, die Massen so lange zu elektrisieren vermochte, bis die Stadt in Drogen, Alkohol und Orgien versank und die Republik zusammenbrach. Vieles von dem, was damals in Fiume passierte, erinnerte Dirk Stermann an unsere Zeit, so dass seine literarische Aufarbeitung der Republik von Fiume zu einer höchst aktuellen Sache wurde.
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- Dirk Stermann. Die Republik der Irren. 304 Seiten. Rowohlt Verlag, 2025.
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- Kersten Knipp, Publizist und Journalist
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Marian Flanders hat es jahrzehntelang perfektioniert, ein freundlicher Beobachter von aussen zu sein – allen anderen, aber auch sich selbst gegenüber. Als Sohn eines erfolgreichen Models und eines Fernsehmoderators ist ihm der Fokus auf alles Äusserliche quasi in die Wiege gelegt worden. Tiktok und Instagram spielen ausserdem eine nicht unwesentliche Rolle dabei. Dass Leif Randt seinen Roman im Berlin einer nahen Zukunft spielen lässt, in dem politisch die Zeichen etwas anders stehen als in der Realität, verleiht dem Buch zusätzlichen, gesellschaftsanalytischen Gehalt. Ein Buch, das aus einem bewusst langweiligen Setting viel herausholt, findet Podcast-Host Simon Leuthold.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Leif Randt: Let’s Talk About Feelings. 320 Seiten. KiWi, 2025. 
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
·	Leif Randt, Buchautor
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Weitere erwähnte Bücher:
·	Maya Peter: Wenn du nicht wärst. 208 Seiten. Nagel & Kimche, 2024. 
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Der deutsche Erfolgsautor Leif Randt hat einen «Coming of Middleage»-Roman geschrieben: Ein Berliner Fashion-Händler Anfang 40 hat es sich abgewöhnt, grosse Gefühle zu entwickeln. Der Tod seiner Mutter führt ihm sanft vor Augen, dass es in dieser Welt aber durchaus etwas zu empfinden gäbe.

Marian Flanders hat es jahrzehntelang perfektioniert, ein freundlicher Beobachter von aussen zu sein – allen anderen, aber auch sich selbst gegenüber. Als Sohn eines erfolgreichen Models und eines Fernsehmoderators ist ihm der Fokus auf alles Äusserliche quasi in die Wiege gelegt worden. Tiktok und Instagram spielen ausserdem eine nicht unwesentliche Rolle dabei. Dass Leif Randt seinen Roman im Berlin einer nahen Zukunft spielen lässt, in dem politisch die Zeichen etwas anders stehen als in der Realität, verleiht dem Buch zusätzlichen, gesellschaftsanalytischen Gehalt. Ein Buch, das aus einem bewusst langweiligen Setting viel herausholt, findet Podcast-Host Simon Leuthold.
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·	Leif Randt: Let’s Talk About Feelings. 320 Seiten. KiWi, 2025. 
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·	Leif Randt, Buchautor
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·	Maya Peter: Wenn du nicht wärst. 208 Seiten. Nagel & Kimche, 2024. 
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Ein junger Mann blickt auf die Lebensläufe in seiner Familie zurück. Was er sieht, ist ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Grossmutter: bipolar, zwölf Suizidversuche. Der Grossvater: ständig in der Psychiatrie. Die Mutter: Alkoholikerin. Der Vater: depressiv. Wie schafft man es, mit diesem Background nicht selbst verrückt zu werden, zumal viele psychische
Krankheiten als erblich gelten? Der Erzähler fürchtet einen Familienfluch. Seine Angst führt ihn schliesslich selbst in die Psychiatrie, allerdings nicht als Patienten, sondern auf die andere Seite: als Therapeuten.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Leon Engler. «Botanik des Wahnsinns». 208 Seiten. DuMont, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch 
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In dieser Episode zu hören
- Leon Engler, Schriftsteller und Psychologe
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- Hosts: Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Ein junger Mann blickt auf die Lebensläufe in seiner Familie zurück. Was er sieht, ist ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Grossmutter: bipolar, zwölf Suizidversuche. Der Grossvater: ständig in der Psychiatrie. Die Mutter: Alkoholikerin. Der Vater: depressiv. Wie schafft man es, mit diesem Background nicht selbst verrückt zu werden, zumal viele psychische
Krankheiten als erblich gelten? Der Erzähler fürchtet einen Familienfluch. Seine Angst führt ihn schliesslich selbst in die Psychiatrie, allerdings nicht als Patienten, sondern auf die andere Seite: als Therapeuten.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Leon Engler. «Botanik des Wahnsinns». 208 Seiten. DuMont, 2025.
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«Lázár» erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie, die in den Wirren des 20. Jahrhunderts alles verliert: Geld, Schloss und Ansehen. Die Familiensaga folgt mehreren Generationen und ist geprägt von Verlust, Geheimnissen, Liebe, Erotik und Verrat. Eine bewegte und bewegende Geschichte, die historische Fakten mit fiktiven Figuren verbindet. Atmosphärisch und bildhaft erzählt. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Nelio Biedermann. «Lázár». 336 Seiten. Rowohlt Berlin.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Nelio Biedermann, Schriftsteller.
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- Hosts: Jennifer Khakshouri und Michael Luisier.
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«Lázár» erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie, die in den Wirren des 20. Jahrhunderts alles verliert: Geld, Schloss und Ansehen. Die Familiensaga folgt mehreren Generationen und ist geprägt von Verlust, Geheimnissen, Liebe, Erotik und Verrat. Eine bewegte und bewegende Geschichte, die historische Fakten mit fiktiven Figuren verbindet. Atmosphärisch und bildhaft erzählt. 
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Nelio Biedermann. «Lázár». 336 Seiten. Rowohlt Berlin.
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- Nelio Biedermann, Schriftsteller.
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Zwei mexikanische Fischer werden auf dem Pazifik vom Sturm überrascht. Das Fischerboot gleitet fortan ohne Motor und Navigation übers Wasser. Roher Fisch und Regenwasser bilden die Nahrung. Mit diesem Roman hat der Booker-Preis-Träger Paul Lynch eine Parabel auf das Mensch-Sein an sich geschaffen. Wie begegnen wir den Dingen, die uns widerfahren? Was ist wichtig? Was gibt dem Leben Sinn, wenn alles Vertraute und sämtliche Gewissheiten wegbrechen?
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Paul Lynch. Jenseits der See. Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. 192 Seiten. Klett-Cotta, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Paul Lynch, Autor
- Evelyn Bremberger, klinische Psychologin
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Weitere erwähnte Bücher:
- William Golding. Herr der Fliegen, Aus dem Englischen von Peter Torberg, 7. Auflage, 224 Seiten. Fischer, 2017.
- Ernest Hemingway. Der alte Mann und das Meer. Aus dem Englischen von Werner Schmitz. 160 Seiten. Rowohlt,  2014.
- Yann Martel. Schiffbruch mit Tiger. Aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié. 384 Seiten. Fischer, 2004.
- Gerd Mantel, Evelyn Bremberger. Menschen in Ausnahmesituationen und psychosozialen Krisen. 272 Seiten. Facultas, 2024.
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- Hosts: Felix Münger und Simon Leuthold
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»: 
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Im Roman «Jenseits der See» des Iren Paul Lynch treiben zwei Fischer über Monate in einem Fischerboot übers Meer, ohne Aussicht auf Rettung. Das Werk sei «gewaltig», findet Host Felix Münger. Es erkunde überzeugend Grundfragen des Lebens und sei «bei aller Brutalität doch voller Lebenskraft».

Zwei mexikanische Fischer werden auf dem Pazifik vom Sturm überrascht. Das Fischerboot gleitet fortan ohne Motor und Navigation übers Wasser. Roher Fisch und Regenwasser bilden die Nahrung. Mit diesem Roman hat der Booker-Preis-Träger Paul Lynch eine Parabel auf das Mensch-Sein an sich geschaffen. Wie begegnen wir den Dingen, die uns widerfahren? Was ist wichtig? Was gibt dem Leben Sinn, wenn alles Vertraute und sämtliche Gewissheiten wegbrechen?
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Paul Lynch. Jenseits der See. Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. 192 Seiten. Klett-Cotta, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Paul Lynch, Autor
- Evelyn Bremberger, klinische Psychologin
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Weitere erwähnte Bücher:
- William Golding. Herr der Fliegen, Aus dem Englischen von Peter Torberg, 7. Auflage, 224 Seiten. Fischer, 2017.
- Ernest Hemingway. Der alte Mann und das Meer. Aus dem Englischen von Werner Schmitz. 160 Seiten. Rowohlt,  2014.
- Yann Martel. Schiffbruch mit Tiger. Aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié. 384 Seiten. Fischer, 2004.
- Gerd Mantel, Evelyn Bremberger. Menschen in Ausnahmesituationen und psychosozialen Krisen. 272 Seiten. Facultas, 2024.
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- Hosts: Felix Münger und Simon Leuthold
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»: 
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="33216738" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/08/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250822_NR_0002_1064117b78a04f1abd724200bd6510f3.mp3?d=ap&amp;assetId=c926d62c-23c9-3dd0-9e72-44d4326ce25e"/></item><item><guid isPermaLink="false">e03d87fc-da57-3709-b6a1-145353325def</guid><title>«Russische Spezialitäten» von Dmitrij Kapitelman</title><itunes:title>«Russische Spezialitäten» von Dmitrij Kapitelman</itunes:title><pubDate>Fri, 08 Aug 2025 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1674</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In seinem Roman «Russische Spezialitäten» erzählt Dmitrij Kapitelman von seiner Kindheit und Jugend. Er wurde 1986 in Kiew geboren und kam mit seinen Eltern 1995 als sogenannt jüdischer Kontingentflüchtling nach Leipzig. Dort eröffneten die Eltern ein ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In seinem Roman «Russische Spezialitäten» erzählt Dmitrij Kapitelman von seiner Kindheit und Jugend. Er wurde 1986 in Kiew geboren und kam mit seinen Eltern 1995 als sogenannt jüdischer Kontingentflüchtling nach Leipzig. Dort eröffneten die Eltern einen Laden mit Feinkost aus Osteuropa.

Der (sic!) «Magasin» «Russische Spezialitäten» wurde zur Anlaufstelle für Menschen, die Heimweh nach früheren Zeiten hatten. Aber wie gut waren diese früheren Zeiten? Und wie klar die Identitäten, wenn zum Beispiel die ukrainischen Kapitelmans in Leipzig als «Scheissrussen» beschimpft wurden?

Exil, Identität und Sprache sind die grossen Themen in diesem schwebenden und wunderbar komischen Roman. Die Figuren wachsen einem sofort ans Herz. Da ist auch die Mutter keine Ausnahme. Sie ist der russischen Propaganda verfallen und will selbst dann nichts von Fakten hören, als der Sohn eine hochriskante Reise in die ukrainischen Kriegsgebiete unternimmt.

Nicht zuletzt lernt man mit «Russische Spezialitäten» einen üppig sortierten Laden kennen, in dem man zu gerne mal eingekauft hätte. Host Katja Schönherr, die ihre Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR verbrachte, hat zumindest einschlägige Warenkenntnis. So weiss sie, dass «Smetana» kein Bier ist, wie Franziska Hirsbrunner glaubte.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Dmitrij Kapitelman. Russische Spezialitäten. 192 Seiten. Hanser Berlin Verlag
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch 
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In dieser Episode zu hören
- Dmitrij Kapitelman, Schriftsteller
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- Hosts: Franziska Hirsbrunner und Katja Schönherr
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»: 
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[In seinem Roman «Russische Spezialitäten» erzählt Dmitrij Kapitelman von seiner Kindheit und Jugend. Er wurde 1986 in Kiew geboren und kam mit seinen Eltern 1995 als sogenannt jüdischer Kontingentflüchtling nach Leipzig. Dort eröffneten die Eltern einen Laden mit Feinkost aus Osteuropa.

Der (sic!) «Magasin» «Russische Spezialitäten» wurde zur Anlaufstelle für Menschen, die Heimweh nach früheren Zeiten hatten. Aber wie gut waren diese früheren Zeiten? Und wie klar die Identitäten, wenn zum Beispiel die ukrainischen Kapitelmans in Leipzig als «Scheissrussen» beschimpft wurden?

Exil, Identität und Sprache sind die grossen Themen in diesem schwebenden und wunderbar komischen Roman. Die Figuren wachsen einem sofort ans Herz. Da ist auch die Mutter keine Ausnahme. Sie ist der russischen Propaganda verfallen und will selbst dann nichts von Fakten hören, als der Sohn eine hochriskante Reise in die ukrainischen Kriegsgebiete unternimmt.

Nicht zuletzt lernt man mit «Russische Spezialitäten» einen üppig sortierten Laden kennen, in dem man zu gerne mal eingekauft hätte. Host Katja Schönherr, die ihre Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR verbrachte, hat zumindest einschlägige Warenkenntnis. So weiss sie, dass «Smetana» kein Bier ist, wie Franziska Hirsbrunner glaubte.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Dmitrij Kapitelman. Russische Spezialitäten. 192 Seiten. Hanser Berlin Verlag
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch 
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In dieser Episode zu hören
- Dmitrij Kapitelman, Schriftsteller
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- Hosts: Franziska Hirsbrunner und Katja Schönherr
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="27036635" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/08/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250808_NR_0005_7824e0bdece1485abe1a622e429fcebe.mp3?d=ap&amp;assetId=e03d87fc-da57-3709-b6a1-145353325def"/></item><item><guid isPermaLink="false">a7ee56fa-3045-371e-a2d6-b35023e29d7b</guid><title>«Ungebetene Gäste» von Ayelet Gundar-Goshen: ein Pageturner</title><itunes:title>«Ungebetene Gäste» von Ayelet Gundar-Goshen: ein Pageturner</itunes:title><pubDate>Fri, 25 Jul 2025 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1678</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein Kind, ein Hammer, ein tödlicher Unfall – und eine Mutter, die schweigt. Ayelet Gundar-Goshens Roman «Ungebetene Gäste» ist ein politischer Pageturner über Schuld, Schweigen, Misstrauen und das, was bleibt, wenn man glaubt, alles hinter sich zu lassen.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein Kind, ein Hammer, ein tödlicher Unfall – und eine Mutter, die schweigt. Ayelet Gundar-Goshens Roman «Ungebetene Gäste» ist ein politischer Pageturner über Schuld, Schweigen, Misstrauen und das, was bleibt, wenn man glaubt, alles hinter sich zu lassen.

Ein israelisches Kind verursacht versehentlich einen tödlichen Unfall mit dem Hammer eines arabischen Arbeiters. Der Arbeiter wird verhaftet und verhört. Nach einer aufwühlenden Zeit zieht die israelische Kleinfamilie nach Nigeria, um einen Neustart zu wagen. Doch die Geschehnisse der Vergangenheit reisen mit. In der Expat-Welt wirkt vieles ruhiger, doch psychologisch bleibt die Spannung hoch.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Ayelet Gundar-Goshen. «Ungebetene Gäste». Übersetzt von Ruth Achlama. 320 Seiten. Kein und Aber, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Ayelet Gundar-Goshen, Psychotherapeutin und Schriftstellerin
____________________

- Hosts: Jennifer Khakshouri und Michael Luisier
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Kind, ein Hammer, ein tödlicher Unfall – und eine Mutter, die schweigt. Ayelet Gundar-Goshens Roman «Ungebetene Gäste» ist ein politischer Pageturner über Schuld, Schweigen, Misstrauen und das, was bleibt, wenn man glaubt, alles hinter sich zu lassen.

Ein israelisches Kind verursacht versehentlich einen tödlichen Unfall mit dem Hammer eines arabischen Arbeiters. Der Arbeiter wird verhaftet und verhört. Nach einer aufwühlenden Zeit zieht die israelische Kleinfamilie nach Nigeria, um einen Neustart zu wagen. Doch die Geschehnisse der Vergangenheit reisen mit. In der Expat-Welt wirkt vieles ruhiger, doch psychologisch bleibt die Spannung hoch.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Ayelet Gundar-Goshen. «Ungebetene Gäste». Übersetzt von Ruth Achlama. 320 Seiten. Kein und Aber, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Ayelet Gundar-Goshen, Psychotherapeutin und Schriftstellerin
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- Hosts: Jennifer Khakshouri und Michael Luisier
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="27099622" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/08/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250725_NR_0087_7d7c941493d740478153f34d835fa4b7.mp3?d=ap&amp;assetId=a7ee56fa-3045-371e-a2d6-b35023e29d7b"/></item><item><guid isPermaLink="false">d13be578-516b-3a39-b1e9-7fab5db5aa0b</guid><title>«Die Schrecken der anderen» von Martina Clavadetscher</title><itunes:title>«Die Schrecken der anderen» von Martina Clavadetscher</itunes:title><pubDate>Thu, 10 Jul 2025 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2373</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die erfolgreiche Schweizer Autorin Martina Clavadetscher präsentiert in ihrem neuen Roman einen intensiven Mix von Krimi-Elementen, Schweizer Nationalmythen – und vor allem von verdrängten Erinnerungen an ein sehr düsteres Kapitel der Geschichte, die  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die erfolgreiche Schweizer Autorin Martina Clavadetscher präsentiert in ihrem neuen Roman einen intensiven Mix von Krimi-Elementen, Schweizer Nationalmythen – und vor allem von verdrängten Erinnerungen an ein sehr düsteres Kapitel der Geschichte, die zurück an die Oberfläche drängen.

Die Kriminalgeschichte um einen ominösen Toten, der im gefrorenen «Ödwilersee» auftaucht, ist nur der clevere Rahmen, den Martina Clavadetscher ihrem Roman verpasst hat – und der uns beim Lesen immer weiterzieht. Im Untergrund planen der reiche Geschäftsmann Kern und der Verein der «Herren mit Zylinder» den Umsturz, unterstützt durch die «grosse Volkspartei» und eine Gruppe junger Radikaler, die gehörig Chaos stiften.
Host Simon Leuthold ist beeindruckt von diesem Roman, der für ihn demonstriert, wie gefährlich es ist, unliebsame Erinnerungen an die Vergangenheit der Schweiz während der Zeit des Nationalsozialismus einfach ins Vergessen abzuschieben, während Felix Münger klare Bezüge zu Friedrich Dürrenmatt entdeckt.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Martina Clavadetscher: «Die Schrecken der anderen». 337 Seiten. C.H.Beck, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
-	Martina Clavadetscher, Autorin
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Weitere erwähnte Titel:
-	Friedrich Dürrenmatt: Justiz. 240 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe 1985).
-	Friedrich Dürrenmatt: Durcheinandertal. 144 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe 1989).
-	Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame. 160 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe Arche, 1956).
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- Hosts: Simon Leuthold und Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die erfolgreiche Schweizer Autorin Martina Clavadetscher präsentiert in ihrem neuen Roman einen intensiven Mix von Krimi-Elementen, Schweizer Nationalmythen – und vor allem von verdrängten Erinnerungen an ein sehr düsteres Kapitel der Geschichte, die zurück an die Oberfläche drängen.

Die Kriminalgeschichte um einen ominösen Toten, der im gefrorenen «Ödwilersee» auftaucht, ist nur der clevere Rahmen, den Martina Clavadetscher ihrem Roman verpasst hat – und der uns beim Lesen immer weiterzieht. Im Untergrund planen der reiche Geschäftsmann Kern und der Verein der «Herren mit Zylinder» den Umsturz, unterstützt durch die «grosse Volkspartei» und eine Gruppe junger Radikaler, die gehörig Chaos stiften.
Host Simon Leuthold ist beeindruckt von diesem Roman, der für ihn demonstriert, wie gefährlich es ist, unliebsame Erinnerungen an die Vergangenheit der Schweiz während der Zeit des Nationalsozialismus einfach ins Vergessen abzuschieben, während Felix Münger klare Bezüge zu Friedrich Dürrenmatt entdeckt.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Martina Clavadetscher: «Die Schrecken der anderen». 337 Seiten. C.H.Beck, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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-	Martina Clavadetscher, Autorin
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Weitere erwähnte Titel:
-	Friedrich Dürrenmatt: Justiz. 240 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe 1985).
-	Friedrich Dürrenmatt: Durcheinandertal. 144 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe 1989).
-	Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame. 160 Seiten. Diogenes, 1998 (Originalausgabe Arche, 1956).
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- Hosts: Simon Leuthold und Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="38221024" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/07/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250711_NR_0007_5705eba5cb43481d97075fb212d52517.mp3?d=ap&amp;assetId=d13be578-516b-3a39-b1e9-7fab5db5aa0b"/></item><item><guid isPermaLink="false">89629f84-23fe-3bee-bbf8-6d2baace1a6b</guid><title>«Tausendmal so viel Geld wie jetzt» von Juan S. Guse</title><itunes:title>«Tausendmal so viel Geld wie jetzt» von Juan S. Guse</itunes:title><pubDate>Fri, 27 Jun 2025 14:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1747</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Juan S. Guse ist Schriftsteller und Soziologe. Für sein neues Buch hat Guse sich ein Jahr lang mit Männern getroffen, die mit Kryptowährungen reich geworden sind. Typen, die einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren - und die Guse, verständlic ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Juan S. Guse ist Schriftsteller und Soziologe. Für sein neues Buch hat Guse sich ein Jahr lang mit Männern getroffen, die mit Kryptowährungen reich geworden sind. Typen, die einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren - und die Guse, verständlicherweise, um ihr finanzielles Glück beneidet.

In Kryptowährungen investieren vorrangig junge Männer unter 40. Die meisten werden nicht reich damit, manche aber schon. Juan S. Guse porträtiert in seinem neuen Buch «Tausendmal so viel Geld wie jetzt» vier Männer, die plötzlich Millionäre wurden. Das Besondere an ihnen: Sie stellen ihren Reichtum nicht zur Schau.
Wenn schon kein grosses Haus, kein neues Auto, keine Yacht: Was hat der Klassensprung dann mit den Männern gemacht? Dieser Frage geht Guse in seinen literarischen Portaits nach. «Tausendmal so viel Geld wie jetzt» ist eine so originelle wie zeitgemässe Mischung aus empirischer Sozialstudie, Roman und Essay.

In dieser Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» unterhält sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit Juan S. Guse über Geld.
Und von dem Wirtschaftsjournalisten Reto Lipp lässt sie sich erklären, was Kryptowährungen überhaupt sind. 
 ____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Juan S. Guse. «Tausendmal so viel Geld wie jetzt». 192 Seiten. S. Fischer, 2025.
____________________ 

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
____________________ 

In dieser Episode zu hören:

- Juan Sebastian Guse, Schriftsteller
- Reto Lipp, Wirtschaftsjournalist und Moderator der SRF-Sendung «Eco Talk»
____________________

- Hosts: Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Juan S. Guse ist Schriftsteller und Soziologe. Für sein neues Buch hat Guse sich ein Jahr lang mit Männern getroffen, die mit Kryptowährungen reich geworden sind. Typen, die einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren - und die Guse, verständlicherweise, um ihr finanzielles Glück beneidet.

In Kryptowährungen investieren vorrangig junge Männer unter 40. Die meisten werden nicht reich damit, manche aber schon. Juan S. Guse porträtiert in seinem neuen Buch «Tausendmal so viel Geld wie jetzt» vier Männer, die plötzlich Millionäre wurden. Das Besondere an ihnen: Sie stellen ihren Reichtum nicht zur Schau.
Wenn schon kein grosses Haus, kein neues Auto, keine Yacht: Was hat der Klassensprung dann mit den Männern gemacht? Dieser Frage geht Guse in seinen literarischen Portaits nach. «Tausendmal so viel Geld wie jetzt» ist eine so originelle wie zeitgemässe Mischung aus empirischer Sozialstudie, Roman und Essay.

In dieser Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» unterhält sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit Juan S. Guse über Geld.
Und von dem Wirtschaftsjournalisten Reto Lipp lässt sie sich erklären, was Kryptowährungen überhaupt sind. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Juan S. Guse. «Tausendmal so viel Geld wie jetzt». 192 Seiten. S. Fischer, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:

- Juan Sebastian Guse, Schriftsteller
- Reto Lipp, Wirtschaftsjournalist und Moderator der SRF-Sendung «Eco Talk»
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- Hosts: Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Inspiriert vom Theater, einem Schreibseminar und einem Regal von Büchern will Volker Winterberg nun selbst schreiben. Aber wie geht das? Wie findet man einen eigenen Ausdruck und wie kann man damit erfolgreich sein? In einer Mischung zwischen Abenteuer- und Schelmenroman, nimmt uns der Journalist und Schriftsteller Hilmar Klute mit in die aufwühlenden Achtzigerjahre und erzählt eine fulminante Geschichte vom Eintauchen in Literatur und Kunst. 
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Hilmar Klute. Im Traum suche ich immer das Weite. 304 Seiten. Galiani Berlin, 2025.
____________________

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
-	Hilmar Klute, Schriftsteller und Journalist
-	Zitate von Thomas Bodmer, Lektor (u.a. Haffmans-Verlag,) Herausgeber, Autor und Übersetzer
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Alle Podcast-Episoden unter:
https://www.srf.ch/audio  
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Hosts: Michael Luisier und Jennifer Khakshouri
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Inspiriert vom Theater, einem Schreibseminar und einem Regal von Büchern will Volker Winterberg nun selbst schreiben. Aber wie geht das? Wie findet man einen eigenen Ausdruck und wie kann man damit erfolgreich sein? In einer Mischung zwischen Abenteuer- und Schelmenroman, nimmt uns der Journalist und Schriftsteller Hilmar Klute mit in die aufwühlenden Achtzigerjahre und erzählt eine fulminante Geschichte vom Eintauchen in Literatur und Kunst. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Hilmar Klute. Im Traum suche ich immer das Weite. 304 Seiten. Galiani Berlin, 2025.
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-	Hilmar Klute, Schriftsteller und Journalist
-	Zitate von Thomas Bodmer, Lektor (u.a. Haffmans-Verlag,) Herausgeber, Autor und Übersetzer
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="31704160" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/06/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250613_NR_0077_26f1b9ea0f7f4efca2fe6dc9d008f1c0.mp3?d=ap&amp;assetId=b7519d92-8f29-3242-a8ca-1cf79ac1302f"/></item><item><guid isPermaLink="false">dfb8a49b-6358-3455-9f76-7a2e3c2a39e4</guid><title>«Santa Tereza»: Flurin Jecker und sein Held mit «Lernschwäche»</title><itunes:title>«Santa Tereza»: Flurin Jecker und sein Held mit «Lernschwäche»</itunes:title><pubDate>Sat, 31 May 2025 10:00:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1661</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In «Santa Tereza» erzählt der Berner Flurin Jecker von einem Mittdreissiger mit kognitiver Beeinträchtigung. Er gilt als «Dummkopf» und Aussenseiter. Aber dann entdeckt er das Träumen wieder. Der Roman sei erzählerisch raffiniert, findet Host Felix Mü ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In «Santa Tereza» erzählt der Berner Flurin Jecker von einem Mittdreissiger mit kognitiver Beeinträchtigung. Er gilt als «Dummkopf» und Aussenseiter. Aber dann entdeckt er das Träumen wieder. Der Roman sei erzählerisch raffiniert, findet Host Felix Münger - und halte uns allen einen Spiegel vor.

Der Mann fristet ein eintöniges Leben als Nachtwächter auf einem Friedhof. Seine Träume hat er längst begraben. Er unterschätzt sich so sehr, wie er von anderen immer unterschätzt wurde – bis er durch eine Freundschaft zu einer Teenagerin zu Selbstbewusstsein findet. Der kunstvolle Roman animiert Leserinnen und Leser dazu, achtsam durchs Leben zu gehen. 
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Flurin Jecker. Santa Tereza. 240 Seiten. Nagel und Kimche 2025.
____________________

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Flurin Jecker, Schriftsteller   
- Monika Zumbühl, Sozialpädagogin, Stiftung Balm, Rapperswil-Jona
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Alle Podcast-Episoden unter:
https://www.srf.ch/audio  
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Hosts: Felix Münger und Simon Leuthold
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Der Mann fristet ein eintöniges Leben als Nachtwächter auf einem Friedhof. Seine Träume hat er längst begraben. Er unterschätzt sich so sehr, wie er von anderen immer unterschätzt wurde – bis er durch eine Freundschaft zu einer Teenagerin zu Selbstbewusstsein findet. Der kunstvolle Roman animiert Leserinnen und Leser dazu, achtsam durchs Leben zu gehen. 
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Eine Tochter, die schlaflos in ihrem ehemaligen Kinderzimmer liegt; eine Mutter, die eben die Fühler nach möglichen Lebensveränderungen ausstreckte und sich nun in der alten Rolle wiederfindet; ein Meer, das die Klimakrise spiegelt – «Halbinsel» von Kristine Bilkau erzählt eine stille Geschichte in einem weiten Assoziationsraum. Ausgezeichnet mit dem Leipziger Buchpreis 2025, handelt der Roman von Lebenskrisen und Bewältigungsversuchen und dem Umgang der Menschen mit der Natur. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Kristine Bilkau. Halbinsel. 220 Seiten. Luchterhand Verlag, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Kristine Bilkau, Schriftstellerin
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- Hosts: Franziska Hirsbrunner und Katja Schönherr
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Zuversicht will Annett nach dem frühen Tod von Ehemann und Vater für ihre Tochter Linn schaffen. Doch wie kann das gehen angesichts drängender globaler Probleme? Linn wird Umweltwissenschaftlerin. Dann kündigt sie überstürzt ihren Job im Emissionshandel und zieht zurück zur Mutter ans Wattenmeer.

Eine Tochter, die schlaflos in ihrem ehemaligen Kinderzimmer liegt; eine Mutter, die eben die Fühler nach möglichen Lebensveränderungen ausstreckte und sich nun in der alten Rolle wiederfindet; ein Meer, das die Klimakrise spiegelt – «Halbinsel» von Kristine Bilkau erzählt eine stille Geschichte in einem weiten Assoziationsraum. Ausgezeichnet mit dem Leipziger Buchpreis 2025, handelt der Roman von Lebenskrisen und Bewältigungsversuchen und dem Umgang der Menschen mit der Natur. 
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Herman Melville kennt man vor allem für seinen weltberühmten Wälzer «Moby Dick». Er hat aber auch die kurze Geschichte «Bartleby, der Schreiber – Eine Geschichte aus der Wall Street» geschrieben. Die Geschichte wird von einem Notar erzählt, bei dem Bartleby als Schreiber arbeitet. Schreiber haben Dokumente wie Verträge Wort für Wort abgeschrieben. Bartleby erledigt seine Arbeit mit grosser Akribie, bis er eines Tages aufhört und sagt: «Ich möchte lieber nicht». 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Herman Melville. Bartleby, der Schreiber. 128 Seiten. Übersetzt und mit einem Nachwort von Karl-Heinz Ott. Kampa Verlag, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Karl-Heinz Ott, Schriftsteller und Übersetzer 
- Christine Abbt, Professorin für Philosophie, Universität St. Gallen   
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Erwähnte weitere Bücher
- Herman Melville. Moby Dick 
- Christine Abbt. Der wortlose Suizid: Die literarische Gestaltung der Sprachverlassenheit als Herausforderung für die Ethik.
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- Hosts: Jennifer Khakshouri und Michael Luisier
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Herman Melville kennt man vor allem für seinen weltberühmten Wälzer «Moby Dick». Er hat aber auch die kurze Geschichte «Bartleby, der Schreiber – Eine Geschichte aus der Wall Street» geschrieben. Die Geschichte wird von einem Notar erzählt, bei dem Bartleby als Schreiber arbeitet. Schreiber haben Dokumente wie Verträge Wort für Wort abgeschrieben. Bartleby erledigt seine Arbeit mit grosser Akribie, bis er eines Tages aufhört und sagt: «Ich möchte lieber nicht». 
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- Christine Abbt, Professorin für Philosophie, Universität St. Gallen   
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- Herman Melville. Moby Dick 
- Christine Abbt. Der wortlose Suizid: Die literarische Gestaltung der Sprachverlassenheit als Herausforderung für die Ethik.
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Der Band umfasst zwölf Erzählungen. Sie spielen allesamt in ländlicher Umgebung. Sie ist einerseits von Idylle geprägt, andererseits von Öde und Trostlosigkeit: Läden schliessen, Beizen ebenso. Das Sozialleben beschränkt sich etwa auf den Besuch des örtlichen Kirchenchors. Co-Host Simon Leuthold gefällt die feine Ironie, welche Sunil Mann in seine pointierte Beschreibung des «Soziotops Dorf» einfliessen lässt.  
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Sunil Mann. Bleiben tun sie nie. 237 Seiten. Geparden, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören
- Sunil Mann, Schriftsteller    
- Alexander Honold, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Uni Basel 
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Erwähnte weitere Bücher
- Monika Helfer: Wie die Welt weiterging. Geschichten für jeden Tag. Hanser, 2024.
- Johann Wolfang Goethe. Die Leiden des jungen Werther. Reclam, 1986.
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Alle Podcast-Episoden unter: 
https://www.srf.ch/audio  
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Hosts: Felix Münger und Simon Leuthold
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Der Band umfasst zwölf Erzählungen. Sie spielen allesamt in ländlicher Umgebung. Sie ist einerseits von Idylle geprägt, andererseits von Öde und Trostlosigkeit: Läden schliessen, Beizen ebenso. Das Sozialleben beschränkt sich etwa auf den Besuch des örtlichen Kirchenchors. Co-Host Simon Leuthold gefällt die feine Ironie, welche Sunil Mann in seine pointierte Beschreibung des «Soziotops Dorf» einfliessen lässt.  
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Nora Osagiobares Debütroman «Daily Soap» ist als Seifenoper konzipiert und nimmt das Genre gleichzeitig auf die Schippe. Es geht um Reiche und Arme, Schwarze und Weisse. Und vor allem um Rassismus in der Schweiz.
«Daily Soap» ist eine literarische Wundertüte. Der Roman beginnt mit einer aussergewöhnlichen Triggerwarnung, enthält ironische Fussnoten, extrem überzeichnete Charaktere, Werbeunterbrechungen und viel, viel Sarkasmus. Eines der originellsten Schweizer Debüts in diesem Frühjahr.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit der Autorin an einem ungewöhnlichen Ort getroffen, nämlich in der Miniaturwelt Smilestones in Neuhausen am Rheinfall. Ausgangspunkt, um mit Osagiobare darüber zu sprechen, wie sie die Schweiz sieht – und was sie an ihr kritisiert. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Nora Osagiobare. «Daily Soap». 282 Seiten. Kein & Aber, 2025.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Nora Osagiobare, Schriftstellerin
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- Hosts: Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner
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Nora Osagiobares Debütroman «Daily Soap» ist als Seifenoper konzipiert und nimmt das Genre gleichzeitig auf die Schippe. Es geht um Reiche und Arme, Schwarze und Weisse. Und vor allem um Rassismus in der Schweiz.
«Daily Soap» ist eine literarische Wundertüte. Der Roman beginnt mit einer aussergewöhnlichen Triggerwarnung, enthält ironische Fussnoten, extrem überzeichnete Charaktere, Werbeunterbrechungen und viel, viel Sarkasmus. Eines der originellsten Schweizer Debüts in diesem Frühjahr.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit der Autorin an einem ungewöhnlichen Ort getroffen, nämlich in der Miniaturwelt Smilestones in Neuhausen am Rheinfall. Ausgangspunkt, um mit Osagiobare darüber zu sprechen, wie sie die Schweiz sieht – und was sie an ihr kritisiert. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Nora Osagiobare. «Daily Soap». 282 Seiten. Kein & Aber, 2025.
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Eigentlich sind sie sich ähnlich, Paulína und Klara. Und wäre da nicht der Umstand, dass die eine aus der Slowakei und die andere aus Österreich stammt, wären sie vielleicht sogar Freundinnen. So aber ist die eine Pflegerin der Mutter der anderen und beide ein Teil eines Pflegesystems, dessen Grundlage die Ungleichheit ist. Susanne Gregor erzählt in ihrem neuen Roman von einem Wohlstandsgraben, der auch im vierten Jahrzehnt nach der Wende immer noch durch Europa geht.
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
-	Susanne Gregor. Halbe Leben. 192 Seiten. Zsolnay Verlag, 2025.
____________________

In dieser Episode zu hören
-	Susanne Gregor, Schriftstellerin
-	Dr. Sarah Schilliger, Soziologin, Migrations- und Geschlechterforscherin, Lehrbeauftragte an der Uni Bern und der ETH
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
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Weitere erwähnte Bücher:
-	Susanne Gregor. Das letzte rote Jahr. Frankfurter Verlagsanstalt
-	Susanne Gregor. Wir werden fliegen. Frankfurter Verlagsanstalt
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- Hosts: Michael Luisier und Jennifer Khakshouri
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Eigentlich sind sie sich ähnlich, Paulína und Klara. Und wäre da nicht der Umstand, dass die eine aus der Slowakei und die andere aus Österreich stammt, wären sie vielleicht sogar Freundinnen. So aber ist die eine Pflegerin der Mutter der anderen und beide ein Teil eines Pflegesystems, dessen Grundlage die Ungleichheit ist. Susanne Gregor erzählt in ihrem neuen Roman von einem Wohlstandsgraben, der auch im vierten Jahrzehnt nach der Wende immer noch durch Europa geht.
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
-	Susanne Gregor. Halbe Leben. 192 Seiten. Zsolnay Verlag, 2025.
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-	Susanne Gregor, Schriftstellerin
-	Dr. Sarah Schilliger, Soziologin, Migrations- und Geschlechterforscherin, Lehrbeauftragte an der Uni Bern und der ETH
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Weitere erwähnte Bücher:
-	Susanne Gregor. Das letzte rote Jahr. Frankfurter Verlagsanstalt
-	Susanne Gregor. Wir werden fliegen. Frankfurter Verlagsanstalt
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- Hosts: Michael Luisier und Jennifer Khakshouri
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="28130251" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/03/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250328_NR_0055_b645dd6673454bc2a724ead73754d680.mp3?d=ap&amp;assetId=469cdf8e-7513-36cc-be75-f4dde942c462"/></item><item><guid isPermaLink="false">1153b64e-ccca-3cfb-b3ff-975b67237e15</guid><title>«Walzer für Niemand» von Sophie Hunger</title><itunes:title>«Walzer für Niemand» von Sophie Hunger</itunes:title><pubDate>Thu, 13 Mar 2025 06:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1940</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In der Musik steckt für Sophie Hungers Protagonistin und ihren besten Freund «Niemand» die ganze Welt: Beim gemeinsamen Musikhören können sie sich mehr mitteilen als mit Worten. Der Schweizer Musikerin ist ein beeindruckender Debütroman über eine Juge ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In der Musik steckt für Sophie Hungers Protagonistin und ihren besten Freund «Niemand» die ganze Welt: Beim gemeinsamen Musikhören können sie sich mehr mitteilen als mit Worten. Der Schweizer Musikerin ist ein beeindruckender Debütroman über eine Jugendfreundschaft und die Kraft der Musik gelungen.

Als Kinder von Eltern im diplomatischen Dienst der Schweiz wachsen die Ich-Erzählerin und «Niemand» in komplizierten Verhältnissen auf: viele Umzüge, kein Anschluss bei Schulkameraden, am Esstisch wird nur über Politik gesprochen. Zuflucht finden sie vor dem Plattenspieler, der ihnen zum wichtigsten Tor zur Welt wird – auch noch später, als die Erzählerin bereits erste eigene musikalische Erfolge feiern kann. 
Sophie Hunger erzählt von ihrer anspruchsvollen Arbeit am Roman, bei der sich ihr Kopf teilweise «wie voller Würmer» angefühlt habe. Simon Leuthold ist begeistert von den poetischen Qualitäten dieses Romans, dem man Hungers Nähe zur Musik stets anmerke. 
____________________

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Sophie Hunger. Walzer für Niemand. 192 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2025.
____________________

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur.
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In dieser Episode zu hören
- Sophie Hunger, Buchautorin und Musikerin
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- Hosts: Simon Leuthold und Felix Münger
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Das ist «Literaturclub: Zwei mit Buch»:
Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[In der Musik steckt für Sophie Hungers Protagonistin und ihren besten Freund «Niemand» die ganze Welt: Beim gemeinsamen Musikhören können sie sich mehr mitteilen als mit Worten. Der Schweizer Musikerin ist ein beeindruckender Debütroman über eine Jugendfreundschaft und die Kraft der Musik gelungen.

Als Kinder von Eltern im diplomatischen Dienst der Schweiz wachsen die Ich-Erzählerin und «Niemand» in komplizierten Verhältnissen auf: viele Umzüge, kein Anschluss bei Schulkameraden, am Esstisch wird nur über Politik gesprochen. Zuflucht finden sie vor dem Plattenspieler, der ihnen zum wichtigsten Tor zur Welt wird – auch noch später, als die Erzählerin bereits erste eigene musikalische Erfolge feiern kann. 
Sophie Hunger erzählt von ihrer anspruchsvollen Arbeit am Roman, bei der sich ihr Kopf teilweise «wie voller Würmer» angefühlt habe. Simon Leuthold ist begeistert von den poetischen Qualitäten dieses Romans, dem man Hungers Nähe zur Musik stets anmerke. 
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Sophie Hunger. Walzer für Niemand. 192 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2025.
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In dieser Episode zu hören
- Sophie Hunger, Buchautorin und Musikerin
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Ein Podcast über Bücher und die Welten, die sie uns eröffnen. Alle zwei Wochen tauchen wir im Duo in eine Neuerscheinung ein, spüren Themen, Figuren und Sprache nach und folgen den Gedanken, welche die Lektüre auslöst. Dazu sprechen wir mit der Autorin oder dem Autor und holen zusätzliche Stimmen zu den Fragen ein, die uns beim Lesen umgetrieben haben. Lesen heisst entdecken. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter https://www.srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="31305553" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/03/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250313_NR_0004_0bd229d121ae445793ff84b728810fc6.mp3?d=ap&amp;assetId=1153b64e-ccca-3cfb-b3ff-975b67237e15"/></item><item><guid isPermaLink="false">824c67bc-bd7b-3e23-8a35-f14bb7b56353</guid><title>«Das Fest» von Lucy Fricke</title><itunes:title>«Das Fest» von Lucy Fricke</itunes:title><pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1643</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Jakob wird 50 und glaubt, seine besten Zeiten seien längst vorbei. In den 1990ern studierte er in Berlin, der damals angesagtesten Stadt Europas, das angesagteste Fach: Filmregie. Doch der Erfolg hat ihn verlassen. Also will er nicht feiern. Er hat di ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Jakob wird 50 und glaubt, seine besten Zeiten seien längst vorbei. In den 1990ern studierte er in Berlin, der damals angesagtesten Stadt Europas, das angesagteste Fach: Filmregie. Doch der Erfolg hat ihn verlassen. Also will er nicht feiern. Er hat die Rechnung ohne seine beste Freundin gemacht.

Ohne zu viel zu verraten: «Das Fest» ist ein lebenssatter, vergnüglicher Roman über eine Trübsal, die sich mehr und mehr relativiert. Wie die beiden letzten Romane «Töchter» und «Die Diplomatin» ist «Das Fest» ein Bestseller. Lucy Fricke erzählt im Podcast, dass das Buch der Versuch war, «jemanden aus der Krise zu schreiben». Dass ihr das grossen Spass machte, merkt man beim Lesen auf jeder Seite.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Lucy Fricke. Das Fest. 173 Seiten. Claassen Verlag.

Im Podcast zu hören sind:

- Lucy Fricke, Schriftstellerin
- Barbara Bleisch, Philosophin

Weiter erwähntes Buch:

- Barbara Bleisch. Mitte des Lebens. Eine Philosophie der besten Jahre. Hanser Verlag.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Jakob wird 50 und glaubt, seine besten Zeiten seien längst vorbei. In den 1990ern studierte er in Berlin, der damals angesagtesten Stadt Europas, das angesagteste Fach: Filmregie. Doch der Erfolg hat ihn verlassen. Also will er nicht feiern. Er hat die Rechnung ohne seine beste Freundin gemacht.

Ohne zu viel zu verraten: «Das Fest» ist ein lebenssatter, vergnüglicher Roman über eine Trübsal, die sich mehr und mehr relativiert. Wie die beiden letzten Romane «Töchter» und «Die Diplomatin» ist «Das Fest» ein Bestseller. Lucy Fricke erzählt im Podcast, dass das Buch der Versuch war, «jemanden aus der Krise zu schreiben». Dass ihr das grossen Spass machte, merkt man beim Lesen auf jeder Seite.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Lucy Fricke. Das Fest. 173 Seiten. Claassen Verlag.

Im Podcast zu hören sind:

- Lucy Fricke, Schriftstellerin
- Barbara Bleisch, Philosophin

Weiter erwähntes Buch:

- Barbara Bleisch. Mitte des Lebens. Eine Philosophie der besten Jahre. Hanser Verlag.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="26551621" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/02/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250221_NR_0004_eb433808fae64da786fdb1b84a2ade15.mp3?d=ap&amp;assetId=824c67bc-bd7b-3e23-8a35-f14bb7b56353"/></item><item><guid isPermaLink="false">8d49d1a8-23dc-30ef-83eb-fce80a36e5c9</guid><title>«Vogelkind» von Anne Enright: Irische Lyrik &amp; Familiengeschichten</title><itunes:title>«Vogelkind» von Anne Enright: Irische Lyrik &amp; Familiengeschichten</itunes:title><pubDate>Fri, 07 Feb 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1631</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die irische Schriftstellerin und Booker-Prize-Trägerin Anne Enright thematisiert in ihrem neuen Roman familiäre Beziehungen, die Bedeutung alter Mythen und Lyrik aus zeitgenössischer Sicht. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die irische Schriftstellerin und Booker-Prize-Trägerin Anne Enright thematisiert in ihrem neuen Roman familiäre Beziehungen, die Bedeutung alter Mythen und Lyrik aus zeitgenössischer Sicht.

Eine Familie – drei Generationen: Der verstorbene irische Nationaldichter Phil McDaragh, seine Tochter Carmel und ihre Tochter Nell. Nell ist eine moderne junge Frau, die Yoga praktiziert, sich von Quinoa ernährt, Tattoos stechen lässt und um die Welt reist. Sie mag die Gedichte ihres Grossvaters und sucht nach ihrer eigenen schriftstellerischen Stimme, die sie für ihre Social-Media-Beiträge nutzen möchte. Carmel steht ihrem verstorbenen Vater ambivalent gegenüber. Er verliess die Familie, als sie erst 12 Jahre alt war, um zu seiner jungen Geliebten in die USA zu ziehen, nachdem seine Ehefrau an Brustkrebs erkrankte. Als Phil wegzieht, hinterlässt er eine grosse Lücke. 

«Vogelkind» von Anne Enright ist ein Buch über die Auswirkungen und das Erbe eines grossen Lyrikers, aus künstlerischer und menschlicher Perspektive. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: 
- Anne Enright: Vogelkind. Aus dem Englischen von Eva Bonné. 304 Seiten. Penguin, 2025. 

Im Podcast zu hören: 
- Anne Enright

Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die irische Schriftstellerin und Booker-Prize-Trägerin Anne Enright thematisiert in ihrem neuen Roman familiäre Beziehungen, die Bedeutung alter Mythen und Lyrik aus zeitgenössischer Sicht.

Eine Familie – drei Generationen: Der verstorbene irische Nationaldichter Phil McDaragh, seine Tochter Carmel und ihre Tochter Nell. Nell ist eine moderne junge Frau, die Yoga praktiziert, sich von Quinoa ernährt, Tattoos stechen lässt und um die Welt reist. Sie mag die Gedichte ihres Grossvaters und sucht nach ihrer eigenen schriftstellerischen Stimme, die sie für ihre Social-Media-Beiträge nutzen möchte. Carmel steht ihrem verstorbenen Vater ambivalent gegenüber. Er verliess die Familie, als sie erst 12 Jahre alt war, um zu seiner jungen Geliebten in die USA zu ziehen, nachdem seine Ehefrau an Brustkrebs erkrankte. Als Phil wegzieht, hinterlässt er eine grosse Lücke. 

«Vogelkind» von Anne Enright ist ein Buch über die Auswirkungen und das Erbe eines grossen Lyrikers, aus künstlerischer und menschlicher Perspektive. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: 
- Anne Enright: Vogelkind. Aus dem Englischen von Eva Bonné. 304 Seiten. Penguin, 2025. 

Im Podcast zu hören: 
- Anne Enright

Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="26360812" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/02/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250207_NR_0070_7912fc6a37bd406d88b8384259ab8e6b.mp3?d=ap&amp;assetId=8d49d1a8-23dc-30ef-83eb-fce80a36e5c9"/></item><item><guid isPermaLink="false">34aaf6af-4ad1-3a97-96a9-be8a96745730</guid><title>«die spinne» von Eva Maria Leuenberger: Lyrik und Klimakrise</title><itunes:title>«die spinne» von Eva Maria Leuenberger: Lyrik und Klimakrise</itunes:title><pubDate>Fri, 24 Jan 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1969</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In Eva Maria Leuenbergers Langgedicht spricht ein verzweifeltes «Flügchen» auf dem Bett zu sich selbst, während vor dem Fenster die Welt brennt und das Eis schmilzt. Ein eindringliches Buch darüber, wie wir Gefühlen von Schuld und Ohnmacht gegenüber d ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In Eva Maria Leuenbergers Langgedicht spricht ein verzweifeltes «Flügchen» auf dem Bett zu sich selbst, während vor dem Fenster die Welt brennt und das Eis schmilzt. Ein eindringliches Buch darüber, wie wir Gefühlen von Schuld und Ohnmacht gegenüber der Klimakrise begegnen.

Simon Leuthold hat das Buch wie einen Mini-Roman verschlungen, er sieht darin brennende Fragen der Gegenwart gespiegelt und ist beeindruckt von den Assoziationsräumen, die sich in Eva Maria Leuenbergers Lyrik auftun. Felix Münger zeigt sich angetan von Leuenbergers sprachlicher Genauigkeit. Die* Autor*in des Buchs erklärt im Gespräch, welche Rolle die Körperlichkeit der Natur für sie* spielt – und was ihr* Buch mit Jeremias Gotthelf zu tun hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Eva Maria Leuenberger: die spinne. 96 Seiten. Droschl, 2024.

Im Podcast zu hören sind:
- Eva Maria Leuenberger, Buchautor*in
- Andreas Weber, Biologe und Philosoph

Weiter erwähnte Bücher:
- Henry David Thoreau: Walden. Ein Leben mit der Natur. 368 Seiten. dtv, 1999 (engl. Originalausgabe 1854)
- Simone Lappert: Längst fällige Verwilderung. 80 Seiten. Diogenes, 2022.
- Rolf Hermann: In der Nahaufnahme verwildern wir. 176 Seiten. Der gesunde Menschenversand, 2021.

Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[In Eva Maria Leuenbergers Langgedicht spricht ein verzweifeltes «Flügchen» auf dem Bett zu sich selbst, während vor dem Fenster die Welt brennt und das Eis schmilzt. Ein eindringliches Buch darüber, wie wir Gefühlen von Schuld und Ohnmacht gegenüber der Klimakrise begegnen.

Simon Leuthold hat das Buch wie einen Mini-Roman verschlungen, er sieht darin brennende Fragen der Gegenwart gespiegelt und ist beeindruckt von den Assoziationsräumen, die sich in Eva Maria Leuenbergers Lyrik auftun. Felix Münger zeigt sich angetan von Leuenbergers sprachlicher Genauigkeit. Die* Autor*in des Buchs erklärt im Gespräch, welche Rolle die Körperlichkeit der Natur für sie* spielt – und was ihr* Buch mit Jeremias Gotthelf zu tun hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
- Eva Maria Leuenberger: die spinne. 96 Seiten. Droschl, 2024.

Im Podcast zu hören sind:
- Eva Maria Leuenberger, Buchautor*in
- Andreas Weber, Biologe und Philosoph

Weiter erwähnte Bücher:
- Henry David Thoreau: Walden. Ein Leben mit der Natur. 368 Seiten. dtv, 1999 (engl. Originalausgabe 1854)
- Simone Lappert: Längst fällige Verwilderung. 80 Seiten. Diogenes, 2022.
- Rolf Hermann: In der Nahaufnahme verwildern wir. 176 Seiten. Der gesunde Menschenversand, 2021.

Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="31762919" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/01/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250124_NR_0057_0617b39ee5224e389ded1eb2783aba2d.mp3?d=ap&amp;assetId=34aaf6af-4ad1-3a97-96a9-be8a96745730"/></item><item><guid isPermaLink="false">40d0a7ff-f2ad-374f-b174-19a5e6c21935</guid><title>«Die schönste Version» von Ruth-Maria Thomas: Eine brutale Liebe</title><itunes:title>«Die schönste Version» von Ruth-Maria Thomas: Eine brutale Liebe</itunes:title><pubDate>Fri, 10 Jan 2025 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1627</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die deutsche Autorin Ruth-Maria Thomas, 31 Jahre jung, hat mit «Die schönste Version» ein Debüt geschrieben, das lange nachhallt: eine Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Psycho-Thriller. Literaturredaktorin Katja Schönherr ist vor allem von Thomas’  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die deutsche Autorin Ruth-Maria Thomas, 31 Jahre jung, hat mit «Die schönste Version» ein Debüt geschrieben, das lange nachhallt: eine Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Psycho-Thriller. Literaturredaktorin Katja Schönherr ist vor allem von Thomas’ psychologischem Gespür beeindruckt.

In «Die schönste Version» geht es um Jella Nowak, eine Frau in ihren Zwanzigern, die gerade ihren Freund bei der Polizei angezeigt hat: Yannick, ihre grosse Liebe. Er hat sie im Streit gewürgt, ihr gedroht, sie umzubringen. Sie hat es gerade noch geschafft zu entkommen.
Nun liegt sie zu Hause in ihrem einstigen Kinderzimmer und lässt Revue passieren, wie es dazu kam: Beim Lesen erfährt man von ihrem Aufwachsen in einer ostdeutschen Kleinstadt, von ihren ersten sexuellen Erfahrungen – und davon, wie sie Yannick kennenlernt, sich verliebt und bald dazu übergeht, ihm immer alles recht machen zu wollen, damit er bloss nicht ausrastet. Dabei hatte die Beziehung doch so vielversprechend begonnen…
«Die schönste Version» ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Psycho-Thriller. Auf alle Fälle ein Buch, das man nicht mehr weglegt.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit der Autorin unterhalten. Eines ihrer Themen: Wie man über Sex schreibt, ohne dass es peinlich wird. Denn an Sex-Szenen (schönen wie schlimmen) mangelt es nicht in diesem Buch. Und Ruth-Maria Thomas hat wirklich ein Händchen dafür.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Ruth-Maria Thomas. Die schönste Version. 272 Seiten. Rowohlt, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Ruth-Maria Thomas, Autorin.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die deutsche Autorin Ruth-Maria Thomas, 31 Jahre jung, hat mit «Die schönste Version» ein Debüt geschrieben, das lange nachhallt: eine Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Psycho-Thriller. Literaturredaktorin Katja Schönherr ist vor allem von Thomas’ psychologischem Gespür beeindruckt.

In «Die schönste Version» geht es um Jella Nowak, eine Frau in ihren Zwanzigern, die gerade ihren Freund bei der Polizei angezeigt hat: Yannick, ihre grosse Liebe. Er hat sie im Streit gewürgt, ihr gedroht, sie umzubringen. Sie hat es gerade noch geschafft zu entkommen.
Nun liegt sie zu Hause in ihrem einstigen Kinderzimmer und lässt Revue passieren, wie es dazu kam: Beim Lesen erfährt man von ihrem Aufwachsen in einer ostdeutschen Kleinstadt, von ihren ersten sexuellen Erfahrungen – und davon, wie sie Yannick kennenlernt, sich verliebt und bald dazu übergeht, ihm immer alles recht machen zu wollen, damit er bloss nicht ausrastet. Dabei hatte die Beziehung doch so vielversprechend begonnen…
«Die schönste Version» ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Psycho-Thriller. Auf alle Fälle ein Buch, das man nicht mehr weglegt.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit der Autorin unterhalten. Eines ihrer Themen: Wie man über Sex schreibt, ohne dass es peinlich wird. Denn an Sex-Szenen (schönen wie schlimmen) mangelt es nicht in diesem Buch. Und Ruth-Maria Thomas hat wirklich ein Händchen dafür.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Ruth-Maria Thomas. Die schönste Version. 272 Seiten. Rowohlt, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Ruth-Maria Thomas, Autorin.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="26283627" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2025/01/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20250110_NR_0057_8d7025ea36a74602bd620a71300917d0.mp3?d=ap&amp;assetId=40d0a7ff-f2ad-374f-b174-19a5e6c21935"/></item><item><guid isPermaLink="false">3d708883-acbb-378f-9698-e9ef66f98001</guid><title>«Die Ränder der Welt» von Jens Steiner: Ein grosses Erzählwerk</title><itunes:title>«Die Ränder der Welt» von Jens Steiner: Ein grosses Erzählwerk</itunes:title><pubDate>Fri, 27 Dec 2024 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1741</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Jens Steiner, Gewinner des Schweizer Buchpreises des Jahres 2013, erreicht mit seinem neuen Roman «Die Ränder der Welt» neue Dimensionen. Nach den eher kammerspielartigen Romanen der letzten Jahre legt er nun ein Erzählwerk vor, das mehrere Jahrzehnte ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Jens Steiner, Gewinner des Schweizer Buchpreises des Jahres 2013, erreicht mit seinem neuen Roman «Die Ränder der Welt» neue Dimensionen. Nach den eher kammerspielartigen Romanen der letzten Jahre legt er nun ein Erzählwerk vor, das mehrere Jahrzehnten umfasst und um die ganze Welt führt.

Ausgangspunkt dieses grossangelegten Erzählwerks, an dem Jens Steiner vier Jahre lang gearbeitet hat, ist ein eingemeindetes Fischerdorf im Norden Basels. Kleinhüningen. Ein Arbeiterquartier, das kaum mehr zur Schweiz gehört und trotzdem ihr Tor zur Welt ist. Von dort aus begibt sich Kristian, Jens Steiners Hauptfigur, auf eine lebenslängliche Reise, die ihn in die Künstlerszene Kopenhagens, nach Italien und in die Weiten Patagoniens führt. Immer mit dabei: der Bezugspunkt Mikkel, ein Jugendfreund aus Kleinhüningen, dessen manipulatives Wesen sich nur mit grösster Mühe überwinden lässt. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Jens Steiner. Die Ränder der Welt. 304 Seiten. Hoffmann und Campe, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Jens Steiner, Schriftsteller. Das Gespräch wurde aufgenommen auf einem langen Spaziergang durchs eingeschneite Kleinhüningen bis hinaus zum Dreiländereck.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch.

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Jens Steiner, Gewinner des Schweizer Buchpreises des Jahres 2013, erreicht mit seinem neuen Roman «Die Ränder der Welt» neue Dimensionen. Nach den eher kammerspielartigen Romanen der letzten Jahre legt er nun ein Erzählwerk vor, das mehrere Jahrzehnten umfasst und um die ganze Welt führt.

Ausgangspunkt dieses grossangelegten Erzählwerks, an dem Jens Steiner vier Jahre lang gearbeitet hat, ist ein eingemeindetes Fischerdorf im Norden Basels. Kleinhüningen. Ein Arbeiterquartier, das kaum mehr zur Schweiz gehört und trotzdem ihr Tor zur Welt ist. Von dort aus begibt sich Kristian, Jens Steiners Hauptfigur, auf eine lebenslängliche Reise, die ihn in die Künstlerszene Kopenhagens, nach Italien und in die Weiten Patagoniens führt. Immer mit dabei: der Bezugspunkt Mikkel, ein Jugendfreund aus Kleinhüningen, dessen manipulatives Wesen sich nur mit grösster Mühe überwinden lässt. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Jens Steiner. Die Ränder der Welt. 304 Seiten. Hoffmann und Campe, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Jens Steiner, Schriftsteller. Das Gespräch wurde aufgenommen auf einem langen Spaziergang durchs eingeschneite Kleinhüningen bis hinaus zum Dreiländereck.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch.

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="28116073" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2024/12/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20241227_NR_0003_1b46e47d9031401795d817d3f6b51c82.mp3?d=ap&amp;assetId=3d708883-acbb-378f-9698-e9ef66f98001"/></item><item><guid isPermaLink="false">11533d49-46a7-3a37-9838-9a8f513d9ac0</guid><title>Maylis de Kerangal: Flucht aus der Putin-Armee</title><itunes:title>Maylis de Kerangal: Flucht aus der Putin-Armee</itunes:title><pubDate>Fri, 13 Dec 2024 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1749</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Im Roman «Weiter nach Osten» fährt ein junger russischer Rekrut in der Eisenbahn zur Soldatenausbildung in Ostsibirien – zusammen mit anderen Wehrpflichtigen eingepfercht im 3. Klasse-Abteil. Er will desertieren. Eine unbekannte französische Touristin ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Im Roman «Weiter nach Osten» fährt ein junger russischer Rekrut in der Eisenbahn zur Soldatenausbildung in Ostsibirien – zusammen mit anderen Wehrpflichtigen eingepfercht im 3. Klasse-Abteil. Er will desertieren. Eine unbekannte französische Touristin hilft ihm – aus Menschenpflicht.

«Weiter nach Osten» ist bereits 2012 im französischen Original erschienen und liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Es sei mittlerweile «von der Aktualität überholt» worden, sagt Host Felix Münger. Die Geschichte des Rekruten, welcher der brutalen Soldatenausbildung im diktatorischen Staat zu entkommen versucht, lässt an die Hunderttausenden denken, die im verbrecherischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ums Leben kommen. 

Co-Host Simon Leuthold ist fasziniert von der betörenden Sprache von Maylis de Kerangal. Sie ist als Autorin weit über ihre Heimat Frankreich hinaus bekannt. Im Roman gelingt es ihr, innere Monologe ihres Protagonisten mit hyperrealistischen Schilderungen der Weiten Sibiriens zu verweben. Und gleichzeitig herauszuarbeiten, wie dank mitfühlendem Handeln selbst in ausweglos scheinenden Situationen Hoffnung gedeihen kann. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Maylis de Kerangal: Weiter nach Osten, aus dem Französischen von Andrea Spingler, Suhrkamp 2024.

Im Podcast zu hören sind:
·	Maylis de Kerangal, Buchautorin
·	Calum MacKenzie, SRF-Russlandkorrespondent

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Im Roman «Weiter nach Osten» fährt ein junger russischer Rekrut in der Eisenbahn zur Soldatenausbildung in Ostsibirien – zusammen mit anderen Wehrpflichtigen eingepfercht im 3. Klasse-Abteil. Er will desertieren. Eine unbekannte französische Touristin hilft ihm – aus Menschenpflicht.

«Weiter nach Osten» ist bereits 2012 im französischen Original erschienen und liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Es sei mittlerweile «von der Aktualität überholt» worden, sagt Host Felix Münger. Die Geschichte des Rekruten, welcher der brutalen Soldatenausbildung im diktatorischen Staat zu entkommen versucht, lässt an die Hunderttausenden denken, die im verbrecherischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ums Leben kommen. 

Co-Host Simon Leuthold ist fasziniert von der betörenden Sprache von Maylis de Kerangal. Sie ist als Autorin weit über ihre Heimat Frankreich hinaus bekannt. Im Roman gelingt es ihr, innere Monologe ihres Protagonisten mit hyperrealistischen Schilderungen der Weiten Sibiriens zu verweben. Und gleichzeitig herauszuarbeiten, wie dank mitfühlendem Handeln selbst in ausweglos scheinenden Situationen Hoffnung gedeihen kann. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
·	Maylis de Kerangal: Weiter nach Osten, aus dem Französischen von Andrea Spingler, Suhrkamp 2024.

Im Podcast zu hören sind:
·	Maylis de Kerangal, Buchautorin
·	Calum MacKenzie, SRF-Russlandkorrespondent

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="28247385" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2024/12/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20241213_NR_0002_efbe7ca6a00a4c94ab6d6706e07dc262.mp3?d=ap&amp;assetId=11533d49-46a7-3a37-9838-9a8f513d9ac0"/></item><item><guid isPermaLink="false">875bc536-4f62-3dec-b398-ad5acf105f0f</guid><title>«22 Bahnen» und «Windstärke 17» von Caroline Wahl: Leid und Liebe</title><itunes:title>«22 Bahnen» und «Windstärke 17» von Caroline Wahl: Leid und Liebe</itunes:title><pubDate>Fri, 29 Nov 2024 14:00:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1680</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Caroline Wahls Romane «22 Bahnen» und «Windstärke 17» erzählen die Geschichte zweier Schwestern, die bei einer verwahrlosten, alkoholsüchtigen Mutter aufwachsen und ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben finden müssen. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Caroline Wahls Romane «22 Bahnen» und «Windstärke 17» erzählen die Geschichte zweier Schwestern, die bei einer verwahrlosten, alkoholsüchtigen Mutter aufwachsen und ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben finden müssen.

Im Roman «22 Bahnen» erzählt Tilda aus ihrer Perspektive. Sie ist die ältere Schwester, mathematisch begabt, jobbt in einem Supermarkt, schwimmt täglich ihre 22 Bahnen, sorgt sich um die kleine Schwester und verliebt sich. Sie zieht nach Hamburg, wo sie an der Universität ein Stipendium hat. 
In «Windstärke 17» strandet Ida, die jüngere Schwester, an der Ostsee und versucht verzweifelt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie sucht nach Orientierung und einem neuen Leben, fernab schmerzhafter Erinnerungen an ihre Kindheit. In «Literaturclub: Zwei mit Buch» tauchen die beiden Hosts in die Geschichten der Schwestern ein und lassen auch Caroline Wahl zu Wort kommen, über ihren Erfolg, das Schreiben und über das Finden von Figuren. 

Diese Bücher stehen im Zentrum der Folge: 
·	Caroline Wahl. 22 Bahnen. 208 Seiten. Dumont, 2023.
·	Caroline Wahl. Windstärke 17. 255 Seiten. Dumont, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Caroline Wahl, Schriftstellerin. Sie war live zu Gast an der BuchBasel.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Caroline Wahls Romane «22 Bahnen» und «Windstärke 17» erzählen die Geschichte zweier Schwestern, die bei einer verwahrlosten, alkoholsüchtigen Mutter aufwachsen und ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben finden müssen.

Im Roman «22 Bahnen» erzählt Tilda aus ihrer Perspektive. Sie ist die ältere Schwester, mathematisch begabt, jobbt in einem Supermarkt, schwimmt täglich ihre 22 Bahnen, sorgt sich um die kleine Schwester und verliebt sich. Sie zieht nach Hamburg, wo sie an der Universität ein Stipendium hat. 
In «Windstärke 17» strandet Ida, die jüngere Schwester, an der Ostsee und versucht verzweifelt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie sucht nach Orientierung und einem neuen Leben, fernab schmerzhafter Erinnerungen an ihre Kindheit. In «Literaturclub: Zwei mit Buch» tauchen die beiden Hosts in die Geschichten der Schwestern ein und lassen auch Caroline Wahl zu Wort kommen, über ihren Erfolg, das Schreiben und über das Finden von Figuren. 

Diese Bücher stehen im Zentrum der Folge: 
·	Caroline Wahl. 22 Bahnen. 208 Seiten. Dumont, 2023.
·	Caroline Wahl. Windstärke 17. 255 Seiten. Dumont, 2024.

Im Podcast zu hören ist: Caroline Wahl, Schriftstellerin. Sie war live zu Gast an der BuchBasel.

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Schauplatz ist Stuttgart, wie so oft bei Anna-Katharina Hahn. Dort trifft sich ein Laienchor von Frauen wöchentlich zur Probe. Eine junge estnische Musikstudentin leitet ihn. Gesungen werden nur die Lieblingslieder der Frauen. 

Gesellschaftliche und politische Krisen, zum Beispiel der Krieg in der Ukraine oder die Folgen der Corona-Pandemie, finden genauso Eingang ins Chorgeschehen wie die Lebenssituationen der Sängerinnen. Und ihre Freundschaften untereinander sind so kitschfrei, wie ihre Feindschaften komplex sind. Ein Roman voller Überraschungen – berührend und rasant erzählt.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

·	Anna-Katharina Hahn. Der Chor. 282 Seiten. Suhrkamp Verlag.

·	Lied (Frauenchor Morsbacher Singkreis): Dat du min Leevsten büst. Aus: Musikdirektor FDB Gerhard Schneider und seine Chöre: Stimmungsbilder. j.b.music, Track 18.

Im Podcast zu hören sind:

·	Anna Katharina Hahn, Schriftstellerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

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Schauplatz ist Stuttgart, wie so oft bei Anna-Katharina Hahn. Dort trifft sich ein Laienchor von Frauen wöchentlich zur Probe. Eine junge estnische Musikstudentin leitet ihn. Gesungen werden nur die Lieblingslieder der Frauen. 

Gesellschaftliche und politische Krisen, zum Beispiel der Krieg in der Ukraine oder die Folgen der Corona-Pandemie, finden genauso Eingang ins Chorgeschehen wie die Lebenssituationen der Sängerinnen. Und ihre Freundschaften untereinander sind so kitschfrei, wie ihre Feindschaften komplex sind. Ein Roman voller Überraschungen – berührend und rasant erzählt.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

·	Anna-Katharina Hahn. Der Chor. 282 Seiten. Suhrkamp Verlag.

·	Lied (Frauenchor Morsbacher Singkreis): Dat du min Leevsten büst. Aus: Musikdirektor FDB Gerhard Schneider und seine Chöre: Stimmungsbilder. j.b.music, Track 18.

Im Podcast zu hören sind:

·	Anna Katharina Hahn, Schriftstellerin

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Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="27957475" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio/2024/11/Literaturclub__Zwei_mit_Buch_radio_AUDI20241115_NR_0061_788dc5bfc6c141e2bb872c066be714db.mp3?d=ap&amp;assetId=8b6c53e8-1c11-3cf0-b4f5-cdd7f714e035"/></item><item><guid isPermaLink="false">b68c6aa5-b735-41b9-9bad-4e4b79d3f430</guid><title>«Plasmatropfen» von Joshua Groß: Superkräfte gegen Depressionen</title><itunes:title>«Plasmatropfen» von Joshua Groß: Superkräfte gegen Depressionen</itunes:title><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1711</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Depressionen, Superkräfte, märchenhafte Mischwesen, Augentropfen. Darum geht es im neuen Roman von Joshua Groß, der sich an grosse Fragen des menschlichen Zusammenlebens heranwagt: Wie stützen wir einander? Wann und unter welchen Umständen helfen wir  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Depressionen, Superkräfte, märchenhafte Mischwesen, Augentropfen. Darum geht es im neuen Roman von Joshua Groß, der sich an grosse Fragen des menschlichen Zusammenlebens heranwagt: Wie stützen wir einander? Wann und unter welchen Umständen helfen wir einander? Wann dürfen wir es nicht?

Sie sind ein ungleiches Paar: Lenell, der schwer depressive Seismologe, und Helen, die Künstlerin mit übermenschlichen Fähigkeiten. Könnte sie ihm seine kreiselnden Gedanken abnehmen oder sie ihm gar telekinetisch austreiben? Oder kann vielleicht der Spechtmensch dabei helfen? Innerhalb dieser surreal anmutenden Anlage verhandelt Joshua Groß grosse ethische Fragen: Wie weit reicht die Verantwortung einem depressiven Partner gegenüber? Was braucht es, um aus gedanklichen Abwärtsspiralen ausbrechen zu können? Ein sprachlich kühnes Buch, das viel Raum zum Nachdenken eröffnet, findet Host Simon Leuthold.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Joshua Groß: Plasmatropfen. 263 Seiten. Matthes & Seitz, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Joshua Groß, Buchautor

Weitere erwähnte Bücher:

    * Franz Hohler: Das Päckchen. Luchterhand, 2017.
    * Christian Kracht: Faserland. Kiepenheuer & Witsch, 1995.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></itunes:summary><description><![CDATA[Depressionen, Superkräfte, märchenhafte Mischwesen, Augentropfen. Darum geht es im neuen Roman von Joshua Groß, der sich an grosse Fragen des menschlichen Zusammenlebens heranwagt: Wie stützen wir einander? Wann und unter welchen Umständen helfen wir einander? Wann dürfen wir es nicht?

Sie sind ein ungleiches Paar: Lenell, der schwer depressive Seismologe, und Helen, die Künstlerin mit übermenschlichen Fähigkeiten. Könnte sie ihm seine kreiselnden Gedanken abnehmen oder sie ihm gar telekinetisch austreiben? Oder kann vielleicht der Spechtmensch dabei helfen? Innerhalb dieser surreal anmutenden Anlage verhandelt Joshua Groß grosse ethische Fragen: Wie weit reicht die Verantwortung einem depressiven Partner gegenüber? Was braucht es, um aus gedanklichen Abwärtsspiralen ausbrechen zu können? Ein sprachlich kühnes Buch, das viel Raum zum Nachdenken eröffnet, findet Host Simon Leuthold.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Joshua Groß: Plasmatropfen. 263 Seiten. Matthes & Seitz, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Joshua Groß, Buchautor

Weitere erwähnte Bücher:

    * Franz Hohler: Das Päckchen. Luchterhand, 2017.
    * Christian Kracht: Faserland. Kiepenheuer & Witsch, 1995.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41247201" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-b68c6aa5-b735-41b9-9bad-4e4b79d3f430-1.mp3?d=ap&amp;assetId=b68c6aa5-b735-41b9-9bad-4e4b79d3f430"/></item><item><guid isPermaLink="false">6cdb5b64-a057-45f6-bdda-4a91448684e4</guid><title>«Der Geschichtenabnehmer» von Vincenzo Todisco: Die letzten Worte</title><itunes:title>«Der Geschichtenabnehmer» von Vincenzo Todisco: Die letzten Worte</itunes:title><pubDate>Fri, 18 Oct 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1607</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein italienisches Bergdorf, in dem es jedem Sterbenden zusteht, noch einmal von seinem Leben zu erzählen. Davon handelt der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Vincenzo Todisco. Es ist ein leises, atmosphärisches und virtuos geschriebenes Buch, f ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein italienisches Bergdorf, in dem es jedem Sterbenden zusteht, noch einmal von seinem Leben zu erzählen. Davon handelt der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Vincenzo Todisco. Es ist ein leises, atmosphärisches und virtuos geschriebenes Buch, findet Katja Schönherr.

Wenn Sie wählen könnten: Was würden Sie sich für Ihre allerletzten Stunden wünschen? Einen Menschen an Ihrer Seite? Einen, der bei Ihnen sitzt? Ihnen zuhört? Ihnen abnimmt, was noch auf der Seele liegt?
Das jedenfalls ist das Abschiedsritual, das in Gruma jedem Sterbenden zusteht. Gruma ist das fiktive italienische Bergdorf, in dem Vincenzo Todisco seinen neuen Roman «Der Geschichtenabnehmer» spielen lässt. Liegt in Gruma jemand im Sterben, so ist es seit Jahrhunderten Tradition, dass ein sogenannter Geschichtenabnehmer herbeieilt. Am Sterbebett steht ein Stuhl für ihn bereit. Auf diesen wird er sich setzen, nichts sagen, einfach zuhören.
Der Geschichtenabnehmer in Todiscos Roman ist der Junge Walter. Im Alter von nur sieben Jahren wurde ihm die Aufgabe des Geschichtenabnehmens übertragen – und er nimmt sie ernst, sehr ernst.
Mit der Zeit sammeln sich die verstummten Stimmen und deren Geschichten in seinem Kopf, und für Walter wird das Dasein als «Geschichtenabnehmer» zunehmend zu Belastung. Wird er diese Aufgabe ein Leben lang erfüllen können? Das ist eine der Fragen, um die sich der Roman dreht.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Vincenzo Todisco: «Der Geschichtenabnehmer». 252 Seiten. Atlantis, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Vincenzo Todisco, Schweizer Autor
    * Peter Hunn, ehrenamtlicher Sterbebegleiter beim Verein PACE

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentliche Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein italienisches Bergdorf, in dem es jedem Sterbenden zusteht, noch einmal von seinem Leben zu erzählen. Davon handelt der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Vincenzo Todisco. Es ist ein leises, atmosphärisches und virtuos geschriebenes Buch, findet Katja Schönherr.

Wenn Sie wählen könnten: Was würden Sie sich für Ihre allerletzten Stunden wünschen? Einen Menschen an Ihrer Seite? Einen, der bei Ihnen sitzt? Ihnen zuhört? Ihnen abnimmt, was noch auf der Seele liegt?
Das jedenfalls ist das Abschiedsritual, das in Gruma jedem Sterbenden zusteht. Gruma ist das fiktive italienische Bergdorf, in dem Vincenzo Todisco seinen neuen Roman «Der Geschichtenabnehmer» spielen lässt. Liegt in Gruma jemand im Sterben, so ist es seit Jahrhunderten Tradition, dass ein sogenannter Geschichtenabnehmer herbeieilt. Am Sterbebett steht ein Stuhl für ihn bereit. Auf diesen wird er sich setzen, nichts sagen, einfach zuhören.
Der Geschichtenabnehmer in Todiscos Roman ist der Junge Walter. Im Alter von nur sieben Jahren wurde ihm die Aufgabe des Geschichtenabnehmens übertragen – und er nimmt sie ernst, sehr ernst.
Mit der Zeit sammeln sich die verstummten Stimmen und deren Geschichten in seinem Kopf, und für Walter wird das Dasein als «Geschichtenabnehmer» zunehmend zu Belastung. Wird er diese Aufgabe ein Leben lang erfüllen können? Das ist eine der Fragen, um die sich der Roman dreht.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Vincenzo Todisco: «Der Geschichtenabnehmer». 252 Seiten. Atlantis, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Vincenzo Todisco, Schweizer Autor
    * Peter Hunn, ehrenamtlicher Sterbebegleiter beim Verein PACE

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Mehr Literatur und den wöchentliche Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="38820096" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-6cdb5b64-a057-45f6-bdda-4a91448684e4-1.mp3?d=ap&amp;assetId=6cdb5b64-a057-45f6-bdda-4a91448684e4"/></item><item><guid isPermaLink="false">2368f810-e526-4985-89d8-691bc8193d79</guid><title>«Das Institut» von Christian Haller: Macht und Machtmissbrauch</title><itunes:title>«Das Institut» von Christian Haller: Macht und Machtmissbrauch</itunes:title><pubDate>Fri, 04 Oct 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1639</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein junger Mann erhält eine Stelle in einem Institut, das nicht nur Konzepte für eine Zukunft erarbeitet, sondern selbst auch ein Player ist. So gerät er in den Strudel von Macht und Machtmissbrauch und versucht, sich mit Anstand und Würde aus der Aff ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein junger Mann erhält eine Stelle in einem Institut, das nicht nur Konzepte für eine Zukunft erarbeitet, sondern selbst auch ein Player ist. So gerät er in den Strudel von Macht und Machtmissbrauch und versucht, sich mit Anstand und Würde aus der Affäre zu ziehen.

In seinem neusten Roman verarbeitet der letztjährige Gewinner des Schweizer Buchpreises Christian Haller seine Zeit bei. Ersten und berühmtesten Thinktank der Schweiz, beim Gottlieb-Duttweiler-Institut. Jetzt, die fünfzig Jahre später, schreibt er einen Roman über das fulminante Leben unter Mächtigen aber auch über die Folgen Macht und Machtmissbrauch in hohen Wirtschaftskreisen.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Christian Haller. Das Institut. Luchterhand, 2024

Im Podcast zu hören:

    * Christian Haller, Schriftsteller

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .


Mehr Literatur und den wöchentliche Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein junger Mann erhält eine Stelle in einem Institut, das nicht nur Konzepte für eine Zukunft erarbeitet, sondern selbst auch ein Player ist. So gerät er in den Strudel von Macht und Machtmissbrauch und versucht, sich mit Anstand und Würde aus der Affäre zu ziehen.

In seinem neusten Roman verarbeitet der letztjährige Gewinner des Schweizer Buchpreises Christian Haller seine Zeit bei. Ersten und berühmtesten Thinktank der Schweiz, beim Gottlieb-Duttweiler-Institut. Jetzt, die fünfzig Jahre später, schreibt er einen Roman über das fulminante Leben unter Mächtigen aber auch über die Folgen Macht und Machtmissbrauch in hohen Wirtschaftskreisen.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Christian Haller. Das Institut. Luchterhand, 2024

Im Podcast zu hören:

    * Christian Haller, Schriftsteller

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .


Mehr Literatur und den wöchentliche Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39541987" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-2368f810-e526-4985-89d8-691bc8193d79-1.mp3?d=ap&amp;assetId=2368f810-e526-4985-89d8-691bc8193d79"/></item><item><guid isPermaLink="false">b58545be-a8bd-41b3-9d80-3da5288b5ce9</guid><title>«Kleine Monster» von Jessica Lind: Die «heile Kindheit» gibt es nicht</title><itunes:title>«Kleine Monster» von Jessica Lind: Die «heile Kindheit» gibt es nicht</itunes:title><pubDate>Fri, 20 Sep 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1781</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Eine Mutter erfährt, dass sich ihr kleiner Sohn in der Schule vor einer Mitschülerin entblösst hat. Was ist mit ihm los? Die Verunsicherung der Mutter ist total. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Eine Mutter erfährt, dass sich ihr kleiner Sohn in der Schule vor einer Mitschülerin entblösst hat. Was ist mit ihm los? Die Verunsicherung der Mutter ist total. 

«Kleine Monster», der zweite Roman der Österreicherin Jessica Lind, ist für Host Felix Münger ein psychologisch raffinierter Familienroman, der gängige Bilder der Kindheit hinterfrage.

Das Vorkommnis in der Schule weckt in der Mutter die Erinnerung an eine tabuisierte Katastrophe in ihrer eigenen Kindheit: Damals ertrank die jüngste Schwester. Die Umstände wurden nie geklärt. In der Familie verbreitete sich Misstrauen. Es vergiftete das Klima – und wirkte traumatisierend. Jessica Lind verschränkt in ihrem Roman das Damals mit dem Heute – und entlarvt die Vorstellung der «heilen Kindheit» als Illusion.

Dieses Buch steht im Zentrum:

    * Jessica Lind: Kleine Monster. Hanser Berlin, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Jessica Lind, Schriftstellerin
    * Klaus Müller-Wille, Professor für nordische Sprachen und Literaturen, Uni Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Christopher Franzen: Crossroads, aus dem Englischen von Bettina Abarbanell. Rowohlt 2021.
    * Philipp Oehmke: Schönwald. Piper, 2023.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Eine Mutter erfährt, dass sich ihr kleiner Sohn in der Schule vor einer Mitschülerin entblösst hat. Was ist mit ihm los? Die Verunsicherung der Mutter ist total. 

«Kleine Monster», der zweite Roman der Österreicherin Jessica Lind, ist für Host Felix Münger ein psychologisch raffinierter Familienroman, der gängige Bilder der Kindheit hinterfrage.

Das Vorkommnis in der Schule weckt in der Mutter die Erinnerung an eine tabuisierte Katastrophe in ihrer eigenen Kindheit: Damals ertrank die jüngste Schwester. Die Umstände wurden nie geklärt. In der Familie verbreitete sich Misstrauen. Es vergiftete das Klima – und wirkte traumatisierend. Jessica Lind verschränkt in ihrem Roman das Damals mit dem Heute – und entlarvt die Vorstellung der «heilen Kindheit» als Illusion.

Dieses Buch steht im Zentrum:

    * Jessica Lind: Kleine Monster. Hanser Berlin, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Jessica Lind, Schriftstellerin
    * Klaus Müller-Wille, Professor für nordische Sprachen und Literaturen, Uni Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Christopher Franzen: Crossroads, aus dem Englischen von Bettina Abarbanell. Rowohlt 2021.
    * Philipp Oehmke: Schönwald. Piper, 2023.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="42925640" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-b58545be-a8bd-41b3-9d80-3da5288b5ce9-1.mp3?d=ap&amp;assetId=b58545be-a8bd-41b3-9d80-3da5288b5ce9"/></item><item><guid isPermaLink="false">209c7908-3530-482e-8de7-08caaeb9b736</guid><title>«Die dritte Hälfte»: Sabine Peters berührender Roman übers Altwerden</title><itunes:title>«Die dritte Hälfte»: Sabine Peters berührender Roman übers Altwerden</itunes:title><pubDate>Fri, 06 Sep 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1650</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die Frage Zeit falte sich im Alter plötzlich anders auf, sagt Sabine Peters: «Was ist die eigene Lebenszeit? Was ist die Zeit des Lebens?» Mit «Die dritte Hälfte» hat sie ein nachdenkliches, aber auch vergnügliches Buch über ein Tabu-Thema geschrieben. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die Frage Zeit falte sich im Alter plötzlich anders auf, sagt Sabine Peters: «Was ist die eigene Lebenszeit? Was ist die Zeit des Lebens?» Mit «Die dritte Hälfte» hat sie ein nachdenkliches, aber auch vergnügliches Buch über ein Tabu-Thema geschrieben. 

Dass wir hinfällig und schliesslich sterben werden, verdrängen wir gerne. Da ist auch der Hausarzt, der im Zentrum von Sabine Peters Romans steht, keine Ausnahme. Hermann Dik, genannt Doc, fürchtet sich vor der Pensionierung, auch, weil er keinen Nachfolger findet und sich um seine Patientinnen und Patienten sorgt.

Der Hausarzt, ein Auslaufmodell – Sabine Peters schreibt nahe an der Realität. Sie fächert ein packendes Wimmelbild auf und erzählt die Geschichte ihres Protagonisten und die der Menschen um ihn herum mit leichter Hand und Spass am rasanten Dialog. Immer wieder erlaubt sie dabei überraschende Blicke auf das Tabu-Thema Alter. Zum Beispiel, wenn eine ihrer Figuren fragt: «Welcher Mensch von über sechzig Jahren stellt sich noch die Frage, was er später sein will?»

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Sabine Peters. Die dritte Hälfte. 231 Seiten. Wallstein Verlag

Weitere erwähnte Bücher:

    * Jean Améry. Über das Altern. 176 Seiten. Klett-Cotta Verlag
    * Didier Eribon. Eine Arbeiterin. Deutsch von Sonja Finck. 272 Seiten. Suhrkamp Verlag

Im Podcast zu hören sind:

    * Sabine Peters, Buchautorin
    * Kurt Seifert, Sozialwissenschaftler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die Frage Zeit falte sich im Alter plötzlich anders auf, sagt Sabine Peters: «Was ist die eigene Lebenszeit? Was ist die Zeit des Lebens?» Mit «Die dritte Hälfte» hat sie ein nachdenkliches, aber auch vergnügliches Buch über ein Tabu-Thema geschrieben. 

Dass wir hinfällig und schliesslich sterben werden, verdrängen wir gerne. Da ist auch der Hausarzt, der im Zentrum von Sabine Peters Romans steht, keine Ausnahme. Hermann Dik, genannt Doc, fürchtet sich vor der Pensionierung, auch, weil er keinen Nachfolger findet und sich um seine Patientinnen und Patienten sorgt.

Der Hausarzt, ein Auslaufmodell – Sabine Peters schreibt nahe an der Realität. Sie fächert ein packendes Wimmelbild auf und erzählt die Geschichte ihres Protagonisten und die der Menschen um ihn herum mit leichter Hand und Spass am rasanten Dialog. Immer wieder erlaubt sie dabei überraschende Blicke auf das Tabu-Thema Alter. Zum Beispiel, wenn eine ihrer Figuren fragt: «Welcher Mensch von über sechzig Jahren stellt sich noch die Frage, was er später sein will?»

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Sabine Peters. Die dritte Hälfte. 231 Seiten. Wallstein Verlag

Weitere erwähnte Bücher:

    * Jean Améry. Über das Altern. 176 Seiten. Klett-Cotta Verlag
    * Didier Eribon. Eine Arbeiterin. Deutsch von Sonja Finck. 272 Seiten. Suhrkamp Verlag

Im Podcast zu hören sind:

    * Sabine Peters, Buchautorin
    * Kurt Seifert, Sozialwissenschaftler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur?srg_shorturl_source=literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39804901" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-209c7908-3530-482e-8de7-08caaeb9b736-1.mp3?d=ap&amp;assetId=209c7908-3530-482e-8de7-08caaeb9b736"/></item><item><guid isPermaLink="false">9aeaa748-ffb2-4b28-b0c4-ba49e0bd3f98</guid><title>«Stay True» von Hua Hsu: Mord erschüttert College-Idylle</title><itunes:title>«Stay True» von Hua Hsu: Mord erschüttert College-Idylle</itunes:title><pubDate>Fri, 23 Aug 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1731</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein brutaler Mord bewegt das Campusleben in Berkeley. Ein junger Mann verliert seinen Freund und stürzt sich ins Schreiben.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein brutaler Mord bewegt das Campusleben in Berkeley. Ein junger Mann verliert seinen Freund und stürzt sich ins Schreiben.

Berkeley Kalifornien, Ende 1990iger Jahre: Zwei junge Studenten, Ken und Hua, lernen sich an der Uni kennen und werden Freunde. Sie sind unterschiedlich, trotzdem verbringen sie viel Zeit miteinander, diskutieren leidenschaftlich über Musik, Filme und Bücher. Diese Freundschaft endet abrupt, als Ken mit Anfang 20 ermordet wird. Hua, zutiefst erschüttert, schreibt jede Erinnerung an Ken auf und denkt in seinem autobiografischen Buch «Stay True» über Trauer, Freundschaft, Wahrhaftigkeit und Herkunft nach. Dadurch wird «Stay True» eine Hommage auf Ken, das Buch ist aber auch eine Reflexion über Identität, Herkunft und die Fragilität des Lebens.

Jennifer Khakshouri und Michael Luisier unterhalten sich in «Literaturclub: Zwei mit Buch» über «Stay True. Memoir über Freundschaft», der mit einem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Hua Hsu. Stay True. 232 Seiten. AKI Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Hua Hsu, Autor von «Stay True»

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../../../programinfo/add/srf.ch/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein brutaler Mord bewegt das Campusleben in Berkeley. Ein junger Mann verliert seinen Freund und stürzt sich ins Schreiben.

Berkeley Kalifornien, Ende 1990iger Jahre: Zwei junge Studenten, Ken und Hua, lernen sich an der Uni kennen und werden Freunde. Sie sind unterschiedlich, trotzdem verbringen sie viel Zeit miteinander, diskutieren leidenschaftlich über Musik, Filme und Bücher. Diese Freundschaft endet abrupt, als Ken mit Anfang 20 ermordet wird. Hua, zutiefst erschüttert, schreibt jede Erinnerung an Ken auf und denkt in seinem autobiografischen Buch «Stay True» über Trauer, Freundschaft, Wahrhaftigkeit und Herkunft nach. Dadurch wird «Stay True» eine Hommage auf Ken, das Buch ist aber auch eine Reflexion über Identität, Herkunft und die Fragilität des Lebens.

Jennifer Khakshouri und Michael Luisier unterhalten sich in «Literaturclub: Zwei mit Buch» über «Stay True. Memoir über Freundschaft», der mit einem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Hua Hsu. Stay True. 232 Seiten. AKI Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Hua Hsu, Autor von «Stay True»

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../../../programinfo/add/srf.ch/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41730593" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/08/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-9aeaa748-ffb2-4b28-b0c4-ba49e0bd3f98-1.mp3?d=ap&amp;assetId=9aeaa748-ffb2-4b28-b0c4-ba49e0bd3f98"/></item><item><guid isPermaLink="false">de0d566b-06d5-4dad-afdb-de26fabe8cf3</guid><title>«Reichskanzlerplatz» von Nora Bossong: Wer war Magda Goebbels?</title><itunes:title>«Reichskanzlerplatz» von Nora Bossong: Wer war Magda Goebbels?</itunes:title><pubDate>Fri, 09 Aug 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1715</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Wie wurde aus der jungen, offenen, an Kunst und Fremdsprachen interessierten Magda Quandt die flammende Nationalsozialistin und «Übermutter des Dritten Reichs» Magda Goebbels? Diesen Weg zeichnet Nora Bossong in ihrem neuen Roman nach, anhand eines ka ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Wie wurde aus der jungen, offenen, an Kunst und Fremdsprachen interessierten Magda Quandt die flammende Nationalsozialistin und «Übermutter des Dritten Reichs» Magda Goebbels? Diesen Weg zeichnet Nora Bossong in ihrem neuen Roman nach, anhand eines kaum bekannten Weggefährten.

Die Frage, wo die spätere Magda Goebbels in ihrem Leben anders hätte abbiegen können, ist zentral für Nora Bossongs Roman, weil die heimliche First Lady des «Dritten Reichs» auch symbolisch für das steht, was mit Deutschland in der Zeit geschieht. Und sie drängt sich auf, weil die Autorin eine überraschende Perspektive für ihr Buch wählt: Der Ich-Erzähler führte einst eine Beziehung mit Magda – für ihn, der später im «Dritten Reich» als Funktionär Karriere macht, ein Weg, seine Homosexualität zu verbergen, für sie ein Weg, aus ihrer ersten Ehe auszubrechen. Nora Bossong bietet ungeschönte Einblicke in die Abgründe der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie: Ein unbequemes, aber höchst beeindruckendes Buch, findet Host Simon Leuthold.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nora Bossong. Reichskanzlerplatz. 295 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Nora Bossong, Buchautorin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <%20literatur@srf.ch>


Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <%20literatur@srf.ch> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Wie wurde aus der jungen, offenen, an Kunst und Fremdsprachen interessierten Magda Quandt die flammende Nationalsozialistin und «Übermutter des Dritten Reichs» Magda Goebbels? Diesen Weg zeichnet Nora Bossong in ihrem neuen Roman nach, anhand eines kaum bekannten Weggefährten.

Die Frage, wo die spätere Magda Goebbels in ihrem Leben anders hätte abbiegen können, ist zentral für Nora Bossongs Roman, weil die heimliche First Lady des «Dritten Reichs» auch symbolisch für das steht, was mit Deutschland in der Zeit geschieht. Und sie drängt sich auf, weil die Autorin eine überraschende Perspektive für ihr Buch wählt: Der Ich-Erzähler führte einst eine Beziehung mit Magda – für ihn, der später im «Dritten Reich» als Funktionär Karriere macht, ein Weg, seine Homosexualität zu verbergen, für sie ein Weg, aus ihrer ersten Ehe auszubrechen. Nora Bossong bietet ungeschönte Einblicke in die Abgründe der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie: Ein unbequemes, aber höchst beeindruckendes Buch, findet Host Simon Leuthold.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nora Bossong. Reichskanzlerplatz. 295 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Nora Bossong, Buchautorin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <%20literatur@srf.ch>


Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <%20literatur@srf.ch> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41353747" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/08/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-de0d566b-06d5-4dad-afdb-de26fabe8cf3-1.mp3?d=ap&amp;assetId=de0d566b-06d5-4dad-afdb-de26fabe8cf3"/></item><item><guid isPermaLink="false">058da835-9b0c-494a-9e05-3982be7470c8</guid><title>«Seinetwegen» von Zora del Buono: War er wirklich ein Hallodri?</title><itunes:title>«Seinetwegen» von Zora del Buono: War er wirklich ein Hallodri?</itunes:title><pubDate>Fri, 26 Jul 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1572</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Nach 60 Jahren hat sich die Schweizer Schriftstellerin Zora del Buono auf die Suche nach dem Mann gemacht, der für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Daraus entstanden ist «Seinetwegen», ein sehr behutsames Buch über Schuld.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Nach 60 Jahren hat sich die Schweizer Schriftstellerin Zora del Buono auf die Suche nach dem Mann gemacht, der für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Daraus entstanden ist «Seinetwegen», ein sehr behutsames Buch über Schuld.

1963: Zora del Buono war gerade einmal acht Monate alt, als ihr Vater bei einem Autounfall in der Ostschweiz ums Leben kam. Der tote Vater – er wurde zur Leerstelle in del Buonos Leben. Sie wuchs allein bei ihrer Mutter auf. Über den Unfall geredet wurde kaum.
Jetzt, mit Anfang 60, überkam del Buono das Bedürfnis, mehr darüber zu erfahren, wie sich der Unfall damals zugetragen hat. Sie wollte den Verursacher finden, der mit viel zu hoher Geschwindigkeit auf der Landstrasse unterwegs gewesen war.
Wie hat er all die Jahre gelebt mit seiner Schuld? Was war er für ein Mensch? War er wirklich der Hallodri, als der er in ihrer Familie immer galt? Diese Fragen hat sich del Buono gestellt und ihre Recherche schreibend begleitet. Herausgekommen ist das Buch «Seinetwegen». Keine plumpe Anklageschrift, sondern ein behutsames Buch über Schuld, das zeigt, wie schnell ein Unfall binnen weniger Sekunden das Leben mehrerer Menschen verändern – oder gar beenden – kann.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit Zora del Buono auf dem Friedhof Fluntern in Zürich getroffen – am Grab des Vaters.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Zora del Buono: «Seinetwegen». 204 Seiten. C.H. Beck, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Zora del Buono, Schweizer Autorin
    * Dr. Gianclaudio Casutt, Verkehrspsychologe

Weitere, im Podcast erwähnte Bücher:

    * Zora del Buono: «Die Marschallin». 384 Seiten. Diogenes, 2022.
    * Zora del Buono: «Gotthard». 160 Seiten. Diogenes, 2024.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <../../../programinfo/add/Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch.%20%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchentlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../../../programinfo/add/Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch.%20%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchentlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Nach 60 Jahren hat sich die Schweizer Schriftstellerin Zora del Buono auf die Suche nach dem Mann gemacht, der für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Daraus entstanden ist «Seinetwegen», ein sehr behutsames Buch über Schuld.

1963: Zora del Buono war gerade einmal acht Monate alt, als ihr Vater bei einem Autounfall in der Ostschweiz ums Leben kam. Der tote Vater – er wurde zur Leerstelle in del Buonos Leben. Sie wuchs allein bei ihrer Mutter auf. Über den Unfall geredet wurde kaum.
Jetzt, mit Anfang 60, überkam del Buono das Bedürfnis, mehr darüber zu erfahren, wie sich der Unfall damals zugetragen hat. Sie wollte den Verursacher finden, der mit viel zu hoher Geschwindigkeit auf der Landstrasse unterwegs gewesen war.
Wie hat er all die Jahre gelebt mit seiner Schuld? Was war er für ein Mensch? War er wirklich der Hallodri, als der er in ihrer Familie immer galt? Diese Fragen hat sich del Buono gestellt und ihre Recherche schreibend begleitet. Herausgekommen ist das Buch «Seinetwegen». Keine plumpe Anklageschrift, sondern ein behutsames Buch über Schuld, das zeigt, wie schnell ein Unfall binnen weniger Sekunden das Leben mehrerer Menschen verändern – oder gar beenden – kann.
Für diese Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» hat sich SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr mit Zora del Buono auf dem Friedhof Fluntern in Zürich getroffen – am Grab des Vaters.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Zora del Buono: «Seinetwegen». 204 Seiten. C.H. Beck, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Zora del Buono, Schweizer Autorin
    * Dr. Gianclaudio Casutt, Verkehrspsychologe

Weitere, im Podcast erwähnte Bücher:

    * Zora del Buono: «Die Marschallin». 384 Seiten. Diogenes, 2022.
    * Zora del Buono: «Gotthard». 160 Seiten. Diogenes, 2024.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <../../../programinfo/add/Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch.%20%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchentlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../../../programinfo/add/Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch.%20%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchentlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="37991806" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/07/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-058da835-9b0c-494a-9e05-3982be7470c8-1.mp3?d=ap&amp;assetId=058da835-9b0c-494a-9e05-3982be7470c8"/></item><item><guid isPermaLink="false">b3f9450e-b326-438f-a737-d0ee6c98b503</guid><title>«Sprung ins Leere» von Heinrich Steinfest: Literatur und Kunst</title><itunes:title>«Sprung ins Leere» von Heinrich Steinfest: Literatur und Kunst</itunes:title><pubDate>Fri, 12 Jul 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1678</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Heinrich Steinfest schreibt über Kunst. Und schafft damit selbst ein Kunstwerk. Gekonnt erzählt und sprachlich brillant nimmt es uns mit auf eine Abenteuerreise, die bis nach Japan führt. Immer auf der Suche nach dem Geheimnis eines unverhofft aufgeta ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Heinrich Steinfest schreibt über Kunst. Und schafft damit selbst ein Kunstwerk. Gekonnt erzählt und sprachlich brillant nimmt es uns mit auf eine Abenteuerreise, die bis nach Japan führt. Immer auf der Suche nach dem Geheimnis eines unverhofft aufgetauchten Bildes.

Das Bild heisst «Sprung in die Leere» und stammt von einer verschollenen Frau. Es zeigt praktisch dasselbe Motiv wie ein sehr bekanntes Bild des französischen Künstlers Yves Klein mit demselben Titel, nur dass bei Yves Klein ein Mann ins Leere springt und bei der unbekannten Frau eine Frau. Der Clou dabei: Das Bild der Frau ist drei Jahre älter als das des weltbekannten Künstlers.

Warum ist das so? Und wo ist die Frau geblieben? Heinrich Steinfest schickt die Enkelin der verschollenen Frau auf die Suche nach ihr. Bald wird klar, dass die Frau genug Spuren hinterlassen hat, um sie – falls sie denn noch lebt – tatsächlich auch zu finden. Sicher aber ist die Anlage des Buches ein wunderbarer Ausgangspunkt für einen begnadeten Erzähler wie Heinrich Steinfest.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Heinrich Steinfest. Sprung ins Leere. 496 Seiten. Piper Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Heinrich Steinfest, Buchautor
    * Ann Demeester. Direktorin des Kunsthaus Zürich

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <../add/Das%20Bild%20heisst%20«Sprung%20in%20die%20Leere»%20und%20stammt%20von%20einer%20verschollenen%20Frau.%20Es%20zeigt%20praktisch%20dasselbe%20Motiv%20wie%20ein%20sehr%20bekanntes%20Bild%20des%20französischen%20Künstlers%20Yves%20Klein%20mit%20demselben%20Titel,%20nur%20dass%20bei%20Yves%20Klein%20ein%20Mann%20ins%20Leere%20springt%20und%20bei%20der%20unbekannten%20Frau%20eine%20Frau.%20Der%20Clou%20dabei:%20Das%20Bild%20der%20Frau%20ist%20drei%20Jahre%20älter%20als%20das%20des%20weltbekannten%20Künstlers.%20%20Warum%20ist%20das%20so?%20Und%20wo%20ist%20die%20Frau%20geblieben?%20Heinrich%20Steinfest%20schickt%20die%20Enkelin%20der%20verschollenen%20Frau%20auf%20die%20Suche%20nach%20ihr.%20Bald%20wird%20klar,%20dass%20die%20Frau%20genug%20Spuren%20hinterlassen%20hat,%20um%20sie%20–%20falls%20sie%20denn%20noch%20lebt%20–%20tatsächlich%20auch%20zu%20finden.%20Sicher%20aber%20ist%20die%20Anlage%20des%20Buches%20ein%20wunderbarer%20Ausgangspunkt%20für%20einen%20begnadeten%20Erzähler%20wie%20Heinrich%20Steinfest.%20Dieses%20Buch%20steht%20im%20Zentrum%20der%20Folge:%20Heinrich%20Steinfest.%20Sprung%20ins%20Leere.%20496%20Seiten.%20Piper%20Verlag,%202024.%20Im%20Podcast%20zu%20hören%20sind:%20Heinrich%20Steinfest,%20Buchautor%20Ann%20Demeester.%20Direktorin%20des%20Kunsthaus%20Zürich%20Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchntlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../add/Das%20Bild%20heisst%20«Sprung%20in%20die%20Leere»%20und%20stammt%20von%20einer%20verschollenen%20Frau.%20Es%20zeigt%20praktisch%20dasselbe%20Motiv%20wie%20ein%20sehr%20bekanntes%20Bild%20des%20französischen%20Künstlers%20Yves%20Klein%20mit%20demselben%20Titel,%20nur%20dass%20bei%20Yves%20Klein%20ein%20Mann%20ins%20Leere%20springt%20und%20bei%20der%20unbekannten%20Frau%20eine%20Frau.%20Der%20Clou%20dabei:%20Das%20Bild%20der%20Frau%20ist%20drei%20Jahre%20älter%20als%20das%20des%20weltbekannten%20Künstlers.%20%20Warum%20ist%20das%20so?%20Und%20wo%20ist%20die%20Frau%20geblieben?%20Heinrich%20Steinfest%20schickt%20die%20Enkelin%20der%20verschollenen%20Frau%20auf%20die%20Suche%20nach%20ihr.%20Bald%20wird%20klar,%20dass%20die%20Frau%20genug%20Spuren%20hinterlassen%20hat,%20um%20sie%20–%20falls%20sie%20denn%20noch%20lebt%20–%20tatsächlich%20auch%20zu%20finden.%20Sicher%20aber%20ist%20die%20Anlage%20des%20Buches%20ein%20wunderbarer%20Ausgangspunkt%20für%20einen%20begnadeten%20Erzähler%20wie%20Heinrich%20Steinfest.%20Dieses%20Buch%20steht%20im%20Zentrum%20der%20Folge:%20Heinrich%20Steinfest.%20Sprung%20ins%20Leere.%20496%20Seiten.%20Piper%20Verlag,%202024.%20Im%20Podcast%20zu%20hören%20sind:%20Heinrich%20Steinfest,%20Buchautor%20Ann%20Demeester.%20Direktorin%20des%20Kunsthaus%20Zürich%20Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchntlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Heinrich Steinfest schreibt über Kunst. Und schafft damit selbst ein Kunstwerk. Gekonnt erzählt und sprachlich brillant nimmt es uns mit auf eine Abenteuerreise, die bis nach Japan führt. Immer auf der Suche nach dem Geheimnis eines unverhofft aufgetauchten Bildes.

Das Bild heisst «Sprung in die Leere» und stammt von einer verschollenen Frau. Es zeigt praktisch dasselbe Motiv wie ein sehr bekanntes Bild des französischen Künstlers Yves Klein mit demselben Titel, nur dass bei Yves Klein ein Mann ins Leere springt und bei der unbekannten Frau eine Frau. Der Clou dabei: Das Bild der Frau ist drei Jahre älter als das des weltbekannten Künstlers.

Warum ist das so? Und wo ist die Frau geblieben? Heinrich Steinfest schickt die Enkelin der verschollenen Frau auf die Suche nach ihr. Bald wird klar, dass die Frau genug Spuren hinterlassen hat, um sie – falls sie denn noch lebt – tatsächlich auch zu finden. Sicher aber ist die Anlage des Buches ein wunderbarer Ausgangspunkt für einen begnadeten Erzähler wie Heinrich Steinfest.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Heinrich Steinfest. Sprung ins Leere. 496 Seiten. Piper Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Heinrich Steinfest, Buchautor
    * Ann Demeester. Direktorin des Kunsthaus Zürich

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <../add/Das%20Bild%20heisst%20«Sprung%20in%20die%20Leere»%20und%20stammt%20von%20einer%20verschollenen%20Frau.%20Es%20zeigt%20praktisch%20dasselbe%20Motiv%20wie%20ein%20sehr%20bekanntes%20Bild%20des%20französischen%20Künstlers%20Yves%20Klein%20mit%20demselben%20Titel,%20nur%20dass%20bei%20Yves%20Klein%20ein%20Mann%20ins%20Leere%20springt%20und%20bei%20der%20unbekannten%20Frau%20eine%20Frau.%20Der%20Clou%20dabei:%20Das%20Bild%20der%20Frau%20ist%20drei%20Jahre%20älter%20als%20das%20des%20weltbekannten%20Künstlers.%20%20Warum%20ist%20das%20so?%20Und%20wo%20ist%20die%20Frau%20geblieben?%20Heinrich%20Steinfest%20schickt%20die%20Enkelin%20der%20verschollenen%20Frau%20auf%20die%20Suche%20nach%20ihr.%20Bald%20wird%20klar,%20dass%20die%20Frau%20genug%20Spuren%20hinterlassen%20hat,%20um%20sie%20–%20falls%20sie%20denn%20noch%20lebt%20–%20tatsächlich%20auch%20zu%20finden.%20Sicher%20aber%20ist%20die%20Anlage%20des%20Buches%20ein%20wunderbarer%20Ausgangspunkt%20für%20einen%20begnadeten%20Erzähler%20wie%20Heinrich%20Steinfest.%20Dieses%20Buch%20steht%20im%20Zentrum%20der%20Folge:%20Heinrich%20Steinfest.%20Sprung%20ins%20Leere.%20496%20Seiten.%20Piper%20Verlag,%202024.%20Im%20Podcast%20zu%20hören%20sind:%20Heinrich%20Steinfest,%20Buchautor%20Ann%20Demeester.%20Direktorin%20des%20Kunsthaus%20Zürich%20Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchntlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <../add/Das%20Bild%20heisst%20«Sprung%20in%20die%20Leere»%20und%20stammt%20von%20einer%20verschollenen%20Frau.%20Es%20zeigt%20praktisch%20dasselbe%20Motiv%20wie%20ein%20sehr%20bekanntes%20Bild%20des%20französischen%20Künstlers%20Yves%20Klein%20mit%20demselben%20Titel,%20nur%20dass%20bei%20Yves%20Klein%20ein%20Mann%20ins%20Leere%20springt%20und%20bei%20der%20unbekannten%20Frau%20eine%20Frau.%20Der%20Clou%20dabei:%20Das%20Bild%20der%20Frau%20ist%20drei%20Jahre%20älter%20als%20das%20des%20weltbekannten%20Künstlers.%20%20Warum%20ist%20das%20so?%20Und%20wo%20ist%20die%20Frau%20geblieben?%20Heinrich%20Steinfest%20schickt%20die%20Enkelin%20der%20verschollenen%20Frau%20auf%20die%20Suche%20nach%20ihr.%20Bald%20wird%20klar,%20dass%20die%20Frau%20genug%20Spuren%20hinterlassen%20hat,%20um%20sie%20–%20falls%20sie%20denn%20noch%20lebt%20–%20tatsächlich%20auch%20zu%20finden.%20Sicher%20aber%20ist%20die%20Anlage%20des%20Buches%20ein%20wunderbarer%20Ausgangspunkt%20für%20einen%20begnadeten%20Erzähler%20wie%20Heinrich%20Steinfest.%20Dieses%20Buch%20steht%20im%20Zentrum%20der%20Folge:%20Heinrich%20Steinfest.%20Sprung%20ins%20Leere.%20496%20Seiten.%20Piper%20Verlag,%202024.%20Im%20Podcast%20zu%20hören%20sind:%20Heinrich%20Steinfest,%20Buchautor%20Ann%20Demeester.%20Direktorin%20des%20Kunsthaus%20Zürich%20Bei%20Fragen%20oder%20Anregungen%20schreibt%20uns:%20literatur@srf.ch%20Mehr%20Literatur%20und%20den%20wöchntlichen%20Literaturnewsletter%20gibt%20es%20unter%20srf.ch/literatur.> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40537725" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/07/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-b3f9450e-b326-438f-a737-d0ee6c98b503-1.mp3?d=ap&amp;assetId=b3f9450e-b326-438f-a737-d0ee6c98b503"/></item><item><guid isPermaLink="false">0dd6f2fc-a7ca-493b-9890-630074ce4535</guid><title>«Martha und die Ihren» von Lukas Hartmann: Die Schande der Armut</title><itunes:title>«Martha und die Ihren» von Lukas Hartmann: Die Schande der Armut</itunes:title><pubDate>Fri, 28 Jun 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2017</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Verdingkind, Armut, Fabrikarbeit, Plackerei bis zum Umfallen – Lukas Hartmann spürt in seinem aktuellen Roman dem harten Los seiner um die Jahrhundertwende geborenen Grossmutter nach. Und wie sie die Erfahrung der bitteren Not an ihre Kinder und Enkel ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Verdingkind, Armut, Fabrikarbeit, Plackerei bis zum Umfallen – Lukas Hartmann spürt in seinem aktuellen Roman dem harten Los seiner um die Jahrhundertwende geborenen Grossmutter nach. Und wie sie die Erfahrung der bitteren Not an ihre Kinder und Enkel vererbte – mit dramatischen Folgen.

Im Podcast erzählt Lukas Hartmann, er habe lange gezögert, sich an diesen intimen Familienstoff zu wagen. Zuletzt habe er dessen literarische Umsetzung, bei der er auch sich selbst als Figur auftreten lässt, als innere Verpflichtung empfunden.

Herausgekommen ist ein Werk, das – laut Host Felix Münger – als Jahrhundertroman gelten kann: Er mache an realen und psychologisch komplexen Figuren die sich wandelnden Lebenswirklichkeiten und Mentalitäten der Schweiz im 20. Jahrhundert greifbar.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Lukas Hartmann. Martha und die Ihren. 297 Seiten. Diogenes, 2024. (Hörbuch, gelesen von Alexandre Pelichet, Diogenes, 2024.)

Im Podcast zu hören sind:

    * Lukas Hartmann, Buchautor
    * Brigitte Studer, Historikerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> . ]]></itunes:summary><description><![CDATA[Verdingkind, Armut, Fabrikarbeit, Plackerei bis zum Umfallen – Lukas Hartmann spürt in seinem aktuellen Roman dem harten Los seiner um die Jahrhundertwende geborenen Grossmutter nach. Und wie sie die Erfahrung der bitteren Not an ihre Kinder und Enkel vererbte – mit dramatischen Folgen.

Im Podcast erzählt Lukas Hartmann, er habe lange gezögert, sich an diesen intimen Familienstoff zu wagen. Zuletzt habe er dessen literarische Umsetzung, bei der er auch sich selbst als Figur auftreten lässt, als innere Verpflichtung empfunden.

Herausgekommen ist ein Werk, das – laut Host Felix Münger – als Jahrhundertroman gelten kann: Er mache an realen und psychologisch komplexen Figuren die sich wandelnden Lebenswirklichkeiten und Mentalitäten der Schweiz im 20. Jahrhundert greifbar.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Lukas Hartmann. Martha und die Ihren. 297 Seiten. Diogenes, 2024. (Hörbuch, gelesen von Alexandre Pelichet, Diogenes, 2024.)

Im Podcast zu hören sind:

    * Lukas Hartmann, Buchautor
    * Brigitte Studer, Historikerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> . ]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="48591433" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/06/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-0dd6f2fc-a7ca-493b-9890-630074ce4535-1.mp3?d=ap&amp;assetId=0dd6f2fc-a7ca-493b-9890-630074ce4535"/></item><item><guid isPermaLink="false">f87530c7-ad5d-4766-8228-c1041355b61c</guid><title>«Maifliegenzeit»: Matthias Jügler über vorgetäuschten Säuglingstod in der DDR</title><itunes:title>«Maifliegenzeit»: Matthias Jügler über vorgetäuschten Säuglingstod in der DDR</itunes:title><pubDate>Fri, 14 Jun 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1574</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Eine grössere Leerstelle kann ich mir nicht vorstellen», sagt Matthias Jügler über die Kinder, die in der DDR unmittelbar nach der Geburt für tot erklärt und zur Adoption an kinderlose Parteikader weitergegeben wurden.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Eine grössere Leerstelle kann ich mir nicht vorstellen», sagt Matthias Jügler über die Kinder, die in der DDR unmittelbar nach der Geburt für tot erklärt und zur Adoption an kinderlose Parteikader weitergegeben wurden.

Was wie eine Räuberpistole klingt, ist belegt, auch wenn eine grosse Dunkelziffer vermutet wird. Matthias Jügler, der 1984 in der DDR geboren wurde, interessiert aber weniger der Krimi-Aspekt dieser ungeheuerlichen Vorkommnisse. Er geht in seinem neuen Roman der Frage nach, wie Eltern und Kinder mit einem solchen Schicksal leben – mit der Ungewissheit, der Suche und eben der Leere.

Der Vater in «Maifliegenzeit» findet etwas Ruhe beim Fischen. Matthias Jügler ist selbst ein passionierter Fischer. Das Interview verlegte er deshalb in die Wolkensteiner Schweiz am Eingang zum Erzgebirge. Der Roman spielt zwar in einer anderen Gegend, aber dort fische es sich nicht so gut wie an der Zschopau. Tatsächlich biss eine Forelle an, kaum dass Matthias Jügler einen Maifliegenköder übers Wasser tanzen liess

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Matthias Jügler. Maifliegenzeit. 153 Seiten. Penguin Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Matthias Jügler, Buchautor

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Eine grössere Leerstelle kann ich mir nicht vorstellen», sagt Matthias Jügler über die Kinder, die in der DDR unmittelbar nach der Geburt für tot erklärt und zur Adoption an kinderlose Parteikader weitergegeben wurden.

Was wie eine Räuberpistole klingt, ist belegt, auch wenn eine grosse Dunkelziffer vermutet wird. Matthias Jügler, der 1984 in der DDR geboren wurde, interessiert aber weniger der Krimi-Aspekt dieser ungeheuerlichen Vorkommnisse. Er geht in seinem neuen Roman der Frage nach, wie Eltern und Kinder mit einem solchen Schicksal leben – mit der Ungewissheit, der Suche und eben der Leere.

Der Vater in «Maifliegenzeit» findet etwas Ruhe beim Fischen. Matthias Jügler ist selbst ein passionierter Fischer. Das Interview verlegte er deshalb in die Wolkensteiner Schweiz am Eingang zum Erzgebirge. Der Roman spielt zwar in einer anderen Gegend, aber dort fische es sich nicht so gut wie an der Zschopau. Tatsächlich biss eine Forelle an, kaum dass Matthias Jügler einen Maifliegenköder übers Wasser tanzen liess

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Matthias Jügler. Maifliegenzeit. 153 Seiten. Penguin Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Matthias Jügler, Buchautor

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="37978868" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/06/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-f87530c7-ad5d-4766-8228-c1041355b61c-1.mp3?d=ap&amp;assetId=f87530c7-ad5d-4766-8228-c1041355b61c"/></item><item><guid isPermaLink="false">e4c6a359-be5a-4aa6-ba50-1dad44ca7f1d</guid><title>«Die Entflammten» von Simone Meier: Die Frau, die Vincent van Gogh zur Ikone machte</title><itunes:title>«Die Entflammten» von Simone Meier: Die Frau, die Vincent van Gogh zur Ikone machte</itunes:title><pubDate>Fri, 31 May 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1547</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Vincent van Gogh verdankt seinen Ruhm seiner Schwägerin Jo van Gogh-Bonger. Sie ist eine von zwei Frauen, welche Simone Meier in ihren Roman «Die Entflammten» gepackt hat.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Vincent van Gogh verdankt seinen Ruhm seiner Schwägerin Jo van Gogh-Bonger. Sie ist eine von zwei Frauen, welche Simone Meier in ihren Roman «Die Entflammten» gepackt hat.

Mit dem Roman «Die Entflammten» ist Simone Meier eine Mischung aus Roman und Doku-Fiktion gelungen. In «Literaturclub: Zwei mit Buch» unterhalten sich Jennifer Khakshouri und Michael Luisier mit Simone Meier und fragen sie unter anderem, was sie am historischen Stoff interessiert und wie sie diesen in ihren fiktionalen Text eingewoben hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Simone Meier. Die Entflammten. Kein & Aber, 2024.

Im Podcast zu hören:

    * Simone Meier, Journalistin und Schriftstellerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Vincent van Gogh verdankt seinen Ruhm seiner Schwägerin Jo van Gogh-Bonger. Sie ist eine von zwei Frauen, welche Simone Meier in ihren Roman «Die Entflammten» gepackt hat.

Mit dem Roman «Die Entflammten» ist Simone Meier eine Mischung aus Roman und Doku-Fiktion gelungen. In «Literaturclub: Zwei mit Buch» unterhalten sich Jennifer Khakshouri und Michael Luisier mit Simone Meier und fragen sie unter anderem, was sie am historischen Stoff interessiert und wie sie diesen in ihren fiktionalen Text eingewoben hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Simone Meier. Die Entflammten. Kein & Aber, 2024.

Im Podcast zu hören:

    * Simone Meier, Journalistin und Schriftstellerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="37374354" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/05/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-e4c6a359-be5a-4aa6-ba50-1dad44ca7f1d-1.mp3?d=ap&amp;assetId=e4c6a359-be5a-4aa6-ba50-1dad44ca7f1d"/></item><item><guid isPermaLink="false">a31702ad-c9bf-4e68-b92a-d4b2833d605d</guid><title>Von der eigenen Mutter krank gemacht: Valerie Fritschs neuer Roman</title><itunes:title>Von der eigenen Mutter krank gemacht: Valerie Fritschs neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 17 May 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2031</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Zitronen» handelt vom Kind einer Mutter mit Münchhausen-by-proxy-Syndrom: Sie redet ihm ein, es sei krank und schwach, und es muss Tabletten schlucken, die es schwach und müde machen. Für Simon Leuthold ein bildstarkes Buch darüber, wie sich Zärtlich ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Zitronen» handelt vom Kind einer Mutter mit Münchhausen-by-proxy-Syndrom: Sie redet ihm ein, es sei krank und schwach, und es muss Tabletten schlucken, die es schwach und müde machen. Für Simon Leuthold ein bildstarkes Buch darüber, wie sich Zärtlichkeit und Gewalt gegenseitig bedingen können.

Das eigene Kind bewusst krank machen, damit man als besonders fürsorgliche Mutter angesehen wird: Was treibt eine Mutter dazu? Welche Folgeschäden trägt der traumatisierte junge Mann aus seiner Jugend davon? Was geht in Menschen vor, die zwar für Gewalttaten bestraft wurden, sie aber nach wie vor für «die richtige Entscheidung» halten? Diesen Fragen geht Valerie Fritsch in ihrem sprachlich beeindruckenden Roman nach, der neben menschlichen Abgründen auch eine berührende Liebesgeschichte zu bieten hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Valerie Fritsch. Zitronen. 186 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Valerie Fritsch, Buchautorin
    * Georg Staubli, Kinderarzt, Leiter der Kinderschutzgruppe am Kinderspital Zürich
    * Ulrich Sachsse, Psychiater

Weitere erwähnte Bücher:

    * Helga Schubert. Vom Aufstehen. 224 Seiten. dtv, 2021.
    * Ulrich Sachsse (Hrsg.). Proxy – dunkle Seite der Mütterlichkeit. 152 Seiten. Schattauer, 2015.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Zitronen» handelt vom Kind einer Mutter mit Münchhausen-by-proxy-Syndrom: Sie redet ihm ein, es sei krank und schwach, und es muss Tabletten schlucken, die es schwach und müde machen. Für Simon Leuthold ein bildstarkes Buch darüber, wie sich Zärtlichkeit und Gewalt gegenseitig bedingen können.

Das eigene Kind bewusst krank machen, damit man als besonders fürsorgliche Mutter angesehen wird: Was treibt eine Mutter dazu? Welche Folgeschäden trägt der traumatisierte junge Mann aus seiner Jugend davon? Was geht in Menschen vor, die zwar für Gewalttaten bestraft wurden, sie aber nach wie vor für «die richtige Entscheidung» halten? Diesen Fragen geht Valerie Fritsch in ihrem sprachlich beeindruckenden Roman nach, der neben menschlichen Abgründen auch eine berührende Liebesgeschichte zu bieten hat.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Valerie Fritsch. Zitronen. 186 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Valerie Fritsch, Buchautorin
    * Georg Staubli, Kinderarzt, Leiter der Kinderschutzgruppe am Kinderspital Zürich
    * Ulrich Sachsse, Psychiater

Weitere erwähnte Bücher:

    * Helga Schubert. Vom Aufstehen. 224 Seiten. dtv, 2021.
    * Ulrich Sachsse (Hrsg.). Proxy – dunkle Seite der Mütterlichkeit. 152 Seiten. Schattauer, 2015.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="48933869" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/05/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-a31702ad-c9bf-4e68-b92a-d4b2833d605d-1.mp3?d=ap&amp;assetId=a31702ad-c9bf-4e68-b92a-d4b2833d605d"/></item><item><guid isPermaLink="false">9e22ff69-8079-44b6-b408-cac944662c16</guid><title>Neuer Roman von Mareike Fallwickl: Der grösste Frauenstreik ever</title><itunes:title>Neuer Roman von Mareike Fallwickl: Der grösste Frauenstreik ever</itunes:title><pubDate>Fri, 03 May 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1526</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Was würde passieren, wenn alle Frauen streiken? Wenn keine einzige Frau mehr den Haushalt in Schuss halten, Kinder betreuen oder bedürftige Menschen pflegen würde? Dieses Szenario schildert Mareike Fallwickl in ihrem neuen Roman «Und alle so still». E ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Was würde passieren, wenn alle Frauen streiken? Wenn keine einzige Frau mehr den Haushalt in Schuss halten, Kinder betreuen oder bedürftige Menschen pflegen würde? Dieses Szenario schildert Mareike Fallwickl in ihrem neuen Roman «Und alle so still». Ein aufwühlendes Buch, findet Katja Schönherr.

Die Österreicherin Mareike Fallwickl gilt als eine der bekanntesten feministischen Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Mit ihrem Roman «Die Wut, die bleibt» gelang ihr 2022 ein Bestseller. Darin geht es um eine Mutter dreier Kinder, die sich vor Erschöpfung und Verzweiflung das Leben nimmt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Mit einem ebenso aufwühlenden Buch legt Fallwickl jetzt nach: Ihr neuer Roman heisst «Und alle so still». Darin wird das Szenario eines weltweiten Care-Streiks skizziert. Sämtliche Frauen legen sich auf den Boden. Sie sind schlichtweg zu ausgelaugt, um weiterzumachen wie bisher.

Mareike Fallwickl schildert das Chaos, das in dieser Situation (mutmasslich) entstehen würde: Verletzte bleiben in den Krankenhäusern unbehandelt, schreien, sterben. Niemand kümmert sich um Kinder oder pflegebedürftige Alte. Und viele Männer reagieren auf diesen weiblichen Ausstand mit Wut. Gewaltvoll versuchen sie, die Frauen dazu zu bringen, wieder zu funktionieren.

Neben dystopischen enthält «Und alle so still» aber auch viele schöne, utopische Momente. Zum Beispiel beginnen die Frauen in dem Roman, sich miteinander zu solidarisieren und schöpfen daraus die Kraft, ihre Verweigerung fortzusetzen.

Mareike Fallwickl sagt, mit diesem Buch wolle sie zeigen, «dass Care-Arbeit viel, viel wichtiger ist, als wir alle immer denken und anerkennen». Das ist ihr gelungen.
Sie hat einen Roman mit offensichtlich feministischer Agenda geschrieben. Pamphlete haben in der Literatur eigentlich einen schlechten Ruf. Gut, dass sich Fallwickl trotzdem an eines gewagt hat. «Und alle so still» ist ein mitreissendes Gedankenszenario zum grössten Frauenstreik ever.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Mareike Fallwickl: «Und alle so still». 368 Seiten. Rowohlt, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Mareike Fallwickl, österreichische Autorin
    * Franziska Schutzbach, Schweizer Geschlechterforscherin und Soziologin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Mareike Fallwickl: «Die Wut, die bleibt». 384 Seiten. Rowohlt, 2022.
    * Sylvia Plath. «The Unabridged Journals of Sylvia Plath». 768 Seiten. Random House, 2000.
    * Franziska Schutzbach: «Die Erschöpfung der Frauen.» 304 Seiten. Droemer, 2021.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Was würde passieren, wenn alle Frauen streiken? Wenn keine einzige Frau mehr den Haushalt in Schuss halten, Kinder betreuen oder bedürftige Menschen pflegen würde? Dieses Szenario schildert Mareike Fallwickl in ihrem neuen Roman «Und alle so still». Ein aufwühlendes Buch, findet Katja Schönherr.

Die Österreicherin Mareike Fallwickl gilt als eine der bekanntesten feministischen Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Mit ihrem Roman «Die Wut, die bleibt» gelang ihr 2022 ein Bestseller. Darin geht es um eine Mutter dreier Kinder, die sich vor Erschöpfung und Verzweiflung das Leben nimmt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Mit einem ebenso aufwühlenden Buch legt Fallwickl jetzt nach: Ihr neuer Roman heisst «Und alle so still». Darin wird das Szenario eines weltweiten Care-Streiks skizziert. Sämtliche Frauen legen sich auf den Boden. Sie sind schlichtweg zu ausgelaugt, um weiterzumachen wie bisher.

Mareike Fallwickl schildert das Chaos, das in dieser Situation (mutmasslich) entstehen würde: Verletzte bleiben in den Krankenhäusern unbehandelt, schreien, sterben. Niemand kümmert sich um Kinder oder pflegebedürftige Alte. Und viele Männer reagieren auf diesen weiblichen Ausstand mit Wut. Gewaltvoll versuchen sie, die Frauen dazu zu bringen, wieder zu funktionieren.

Neben dystopischen enthält «Und alle so still» aber auch viele schöne, utopische Momente. Zum Beispiel beginnen die Frauen in dem Roman, sich miteinander zu solidarisieren und schöpfen daraus die Kraft, ihre Verweigerung fortzusetzen.

Mareike Fallwickl sagt, mit diesem Buch wolle sie zeigen, «dass Care-Arbeit viel, viel wichtiger ist, als wir alle immer denken und anerkennen». Das ist ihr gelungen.
Sie hat einen Roman mit offensichtlich feministischer Agenda geschrieben. Pamphlete haben in der Literatur eigentlich einen schlechten Ruf. Gut, dass sich Fallwickl trotzdem an eines gewagt hat. «Und alle so still» ist ein mitreissendes Gedankenszenario zum grössten Frauenstreik ever.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Mareike Fallwickl: «Und alle so still». 368 Seiten. Rowohlt, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Mareike Fallwickl, österreichische Autorin
    * Franziska Schutzbach, Schweizer Geschlechterforscherin und Soziologin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Mareike Fallwickl: «Die Wut, die bleibt». 384 Seiten. Rowohlt, 2022.
    * Sylvia Plath. «The Unabridged Journals of Sylvia Plath». 768 Seiten. Random House, 2000.
    * Franziska Schutzbach: «Die Erschöpfung der Frauen.» 304 Seiten. Droemer, 2021.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="36884287" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/05/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-9e22ff69-8079-44b6-b408-cac944662c16-1.mp3?d=ap&amp;assetId=9e22ff69-8079-44b6-b408-cac944662c16"/></item><item><guid isPermaLink="false">30e40669-4a33-4747-86df-f1037c9f8ad4</guid><title>«Minihorror» von Barbi Markovic: Ein ausgezeichnetes Buch</title><itunes:title>«Minihorror» von Barbi Markovic: Ein ausgezeichnetes Buch</itunes:title><pubDate>Fri, 19 Apr 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1727</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Gerechnet hätte sie nicht damit. Im Gegenteil. Trotzdem erhält die Schriftstellerin Barbi Markovic für ihr aktuelles Buch «Minihorror» den Preis der Leipziger Buchmesse. Literaturredaktor Michael stellt dieses in zweifacher Hinsicht «ausgezeichnete Bu ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Gerechnet hätte sie nicht damit. Im Gegenteil. Trotzdem erhält die Schriftstellerin Barbi Markovic für ihr aktuelles Buch «Minihorror» den Preis der Leipziger Buchmesse. Literaturredaktor Michael stellt dieses in zweifacher Hinsicht «ausgezeichnete Buch» vor.

Das Neue an Barbi Markovics Buch: Die Schriftstellerin benutzt Elemente aus dem Comic und kleidet sie in ein literarisches Gewand. Mini und Miki sind die beiden Hauptfiguren des Buches und erleben 27 Abenteuer, die alle irgendwie mit Horror zu tun haben. Und auch der Horror ist in zweifacher Hinsicht interessant. Einerseits als der Horror, den die Figur Mini erlebt, andererseits als Horror im Sinne von «klein». Kleine schreckliche Begebenheiten, die für sich genommen haarstäubend und verstörend sind. Die aber alle grossen Spass machen beim Lesen. Das zeigt die aktuelle Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» mit Michael Luisier und Jennifer Khakshouri.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Barbi Markovic. Minihorror. 192 Seiten. Residenz Verlag, 2023.

Weiteres im Podcast erwähntes Buch:

    * Barbi Markovic. Die verschissene Zeit. 304 Seiten. Residenz Verlag, 2021.

Im Podcast zu hören sind:

    * Barbi Markovic, Schriftstellerin
    * Daniela Strigl, Literaturwissenschaftlerin
    * Christian Gasser, Comic-Experte, Journalist

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Gerechnet hätte sie nicht damit. Im Gegenteil. Trotzdem erhält die Schriftstellerin Barbi Markovic für ihr aktuelles Buch «Minihorror» den Preis der Leipziger Buchmesse. Literaturredaktor Michael stellt dieses in zweifacher Hinsicht «ausgezeichnete Buch» vor.

Das Neue an Barbi Markovics Buch: Die Schriftstellerin benutzt Elemente aus dem Comic und kleidet sie in ein literarisches Gewand. Mini und Miki sind die beiden Hauptfiguren des Buches und erleben 27 Abenteuer, die alle irgendwie mit Horror zu tun haben. Und auch der Horror ist in zweifacher Hinsicht interessant. Einerseits als der Horror, den die Figur Mini erlebt, andererseits als Horror im Sinne von «klein». Kleine schreckliche Begebenheiten, die für sich genommen haarstäubend und verstörend sind. Die aber alle grossen Spass machen beim Lesen. Das zeigt die aktuelle Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» mit Michael Luisier und Jennifer Khakshouri.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Barbi Markovic. Minihorror. 192 Seiten. Residenz Verlag, 2023.

Weiteres im Podcast erwähntes Buch:

    * Barbi Markovic. Die verschissene Zeit. 304 Seiten. Residenz Verlag, 2021.

Im Podcast zu hören sind:

    * Barbi Markovic, Schriftstellerin
    * Daniela Strigl, Literaturwissenschaftlerin
    * Christian Gasser, Comic-Experte, Journalist

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41644716" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/04/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-30e40669-4a33-4747-86df-f1037c9f8ad4-1.mp3?d=ap&amp;assetId=30e40669-4a33-4747-86df-f1037c9f8ad4"/></item><item><guid isPermaLink="false">6b510adc-2664-4954-b0ee-3a9fab43a447</guid><title>«Wir werden jung sein» von Maxim Leo: Die Abschaffung des Todes</title><itunes:title>«Wir werden jung sein» von Maxim Leo: Die Abschaffung des Todes</itunes:title><pubDate>Fri, 05 Apr 2024 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1674</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Der Wissenschaft gelingt es, die Menschen mit einer Pille zu verjüngen. Dieses Szenario ist mehr als blosse Fantasterei – und ist das Thema im aktuellen Roman des Deutschen Maxim Leo. Ein Buch, das anregende Unterhaltung mit philosophischem Tiefgang b ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Der Wissenschaft gelingt es, die Menschen mit einer Pille zu verjüngen. Dieses Szenario ist mehr als blosse Fantasterei – und ist das Thema im aktuellen Roman des Deutschen Maxim Leo. Ein Buch, das anregende Unterhaltung mit philosophischem Tiefgang biete, findet Host Felix Münger.

Was auf den ersten Blick vielleicht verlockend klingt, erweist sich bei genauem Hinsehen als zweischneidig: Wenn wir Menschen nicht mehr altern würden, bliebe irgendwann kein Platz mehr für Nachwuchs. Und: Würde es uns überhaupt gelingen, eine unbeschränkte Lebenszeit sinnvoll zu nutzen? Co-Host Simon Leuthold zweifelt, ob er eine derartige Pille überhaupt einnehmen würde.

Zweifelsohne würde ein Elixier zur Verjüngung unser Leben fundamental verändern. Doch es sei «in den Bereich des Realistischen» gerückt, sagt der ETH-Forscher Ferdinand von Meyenn: «Wir sind noch am Anfang, aber wir haben das Tor zur Verjüngung aufgestossen.»

Dieses Buch steht im Zentrum:
Maxim Leo. Wir werden jung sein. 304 Seiten. Kiepenheuer und Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Maxim Leo, Buchautor
    * Ferdinand von Meyenn, ETH-Professor für Ernährung und Epigenetik

Weitere erwähnte Bücher:

    * Don DeLill. Null K. Kiepenheuer und Witsch 2016. (288 Seiten)
    * Thea Dorn. Die Unglückseligen. Albrecht Knaus Verlag 2016. (560 Seiten)

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Der Wissenschaft gelingt es, die Menschen mit einer Pille zu verjüngen. Dieses Szenario ist mehr als blosse Fantasterei – und ist das Thema im aktuellen Roman des Deutschen Maxim Leo. Ein Buch, das anregende Unterhaltung mit philosophischem Tiefgang biete, findet Host Felix Münger.

Was auf den ersten Blick vielleicht verlockend klingt, erweist sich bei genauem Hinsehen als zweischneidig: Wenn wir Menschen nicht mehr altern würden, bliebe irgendwann kein Platz mehr für Nachwuchs. Und: Würde es uns überhaupt gelingen, eine unbeschränkte Lebenszeit sinnvoll zu nutzen? Co-Host Simon Leuthold zweifelt, ob er eine derartige Pille überhaupt einnehmen würde.

Zweifelsohne würde ein Elixier zur Verjüngung unser Leben fundamental verändern. Doch es sei «in den Bereich des Realistischen» gerückt, sagt der ETH-Forscher Ferdinand von Meyenn: «Wir sind noch am Anfang, aber wir haben das Tor zur Verjüngung aufgestossen.»

Dieses Buch steht im Zentrum:
Maxim Leo. Wir werden jung sein. 304 Seiten. Kiepenheuer und Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Maxim Leo, Buchautor
    * Ferdinand von Meyenn, ETH-Professor für Ernährung und Epigenetik

Weitere erwähnte Bücher:

    * Don DeLill. Null K. Kiepenheuer und Witsch 2016. (288 Seiten)
    * Thea Dorn. Die Unglückseligen. Albrecht Knaus Verlag 2016. (560 Seiten)

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40366546" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/04/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-6b510adc-2664-4954-b0ee-3a9fab43a447-1.mp3?d=ap&amp;assetId=6b510adc-2664-4954-b0ee-3a9fab43a447"/></item><item><guid isPermaLink="false">b663e39c-4ecc-4a6e-9e5b-beb6ea81671f</guid><title>«Lichtungen»: Iris Wolff über Grenzen und Lebensentwürfe</title><itunes:title>«Lichtungen»: Iris Wolff über Grenzen und Lebensentwürfe</itunes:title><pubDate>Fri, 22 Mar 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1647</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Iris Wolff erzählt in ihrem neuen Roman von einer deutschsprachigen Minderheit in der abgelegenen Maramuresch an der Grenze zur Ukraine. Es ist eine magische Welt, aber auch versehrt durch ethnische Spannungen und den Terror der Ceaucescu-Diktatur.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Iris Wolff erzählt in ihrem neuen Roman von einer deutschsprachigen Minderheit in der abgelegenen Maramuresch an der Grenze zur Ukraine. Es ist eine magische Welt, aber auch versehrt durch ethnische Spannungen und den Terror der Ceaucescu-Diktatur.

«Man ist, einmal gegangen, immer ein Gehender.» Das sagt Levs Grossvater. Er flüchtete aus Rumänien. Der Enkel bleibt, auch nach dem Ende der Diktatur. Es braucht den Ruf seiner langjährigen, aber oft unerreichbaren Freundin, damit er sich auf den Weg macht.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie Iris Wolff ihren Protagonisten Lev mit unsichtbaren Fäden an viele Zeiten und Menschen bindet. Diese Art zu erzählen könne erhellender sein als ein historischer Abriss, meint Katja Schönherr.

«Lichtungen» ist eine Liebesgeschichte, aber auch ein Roman über eine Landschaft und die Geschicke ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Iris Wolff, 1977 in Siebenbürgen geboren und 1985 mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert, lässt ihre Heimat Rumänien nicht los – zum Glück für die Lesenden.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Iris Wolff. Lichtungen. 255 Seiten. Klett-Cotta Verlag.

Weiteres im Podcast erwähntes Buch:

    * Dana von Suffrin: Nochmal von vorne. 240 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Iris Wolff, Buchautorin

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Iris Wolff erzählt in ihrem neuen Roman von einer deutschsprachigen Minderheit in der abgelegenen Maramuresch an der Grenze zur Ukraine. Es ist eine magische Welt, aber auch versehrt durch ethnische Spannungen und den Terror der Ceaucescu-Diktatur.

«Man ist, einmal gegangen, immer ein Gehender.» Das sagt Levs Grossvater. Er flüchtete aus Rumänien. Der Enkel bleibt, auch nach dem Ende der Diktatur. Es braucht den Ruf seiner langjährigen, aber oft unerreichbaren Freundin, damit er sich auf den Weg macht.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie Iris Wolff ihren Protagonisten Lev mit unsichtbaren Fäden an viele Zeiten und Menschen bindet. Diese Art zu erzählen könne erhellender sein als ein historischer Abriss, meint Katja Schönherr.

«Lichtungen» ist eine Liebesgeschichte, aber auch ein Roman über eine Landschaft und die Geschicke ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Iris Wolff, 1977 in Siebenbürgen geboren und 1985 mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert, lässt ihre Heimat Rumänien nicht los – zum Glück für die Lesenden.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Iris Wolff. Lichtungen. 255 Seiten. Klett-Cotta Verlag.

Weiteres im Podcast erwähntes Buch:

    * Dana von Suffrin: Nochmal von vorne. 240 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Iris Wolff, Buchautorin

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39711743" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/03/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-b663e39c-4ecc-4a6e-9e5b-beb6ea81671f-1.mp3?d=ap&amp;assetId=b663e39c-4ecc-4a6e-9e5b-beb6ea81671f"/></item><item><guid isPermaLink="false">d72bd17a-6679-411d-a01a-0e19bcd0ffb2</guid><title>«Tinte» von Anna Sommer: Ein wortloses, poetisches Abenteuer</title><itunes:title>«Tinte» von Anna Sommer: Ein wortloses, poetisches Abenteuer</itunes:title><pubDate>Fri, 08 Mar 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1483</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Was macht ein literarisches Werk aus? Braucht es zwingend Worte? Jennifer Khakshouri und Michael Luisier unterhalten sich über den Bildband «Tinte» von Anna Sommer, ein Buch ganz ohne Worte, dafür aber mit starken Bildern.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Was macht ein literarisches Werk aus? Braucht es zwingend Worte? Jennifer Khakshouri und Michael Luisier unterhalten sich über den Bildband «Tinte» von Anna Sommer, ein Buch ganz ohne Worte, dafür aber mit starken Bildern.

Die Schweizer Illustratorin und Comiczeichnerin Anna Sommer hat ein poetisches, bildreiches Buch geschaffen. Es handelt von einer Frau, die sich auf die Suche nach Tinte begibt, um sich damit ihre Augen aufzumalen. Auf der Suche nach der Farbe trifft die Protagonistin auf Kreaturen, die sie entweder behindern oder helfen, dem Ziel, Tinte zu finden, näher zu kommen. Die Bilder, die Anna Sommer für ihr Buch mit einem Messer aus buntem, japanischem Papier geschnitten hat, sind reduziert. Die Künstlerin fängt literarische Stoffe ein und schafft emotionale Bilder, die trotz Ernsthaftigkeit auch humorvoll sind. Eine abenteuerliche Geschichte mit überraschender Pointe am Schluss. Ein poetisches Werk, das man nicht vergessen wird.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Anna Sommer. Tinte. 64 Seiten. Edition Moderne, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Anna Sommer, Illustratorin und Comiczeichnerin, Autorin von «Tinte»
    * Mark Welzel, früherer Co-Verleger von Arache Coeur, heute für die Publikationen am Museum Rietberg verantwortlich.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Was macht ein literarisches Werk aus? Braucht es zwingend Worte? Jennifer Khakshouri und Michael Luisier unterhalten sich über den Bildband «Tinte» von Anna Sommer, ein Buch ganz ohne Worte, dafür aber mit starken Bildern.

Die Schweizer Illustratorin und Comiczeichnerin Anna Sommer hat ein poetisches, bildreiches Buch geschaffen. Es handelt von einer Frau, die sich auf die Suche nach Tinte begibt, um sich damit ihre Augen aufzumalen. Auf der Suche nach der Farbe trifft die Protagonistin auf Kreaturen, die sie entweder behindern oder helfen, dem Ziel, Tinte zu finden, näher zu kommen. Die Bilder, die Anna Sommer für ihr Buch mit einem Messer aus buntem, japanischem Papier geschnitten hat, sind reduziert. Die Künstlerin fängt literarische Stoffe ein und schafft emotionale Bilder, die trotz Ernsthaftigkeit auch humorvoll sind. Eine abenteuerliche Geschichte mit überraschender Pointe am Schluss. Ein poetisches Werk, das man nicht vergessen wird.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Anna Sommer. Tinte. 64 Seiten. Edition Moderne, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Anna Sommer, Illustratorin und Comiczeichnerin, Autorin von «Tinte»
    * Mark Welzel, früherer Co-Verleger von Arache Coeur, heute für die Publikationen am Museum Rietberg verantwortlich.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch> .

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="35855995" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/03/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-d72bd17a-6679-411d-a01a-0e19bcd0ffb2-1.mp3?d=ap&amp;assetId=d72bd17a-6679-411d-a01a-0e19bcd0ffb2"/></item><item><guid isPermaLink="false">60a0cede-e140-4dc1-ac41-d79a77959f3a</guid><title>Im braunen Kärntner Wald: Julia Josts neuer Roman</title><itunes:title>Im braunen Kärntner Wald: Julia Josts neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 23 Feb 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1714</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In «Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht» schaut ein Kind auf die vermeintliche Kärntner Idylle der 90er Jahre: Populismus und braunes Gedankengut überall, Eltern, die zu zweifelhaftem Reichtum kommen – und doch Freiheit. ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In «Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht» schaut ein Kind auf die vermeintliche Kärntner Idylle der 90er Jahre: Populismus und braunes Gedankengut überall, Eltern, die zu zweifelhaftem Reichtum kommen – und doch Freiheit. Diese Gratwanderung beeindruckt Simon Leuthold.

Die Familie des 11-jährigen Mädchens ist zu Geld gekommen und zieht vom elterlichen Gasthof weg. Das Kind versteckt sich während der Umzugsarbeiten unter einem Lastwagen und erinnert sich: ans Spielen mit dem bosnischen Nachbarskind, an Gespräche, die es unter dem Gasthaustisch mitgehört hat, in denen es unter anderem um die «Lösung der Ausländerfrage» ging, an den Ariernachweis über dem Tisch in der Jägerstube. Gerade wegen der kindlich-naiven Perspektive eine bemerkenswerte literarische Leistung, mit der Julia Jost Einblicke in die österreichische Geschichte bietet, insbesondere die unaufgearbeitete NS-Vergangenheit und den Aufstieg des Populismus.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Julia Jost. Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht. 231 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Julia Jost, Buchautorin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Doron Rabinovici. Die Einstellung. 224 Seiten. Suhrkamp, 2022.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[In «Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht» schaut ein Kind auf die vermeintliche Kärntner Idylle der 90er Jahre: Populismus und braunes Gedankengut überall, Eltern, die zu zweifelhaftem Reichtum kommen – und doch Freiheit. Diese Gratwanderung beeindruckt Simon Leuthold.

Die Familie des 11-jährigen Mädchens ist zu Geld gekommen und zieht vom elterlichen Gasthof weg. Das Kind versteckt sich während der Umzugsarbeiten unter einem Lastwagen und erinnert sich: ans Spielen mit dem bosnischen Nachbarskind, an Gespräche, die es unter dem Gasthaustisch mitgehört hat, in denen es unter anderem um die «Lösung der Ausländerfrage» ging, an den Ariernachweis über dem Tisch in der Jägerstube. Gerade wegen der kindlich-naiven Perspektive eine bemerkenswerte literarische Leistung, mit der Julia Jost Einblicke in die österreichische Geschichte bietet, insbesondere die unaufgearbeitete NS-Vergangenheit und den Aufstieg des Populismus.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Julia Jost. Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht. 231 Seiten. Suhrkamp, 2024.

Im Podcast zu hören ist:

    * Julia Jost, Buchautorin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Doron Rabinovici. Die Einstellung. 224 Seiten. Suhrkamp, 2022.

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41323570" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/02/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-60a0cede-e140-4dc1-ac41-d79a77959f3a_1.mp3?d=ap&amp;assetId=60a0cede-e140-4dc1-ac41-d79a77959f3a"/></item><item><guid isPermaLink="false">252547ba-da21-4dc6-86ac-8d9910f2025b</guid><title>«Weltalltage» von Paula Fürstenberg: Gesundheit!</title><itunes:title>«Weltalltage» von Paula Fürstenberg: Gesundheit!</itunes:title><pubDate>Fri, 09 Feb 2024 14:02:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1547</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die deutsche Autorin Paula Fürstenberg beschreibt in ihrem aktuellen Roman «Weltalltage», was es bedeutet, chronisch krank zu sein. Literaturredaktorin Katja Schönherr stellt das Buch ihrer Kollegin Franziska Hirsbrunner in dieser Podcast-Folge vor –  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die deutsche Autorin Paula Fürstenberg beschreibt in ihrem aktuellen Roman «Weltalltage», was es bedeutet, chronisch krank zu sein. Literaturredaktorin Katja Schönherr stellt das Buch ihrer Kollegin Franziska Hirsbrunner in dieser Podcast-Folge vor – und lobt den erzählerischen Wagemut der Autorin.

Was bedeutet es, krank zu sein? Und vor allem: Was bedeutet es, chronisch krank zu sein – und in einer Welt bestehen zu müssen, in der möglichst alle immer zu funktionieren haben? Um diese Fragen dreht sich der neue Roman der deutschen Autorin Paula Fürstenberg.

Paula Fürstenberg, Jahrgang 1987, hat am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert und anschliessend einen vielbeachteten Debütroman veröffentlicht.

«Weltalltage» ist nun Fürstenbergs zweiter Roman: Er handelt von einer namenlosen Erzählerin, die seit ihrer Kindheit regelmässig an Schwindelanfällen leidet. Wenn ihr schwindelig wird, spricht sie – daher der Titel – von «Weltalltagen». Weil sie sich dann schwerelos fühlt und von der Aussenwelt isoliert.

Die Erzählerin lebt mit ihrem besten Freund in einer Wohngemeinschaft. Max war stets «der Gesunde» in ihrer Beziehung. Doch dann erkrankt Max an einer Depression. Das bisherige Verhältnis gerät ins Wanken, die Freundschaft steht vor einer Zerreissprobe.

Soweit zur Handlung. Das Besondere an diesem Roman ist aber sein Aufbau: Paula Fürstenberg treibt das Geschehen nämlich in Form von Listen voran. Ausserdem flicht sie viele essayistische Passagen ein. Darin denkt die Erzählerin beispielsweise über die nur scheinbar scharfe Grenze zwischen «gesund» und «krank» nach und darüber, welche gesellschaftlichen Umstände besonders krank machen.

Ein gelungenes formales Experiment – und dazu noch ein kluges!

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Paula Fürstenberg: «Weltalltage». 320 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Paula Fürstenberg, Autorin
    * Nico Dragano, Professor für Medizinische Soziologie

Weitere erwähnte Bücher:

    * Daniela Dröscher: «Lügen über meine Mutter». 448 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.
    * Lina Meruane: «Rot vor Augen». 208 Seiten. Arche, 2019.
    * Susan Sontag: «Krankheit als Metapher & Aids und seine Metaphern». 160 Seiten. S. Fischer, 2022.
    * Fritz Zorn: «Mars». 256 Seiten. S. Fischer, 1979.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die deutsche Autorin Paula Fürstenberg beschreibt in ihrem aktuellen Roman «Weltalltage», was es bedeutet, chronisch krank zu sein. Literaturredaktorin Katja Schönherr stellt das Buch ihrer Kollegin Franziska Hirsbrunner in dieser Podcast-Folge vor – und lobt den erzählerischen Wagemut der Autorin.

Was bedeutet es, krank zu sein? Und vor allem: Was bedeutet es, chronisch krank zu sein – und in einer Welt bestehen zu müssen, in der möglichst alle immer zu funktionieren haben? Um diese Fragen dreht sich der neue Roman der deutschen Autorin Paula Fürstenberg.

Paula Fürstenberg, Jahrgang 1987, hat am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert und anschliessend einen vielbeachteten Debütroman veröffentlicht.

«Weltalltage» ist nun Fürstenbergs zweiter Roman: Er handelt von einer namenlosen Erzählerin, die seit ihrer Kindheit regelmässig an Schwindelanfällen leidet. Wenn ihr schwindelig wird, spricht sie – daher der Titel – von «Weltalltagen». Weil sie sich dann schwerelos fühlt und von der Aussenwelt isoliert.

Die Erzählerin lebt mit ihrem besten Freund in einer Wohngemeinschaft. Max war stets «der Gesunde» in ihrer Beziehung. Doch dann erkrankt Max an einer Depression. Das bisherige Verhältnis gerät ins Wanken, die Freundschaft steht vor einer Zerreissprobe.

Soweit zur Handlung. Das Besondere an diesem Roman ist aber sein Aufbau: Paula Fürstenberg treibt das Geschehen nämlich in Form von Listen voran. Ausserdem flicht sie viele essayistische Passagen ein. Darin denkt die Erzählerin beispielsweise über die nur scheinbar scharfe Grenze zwischen «gesund» und «krank» nach und darüber, welche gesellschaftlichen Umstände besonders krank machen.

Ein gelungenes formales Experiment – und dazu noch ein kluges!

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Paula Fürstenberg: «Weltalltage». 320 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Paula Fürstenberg, Autorin
    * Nico Dragano, Professor für Medizinische Soziologie

Weitere erwähnte Bücher:

    * Daniela Dröscher: «Lügen über meine Mutter». 448 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.
    * Lina Meruane: «Rot vor Augen». 208 Seiten. Arche, 2019.
    * Susan Sontag: «Krankheit als Metapher & Aids und seine Metaphern». 160 Seiten. S. Fischer, 2022.
    * Fritz Zorn: «Mars». 256 Seiten. S. Fischer, 1979.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="37332309" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/02/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-252547ba-da21-4dc6-86ac-8d9910f2025b_1.mp3?d=ap&amp;assetId=252547ba-da21-4dc6-86ac-8d9910f2025b"/></item><item><guid isPermaLink="false">028b0cc7-0404-413a-b01c-d07c31dff296</guid><title>«Das Philosophenschiff» – der neue Roman von Michael Köhlmeier</title><itunes:title>«Das Philosophenschiff» – der neue Roman von Michael Köhlmeier</itunes:title><pubDate>Fri, 09 Feb 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1731</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Michael Luisier und Jennifer Khakshouri besprechen in ihrer ersten gemeinsamen Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» die Qualitäten von Michael Köhlmeiers brillantem, neuem Roman «Das Philosophenschiff». Dabei befassen sie sich speziell mit seiner, ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Michael Luisier und Jennifer Khakshouri besprechen in ihrer ersten gemeinsamen Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» die Qualitäten von Michael Köhlmeiers brillantem, neuem Roman «Das Philosophenschiff». Dabei befassen sie sich speziell mit seiner, von den Figuren bestimmten, Erzählweise.

1922 lässt die Sowjetregierung den letzten Rest der russischen Intelligenzia per Schiff ins Ausland deportieren. Doch plötzlich steht das Schiff still. Als es weiterfährt, ist ein weiterer Passagier an Bord. Es ist Lenin.

Ein 14-jähriges Mädchen freundet sich mit dem schwerkranken einsamen Mann an. Es ist Anouk Perlemann-Jacob, die mit ihren Eltern, beide russische Intellektuelle, auf der Flucht ist. Im Alter von 100 Jahren hat sie eine Karriere als Architektin hinter sich und wird überall verehrt. Zum Schluss ihres Lebens möchte sie diese Geschichte loswerden, über die sie nie gesprochen hat. Die Geschichte ihrer Ausweisung als Mädchen aus der jungen Sowjetunion.

Michael, ein Vorarlberger Schriftsteller wird von ihr auserwählt, um ihre Geschichte aufzuschreiben. Warum dieser Michael nicht zwingend Michael Köhlmeier sein muss und warum dieser oft schreibt, was seine Figuren wollen, auch das ist Thema in dieser Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch».

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Michael Köhlmeier. Das Philosophenschiff. 220 Seiten. Hanser Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Michael Köhlmeier, Buchautor
    * Konrad Paul Liessmann, emeritierter Professor für Philosophie, Essayist und Kulturpublizist

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></itunes:summary><description><![CDATA[Michael Luisier und Jennifer Khakshouri besprechen in ihrer ersten gemeinsamen Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch» die Qualitäten von Michael Köhlmeiers brillantem, neuem Roman «Das Philosophenschiff». Dabei befassen sie sich speziell mit seiner, von den Figuren bestimmten, Erzählweise.

1922 lässt die Sowjetregierung den letzten Rest der russischen Intelligenzia per Schiff ins Ausland deportieren. Doch plötzlich steht das Schiff still. Als es weiterfährt, ist ein weiterer Passagier an Bord. Es ist Lenin.

Ein 14-jähriges Mädchen freundet sich mit dem schwerkranken einsamen Mann an. Es ist Anouk Perlemann-Jacob, die mit ihren Eltern, beide russische Intellektuelle, auf der Flucht ist. Im Alter von 100 Jahren hat sie eine Karriere als Architektin hinter sich und wird überall verehrt. Zum Schluss ihres Lebens möchte sie diese Geschichte loswerden, über die sie nie gesprochen hat. Die Geschichte ihrer Ausweisung als Mädchen aus der jungen Sowjetunion.

Michael, ein Vorarlberger Schriftsteller wird von ihr auserwählt, um ihre Geschichte aufzuschreiben. Warum dieser Michael nicht zwingend Michael Köhlmeier sein muss und warum dieser oft schreibt, was seine Figuren wollen, auch das ist Thema in dieser Folge von «Literaturclub: Zwei mit Buch».

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Michael Köhlmeier. Das Philosophenschiff. 220 Seiten. Hanser Verlag, 2024.

Im Podcast zu hören sind:

    * Michael Köhlmeier, Buchautor
    * Konrad Paul Liessmann, emeritierter Professor für Philosophie, Essayist und Kulturpublizist

Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> .]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41728669" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/02/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio-028b0cc7-0404-413a-b01c-d07c31dff296_1.mp3?d=ap&amp;assetId=028b0cc7-0404-413a-b01c-d07c31dff296"/></item><item><guid isPermaLink="false">6f1854c0-9022-4198-945c-ac26ac79631b</guid><title>«Radio Sarajevo» von Tijan Sila: In der Hölle der Belagerung</title><itunes:title>«Radio Sarajevo» von Tijan Sila: In der Hölle der Belagerung</itunes:title><pubDate>Fri, 12 Jan 2024 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1650</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Der deutsche Autor Tijan Sila schildert in seinem aktuellen Roman «Radio Sarajevo», wie er in den 1990ern als Kind den Kriegshorror in der eingekesselten bosnischen Hauptstadt erlebt hat. Host Felix Münger überzeugt Silas «radikal subjektiver Blick» a ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Der deutsche Autor Tijan Sila schildert in seinem aktuellen Roman «Radio Sarajevo», wie er in den 1990ern als Kind den Kriegshorror in der eingekesselten bosnischen Hauptstadt erlebt hat. Host Felix Münger überzeugt Silas «radikal subjektiver Blick» auf das Grauen von damals.

Tijan Sila wurde 1981 im damals noch jugoslawischen Sarajevo geboren. Er war elf Jahre alt, als der Bosnienkrieg ausbrach und serbische Kräfte um seine Stadt einen Belagerungsring zogen: Knapp vier Jahre lang Hunger, Kälte, Krankheiten und anhaltender Beschuss. Mehr als 11'000 Menschen starben.

Sila floh 1994 nach Deutschland. Im Podcast erzählt er, wie er die traumatischen Erlebnisse für Jahre verdrängte. Bis es ihm gelang, sich den quälenden Erinnerungen zu stellen. Und sie schliesslich zu diesem Buch zu verarbeiten, das durch die Augen des Kindes von damals zeigt, was Krieg Menschen antut – im zerfallenden Jugoslawien und anderswo.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Tijan Sila: Radio Sarajevo, Hanser Berlin 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Tijan Sila, Buchautor
    * Fana Asefaw, Psychiaterin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Ales Adamowitsch, Daniil Granin. Blockadebuch. Leningrad 1941-1944, Aufbau 2018.
    * Mina Hava. Für Seka. Suhrkamp, 2023.
    * Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch. 8. Aufl. 2013.]]></itunes:summary><description><![CDATA[Der deutsche Autor Tijan Sila schildert in seinem aktuellen Roman «Radio Sarajevo», wie er in den 1990ern als Kind den Kriegshorror in der eingekesselten bosnischen Hauptstadt erlebt hat. Host Felix Münger überzeugt Silas «radikal subjektiver Blick» auf das Grauen von damals.

Tijan Sila wurde 1981 im damals noch jugoslawischen Sarajevo geboren. Er war elf Jahre alt, als der Bosnienkrieg ausbrach und serbische Kräfte um seine Stadt einen Belagerungsring zogen: Knapp vier Jahre lang Hunger, Kälte, Krankheiten und anhaltender Beschuss. Mehr als 11'000 Menschen starben.

Sila floh 1994 nach Deutschland. Im Podcast erzählt er, wie er die traumatischen Erlebnisse für Jahre verdrängte. Bis es ihm gelang, sich den quälenden Erinnerungen zu stellen. Und sie schliesslich zu diesem Buch zu verarbeiten, das durch die Augen des Kindes von damals zeigt, was Krieg Menschen antut – im zerfallenden Jugoslawien und anderswo.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Tijan Sila: Radio Sarajevo, Hanser Berlin 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Tijan Sila, Buchautor
    * Fana Asefaw, Psychiaterin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Ales Adamowitsch, Daniil Granin. Blockadebuch. Leningrad 1941-1944, Aufbau 2018.
    * Mina Hava. Für Seka. Suhrkamp, 2023.
    * Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch. 8. Aufl. 2013.]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39803653" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2024/01/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_12-01-2024-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=6f1854c0-9022-4198-945c-ac26ac79631b"/></item><item><guid isPermaLink="false">5708adbc-2047-4666-82c6-38cb77c07003</guid><title>«Nachhausekommen»: Jan Peter Bremer über seine spezielle Kindheit</title><itunes:title>«Nachhausekommen»: Jan Peter Bremer über seine spezielle Kindheit</itunes:title><pubDate>Fri, 29 Dec 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1591</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Der Vater ein angesagter Künstler, die Familienwohnung ein Schlösschen, die Umgebung traumhaft (u. a. eigener See). Klingt gut. War es aber nur bedingt. Damals in den 1970er Jahren waren die Hippies aus Westberlin im Grenzland zur DDR nicht gern geseh ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Der Vater ein angesagter Künstler, die Familienwohnung ein Schlösschen, die Umgebung traumhaft (u. a. eigener See). Klingt gut. War es aber nur bedingt. Damals in den 1970er Jahren waren die Hippies aus Westberlin im Grenzland zur DDR nicht gern gesehen. Und dann musste der Bub zur Schule.

Mobbing, der Clash zwischen neuen und alten Bewohnern des Zonenrandgebiets, die kompetitiven Zirkel rund um den Malerstar Uwe Bremer Der Sohn Jan Peter Bremer drückt den Strauss seiner Themen einem kindlich-naiven Erzähler in die Hand.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, was daraus entsteht. Kein Klagen, keine psychologischen Erklärungen: man fällt beim Lesen einfach kopfüber in die Welt des Jungen hinein. Man wird mitgerissen von langen Sätzen, die sich wie Songtexte lesen. Man staunt über die Präzision, mit der Jan Peter Bremer Kindheitserinnerungen abrufen kann.

«Nachhausekommen» ist ein packendes, berührendes und streckenweise amüsantes Buch – ein echtes Juwel unter den vielen aktuellen Autofiktionen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Jan Peter Bremer. Nachhausekommen. 206 Seiten. Berlin Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Jan Peter Bremer, Buchautor
    * Davide Giuriato, Professor für Neuere deutsche Literatur, Universität Zürich

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Der Vater ein angesagter Künstler, die Familienwohnung ein Schlösschen, die Umgebung traumhaft (u. a. eigener See). Klingt gut. War es aber nur bedingt. Damals in den 1970er Jahren waren die Hippies aus Westberlin im Grenzland zur DDR nicht gern gesehen. Und dann musste der Bub zur Schule.

Mobbing, der Clash zwischen neuen und alten Bewohnern des Zonenrandgebiets, die kompetitiven Zirkel rund um den Malerstar Uwe Bremer Der Sohn Jan Peter Bremer drückt den Strauss seiner Themen einem kindlich-naiven Erzähler in die Hand.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, was daraus entsteht. Kein Klagen, keine psychologischen Erklärungen: man fällt beim Lesen einfach kopfüber in die Welt des Jungen hinein. Man wird mitgerissen von langen Sätzen, die sich wie Songtexte lesen. Man staunt über die Präzision, mit der Jan Peter Bremer Kindheitserinnerungen abrufen kann.

«Nachhausekommen» ist ein packendes, berührendes und streckenweise amüsantes Buch – ein echtes Juwel unter den vielen aktuellen Autofiktionen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Jan Peter Bremer. Nachhausekommen. 206 Seiten. Berlin Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Jan Peter Bremer, Buchautor
    * Davide Giuriato, Professor für Neuere deutsche Literatur, Universität Zürich

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="38438784" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/12/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_29-12-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=5708adbc-2047-4666-82c6-38cb77c07003"/></item><item><guid isPermaLink="false">fa97fbb8-90c2-483b-9119-f8286fb605d6</guid><title>Im Meer der Erinnerungen: Deniz Utlus neuer Roman</title><itunes:title>Im Meer der Erinnerungen: Deniz Utlus neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 15 Dec 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>2105</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Vaters Meer» ist erzählt aus der Sicht von Yunus, der in Hannover als Sohn türkischstämmiger Eltern aufwuchs. Eine Spurensuche nach seinem Vater, der nach langer, kompletter Lähmung in Yunus Jugend verstorben ist – und ein beeindruckendes Buch über H ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Vaters Meer» ist erzählt aus der Sicht von Yunus, der in Hannover als Sohn türkischstämmiger Eltern aufwuchs. Eine Spurensuche nach seinem Vater, der nach langer, kompletter Lähmung in Yunus Jugend verstorben ist – und ein beeindruckendes Buch über Herkunft und das Erzählen, findet Simon Leuthold.

Zehn Jahre ist Yunus Vater tot, davor war er weitere zehn Jahre mit dem «Locked-In»-Syndrom ans Bett gefesselt. Nun tastet Yunus sich zwischen Erinnerungen an seinen Vater, Familiengeschichten und recherchiertem Material an ihn heran. Immer wieder zweifelt er: Haben die Ereignisse wirklich so stattgefunden, oder «erinnert» er sich einfach an gut erfundene Geschichten? Simon Leuthold und Felix Münger haben Deniz Utlu für diese Sonderepisode live vor Publikum am Festival «BuchBasel» getroffen und mit ihm unter anderem darüber gesprochen, warum sein Roman nicht nur als Migrationsliteratur zu verstehen ist.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Deniz Utlu. Vaters Meer. 384 Seiten. Suhrkamp, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Deniz Utlu, Buchautor

Weitere erwähnte Bücher:

    * Emine Sevgi Özdamar. Mutterzunge. 140 Seiten. Suhrkamp, 2022 (Erstausgabe 1990).
    * Dinçer Güçyeter. Unser Deutschlandmärchen. 216 Seiten. Mikrotext, 2022.
    * Cihan Acar. Hawaii. 256 Seiten. Hanser Berlin, 2020.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Vaters Meer» ist erzählt aus der Sicht von Yunus, der in Hannover als Sohn türkischstämmiger Eltern aufwuchs. Eine Spurensuche nach seinem Vater, der nach langer, kompletter Lähmung in Yunus Jugend verstorben ist – und ein beeindruckendes Buch über Herkunft und das Erzählen, findet Simon Leuthold.

Zehn Jahre ist Yunus Vater tot, davor war er weitere zehn Jahre mit dem «Locked-In»-Syndrom ans Bett gefesselt. Nun tastet Yunus sich zwischen Erinnerungen an seinen Vater, Familiengeschichten und recherchiertem Material an ihn heran. Immer wieder zweifelt er: Haben die Ereignisse wirklich so stattgefunden, oder «erinnert» er sich einfach an gut erfundene Geschichten? Simon Leuthold und Felix Münger haben Deniz Utlu für diese Sonderepisode live vor Publikum am Festival «BuchBasel» getroffen und mit ihm unter anderem darüber gesprochen, warum sein Roman nicht nur als Migrationsliteratur zu verstehen ist.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Deniz Utlu. Vaters Meer. 384 Seiten. Suhrkamp, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Deniz Utlu, Buchautor

Weitere erwähnte Bücher:

    * Emine Sevgi Özdamar. Mutterzunge. 140 Seiten. Suhrkamp, 2022 (Erstausgabe 1990).
    * Dinçer Güçyeter. Unser Deutschlandmärchen. 216 Seiten. Mikrotext, 2022.
    * Cihan Acar. Hawaii. 256 Seiten. Hanser Berlin, 2020.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="50706684" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/12/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_15-12-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=fa97fbb8-90c2-483b-9119-f8286fb605d6"/></item><item><guid isPermaLink="false">6271f12a-97a6-411f-9158-a0847fd43b8c</guid><title>Nele Pollatschek: Kleine Probleme (die aber grosse Probleme sind)</title><itunes:title>Nele Pollatschek: Kleine Probleme (die aber grosse Probleme sind)</itunes:title><pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1728</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>31. Dezember. Die Hauptfigur Lars will bis zum Jahreswechsel noch viel erledigen: Wohnung putzen, Steuererklärung machen, ein Buch schreiben... «Kleine Probleme» ist ein tragikomischer Roman über unser Scheitern an unerledigten Dingen. Für Katja Schön ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[31. Dezember. Die Hauptfigur Lars will bis zum Jahreswechsel noch viel erledigen: Wohnung putzen, Steuererklärung machen, ein Buch schreiben... «Kleine Probleme» ist ein tragikomischer Roman über unser Scheitern an unerledigten Dingen. Für Katja Schönherr die «perfekte Unterhaltung mit Tiefgang».

Lars Cornelius Messerschmitt, 49 Jahre alt, ist ein Grübler. Ein Philosoph des Alltags. Anstatt einfach mit dem Putzen der Wohnung zu beginnen, denkt er intensiv darüber nach, dass es unmöglich ist, auf dieser Welt jemals so etwas wie «Ordnung» herzustellen.

Seine Familie winkt inzwischen nur noch ab, wenn Lars wieder einmal ein neues Vorhaben ankündigt. Alle wissen: Er wird es ohnehin nicht auf die Reihe kriegen.

An einem Freitag, 31. Dezember, nimmt sich Lars nun vor, in den wenigen Stunden bis zum Jahreswechsel sämtliche Dinge zu schaffen, die bislang unerledigt geblieben sind: Putzen, Steuererklärung, mit dem Rauchen aufhören, ein Buch schreiben. Die Liste geht noch weiter; Lars kann eigentlich nur scheitern.

Doch Lars bei diesem Scheitern zuzuschauen, ist ein absolutes Lesevergnügen. Zumal: Wer kennt es nicht – das Verzweifeln an den vielen kleinen Alltagshürden, die in der Summe zu grossen Problemen werden?

«Kleine Probleme» von Nele Pollatschek ist das, was man «Unterhaltung mit Tiefgang» nennt. Ein Roman voller Slapstick, aber nie albern. Ein Roman voller philosophischer Gedanken, aber nie zu abgehoben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nele Pollatschek. Kleine Probleme. 200 Seiten. Galiani Berlin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Nele Pollatschek, Buchautorin
    * Oliver Burkeman, Produktivitäts-Experte und Autor des Bestsellers «4000 Wochen. Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement».
    * Das Schluss-Lied stammt von der deutschen Sängerin Elen: «Liegen ist Frieden»

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[31. Dezember. Die Hauptfigur Lars will bis zum Jahreswechsel noch viel erledigen: Wohnung putzen, Steuererklärung machen, ein Buch schreiben... «Kleine Probleme» ist ein tragikomischer Roman über unser Scheitern an unerledigten Dingen. Für Katja Schönherr die «perfekte Unterhaltung mit Tiefgang».

Lars Cornelius Messerschmitt, 49 Jahre alt, ist ein Grübler. Ein Philosoph des Alltags. Anstatt einfach mit dem Putzen der Wohnung zu beginnen, denkt er intensiv darüber nach, dass es unmöglich ist, auf dieser Welt jemals so etwas wie «Ordnung» herzustellen.

Seine Familie winkt inzwischen nur noch ab, wenn Lars wieder einmal ein neues Vorhaben ankündigt. Alle wissen: Er wird es ohnehin nicht auf die Reihe kriegen.

An einem Freitag, 31. Dezember, nimmt sich Lars nun vor, in den wenigen Stunden bis zum Jahreswechsel sämtliche Dinge zu schaffen, die bislang unerledigt geblieben sind: Putzen, Steuererklärung, mit dem Rauchen aufhören, ein Buch schreiben. Die Liste geht noch weiter; Lars kann eigentlich nur scheitern.

Doch Lars bei diesem Scheitern zuzuschauen, ist ein absolutes Lesevergnügen. Zumal: Wer kennt es nicht – das Verzweifeln an den vielen kleinen Alltagshürden, die in der Summe zu grossen Problemen werden?

«Kleine Probleme» von Nele Pollatschek ist das, was man «Unterhaltung mit Tiefgang» nennt. Ein Roman voller Slapstick, aber nie albern. Ein Roman voller philosophischer Gedanken, aber nie zu abgehoben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nele Pollatschek. Kleine Probleme. 200 Seiten. Galiani Berlin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Nele Pollatschek, Buchautorin
    * Oliver Burkeman, Produktivitäts-Experte und Autor des Bestsellers «4000 Wochen. Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement».
    * Das Schluss-Lied stammt von der deutschen Sängerin Elen: «Liegen ist Frieden»

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41669148" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/11/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_01-12-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=6271f12a-97a6-411f-9158-a0847fd43b8c"/></item><item><guid isPermaLink="false">19d0dcb3-c8fe-43db-8ff4-624ab09c7a5a</guid><title>«Paradise Garden» von Elena Fischer: Roadtrip zu sich selbst</title><itunes:title>«Paradise Garden» von Elena Fischer: Roadtrip zu sich selbst</itunes:title><pubDate>Fri, 17 Nov 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1714</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entpuppt sich als Reise nach sich selbst. Elena Fischers Coming-of-Age-Geschichte «Paradise Garden» sei ebenso herzzerreissend wie herz ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entpuppt sich als Reise nach sich selbst. Elena Fischers Coming-of-Age-Geschichte «Paradise Garden» sei ebenso herzzerreissend wie herzerwärmend, findet Host Felix Münger.

«Paradise Garden», Elena Fischers Romandebüt, fesselt durch seine Atmosphäre: feine Melancholie, durchbrochen von humorvollen Farbtupfern. Die Figur Billie erzählt durch ihre Augen von den prekären Verhältnissen, in denen sie im Duo mit ihrer Mutter lebt, von ihrem Traum, Bücher zu schreiben – und vom unbekannten Vater. Er ist für die Jugendliche ein belastendes Mysterium.

Dann schlägt das Schicksal zu: Die Mutter stirbt. Die auf sich allein gestellte Billie macht sich auf einen Roadtrip in den Norden Deutschlands, wo sie ihren Vater vermutet. Eine Reise, in der die Jugendliche innerlich reift – und zur Schriftstellerin wird.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Elena Fischer. Paradise Garden. 343 Seiten. Diogenes, 2023.
      Diogenes-Hörbuch, gelesen von Lena Urzendowsky.

Im Podcast zu hören sind:

    * Elena Fischer, Buchautorin
    * Benedict Wells, Buchautor
    * Claudia Sackl, Germanistin, Universität Zürich

Weitere erwähnte Bücher:

    * Johann Wolfgang von Goethe. Wilhelm Meisters Lehrjahre. Insel Verlag, 2023.
    * Wolfgang Herrndorf. Tschick. 288 Seiten. Rowohlt Berlin, 2020.
    * Benedict Wells. Hard Land. 352 Seiten. Diogenes, 2021.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entpuppt sich als Reise nach sich selbst. Elena Fischers Coming-of-Age-Geschichte «Paradise Garden» sei ebenso herzzerreissend wie herzerwärmend, findet Host Felix Münger.

«Paradise Garden», Elena Fischers Romandebüt, fesselt durch seine Atmosphäre: feine Melancholie, durchbrochen von humorvollen Farbtupfern. Die Figur Billie erzählt durch ihre Augen von den prekären Verhältnissen, in denen sie im Duo mit ihrer Mutter lebt, von ihrem Traum, Bücher zu schreiben – und vom unbekannten Vater. Er ist für die Jugendliche ein belastendes Mysterium.

Dann schlägt das Schicksal zu: Die Mutter stirbt. Die auf sich allein gestellte Billie macht sich auf einen Roadtrip in den Norden Deutschlands, wo sie ihren Vater vermutet. Eine Reise, in der die Jugendliche innerlich reift – und zur Schriftstellerin wird.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Elena Fischer. Paradise Garden. 343 Seiten. Diogenes, 2023.
      Diogenes-Hörbuch, gelesen von Lena Urzendowsky.

Im Podcast zu hören sind:

    * Elena Fischer, Buchautorin
    * Benedict Wells, Buchautor
    * Claudia Sackl, Germanistin, Universität Zürich

Weitere erwähnte Bücher:

    * Johann Wolfgang von Goethe. Wilhelm Meisters Lehrjahre. Insel Verlag, 2023.
    * Wolfgang Herrndorf. Tschick. 288 Seiten. Rowohlt Berlin, 2020.
    * Benedict Wells. Hard Land. 352 Seiten. Diogenes, 2021.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41392519" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/11/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_17-11-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=19d0dcb3-c8fe-43db-8ff4-624ab09c7a5a"/></item><item><guid isPermaLink="false">7eb59b4d-6301-4605-a2a6-178150e39d11</guid><title>Ein ungewöhnliches Paar in bewegten Zeiten: Lea Singers Roman «Die Heilige des Trinkers»</title><itunes:title>Ein ungewöhnliches Paar in bewegten Zeiten: Lea Singers Roman «Die Heilige des Trinkers»</itunes:title><pubDate>Fri, 03 Nov 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1773</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Er war ein Jude aus Galizien, sie eine Protestantin aus Hamburg mit afrokubanischem Vater. Die Beziehung zwischen dem Starjournalisten und Romancier Joseph Roth und der Grafikerin Andrea Manga Bell war geprägt von ihrer Stärke, seinem Alkoholismus und ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Er war ein Jude aus Galizien, sie eine Protestantin aus Hamburg mit afrokubanischem Vater. Die Beziehung zwischen dem Starjournalisten und Romancier Joseph Roth und der Grafikerin Andrea Manga Bell war geprägt von ihrer Stärke, seinem Alkoholismus und der gemeinsamen Liebe zur Literatur.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie sehr dieser Roman über vergangene Zeiten auch von Aktuellem erzählt. Müsste Katja Schönherr in einem Fragebogen angeben, mit wem sie gerne mal zu Abend essen würde, wäre es Lea Singer: «Die hat ja wahnsinnig viel zu erzählen!»

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Lea Singer. Die Heilige des Trinkers. Joseph Roths vergessene Liebe. 300 Seiten. Kampa Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Lea Singer, Schriftstellerin

Weiteres Audio:

Franziska Hirsbrunner im Gespräch mit Lea Singer über ihren Roman «Die Heilige des Trinkers. Joseph Roths vergessene Liebe».

Weitere erwähnte Literatur:

    * Joseph Roth. Die Legende vom heiligen Trinker. dtv Verlag.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Er war ein Jude aus Galizien, sie eine Protestantin aus Hamburg mit afrokubanischem Vater. Die Beziehung zwischen dem Starjournalisten und Romancier Joseph Roth und der Grafikerin Andrea Manga Bell war geprägt von ihrer Stärke, seinem Alkoholismus und der gemeinsamen Liebe zur Literatur.

Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie sehr dieser Roman über vergangene Zeiten auch von Aktuellem erzählt. Müsste Katja Schönherr in einem Fragebogen angeben, mit wem sie gerne mal zu Abend essen würde, wäre es Lea Singer: «Die hat ja wahnsinnig viel zu erzählen!»

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Lea Singer. Die Heilige des Trinkers. Joseph Roths vergessene Liebe. 300 Seiten. Kampa Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Lea Singer, Schriftstellerin

Weiteres Audio:

Franziska Hirsbrunner im Gespräch mit Lea Singer über ihren Roman «Die Heilige des Trinkers. Joseph Roths vergessene Liebe».

Weitere erwähnte Literatur:

    * Joseph Roth. Die Legende vom heiligen Trinker. dtv Verlag.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

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Das Buch war angekündigt als Roman nach dem Vorbild der «Great American Novel» aus den USA. Entstanden ist ein umfangreicher Familienroman, der die Unbeholfenheit vieler deutscher Familien im Umgang mit ihrer Geschichte beleuchtet und auch ein Schlaglicht auf Trumps Populismus in den USA wirft. Simon Leuthold ist beeindruckt von der Vielschichtigkeit und der gesellschaftlichen Tragweite des Buchs. Felix Münger dagegen zeigt sich skeptisch, ob Oehmke mit den grossen Vorbildern mithalten kann.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Philipp Oehmke. Schönwald. 544 Seiten. Piper, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Philipp Oehmke, Buchautor
    * Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Weiter erwähnte Bücher:

    * W. G. Sebald. Austerlitz. 424 Seiten. Hanser, 2001.


Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur  <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[War Grossvater ein Nazi? Diese Frage bringt im ersten Roman des SPIEGEL-Journalisten Philipp Oehmke die propere Fassade der Familie Schönwald zum Bröckeln. Schönwalds haben das Kommunizieren als Familie verlernt und tun sich nicht zuletzt deswegen schwer mit dem Aufarbeiten ihrer Vergangenheit.

Das Buch war angekündigt als Roman nach dem Vorbild der «Great American Novel» aus den USA. Entstanden ist ein umfangreicher Familienroman, der die Unbeholfenheit vieler deutscher Familien im Umgang mit ihrer Geschichte beleuchtet und auch ein Schlaglicht auf Trumps Populismus in den USA wirft. Simon Leuthold ist beeindruckt von der Vielschichtigkeit und der gesellschaftlichen Tragweite des Buchs. Felix Münger dagegen zeigt sich skeptisch, ob Oehmke mit den grossen Vorbildern mithalten kann.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Philipp Oehmke. Schönwald. 544 Seiten. Piper, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Philipp Oehmke, Buchautor
    * Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Weiter erwähnte Bücher:

    * W. G. Sebald. Austerlitz. 424 Seiten. Hanser, 2001.


Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur  <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41739823" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_20-10-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=94fa759d-a03f-47e0-bf2d-8c40380cc2c8"/></item><item><guid isPermaLink="false">59829375-1f52-4323-a5d4-4d72438e071f</guid><title>«Hinter der Hecke die Welt» von Gianna Molinari: Das Eis schmilzt, die Hecke wächst</title><itunes:title>«Hinter der Hecke die Welt» von Gianna Molinari: Das Eis schmilzt, die Hecke wächst</itunes:title><pubDate>Fri, 06 Oct 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1658</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die Arktis, in der das Eis schmilzt. Und ein abgelegenes Dorf, in dem nichts mehr wächst ausser der Hecke drumherum. Das sind die Schauplätze in Gianna Molinaris neuem Roman. Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner begeben sich auf eine literarische ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die Arktis, in der das Eis schmilzt. Und ein abgelegenes Dorf, in dem nichts mehr wächst ausser der Hecke drumherum. Das sind die Schauplätze in Gianna Molinaris neuem Roman. Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner begeben sich auf eine literarische Reise an diese Handlungsorte.

Schon in ihrem Debütroman zeigte die Schweizer Autorin Gianna Molinari ein Faible für ungewöhnliche Orte und Ideen. «Hier ist noch alles möglich» spielte in einer stillgelegten Fabrik, in der ein Wolf gejagt wurde. Das Debüt war für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Auch in ihrem zweiten Buch «Hinter der Hecke die Welt» beweist Molinari wieder viel Originalität: Der Roman spielt in einem Dorf, in dem nichts mehr wächst ausser der Hecke drumherum. Nicht einmal die Kinder. Pina und Lobo, die einzigen jungen Menschen im Dorf, haben schon seit Jahren keinen Zentimeter mehr zugelegt.

Pinas Mutter hat unterdessen die Weite gesucht: Sie ist auf einem Forschungsschiff in der Arktis unterwegs und beobachtet, wie das Eis schmilzt, wie der arktische Lebensraum verschwindet.

«Hinter der Hecke die Welt» spielt mit drei Motiven: Der Roman handelt von Wachstum, Schrumpfen und Stillstand. Die Hecke wächst, die Arktis schrumpft. Und die Kinder, die nicht mehr wachsen, stehen still. Wollen sie womöglich gar nicht mehr weiterwachsen? Haben sie genug vom Credo des «Immer höher, schneller, weiter»? Gianna Molinaris neuer Roman lässt Vieles offen. Er ist daher eine wunderbare Einladung, sich Gedanken zu machen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Gianna Molinari: «Hinter der Hecke die Welt». 200 Seiten. Aufbau-Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Gianna Molinari, Buchautorin
    * Hubertus Fischer, Klimaphysiker und Eisforscher an der Universität Bern

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die Arktis, in der das Eis schmilzt. Und ein abgelegenes Dorf, in dem nichts mehr wächst ausser der Hecke drumherum. Das sind die Schauplätze in Gianna Molinaris neuem Roman. Katja Schönherr und Franziska Hirsbrunner begeben sich auf eine literarische Reise an diese Handlungsorte.

Schon in ihrem Debütroman zeigte die Schweizer Autorin Gianna Molinari ein Faible für ungewöhnliche Orte und Ideen. «Hier ist noch alles möglich» spielte in einer stillgelegten Fabrik, in der ein Wolf gejagt wurde. Das Debüt war für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Auch in ihrem zweiten Buch «Hinter der Hecke die Welt» beweist Molinari wieder viel Originalität: Der Roman spielt in einem Dorf, in dem nichts mehr wächst ausser der Hecke drumherum. Nicht einmal die Kinder. Pina und Lobo, die einzigen jungen Menschen im Dorf, haben schon seit Jahren keinen Zentimeter mehr zugelegt.

Pinas Mutter hat unterdessen die Weite gesucht: Sie ist auf einem Forschungsschiff in der Arktis unterwegs und beobachtet, wie das Eis schmilzt, wie der arktische Lebensraum verschwindet.

«Hinter der Hecke die Welt» spielt mit drei Motiven: Der Roman handelt von Wachstum, Schrumpfen und Stillstand. Die Hecke wächst, die Arktis schrumpft. Und die Kinder, die nicht mehr wachsen, stehen still. Wollen sie womöglich gar nicht mehr weiterwachsen? Haben sie genug vom Credo des «Immer höher, schneller, weiter»? Gianna Molinaris neuer Roman lässt Vieles offen. Er ist daher eine wunderbare Einladung, sich Gedanken zu machen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Gianna Molinari: «Hinter der Hecke die Welt». 200 Seiten. Aufbau-Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Gianna Molinari, Buchautorin
    * Hubertus Fischer, Klimaphysiker und Eisforscher an der Universität Bern

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39993470" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_06-10-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=59829375-1f52-4323-a5d4-4d72438e071f"/></item><item><guid isPermaLink="false">e4062051-4364-4409-a51a-f2e8ed61d7ab</guid><title>«Als die Welt entstand» von Drago Jancar: Die Flügel der Fantasie</title><itunes:title>«Als die Welt entstand» von Drago Jancar: Die Flügel der Fantasie</itunes:title><pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1646</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein Knabe wächst im Slowenien der Tito-Zeit auf – inmitten gesellschaftlicher und menschlicher Abgründe. Host Felix Münger überzeugt, wie Drago Jancar in «Als die Welt entstand» ganz Unterschiedliches zusammenbringt: Coming-of-Age-Geschichte, Krimi, Z ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein Knabe wächst im Slowenien der Tito-Zeit auf – inmitten gesellschaftlicher und menschlicher Abgründe. Host Felix Münger überzeugt, wie Drago Jancar in «Als die Welt entstand» ganz Unterschiedliches zusammenbringt: Coming-of-Age-Geschichte, Krimi, Zeitgemälde und Analyse der menschlichen Existenz.

«Als die Welt entstand» spielt zu Beginn der 1960er Jahre im jugoslawischen Maribor, Drago Jancars Geburtsstadt. Der 12-Jährige Danijel erlebt eine völlig zerrissene Gesellschaft: Kommunisten, Atheistinnen, ehemalige Nazi-Kollaborateure und Kirchenleute stehen sich unversöhnlich gegenüber. Hinzu kommt ein grässlicher Mord aus enttäuschter Liebe und Eifersucht.

Danijel ist mit all dem Schrecken restlos überfordert und flieht in die Fantasie und Poesie: Er bringt das Erlebte mit biblischen Geschichten in Verbindung und entdeckt dadurch archetypische menschliche Verhaltensmuster. Dies gibt dem Jungen Halt – und macht den Roman universell.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Drago Jancar: Als die Welt entstand, aus dem Slowenischen von Erwin Köstler. 271 Seiten. Zsolnay Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Drago Jancar, Buchautor
    * Amalija Macek, slowenische Literaturübersetzerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> <mailto:literatur@srf.ch> <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Knabe wächst im Slowenien der Tito-Zeit auf – inmitten gesellschaftlicher und menschlicher Abgründe. Host Felix Münger überzeugt, wie Drago Jancar in «Als die Welt entstand» ganz Unterschiedliches zusammenbringt: Coming-of-Age-Geschichte, Krimi, Zeitgemälde und Analyse der menschlichen Existenz.

«Als die Welt entstand» spielt zu Beginn der 1960er Jahre im jugoslawischen Maribor, Drago Jancars Geburtsstadt. Der 12-Jährige Danijel erlebt eine völlig zerrissene Gesellschaft: Kommunisten, Atheistinnen, ehemalige Nazi-Kollaborateure und Kirchenleute stehen sich unversöhnlich gegenüber. Hinzu kommt ein grässlicher Mord aus enttäuschter Liebe und Eifersucht.

Danijel ist mit all dem Schrecken restlos überfordert und flieht in die Fantasie und Poesie: Er bringt das Erlebte mit biblischen Geschichten in Verbindung und entdeckt dadurch archetypische menschliche Verhaltensmuster. Dies gibt dem Jungen Halt – und macht den Roman universell.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Drago Jancar: Als die Welt entstand, aus dem Slowenischen von Erwin Köstler. 271 Seiten. Zsolnay Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Drago Jancar, Buchautor
    * Amalija Macek, slowenische Literaturübersetzerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur> <mailto:literatur@srf.ch> <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39700484" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_22-09-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=e4062051-4364-4409-a51a-f2e8ed61d7ab"/></item><item><guid isPermaLink="false">8566be53-0526-4b79-ad25-78d6a9fa7931</guid><title>«Sprechen lernen»: Bestsellerautorin Hilary Mantel über ihre Kindheit</title><itunes:title>«Sprechen lernen»: Bestsellerautorin Hilary Mantel über ihre Kindheit</itunes:title><pubDate>Fri, 08 Sep 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1668</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Wie trainiert man sich einen Akzent ab? Wohin verschwand der Vater? Was war so verstörend an der Kindheit im Nordwesten Englands der 1950er Jahre? Einige Jahre vor dem Welterfolg ihrer Trilogie um Thomas Cromwell («Wölfe», «Falken», «Spiegel und Licht ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Wie trainiert man sich einen Akzent ab? Wohin verschwand der Vater? Was war so verstörend an der Kindheit im Nordwesten Englands der 1950er Jahre? Einige Jahre vor dem Welterfolg ihrer Trilogie um Thomas Cromwell («Wölfe», «Falken», «Spiegel und Licht») ging Hilary Mantel diesen Fragen nach.

In den sechs Erzählungen, unter dem Titel «Sprechen lernen» erschienen, sei sie dabei ganz bei sich und gleichzeitig maximal analytisch, sagt die deutsche Publizistin und Autorin Elke Schmitter. Hilary Mantels Methode, die eigene Kindheit «autoskopisch», also wie unter dem Mikroskop in Augenschein zu nehmen, löse vielleicht den Trend der Autofiktion ab, spekuliert Katja Schönherr (neu bei «Literaturclub: Zwei mit Buch»). Für Host Franziska Hirsbrunner ist «Sprechen lernen» schlicht ein Lieblingsbuch – faszinierend, berührend, grandios erzählt.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Hilary Mantel. Sprechen lernen. Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. 156 Seiten. Dumont Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Elke Schmitter, Publizistin und Autorin
    * Hilary Mantel, Schriftstellerin

Nachruf von Elke Schmitter in der ZEIT: https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-09/hilary-mantel-schriftstellerin-tod-booker-preis <https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-09/hilary-mantel-schriftstellerin-tod-booker-preis>

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Wie trainiert man sich einen Akzent ab? Wohin verschwand der Vater? Was war so verstörend an der Kindheit im Nordwesten Englands der 1950er Jahre? Einige Jahre vor dem Welterfolg ihrer Trilogie um Thomas Cromwell («Wölfe», «Falken», «Spiegel und Licht») ging Hilary Mantel diesen Fragen nach.

In den sechs Erzählungen, unter dem Titel «Sprechen lernen» erschienen, sei sie dabei ganz bei sich und gleichzeitig maximal analytisch, sagt die deutsche Publizistin und Autorin Elke Schmitter. Hilary Mantels Methode, die eigene Kindheit «autoskopisch», also wie unter dem Mikroskop in Augenschein zu nehmen, löse vielleicht den Trend der Autofiktion ab, spekuliert Katja Schönherr (neu bei «Literaturclub: Zwei mit Buch»). Für Host Franziska Hirsbrunner ist «Sprechen lernen» schlicht ein Lieblingsbuch – faszinierend, berührend, grandios erzählt.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Hilary Mantel. Sprechen lernen. Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. 156 Seiten. Dumont Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Elke Schmitter, Publizistin und Autorin
    * Hilary Mantel, Schriftstellerin

Nachruf von Elke Schmitter in der ZEIT: https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-09/hilary-mantel-schriftstellerin-tod-booker-preis <https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-09/hilary-mantel-schriftstellerin-tod-booker-preis>

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Wilfried Meichtrys Ich-Erzähler sehnt sich nach der Ferne, doch anstatt wirklich aufzubrechen, zieht er sich immer mehr in eine Fantasiewelt zurück – und beginnt eine obsessive Suche nach dem verschollenen Grossonkel, den seine Familie totschweigt. Simon Leuthold und Felix Münger sprechen über die Hintergründe dieses Schweigens, wie viel «echtes» Oberwallis in dieser Geschichte steckt, und über die zahlreichen Parallelen zum Leben des Autors.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Wilfried Meichtry. Nach oben sinken. 256 Seiten. Nagel und Kimche, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Wilfried Meichtry, Buchautor
    * Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Professorin für Entwicklungspsychologie

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[In «Nach oben sinken» will ein Jugendlicher seinen Grossonkel wieder aufspüren, der Schande über die Familie gebracht haben soll. Im katholischen Wallis der 70er-Jahre gibt es dafür kaum Worte. Für Host Simon Leuthold ein Roman, der die Frage aufwirft, wie wir Querschlägern in der Familie umgehen.

Wilfried Meichtrys Ich-Erzähler sehnt sich nach der Ferne, doch anstatt wirklich aufzubrechen, zieht er sich immer mehr in eine Fantasiewelt zurück – und beginnt eine obsessive Suche nach dem verschollenen Grossonkel, den seine Familie totschweigt. Simon Leuthold und Felix Münger sprechen über die Hintergründe dieses Schweigens, wie viel «echtes» Oberwallis in dieser Geschichte steckt, und über die zahlreichen Parallelen zum Leben des Autors.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Wilfried Meichtry. Nach oben sinken. 256 Seiten. Nagel und Kimche, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Wilfried Meichtry, Buchautor
    * Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Professorin für Entwicklungspsychologie

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41768673" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/08/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_25-08-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=fe101b20-7e73-4907-a3b5-d275975efab1"/></item><item><guid isPermaLink="false">c35bbb86-e217-48cf-81ef-43353929c543</guid><title>Nell Zink: «Avalon» - Wie steht es um den amerikanischen Traum?</title><itunes:title>Nell Zink: «Avalon» - Wie steht es um den amerikanischen Traum?</itunes:title><pubDate>Fri, 11 Aug 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1607</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Nell Zink zeigt mit ihrem neuen Roman verschiedene Aspekte des American Dream. Erzählt mit beissendem Humor, einer Liebe zu skurrilen Figuren und mythischen Motiven. Nicola Steiner spricht mit Franziska Hirsbrunner über das Buch und mit Claudia Brühwi ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Nell Zink zeigt mit ihrem neuen Roman verschiedene Aspekte des American Dream. Erzählt mit beissendem Humor, einer Liebe zu skurrilen Figuren und mythischen Motiven. Nicola Steiner spricht mit Franziska Hirsbrunner über das Buch und mit Claudia Brühwiler über die Idee des American Dream.

Die Jugendliche Bran hat schon früh Vater und Mutter verloren und wächst unter prekären Verhältnissen auf einer Farm in Torrance an der Ostküste der USA auf. Mit einer Clique aus kuriosen Freunden schafft sie die Highschool, aber anstatt aufs College zu gehen, muss sie sich anschliessend mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. Eines Tages lernt Bran Peter kennen, der in ihr die Liebe zur Literatur weckt und sie zum Drehbuch-Schreiben animiert.

Nell Zink zeigt mit ihrem Roman verschiedene Aspekte des American Dream – den schier unüberwindbaren Klassismus und den gnadenlosen Wettbewerb im neoliberalen Kapitalismus. So zeigt der Roman die Suche nach dem richtigen Leben im falschen. Es geht um die Grenzen von Glück, Freiheit und persönlicher Entfaltung. 


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nell Zink. Avalon. Aus dem Englischen von Thomas Überhoff. 272 Seiten. Rowohlt, 2023.


Im Podcast zu hören sind:

    * Nell Zink, Schriftstellerin
    * Claudia Franziska Brühwiler, Titularprofessorin für amerikanisches politisches Denken und amerikanische Kultur an der Universität St. Gallen


Weiter erwähnte Bücher und Musik:

    * Tom Kromer. Waiting for Nothing/Warten auf nichts
    * Ry Cooder. Chávez Ravine
    * F. Scott Fitzgerald. The Great Gatsby/Der grosse Gatsby
    * Willa Cather. My Antonia
    * Willa Cather. Song of the Lark/Das Lied der Lerche
    * John Williams. Stoner
    * John Steinbeck. Grapes of Wrath/Früchte des Zorns
    * James Truslow Adamas. The Epic of America
    * Jim Cullen. The American Dream: A Short History of an Idea that Shaped a Nation]]></itunes:summary><description><![CDATA[Nell Zink zeigt mit ihrem neuen Roman verschiedene Aspekte des American Dream. Erzählt mit beissendem Humor, einer Liebe zu skurrilen Figuren und mythischen Motiven. Nicola Steiner spricht mit Franziska Hirsbrunner über das Buch und mit Claudia Brühwiler über die Idee des American Dream.

Die Jugendliche Bran hat schon früh Vater und Mutter verloren und wächst unter prekären Verhältnissen auf einer Farm in Torrance an der Ostküste der USA auf. Mit einer Clique aus kuriosen Freunden schafft sie die Highschool, aber anstatt aufs College zu gehen, muss sie sich anschliessend mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. Eines Tages lernt Bran Peter kennen, der in ihr die Liebe zur Literatur weckt und sie zum Drehbuch-Schreiben animiert.

Nell Zink zeigt mit ihrem Roman verschiedene Aspekte des American Dream – den schier unüberwindbaren Klassismus und den gnadenlosen Wettbewerb im neoliberalen Kapitalismus. So zeigt der Roman die Suche nach dem richtigen Leben im falschen. Es geht um die Grenzen von Glück, Freiheit und persönlicher Entfaltung. 


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Nell Zink. Avalon. Aus dem Englischen von Thomas Überhoff. 272 Seiten. Rowohlt, 2023.


Im Podcast zu hören sind:

    * Nell Zink, Schriftstellerin
    * Claudia Franziska Brühwiler, Titularprofessorin für amerikanisches politisches Denken und amerikanische Kultur an der Universität St. Gallen


Weiter erwähnte Bücher und Musik:

    * Tom Kromer. Waiting for Nothing/Warten auf nichts
    * Ry Cooder. Chávez Ravine
    * F. Scott Fitzgerald. The Great Gatsby/Der grosse Gatsby
    * Willa Cather. My Antonia
    * Willa Cather. Song of the Lark/Das Lied der Lerche
    * John Williams. Stoner
    * John Steinbeck. Grapes of Wrath/Früchte des Zorns
    * James Truslow Adamas. The Epic of America
    * Jim Cullen. The American Dream: A Short History of an Idea that Shaped a Nation]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="25973392" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/08/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_11-08-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=c35bbb86-e217-48cf-81ef-43353929c543"/></item><item><guid isPermaLink="false">cc2b828a-8842-49d4-b818-959f78c85d69</guid><title>«Die Verräter» von Artur Weigandt: Mit Putins Russland brechen</title><itunes:title>«Die Verräter» von Artur Weigandt: Mit Putins Russland brechen</itunes:title><pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1687</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In seinem literarischen Debüt entzaubert der junge deutsche Autor Artur Weigandt verquere Vorstellungen der «russischen Welt» – und damit einen Teil seiner eigenen Identität.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In seinem literarischen Debüt entzaubert der junge deutsche Autor Artur Weigandt verquere Vorstellungen der «russischen Welt» – und damit einen Teil seiner eigenen Identität.

Artur Weigandt wurde 1994 in der ehemaligen Sowjetunion geboren und gelangte als kleines Kind nach Deutschland. Die «russische Welt» blieb stets Teil seiner Identität. Bis zum Ukraine-Krieg.

In seinem Buch erzählt der Autor, wie er sich ab da auf die Suche nach seiner sowjetischen Abstammung macht. Und mit ihr bricht, nachdem er erkennt, dass sich in Putins Angriffskrieg die Gewalt fortsetzt, die schon seine Vorfahren durch das Sowjetregime erlitten haben.

Host Felix Münger ist beeindruckt von Artur Weigandts kompromissloser Abkehr von idealisierten Bildern der sowjetischen Herkunft. Auch deshalb, weil sich der Autor dadurch bei einem Teil der postsowjetischen Diaspora im Westen zum Verräter macht.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Artur Weigandt: Die Verräter. Hanser Berlin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Artur Weigandt, Buchautor
    * Sylvia Sasse, Professorin für Slavische Literaturwissenschaft, Universität Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Wladimir Kaminer: Russendisko. Manhatten Verlag, 2000.
    * Sylvia Sasse. Verkehrungen ins Gegenteil. Über Subversion als Machttechnik. Matthes & Seitz, 2023.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[In seinem literarischen Debüt entzaubert der junge deutsche Autor Artur Weigandt verquere Vorstellungen der «russischen Welt» – und damit einen Teil seiner eigenen Identität.

Artur Weigandt wurde 1994 in der ehemaligen Sowjetunion geboren und gelangte als kleines Kind nach Deutschland. Die «russische Welt» blieb stets Teil seiner Identität. Bis zum Ukraine-Krieg.

In seinem Buch erzählt der Autor, wie er sich ab da auf die Suche nach seiner sowjetischen Abstammung macht. Und mit ihr bricht, nachdem er erkennt, dass sich in Putins Angriffskrieg die Gewalt fortsetzt, die schon seine Vorfahren durch das Sowjetregime erlitten haben.

Host Felix Münger ist beeindruckt von Artur Weigandts kompromissloser Abkehr von idealisierten Bildern der sowjetischen Herkunft. Auch deshalb, weil sich der Autor dadurch bei einem Teil der postsowjetischen Diaspora im Westen zum Verräter macht.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Artur Weigandt: Die Verräter. Hanser Berlin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Artur Weigandt, Buchautor
    * Sylvia Sasse, Professorin für Slavische Literaturwissenschaft, Universität Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Wladimir Kaminer: Russendisko. Manhatten Verlag, 2000.
    * Sylvia Sasse. Verkehrungen ins Gegenteil. Über Subversion als Machttechnik. Matthes & Seitz, 2023.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40677551" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/07/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_28-07-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=cc2b828a-8842-49d4-b818-959f78c85d69"/></item><item><guid isPermaLink="false">c7cae61b-db61-4bbb-bb0b-9585cb9032d8</guid><title>«Dorf an der Grenze» von Aline Valangin: eine Tessiner Dorfgemeinschaft im 2. Weltkrieg</title><itunes:title>«Dorf an der Grenze» von Aline Valangin: eine Tessiner Dorfgemeinschaft im 2. Weltkrieg</itunes:title><pubDate>Fri, 14 Jul 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1908</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Franziska Hirsbrunner und Nicola Steiner diskutieren über «Dorf an der Grenze»: Ein Buch, das etwa 1945 entstand, aber erst in den 1980er Jahren publiziert wurde. Der Roman vermisst ein Tessiner Bergdorf zu Zeiten des 2. Weltkriegs und schaut genau hi ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Franziska Hirsbrunner und Nicola Steiner diskutieren über «Dorf an der Grenze»: Ein Buch, das etwa 1945 entstand, aber erst in den 1980er Jahren publiziert wurde. Der Roman vermisst ein Tessiner Bergdorf zu Zeiten des 2. Weltkriegs und schaut genau hin, was die Rolle der Schweiz im Krieg betrifft.

Aline Valangin (1889-1986), Pianistin, Psychoanalytikerin, Bohemienne und Frau der Tat, hätte auch einen Roman über die illustren Gäste schreiben können, die sie in den Kriegsjahren in ihrem Palazzo in Comologno im Onsernonetal beherbergte: Exilierte Kulturschaffende wie Kurt Tucholsky fanden dort eine Heimat auf Zeit.

Sie richtete ihr Augenmerk jedoch auf Comologno, beschrieb, was der Krieg mit dem Dorf machte. Und zwar nicht von aussen oder von oben herab. Als Erzählerin ist sie mittendrin. Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie Aline Valangin quasi in Echtzeit – der Roman entstand ca. 1945 – eine Fülle politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge vermisst.

Mit Nicola Steiner und dem Historiker Peter Kamber diskutiert sie, was Aline Valangins Roman so hyperrealistisch und zugleich traumähnlich macht und woran es gelegen haben mag, dass er in Buchform erst in den frühen 1980er Jahren publiziert wurde. Spoiler: «Dorf an der Grenze» spricht Klartext über die nicht immer rühmliche Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Aline Valangin. Dorf an der Grenze. 224 Seiten. Limmat Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Peter Kamber, Historiker und Autor
    * Aline Valangin, Schriftstellerin 

Weitere Literatur:

    * Peter Kamber. Geschichte zweier Leben. Wladimir Rosenbaum & Aline Valangin. 388 Seiten. Limmat Verlag. Überarbeitete Neuausgabe 2018.
    * Aurelio Giovannacci und Martin Fricker. «Tot, verletzt oder lebendig»: Schlacht bei den Bagni di Craveggia.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Franziska Hirsbrunner und Nicola Steiner diskutieren über «Dorf an der Grenze»: Ein Buch, das etwa 1945 entstand, aber erst in den 1980er Jahren publiziert wurde. Der Roman vermisst ein Tessiner Bergdorf zu Zeiten des 2. Weltkriegs und schaut genau hin, was die Rolle der Schweiz im Krieg betrifft.

Aline Valangin (1889-1986), Pianistin, Psychoanalytikerin, Bohemienne und Frau der Tat, hätte auch einen Roman über die illustren Gäste schreiben können, die sie in den Kriegsjahren in ihrem Palazzo in Comologno im Onsernonetal beherbergte: Exilierte Kulturschaffende wie Kurt Tucholsky fanden dort eine Heimat auf Zeit.

Sie richtete ihr Augenmerk jedoch auf Comologno, beschrieb, was der Krieg mit dem Dorf machte. Und zwar nicht von aussen oder von oben herab. Als Erzählerin ist sie mittendrin. Franziska Hirsbrunner fasziniert, wie Aline Valangin quasi in Echtzeit – der Roman entstand ca. 1945 – eine Fülle politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge vermisst.

Mit Nicola Steiner und dem Historiker Peter Kamber diskutiert sie, was Aline Valangins Roman so hyperrealistisch und zugleich traumähnlich macht und woran es gelegen haben mag, dass er in Buchform erst in den frühen 1980er Jahren publiziert wurde. Spoiler: «Dorf an der Grenze» spricht Klartext über die nicht immer rühmliche Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Aline Valangin. Dorf an der Grenze. 224 Seiten. Limmat Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Peter Kamber, Historiker und Autor
    * Aline Valangin, Schriftstellerin 

Weitere Literatur:

    * Peter Kamber. Geschichte zweier Leben. Wladimir Rosenbaum & Aline Valangin. 388 Seiten. Limmat Verlag. Überarbeitete Neuausgabe 2018.
    * Aurelio Giovannacci und Martin Fricker. «Tot, verletzt oder lebendig»: Schlacht bei den Bagni di Craveggia.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="45982926" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/07/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_14-07-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=c7cae61b-db61-4bbb-bb0b-9585cb9032d8"/></item><item><guid isPermaLink="false">a7e86cbc-3d3c-4524-91ee-d4f2685519f4</guid><title>Florian Gottschick: «Damals im Sommer»</title><itunes:title>Florian Gottschick: «Damals im Sommer»</itunes:title><pubDate>Fri, 30 Jun 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1687</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein 15-Jähriger entdeckt während der Sommerferien, dass er homosexuell ist: Er verliebt sich in einen anderen Jugendlichen, sein Leben gerät durcheinander. Für Simon Leuthold viel mehr als eine queere Sommerromanze: ein Buch über zwei ungleiche Brüder ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein 15-Jähriger entdeckt während der Sommerferien, dass er homosexuell ist: Er verliebt sich in einen anderen Jugendlichen, sein Leben gerät durcheinander. Für Simon Leuthold viel mehr als eine queere Sommerromanze: ein Buch über zwei ungleiche Brüder und ein Plädoyer für ein neues «Normal».

Für den namenlosen Protagonisten in Florian Gottschicks Roman ist es eine Erkenntnis, die sein Leben grundlegend verändert: Er liebt Männer. Darum herum erzählt der Autor eine abgründige Familiengeschichte über brüderliche Rivalität und die Unmöglichkeit, ganz aus elterlicher Prägung auszubrechen. Warum wählte Florian Gottschick dieses Setting für seinen Roman? Und ist «Heteronormativität» ein Unwort? Darüber (und über viel mehr) sprechen wir in dieser Folge.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Florian Gottschick. Damals im Sommer. 192 Seiten. Penguin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Florian Gottschick, Buchautor
    * Roman Heggli, Geschäftsführer Pink Cross Schweiz

Weiter erwähnte Bücher:

    * John Steinbeck. Jenseits von Eden. 736 Seiten. dtv, 1987.
    * André Aciman. Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen. Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann. 288 Seiten. dtv, 2018.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein 15-Jähriger entdeckt während der Sommerferien, dass er homosexuell ist: Er verliebt sich in einen anderen Jugendlichen, sein Leben gerät durcheinander. Für Simon Leuthold viel mehr als eine queere Sommerromanze: ein Buch über zwei ungleiche Brüder und ein Plädoyer für ein neues «Normal».

Für den namenlosen Protagonisten in Florian Gottschicks Roman ist es eine Erkenntnis, die sein Leben grundlegend verändert: Er liebt Männer. Darum herum erzählt der Autor eine abgründige Familiengeschichte über brüderliche Rivalität und die Unmöglichkeit, ganz aus elterlicher Prägung auszubrechen. Warum wählte Florian Gottschick dieses Setting für seinen Roman? Und ist «Heteronormativität» ein Unwort? Darüber (und über viel mehr) sprechen wir in dieser Folge.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Florian Gottschick. Damals im Sommer. 192 Seiten. Penguin, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Florian Gottschick, Buchautor
    * Roman Heggli, Geschäftsführer Pink Cross Schweiz

Weiter erwähnte Bücher:

    * John Steinbeck. Jenseits von Eden. 736 Seiten. dtv, 1987.
    * André Aciman. Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen. Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann. 288 Seiten. dtv, 2018.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40671363" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/06/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_30-06-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=a7e86cbc-3d3c-4524-91ee-d4f2685519f4"/></item><item><guid isPermaLink="false">d3a02699-bb2f-4b1e-87e3-d8e2275e1c44</guid><title>Zwischen zwei Systemen: Samuel Finzi über seine Jugend in Bulgarien</title><itunes:title>Zwischen zwei Systemen: Samuel Finzi über seine Jugend in Bulgarien</itunes:title><pubDate>Fri, 16 Jun 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1705</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In «Samuels Buch» blickt Samuel Finzi zurück auf seine Kindheit und Jugend im kommunistischen Bulgarien. Entstanden ist ein lebendiges, amüsantes und tiefgründiges Buch über Familie, Freundschaft und Freiheit. Nicola Steiner hat mit dem Schauspieler ü ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In «Samuels Buch» blickt Samuel Finzi zurück auf seine Kindheit und Jugend im kommunistischen Bulgarien. Entstanden ist ein lebendiges, amüsantes und tiefgründiges Buch über Familie, Freundschaft und Freiheit. Nicola Steiner hat mit dem Schauspieler über sein Schreiben gesprochen. 

Samuel Finzi wächst in einem Künstler-Milieu auf: Der Vater ist ein berühmter Schauspieler, die Mutter eine renommierte Pianistin. In den Sommerferien kommt meist die weit über den Globus verstreute jüdische Verwandtschaft zu Besuch und bringt Weltläufigkeit in die Enge des Lebens in der Diktatur. Samuel Finzi erzählt, wie er mit der Enkelin des Staatschefs Todor Schiwkow in die Schule geht – bis die Mutter ihn in eine andere Schule schickt. Vor allem aber erzählt er, wie er schon in jungen Jahren merkt: dies ist nicht mein Land. Die westliche Welt des Kapitalismus scheint für ihn so viel verheissungsvoller als der Kommunismus, in dem er aufwächst.

Verdichtet und bildhaft beschreibt Finzi Szenen aus seinem Leben – und wenn sie nicht wahr sein sollten, sind sie perfekt erfunden. Und immer schwingt ein doppelter Boden mit, wenn er die Lebensumstände in seiner Heimat beschreibt.

Nicola Steiner tauscht sich mit Franziska Hirsbrunner über das Buch aus. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Samuel Finzi. Samuels Buch. 224 Seiten. Ullstein, 2023.
    * Das Hörbuch, erschienen bei Hörbuch Hamburg, hat der Autor selbst eingelesen.

Im Podcast zu hören ist:

    * Samuel Finzi, Schauspieler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> <mailto:literatur@srf.ch>]]></itunes:summary><description><![CDATA[In «Samuels Buch» blickt Samuel Finzi zurück auf seine Kindheit und Jugend im kommunistischen Bulgarien. Entstanden ist ein lebendiges, amüsantes und tiefgründiges Buch über Familie, Freundschaft und Freiheit. Nicola Steiner hat mit dem Schauspieler über sein Schreiben gesprochen. 

Samuel Finzi wächst in einem Künstler-Milieu auf: Der Vater ist ein berühmter Schauspieler, die Mutter eine renommierte Pianistin. In den Sommerferien kommt meist die weit über den Globus verstreute jüdische Verwandtschaft zu Besuch und bringt Weltläufigkeit in die Enge des Lebens in der Diktatur. Samuel Finzi erzählt, wie er mit der Enkelin des Staatschefs Todor Schiwkow in die Schule geht – bis die Mutter ihn in eine andere Schule schickt. Vor allem aber erzählt er, wie er schon in jungen Jahren merkt: dies ist nicht mein Land. Die westliche Welt des Kapitalismus scheint für ihn so viel verheissungsvoller als der Kommunismus, in dem er aufwächst.

Verdichtet und bildhaft beschreibt Finzi Szenen aus seinem Leben – und wenn sie nicht wahr sein sollten, sind sie perfekt erfunden. Und immer schwingt ein doppelter Boden mit, wenn er die Lebensumstände in seiner Heimat beschreibt.

Nicola Steiner tauscht sich mit Franziska Hirsbrunner über das Buch aus. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Samuel Finzi. Samuels Buch. 224 Seiten. Ullstein, 2023.
    * Das Hörbuch, erschienen bei Hörbuch Hamburg, hat der Autor selbst eingelesen.

Im Podcast zu hören ist:

    * Samuel Finzi, Schauspieler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur> <mailto:literatur@srf.ch>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41178818" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/06/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_16-06-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=d3a02699-bb2f-4b1e-87e3-d8e2275e1c44"/></item><item><guid isPermaLink="false">d9d786a7-bcf4-4331-a2bd-e3f9ebdcf1c2</guid><title>«Immer zwei und zwei» von Tabea Steiner: In den Fängen der Freikirche</title><itunes:title>«Immer zwei und zwei» von Tabea Steiner: In den Fängen der Freikirche</itunes:title><pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1731</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Einer Freikirche beizutreten ist nicht schwer, auszusteigen hingegen sehr. Davon erzählt Tabea Steiners Roman. Dabei gehe es auch um die Grundfrage, wie wir ein selbstbestimmtes Leben führen können, sagt Host Felix Münger.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Einer Freikirche beizutreten ist nicht schwer, auszusteigen hingegen sehr. Davon erzählt Tabea Steiners Roman. Dabei gehe es auch um die Grundfrage, wie wir ein selbstbestimmtes Leben führen können, sagt Host Felix Münger.

Natali, die Hauptfigur des Romans, will nicht mehr. Die Mutter und Ehefrau hat genug von den Bevormundungen durch die Freikirche, in der sie seit Jahren mittut. Beflügelt von einer Liebesbeziehung zu einer Frau, sucht sie den Ausstieg. Und bezahlt dafür einen hohen Preis.

Wie schon in ihrem Debütroman «Balg» erzählt Tabea Steiner die Geschichte um Selbstbestimmung und unterschiedliche Beziehungsmodelle sprachlich zurückhaltend und frei von Effekthascherei. Der Religionssoziologe Jörg Stolz erkennt in Tabea Steiners Roman vieles von dem wieder, was Forschungen zum Freikirchenmilieu besagen.

Dieser Roman steht im Zentrum der Folge:

    * Tabea Steiner: Immer zwei und zwei, edition bücherlese 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Tabea Steiner, Schriftstellerin
    * Jörg Stolz, Religionssoziologe Uni Lausanne

Weiter erwähnte Bücher:

    * Deborah Feldman. Unorthodox. Aus dem Englischen von Christian Ruzicska. Secession Verlag, 2016.
    * Yael Inokai. Ein simpler Eingriff. Hanser Berlin, 2022.
    * Tabea Steiner. Balg. edition bücherlese, 2019.
    * Tara Westover. Befreit. Wie Bildung mir die Welt erschloss. Aus dem amerikanischen Englisch von Eike Schönfeld. Kiepenheuer & Witsch, 2018.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Einer Freikirche beizutreten ist nicht schwer, auszusteigen hingegen sehr. Davon erzählt Tabea Steiners Roman. Dabei gehe es auch um die Grundfrage, wie wir ein selbstbestimmtes Leben führen können, sagt Host Felix Münger.

Natali, die Hauptfigur des Romans, will nicht mehr. Die Mutter und Ehefrau hat genug von den Bevormundungen durch die Freikirche, in der sie seit Jahren mittut. Beflügelt von einer Liebesbeziehung zu einer Frau, sucht sie den Ausstieg. Und bezahlt dafür einen hohen Preis.

Wie schon in ihrem Debütroman «Balg» erzählt Tabea Steiner die Geschichte um Selbstbestimmung und unterschiedliche Beziehungsmodelle sprachlich zurückhaltend und frei von Effekthascherei. Der Religionssoziologe Jörg Stolz erkennt in Tabea Steiners Roman vieles von dem wieder, was Forschungen zum Freikirchenmilieu besagen.

Dieser Roman steht im Zentrum der Folge:

    * Tabea Steiner: Immer zwei und zwei, edition bücherlese 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Tabea Steiner, Schriftstellerin
    * Jörg Stolz, Religionssoziologe Uni Lausanne

Weiter erwähnte Bücher:

    * Deborah Feldman. Unorthodox. Aus dem Englischen von Christian Ruzicska. Secession Verlag, 2016.
    * Yael Inokai. Ein simpler Eingriff. Hanser Berlin, 2022.
    * Tabea Steiner. Balg. edition bücherlese, 2019.
    * Tara Westover. Befreit. Wie Bildung mir die Welt erschloss. Aus dem amerikanischen Englisch von Eike Schönfeld. Kiepenheuer & Witsch, 2018.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41742384" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/06/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_02-06-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=d9d786a7-bcf4-4331-a2bd-e3f9ebdcf1c2"/></item><item><guid isPermaLink="false">06d2a735-6594-44cc-9e54-b3c25d3a9601</guid><title>Eine Mutter ohne Herkunft: «Maman» von Sylvie Schenk</title><itunes:title>Eine Mutter ohne Herkunft: «Maman» von Sylvie Schenk</itunes:title><pubDate>Fri, 19 May 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1856</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die 78jährige deutsch-französische Autorin Sylvie Schenk rekonstruiert in ihrem neuen Roman die Geschichte ihrer Mutter, die weitgehend unbekannt geblieben war. In akribischen Recherchen und einfühlsamen Erfindungen skizziert sie ein Leben im Dunklen  ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die 78jährige deutsch-französische Autorin Sylvie Schenk rekonstruiert in ihrem neuen Roman die Geschichte ihrer Mutter, die weitgehend unbekannt geblieben war. In akribischen Recherchen und einfühlsamen Erfindungen skizziert sie ein Leben im Dunklen und in der Sprachlosigkeit.

Was Sylvie Schenk über ihrer Mutter sage, treffe sie ins Herz, sagt Nicola Steiner. Franziska Hirsbrunner geht es genauso, aber sie findet, «Maman» sei bei aller Tragik ein glasklares und manchmal sogar verschmitztes Buch.

Zusammen mit Nicola Steiner diskutiert sie, wie Sylvie Schenk durch Exkurse in Zeitgeschichte, Gesellschaft und Politik das Leben der Mutter in grösseren Zusammenhängen zeigt, warum der Mutter nicht zu helfen war und wie das Schweigen in der Familie dazu führte, dass sich Traumata wiederholten. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Sylvie Schenk. Maman. 172 Seiten. Hanser Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören ist: 

    * Sylvie Schenk, Schriftstellerin]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die 78jährige deutsch-französische Autorin Sylvie Schenk rekonstruiert in ihrem neuen Roman die Geschichte ihrer Mutter, die weitgehend unbekannt geblieben war. In akribischen Recherchen und einfühlsamen Erfindungen skizziert sie ein Leben im Dunklen und in der Sprachlosigkeit.

Was Sylvie Schenk über ihrer Mutter sage, treffe sie ins Herz, sagt Nicola Steiner. Franziska Hirsbrunner geht es genauso, aber sie findet, «Maman» sei bei aller Tragik ein glasklares und manchmal sogar verschmitztes Buch.

Zusammen mit Nicola Steiner diskutiert sie, wie Sylvie Schenk durch Exkurse in Zeitgeschichte, Gesellschaft und Politik das Leben der Mutter in grösseren Zusammenhängen zeigt, warum der Mutter nicht zu helfen war und wie das Schweigen in der Familie dazu führte, dass sich Traumata wiederholten. 

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Sylvie Schenk. Maman. 172 Seiten. Hanser Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören ist: 

    * Sylvie Schenk, Schriftstellerin]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="44786291" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/05/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_19-05-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=06d2a735-6594-44cc-9e54-b3c25d3a9601"/></item><item><guid isPermaLink="false">4f599707-112f-4dd9-8434-c0a3208bf111</guid><title>Nazi-Swing für britische Ohren – Demian Lienhards neuer Roman</title><itunes:title>Nazi-Swing für britische Ohren – Demian Lienhards neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 05 May 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1718</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Mr. Goebbels Jazz Band» erzählt die Geschichte einer Swing-Bigband, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis gegründet wurde, um Propaganda-Jazz für einen Radiosender gegen England zu produzieren.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Mr. Goebbels Jazz Band» erzählt die Geschichte einer Swing-Bigband, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis gegründet wurde, um Propaganda-Jazz für einen Radiosender gegen England zu produzieren.

Im Dritten Reich wurden Juden, Polen und Homosexuelle verfolgt und ermordet, doch zu Propagandazwecken mussten einige von ihnen als «Charlie and His Orchestra» US-amerikanische Swing-Songs fürs Radio spielen, versetzt mit neuen, pro-nationalsozialistischen Texten. Ausgerechnet Swing, jene Musikrichtung, die unter den Nazis weitgehend verboten wurde. Demian Lienhards neuer Roman zeigt den Zynismus des Nazi-Regimesan diesem Beispiel aus der realen Geschichte in aller Deutlichkeit. Für Host Simon Leuthold ausserdem ein Buch, das zum Nachdenken über das Verhältnis von Wahrheit und Erfindung in der Propaganda anregt – und über ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Jazz.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Demian Lienhard. Mr. Goebbels Jazz Band. 320 Seiten. Frankfurter Verlagsanstalt, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Demian Lienhard, Buchautor
    * Annina Salis, Musikredaktorin SRF

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Mr. Goebbels Jazz Band» erzählt die Geschichte einer Swing-Bigband, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis gegründet wurde, um Propaganda-Jazz für einen Radiosender gegen England zu produzieren.

Im Dritten Reich wurden Juden, Polen und Homosexuelle verfolgt und ermordet, doch zu Propagandazwecken mussten einige von ihnen als «Charlie and His Orchestra» US-amerikanische Swing-Songs fürs Radio spielen, versetzt mit neuen, pro-nationalsozialistischen Texten. Ausgerechnet Swing, jene Musikrichtung, die unter den Nazis weitgehend verboten wurde. Demian Lienhards neuer Roman zeigt den Zynismus des Nazi-Regimesan diesem Beispiel aus der realen Geschichte in aller Deutlichkeit. Für Host Simon Leuthold ausserdem ein Buch, das zum Nachdenken über das Verhältnis von Wahrheit und Erfindung in der Propaganda anregt – und über ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Jazz.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Demian Lienhard. Mr. Goebbels Jazz Band. 320 Seiten. Frankfurter Verlagsanstalt, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Demian Lienhard, Buchautor
    * Annina Salis, Musikredaktorin SRF

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41435073" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/05/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_05-05-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=4f599707-112f-4dd9-8434-c0a3208bf111"/></item><item><guid isPermaLink="false">d56e8924-5cab-46f6-b5ed-dd4a18901b78</guid><title>Odessa, ferne Stadt: «Sommer in Odessa» von Irina Kilimnik</title><itunes:title>Odessa, ferne Stadt: «Sommer in Odessa» von Irina Kilimnik</itunes:title><pubDate>Fri, 21 Apr 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1627</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Irina Kilimnik setzt in ihrem Roman-Debut «Sommer in Odessa» ihrer Heimatstadt ein Denkmal. Das Buch spielt im Sommer 2014, auf die vor Schönheit und Lebendigkeit und Hitze flirrende Stadt legt sich bereits der Schatten der Krim-Annexion.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Irina Kilimnik setzt in ihrem Roman-Debut «Sommer in Odessa» ihrer Heimatstadt ein Denkmal. Das Buch spielt im Sommer 2014, auf die vor Schönheit und Lebendigkeit und Hitze flirrende Stadt legt sich bereits der Schatten der Krim-Annexion.

Im Zentrum dieses Familienromans steht die Ich-Erzählerin Olga, die (gegen ihren Willen) Medizin studiert und mit ihrer Mutter, deren beiden Schwestern und ihren Cousinen in einem Frauenhaushalt lebt – wäre da nicht der Grossvater, der leicht despotisch alle Fäden in der Hand hat und seine Geheimnisse dabei gern für sich behält. Eine «typisch osteuropäische» Coming-of-age-Geschichte, wie Irina Kilimnik sagt, die in einer Stadt spielt, die es so nicht mehr gibt. Nicola Steiner hat mit der Autorin gesprochen und erkundet gemeinsam mit Franziska Hirsbrunner dieses Odessa von 2014.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Irina Kilimnik. Sommer in Odessa. 288 Seiten. Kein & Aber, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Irina Kilimnik, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Isaak Babel. Mein Taubenschlag. Sämtliche Erzählungen. 864 Seiten. Carl Hanser, 2014.
    * Szczepan Twardoch. Der Boxer. Rowohlt, 2018.
    * Szczepan Twardoch. Morphin. Rowohlt, 2015.

«Panzerkreuzer Potemkin»:
Sergei Eisensteins Stummfilm von 1925 mit englischen Untertiteln <https://www.youtube.com/watch?v=XOMKtjo-Ulc>

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Irina Kilimnik setzt in ihrem Roman-Debut «Sommer in Odessa» ihrer Heimatstadt ein Denkmal. Das Buch spielt im Sommer 2014, auf die vor Schönheit und Lebendigkeit und Hitze flirrende Stadt legt sich bereits der Schatten der Krim-Annexion.

Im Zentrum dieses Familienromans steht die Ich-Erzählerin Olga, die (gegen ihren Willen) Medizin studiert und mit ihrer Mutter, deren beiden Schwestern und ihren Cousinen in einem Frauenhaushalt lebt – wäre da nicht der Grossvater, der leicht despotisch alle Fäden in der Hand hat und seine Geheimnisse dabei gern für sich behält. Eine «typisch osteuropäische» Coming-of-age-Geschichte, wie Irina Kilimnik sagt, die in einer Stadt spielt, die es so nicht mehr gibt. Nicola Steiner hat mit der Autorin gesprochen und erkundet gemeinsam mit Franziska Hirsbrunner dieses Odessa von 2014.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Irina Kilimnik. Sommer in Odessa. 288 Seiten. Kein & Aber, 2023.

Im Podcast zu hören ist:

    * Irina Kilimnik, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Isaak Babel. Mein Taubenschlag. Sämtliche Erzählungen. 864 Seiten. Carl Hanser, 2014.
    * Szczepan Twardoch. Der Boxer. Rowohlt, 2018.
    * Szczepan Twardoch. Morphin. Rowohlt, 2015.

«Panzerkreuzer Potemkin»:
Sergei Eisensteins Stummfilm von 1925 mit englischen Untertiteln <https://www.youtube.com/watch?v=XOMKtjo-Ulc>

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="39247253" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/04/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_21-04-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=d56e8924-5cab-46f6-b5ed-dd4a18901b78"/></item><item><guid isPermaLink="false">59d321d1-e4fd-495f-86ad-7bd27a261b0d</guid><title>Die Jagd nach Einsteins Genialität: Franzobels neuer Roman</title><itunes:title>Die Jagd nach Einsteins Genialität: Franzobels neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 07 Apr 2023 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1696</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein Arzt stiehlt nach Einsteins Tod 1955 dessen Gehirn, um der Genialität des Jahrhundert-Physikers auf die Spur zu kommen. Auf dieser wahren Geschichte beruht Franzobels Buch «Einsteins Hirn». «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist fasziniert vom Spra ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein Arzt stiehlt nach Einsteins Tod 1955 dessen Gehirn, um der Genialität des Jahrhundert-Physikers auf die Spur zu kommen. Auf dieser wahren Geschichte beruht Franzobels Buch «Einsteins Hirn». «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist fasziniert vom Sprachwitz und den grotesken Verzerrungen des Buchs.

Einsteins Hirn brachte der Hauptfigur keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Gegenzug führte sie der Diebstahl in den beruflichen und persönlichen Abgrund. Weshalb? Und: Woher kam die Besessenheit, in der Hirnstruktur die Genialität nachweisen zu können?

Aus heutiger Sicht sei das Unterfangen von Anfang an aussichtslos gewesen, sagt der Hirnforscher Fritjof Helmchen. Intelligenz lasse sich nicht an der Form des Gehirns ablesen, sondern daran, wie Hirnzellen untereinander kommunizieren. Und darüber wisse die Forschung bis heute nur wenig.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Franzobel: Einsteins Hirn. 543 Seiten. Zsolnay Verlag, 2023. Das Hörbuch, gelesen von David Nathan, ist bei Lübbe Audio erschienen.

Im Podcast zu hören sind:

    * Franzobel, Buchautor
    * Fritjof Helmchen, Professor für Neurowissenschaft, Uni Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Franzobel. Das Floss der Medusa. Zsolnay, 2017. (592 Seiten)
    * Tilman Spengler. Lenins Hirn. Berlin Verlag, 2003. (350 Seiten)

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Arzt stiehlt nach Einsteins Tod 1955 dessen Gehirn, um der Genialität des Jahrhundert-Physikers auf die Spur zu kommen. Auf dieser wahren Geschichte beruht Franzobels Buch «Einsteins Hirn». «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist fasziniert vom Sprachwitz und den grotesken Verzerrungen des Buchs.

Einsteins Hirn brachte der Hauptfigur keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Gegenzug führte sie der Diebstahl in den beruflichen und persönlichen Abgrund. Weshalb? Und: Woher kam die Besessenheit, in der Hirnstruktur die Genialität nachweisen zu können?

Aus heutiger Sicht sei das Unterfangen von Anfang an aussichtslos gewesen, sagt der Hirnforscher Fritjof Helmchen. Intelligenz lasse sich nicht an der Form des Gehirns ablesen, sondern daran, wie Hirnzellen untereinander kommunizieren. Und darüber wisse die Forschung bis heute nur wenig.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Franzobel: Einsteins Hirn. 543 Seiten. Zsolnay Verlag, 2023. Das Hörbuch, gelesen von David Nathan, ist bei Lübbe Audio erschienen.

Im Podcast zu hören sind:

    * Franzobel, Buchautor
    * Fritjof Helmchen, Professor für Neurowissenschaft, Uni Zürich

Weiter erwähnte Bücher:

    * Franzobel. Das Floss der Medusa. Zsolnay, 2017. (592 Seiten)
    * Tilman Spengler. Lenins Hirn. Berlin Verlag, 2003. (350 Seiten)

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40901145" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/04/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_07-04-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=59d321d1-e4fd-495f-86ad-7bd27a261b0d"/></item><item><guid isPermaLink="false">f5f01dff-a1c7-49a4-91bc-a61f384adc3c</guid><title>Pauken und gamen: Tonio Schachinger kreuzt in «Echtzeitalter» Welten</title><itunes:title>Pauken und gamen: Tonio Schachinger kreuzt in «Echtzeitalter» Welten</itunes:title><pubDate>Fri, 24 Mar 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1706</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Nach Fussball («Nicht wie ihr») nimmt sich der 31jährige österreichische Autor Tonio Schachinger nun ein Elitegymnasium in Wien vor. Für «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner kommt dieses Gymnasium wie ein Wimmelbild daher. Es ist ein Mikrokosmos ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Nach Fussball («Nicht wie ihr») nimmt sich der 31jährige österreichische Autor Tonio Schachinger nun ein Elitegymnasium in Wien vor. Für «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner kommt dieses Gymnasium wie ein Wimmelbild daher. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich der Makrokosmos spiegelt.

Das Marianum ist eine traditionsreiche Schule für den Nachwuchs von Reichen und Einflussreichen. Und die Kinder wissen schon mit zehn, was sie einmal studieren wollen (oder sollen): «Jura, Wirtschaft oder Medizin». Es sind Kinder, findet Nicola Steiner, die weich landen werden, was immer sie tun.

Till fällt da etwas aus dem Rahmen. Seine Eltern sind nicht so reich wie andere. Und er selbst gehört, von seinem Umfeld unbemerkt, zu den zehn besten Spielern weltweit des 1997 lancierten Echtzeitstrategiespiels «Age of Empires 2». Das Gamen ist eine Möglichkeit, den Terror des Klassenlehrers zu puffern und wird mit der Zeit auch ein Mittel zur Emanzipation.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Tonio Schachinger. Echtzeitalter. 364 Seiten. Rowohlt Verlag

Im Podcast zu hören sind:

    * Tonio Schachinger, Schriftsteller
    * Jürgen Oelkers, Erziehungswissenschaftler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Nach Fussball («Nicht wie ihr») nimmt sich der 31jährige österreichische Autor Tonio Schachinger nun ein Elitegymnasium in Wien vor. Für «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner kommt dieses Gymnasium wie ein Wimmelbild daher. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich der Makrokosmos spiegelt.

Das Marianum ist eine traditionsreiche Schule für den Nachwuchs von Reichen und Einflussreichen. Und die Kinder wissen schon mit zehn, was sie einmal studieren wollen (oder sollen): «Jura, Wirtschaft oder Medizin». Es sind Kinder, findet Nicola Steiner, die weich landen werden, was immer sie tun.

Till fällt da etwas aus dem Rahmen. Seine Eltern sind nicht so reich wie andere. Und er selbst gehört, von seinem Umfeld unbemerkt, zu den zehn besten Spielern weltweit des 1997 lancierten Echtzeitstrategiespiels «Age of Empires 2». Das Gamen ist eine Möglichkeit, den Terror des Klassenlehrers zu puffern und wird mit der Zeit auch ein Mittel zur Emanzipation.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Tonio Schachinger. Echtzeitalter. 364 Seiten. Rowohlt Verlag

Im Podcast zu hören sind:

    * Tonio Schachinger, Schriftsteller
    * Jürgen Oelkers, Erziehungswissenschaftler

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41135789" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/03/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_24-03-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=f5f01dff-a1c7-49a4-91bc-a61f384adc3c"/></item><item><guid isPermaLink="false">f39f439d-4790-4ae0-9c46-8a9c9f6e6499</guid><title>Ein Querdenker zwischen den Weltkriegen - Clemens Setz’ neuer Roman</title><itunes:title>Ein Querdenker zwischen den Weltkriegen - Clemens Setz’ neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 10 Mar 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1739</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«Monde vor der Landung» erzählt von einem realen deutschen Fliegerleutnant. Er vertrat die Hohlwelttheorie, nach der wir nicht auf der Erdkugel, sondern in einer Kugelschale leben. Für Simon Leuthold offenbart dieser Blick in die Zwischenkriegszeit Pa ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«Monde vor der Landung» erzählt von einem realen deutschen Fliegerleutnant. Er vertrat die Hohlwelttheorie, nach der wir nicht auf der Erdkugel, sondern in einer Kugelschale leben. Für Simon Leuthold offenbart dieser Blick in die Zwischenkriegszeit Parallelen zu heutigen Querdenker-Bewegungen.

Ein Pilot beobachtet im ersten Weltkrieg als einer der Ersten überhaupt die Erdkrümmung – und ist trotzdem überzeugt, dass die Welt eine andere Form hat: Wie passt das zusammen? Clemens Setz neuer Roman zeichnet nach, wie Peter Bender immer tiefer in seine Theorien versinkt, während der aufkeimende Nationalsozialismus eine zunehmende Gefahr für ihn und seine Familie darstellt. Was bedeutet dem Autor die historische Figur, warum ist Bender kein «moderner» Querdenker, und wie schreibt man über so eine Figur? Dem gehen Simon Leuthold und Felix Münger in dieser Episode nach.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Clemens Setz. Monde vor der Landung. 528 Seiten. Suhrkamp Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Clemens Setz, Buchautor
    * Carolin Amlinger, Soziologin
    * Oliver Nachtwey, Soziologe

Weitere erwähnte Bücher:

    * Peter Bender. Karl Tormann. Ein rheinischer Mensch unserer Zeit. Worms Verlag, Neuauflage 2021 (1927).


Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[«Monde vor der Landung» erzählt von einem realen deutschen Fliegerleutnant. Er vertrat die Hohlwelttheorie, nach der wir nicht auf der Erdkugel, sondern in einer Kugelschale leben. Für Simon Leuthold offenbart dieser Blick in die Zwischenkriegszeit Parallelen zu heutigen Querdenker-Bewegungen.

Ein Pilot beobachtet im ersten Weltkrieg als einer der Ersten überhaupt die Erdkrümmung – und ist trotzdem überzeugt, dass die Welt eine andere Form hat: Wie passt das zusammen? Clemens Setz neuer Roman zeichnet nach, wie Peter Bender immer tiefer in seine Theorien versinkt, während der aufkeimende Nationalsozialismus eine zunehmende Gefahr für ihn und seine Familie darstellt. Was bedeutet dem Autor die historische Figur, warum ist Bender kein «moderner» Querdenker, und wie schreibt man über so eine Figur? Dem gehen Simon Leuthold und Felix Münger in dieser Episode nach.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Clemens Setz. Monde vor der Landung. 528 Seiten. Suhrkamp Verlag, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Clemens Setz, Buchautor
    * Carolin Amlinger, Soziologin
    * Oliver Nachtwey, Soziologe

Weitere erwähnte Bücher:

    * Peter Bender. Karl Tormann. Ein rheinischer Mensch unserer Zeit. Worms Verlag, Neuauflage 2021 (1927).


Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="69805715" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/03/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_10-03-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=f39f439d-4790-4ae0-9c46-8a9c9f6e6499"/></item><item><guid isPermaLink="false">3ea29a5d-af39-4eef-b58a-2604ad06f8f9</guid><title>Care-Arbeit, und kein Ende: «Wovon wir leben» von Birgit Birnbacher</title><itunes:title>Care-Arbeit, und kein Ende: «Wovon wir leben» von Birgit Birnbacher</itunes:title><pubDate>Fri, 24 Feb 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1725</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Birgit Birnbachers Roman «Wovon wir leben» zeigt die Tristesse der Arbeits- und Sozialwelten in einem Dorf, das immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt ist. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Birgit Birnbachers Roman «Wovon wir leben» zeigt die Tristesse der Arbeits- und Sozialwelten in einem Dorf, das immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt ist. 

Die österreichische Schriftstellerin gibt Auskunft, inwiefern Frauen heute immer noch unter anderen gesellschaftlichen und sozialen Zwängen stehen als Männer, warum das Thema Arbeitswelt sie nicht loslässt und was Arbeit für uns bedeutet. Ein Thema mit vielen Facetten – und einer Fülle von Gesprächsstoff für Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner.

Die Krankenschwester Julia geht nach ihrer Kündigung zurück in ihr Heimatdorf, um wieder neu Kraft zu schöpfen. Doch das Dorf scheint wie ein Kadaver zu verwesen: die Fabrik, in der fast alle Bewohner des Dorfes tätig waren, hat geschlossen. Jetzt sitzen die Männer in der Kneipe herum, spielen Karten und trinken. Eines Tages kommt ein «Städter» ins Dorf, der ein Jahr lang eine Art Grundeinkommen «gewonnen» hat, und bringt neue Lebenskonzepte und Ideen ins Dorf und in Julias Leben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Birgit Birnbacher. Wovon wir leben. 192 Seiten. Zsolnay, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Birgit Birnbacher, Schriftstellerin
    * Stephan Sigrist, Zukunftsforscher

Weiter erwähnte Bücher:

    * Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld, Hans Zeisel. Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit. edition suhrkamp.
    * Birgit Birnbacher. Ich an meiner Seite. Zsolnay.
    * Juli Zeh. Unterleuten. Luchterhand.
    * Mela Hartwig. Bin ich ein überflüssiger Mensch? Droschl.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Birgit Birnbachers Roman «Wovon wir leben» zeigt die Tristesse der Arbeits- und Sozialwelten in einem Dorf, das immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt ist. 

Die österreichische Schriftstellerin gibt Auskunft, inwiefern Frauen heute immer noch unter anderen gesellschaftlichen und sozialen Zwängen stehen als Männer, warum das Thema Arbeitswelt sie nicht loslässt und was Arbeit für uns bedeutet. Ein Thema mit vielen Facetten – und einer Fülle von Gesprächsstoff für Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner.

Die Krankenschwester Julia geht nach ihrer Kündigung zurück in ihr Heimatdorf, um wieder neu Kraft zu schöpfen. Doch das Dorf scheint wie ein Kadaver zu verwesen: die Fabrik, in der fast alle Bewohner des Dorfes tätig waren, hat geschlossen. Jetzt sitzen die Männer in der Kneipe herum, spielen Karten und trinken. Eines Tages kommt ein «Städter» ins Dorf, der ein Jahr lang eine Art Grundeinkommen «gewonnen» hat, und bringt neue Lebenskonzepte und Ideen ins Dorf und in Julias Leben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Birgit Birnbacher. Wovon wir leben. 192 Seiten. Zsolnay, 2023.

Im Podcast zu hören sind:

    * Birgit Birnbacher, Schriftstellerin
    * Stephan Sigrist, Zukunftsforscher

Weiter erwähnte Bücher:

    * Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld, Hans Zeisel. Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit. edition suhrkamp.
    * Birgit Birnbacher. Ich an meiner Seite. Zsolnay.
    * Juli Zeh. Unterleuten. Luchterhand.
    * Mela Hartwig. Bin ich ein überflüssiger Mensch? Droschl.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41583378" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/02/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_24-02-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=3ea29a5d-af39-4eef-b58a-2604ad06f8f9"/></item><item><guid isPermaLink="false">715c56a3-1477-462c-82f8-476f5193a4c1</guid><title>Der Erfolgsautor als Lumpensammler: «Das glückliche Geheimnis» von Arno Geiger</title><itunes:title>Der Erfolgsautor als Lumpensammler: «Das glückliche Geheimnis» von Arno Geiger</itunes:title><pubDate>Fri, 10 Feb 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1652</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Am Abend ein Gala-Diner mit dem Staatspräsidenten, am Tag darauf in den Strassen Wiens Müllcontainer durchwühlen: Arno Geiger bekennt in seinem neuen Buch, dass er über Jahrzehnte ein Doppelleben geführt hat. Felix Münger ist beeindruckt von der Offen ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Am Abend ein Gala-Diner mit dem Staatspräsidenten, am Tag darauf in den Strassen Wiens Müllcontainer durchwühlen: Arno Geiger bekennt in seinem neuen Buch, dass er über Jahrzehnte ein Doppelleben geführt hat. Felix Münger ist beeindruckt von der Offenheit des Autors, die ihn auch verwundbar macht.

Arno Geiger war bei seinen geheimen Müll-Touren insbesondere auf der Suche nach weggeworfenen persönlichen Briefen. Sie inspirierten ihn für seine Literatur. Ermöglichte ihm erst das Doppelleben, zum Erfolgsautor zu werden? Und wie kommt es, dass die geheime Identität Arno Geigers grosse Liebe befeuerte? Felix Münger erkundet zusammen mit Co-Host Simon Leuthold dieses packende Buch über ein vielschichtiges Autorenleben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis, Hanser 2023. (Hörbuch bei «Hörbuch Hamburg», gelesen von Matthias Brandt.)

Im Podcast zu hören ist:

    * Arno Geiger, Schriftsteller
    * Catherine Newmark, Philosophin und Publizistin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Umberto Eco. Der Friedhof in Prag. Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. Hanser, 2011.
    * Arno Geiger. Es geht uns gut. Hanser, 2005.
    * Arno Geiger. Selbstporträt mit Flusspferd. Hanser, 2015.
    * Thomas Mann. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. 54. Auflage. Fischer, 1989.
    * Stefan Zweig. Angst. 19. Auflage. Fischer, 1991.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Am Abend ein Gala-Diner mit dem Staatspräsidenten, am Tag darauf in den Strassen Wiens Müllcontainer durchwühlen: Arno Geiger bekennt in seinem neuen Buch, dass er über Jahrzehnte ein Doppelleben geführt hat. Felix Münger ist beeindruckt von der Offenheit des Autors, die ihn auch verwundbar macht.

Arno Geiger war bei seinen geheimen Müll-Touren insbesondere auf der Suche nach weggeworfenen persönlichen Briefen. Sie inspirierten ihn für seine Literatur. Ermöglichte ihm erst das Doppelleben, zum Erfolgsautor zu werden? Und wie kommt es, dass die geheime Identität Arno Geigers grosse Liebe befeuerte? Felix Münger erkundet zusammen mit Co-Host Simon Leuthold dieses packende Buch über ein vielschichtiges Autorenleben.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis, Hanser 2023. (Hörbuch bei «Hörbuch Hamburg», gelesen von Matthias Brandt.)

Im Podcast zu hören ist:

    * Arno Geiger, Schriftsteller
    * Catherine Newmark, Philosophin und Publizistin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Umberto Eco. Der Friedhof in Prag. Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. Hanser, 2011.
    * Arno Geiger. Es geht uns gut. Hanser, 2005.
    * Arno Geiger. Selbstporträt mit Flusspferd. Hanser, 2015.
    * Thomas Mann. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. 54. Auflage. Fischer, 1989.
    * Stefan Zweig. Angst. 19. Auflage. Fischer, 1991.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

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Er zählt jeden Morgen 30 Kürbiskerne, 45 Sonnenblumenkerne und 251 Roggenkörner für sein Frühstück ab und verbietet seinen Kindern das Schulschwimmen wegen des Chlors im Wasser. «Was treibt diesen Mann?», fragt Nicola Steiner. Und Franziska Hirsbrunner kommt die Familie in «Gesund genug» wie eine Vierpersonensekte vor.

Sie findet aber auch, dass Ursula Frickers neuer Roman weit mehr als das Porträt eines Spinners ist, der ums gesunde Leben tanzt wie ums goldene Kalb. Denn es geht um eine Selbstoptimierung, die krankhafte Züge annimmt, um den Versuch, sich eine Bedeutung zu geben, der aus dem Ruder läuft.

Das Thema Essen ist nicht nur auf der persönlichen Ebene gerade wieder sehr aktuell. Neben Essen als Ersatzreligion, Lebenssinn, Leitschnur und Weltveränderungsmission stellen sich auch ökonomische, ökologische, politische und gesellschaftliche Fragen. «Gesund genug» nimmt diese Fragen wie nebenbei auf und verleiht ihnen eine berührende Dringlichkeit.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Ursula Fricker. Gesund genug. 234 Seiten. Atlantis Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Ursula Fricker, Schriftstellerin.
    * Christine Brombach, Ernährungssoziologin

Weitere im Podcast genannte Bücher:

    * Emma Cline. The Girls. Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. 352 Seiten. Hanser Verlag, 2016.
    * Daniela Dröscher. Lügen über meine Mutter. 448 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.
    * Slata Roschai. 153 Formen des Nichtseins. 176 Seiten. Homunculus Verlag, 2022.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Gesundheitsfanatiker stirbt an Darmkrebs. Am Krankenbett denkt die Tochter über den (Essens-)Terror nach, den der Vater verbreitete.

Er zählt jeden Morgen 30 Kürbiskerne, 45 Sonnenblumenkerne und 251 Roggenkörner für sein Frühstück ab und verbietet seinen Kindern das Schulschwimmen wegen des Chlors im Wasser. «Was treibt diesen Mann?», fragt Nicola Steiner. Und Franziska Hirsbrunner kommt die Familie in «Gesund genug» wie eine Vierpersonensekte vor.

Sie findet aber auch, dass Ursula Frickers neuer Roman weit mehr als das Porträt eines Spinners ist, der ums gesunde Leben tanzt wie ums goldene Kalb. Denn es geht um eine Selbstoptimierung, die krankhafte Züge annimmt, um den Versuch, sich eine Bedeutung zu geben, der aus dem Ruder läuft.

Das Thema Essen ist nicht nur auf der persönlichen Ebene gerade wieder sehr aktuell. Neben Essen als Ersatzreligion, Lebenssinn, Leitschnur und Weltveränderungsmission stellen sich auch ökonomische, ökologische, politische und gesellschaftliche Fragen. «Gesund genug» nimmt diese Fragen wie nebenbei auf und verleiht ihnen eine berührende Dringlichkeit.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Ursula Fricker. Gesund genug. 234 Seiten. Atlantis Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Ursula Fricker, Schriftstellerin.
    * Christine Brombach, Ernährungssoziologin

Weitere im Podcast genannte Bücher:

    * Emma Cline. The Girls. Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. 352 Seiten. Hanser Verlag, 2016.
    * Daniela Dröscher. Lügen über meine Mutter. 448 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.
    * Slata Roschai. 153 Formen des Nichtseins. 176 Seiten. Homunculus Verlag, 2022.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41644102" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/01/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_27-01-2023-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=a0608ecc-926e-4033-a0ae-969e8d9b258c"/></item><item><guid isPermaLink="false">3d010e64-4f49-4874-9fbc-555645f6f648</guid><title>Lebendige Frauenbilder: «Vor aller Augen» von Martina Clavadetscher</title><itunes:title>Lebendige Frauenbilder: «Vor aller Augen» von Martina Clavadetscher</itunes:title><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1732</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Das neue Buch der Schweizer Autorin Martina Clavadetscher erzählt in 19 Geschichten die Leben von Frauenfiguren auf berühmten Gemälden. Für Simon Leuthold ein spannendes Projekt zwischen Recherche und Fiktion. Er ist fasziniert von der stilistischen V ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Das neue Buch der Schweizer Autorin Martina Clavadetscher erzählt in 19 Geschichten die Leben von Frauenfiguren auf berühmten Gemälden. Für Simon Leuthold ein spannendes Projekt zwischen Recherche und Fiktion. Er ist fasziniert von der stilistischen Vielseitigkeit, die die Autorin an den Tag legt.

Da Vincis «Dame mit Hermelin» lässt uns über unsere Gewohnheiten beim Betrachten von Gemälden nachdenken, oder eine Zirkusartistin auf einem Bild von E.L. Kirchner berichtet über das Bombardement Dresdens im 2. Weltkrieg: 500 Jahre (Kunst-)Geschichte auf 240 Seiten. Wie kam Martina Clavadetscher zu diesem feministischen Erzählprojekt? Und was haben die Frauen aus 5 Jahrhunderten gemeinsam? Darüber gibt die Preisträgerin des Schweizer Buchpreises Martina Clavadetscher Auskunft im Podcast mit Simon Leuthold und Felix Münger.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Martina Clavadetscher: Vor aller Augen. 240 Seiten. Unionsverlag, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Martina Clavadetscher, Buchautorin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Martina Clavadetscher: Die Erfindung des Ungehorsams. 288 Seiten. Unionsverlag, 2021.
    * Charles Lewinsky: Sein Sohn. 368 Seiten. Diogenes Verlag, 2022.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Das neue Buch der Schweizer Autorin Martina Clavadetscher erzählt in 19 Geschichten die Leben von Frauenfiguren auf berühmten Gemälden. Für Simon Leuthold ein spannendes Projekt zwischen Recherche und Fiktion. Er ist fasziniert von der stilistischen Vielseitigkeit, die die Autorin an den Tag legt.

Da Vincis «Dame mit Hermelin» lässt uns über unsere Gewohnheiten beim Betrachten von Gemälden nachdenken, oder eine Zirkusartistin auf einem Bild von E.L. Kirchner berichtet über das Bombardement Dresdens im 2. Weltkrieg: 500 Jahre (Kunst-)Geschichte auf 240 Seiten. Wie kam Martina Clavadetscher zu diesem feministischen Erzählprojekt? Und was haben die Frauen aus 5 Jahrhunderten gemeinsam? Darüber gibt die Preisträgerin des Schweizer Buchpreises Martina Clavadetscher Auskunft im Podcast mit Simon Leuthold und Felix Münger.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Martina Clavadetscher: Vor aller Augen. 240 Seiten. Unionsverlag, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Martina Clavadetscher, Buchautorin

Weiter erwähnte Bücher:

    * Martina Clavadetscher: Die Erfindung des Ungehorsams. 288 Seiten. Unionsverlag, 2021.
    * Charles Lewinsky: Sein Sohn. 368 Seiten. Diogenes Verlag, 2022.

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Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41817026" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2023/01/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_13-01-2023-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=3d010e64-4f49-4874-9fbc-555645f6f648"/></item><item><guid isPermaLink="false">ebc44e8f-4c7d-42a1-a4ce-d67306daf7cb</guid><title>Eine Ikone zwischen Zwang und Freiheit: «Sisi» von Karen Duve</title><itunes:title>Eine Ikone zwischen Zwang und Freiheit: «Sisi» von Karen Duve</itunes:title><pubDate>Fri, 30 Dec 2022 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1720</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Karen Duves neues Buch «Sisi» zeigt ein modernes und überraschendes Bild der österreichischen Kaiserin, die ein Leben zwischen höfischen Zwängen und einem unbändigen Freiheitsdrang führte. Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner sprechen über die Fas ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Karen Duves neues Buch «Sisi» zeigt ein modernes und überraschendes Bild der österreichischen Kaiserin, die ein Leben zwischen höfischen Zwängen und einem unbändigen Freiheitsdrang führte. Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner sprechen über die Faszination an der Figur Sisi und über Duves Roman.

In ihrem Roman «Sisi» erzählt die deutsche Schriftstellerin Karen Duve zwei Jahre aus den reiferen Jahren der legendären österreichischen Kaiserin. Es ist ein akribisch recherchiertes Buch über eine Ikone, die die Welt bis heute beschäftigt. Mit ihrem Schönheitswahn, ihrer Disziplin und ihrem Charisma ist Sisi für viele auch heute noch eine ideale Projektionsfläche. Sisi galt nicht nur als schönste Frau ihrer Zeit, sondern soll auch eine begnadete Reiterin gewesen sein. Dieser Phase ihres Lebens geht Duve nun detailliert nach und nimmt uns mit auf Sisis wilde, oft lebensgefährliche Reit-Jagden in England und Ungarn. Dabei entsteht das Bild einer schillernden Persönlichkeit, die den Konventionen und Erwartungen des Hofes zu entkommen suchte und weit vielschichtiger war als uns das Romy Schneider-Bild aus den Sisi-Filmen der 1950er Jahre glauben machen will.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Karen Duve. Sisi. 416 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Karen Duve, Schriftstellerin

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>

 ]]></itunes:summary><description><![CDATA[Karen Duves neues Buch «Sisi» zeigt ein modernes und überraschendes Bild der österreichischen Kaiserin, die ein Leben zwischen höfischen Zwängen und einem unbändigen Freiheitsdrang führte. Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner sprechen über die Faszination an der Figur Sisi und über Duves Roman.

In ihrem Roman «Sisi» erzählt die deutsche Schriftstellerin Karen Duve zwei Jahre aus den reiferen Jahren der legendären österreichischen Kaiserin. Es ist ein akribisch recherchiertes Buch über eine Ikone, die die Welt bis heute beschäftigt. Mit ihrem Schönheitswahn, ihrer Disziplin und ihrem Charisma ist Sisi für viele auch heute noch eine ideale Projektionsfläche. Sisi galt nicht nur als schönste Frau ihrer Zeit, sondern soll auch eine begnadete Reiterin gewesen sein. Dieser Phase ihres Lebens geht Duve nun detailliert nach und nimmt uns mit auf Sisis wilde, oft lebensgefährliche Reit-Jagden in England und Ungarn. Dabei entsteht das Bild einer schillernden Persönlichkeit, die den Konventionen und Erwartungen des Hofes zu entkommen suchte und weit vielschichtiger war als uns das Romy Schneider-Bild aus den Sisi-Filmen der 1950er Jahre glauben machen will.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

    * Karen Duve. Sisi. 416 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Karen Duve, Schriftstellerin

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 ]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41473196" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/12/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_30-12-2022-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=ebc44e8f-4c7d-42a1-a4ce-d67306daf7cb"/></item><item><guid isPermaLink="false">d0267c64-9630-4613-98ed-fc6298c72bf4</guid><title>Zerstörte Unschuld: «Wer hat Bambi getötet?» von Monika Fagerholm</title><itunes:title>Zerstörte Unschuld: «Wer hat Bambi getötet?» von Monika Fagerholm</itunes:title><pubDate>Fri, 02 Dec 2022 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1785</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Eine Gruppenvergewaltigung unter Jugendlichen aus gutem Haus ist Ausgangspunkt für ein berührendes Gesellschaftsporträt.</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Eine Gruppenvergewaltigung unter Jugendlichen aus gutem Haus ist Ausgangspunkt für ein berührendes Gesellschaftsporträt.

«Ein Roman über eine Vergewaltigung – will man das lesen?» fragt «Zwei mit Buch»-Co-Host Nicola Steiner. «Unbedingt», findet Franziska Hirsbrunner, der selten ein so reiches und faszinierend erzähltes Buch untergekommen ist. Es kreiert aus ambivalent schillernden Plot-Partikeln eine Welt, in der grosse gesellschaftliche und menschliche Fragen sich fast unmerklich, aber umso eindringlicher stellen.

Es geht um Gewalt gegen Frauen in der patriarchal geprägten Gesellschaft reicher Leute, um die Macht des Geldes und Verkauf und Verrat als Lebensprinzip. Es geht um den Verlust der Unschuld und versehrte Kindheitserinnerungen. Es geht um eine Schweigekultur, die auch die Täter irreparabel beschädigt. Wie mit dem Weberschiffchen umflicht Monika Fagerholm diese Themen mit Jugendslang, Musik, Film, Literatur, Social Media usw. – psychologische Marker, die mehr über die Figuren erzählen, als Worte es könnten.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Monika Fagerholm. Wer hat Bambi getötet? Aus dem Schwedischen übersetzt von Antje Rávik Strubel. 256 Seiten. Residenz-Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Monika Fagerholm, Schriftstellerin
    * Antje Rávik Strubel, Schriftstellerin und Übersetzerin

The Sex Pistols: Song/Video <https://www.youtube.com/watch?v=ZpPIcwIV46U> stiftete den Titel zu Monika Fagerholms Roman, der auch ein ausgearbeitetes Filmdrehbuch ist. Einer der Jugendlichen im Buch, selber nicht an der Vergewaltigung beteiligt, beschloss Jahre später, einen Film über das Geschehen zu drehen und ihm als Titel den rüden Song der Sex Pistols zu geben. Man brachte ihn mit Geld dazu, das Filmprojekt abzubrechen.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Eine Gruppenvergewaltigung unter Jugendlichen aus gutem Haus ist Ausgangspunkt für ein berührendes Gesellschaftsporträt.

«Ein Roman über eine Vergewaltigung – will man das lesen?» fragt «Zwei mit Buch»-Co-Host Nicola Steiner. «Unbedingt», findet Franziska Hirsbrunner, der selten ein so reiches und faszinierend erzähltes Buch untergekommen ist. Es kreiert aus ambivalent schillernden Plot-Partikeln eine Welt, in der grosse gesellschaftliche und menschliche Fragen sich fast unmerklich, aber umso eindringlicher stellen.

Es geht um Gewalt gegen Frauen in der patriarchal geprägten Gesellschaft reicher Leute, um die Macht des Geldes und Verkauf und Verrat als Lebensprinzip. Es geht um den Verlust der Unschuld und versehrte Kindheitserinnerungen. Es geht um eine Schweigekultur, die auch die Täter irreparabel beschädigt. Wie mit dem Weberschiffchen umflicht Monika Fagerholm diese Themen mit Jugendslang, Musik, Film, Literatur, Social Media usw. – psychologische Marker, die mehr über die Figuren erzählen, als Worte es könnten.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Monika Fagerholm. Wer hat Bambi getötet? Aus dem Schwedischen übersetzt von Antje Rávik Strubel. 256 Seiten. Residenz-Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Monika Fagerholm, Schriftstellerin
    * Antje Rávik Strubel, Schriftstellerin und Übersetzerin

The Sex Pistols: Song/Video <https://www.youtube.com/watch?v=ZpPIcwIV46U> stiftete den Titel zu Monika Fagerholms Roman, der auch ein ausgearbeitetes Filmdrehbuch ist. Einer der Jugendlichen im Buch, selber nicht an der Vergewaltigung beteiligt, beschloss Jahre später, einen Film über das Geschehen zu drehen und ihm als Titel den rüden Song der Sex Pistols zu geben. Man brachte ihn mit Geld dazu, das Filmprojekt abzubrechen.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="43031314" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/12/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_02-12-2022-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=d0267c64-9630-4613-98ed-fc6298c72bf4"/></item><item><guid isPermaLink="false">3191f268-4358-4191-b0ff-6b889ea6ca8b</guid><title>Wurzeln schlagen in der Fremde: Der neue Roman von Usama Al Shahmani</title><itunes:title>Wurzeln schlagen in der Fremde: Der neue Roman von Usama Al Shahmani</itunes:title><pubDate>Fri, 18 Nov 2022 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1717</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein Geflüchteter findet im Exil einen Weg aus Isolation und Verlorenheit – dank dem Wandern, der Zwiesprache mit Bäumen und der Literatur. Für «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist Usama Al Shahmanis Roman «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er f ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein Geflüchteter findet im Exil einen Weg aus Isolation und Verlorenheit – dank dem Wandern, der Zwiesprache mit Bäumen und der Literatur. Für «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist Usama Al Shahmanis Roman «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt» ein Buch zur Stunde.

Millionen von Menschen sind derzeit auf der Flucht. Stellvertretend für sie steht die Romanfigur Dafer. Er ist aus dem Irak in die Schweiz geflüchtet, aber hat dort keine Freunde. Dann entdeckt er das Wandern: Auf langen Streifzügen durch die Wälder spürt Dafer eine tiefe Verbundenheit mit den stummen Bäumen. Als Dafer die deutsche Sprache lernt und sich der Literatur zuwendet, erlebt er das Glück, in der Fremde anzukommen.

Auf einer Herbstwanderung erzählt der Irak-Schweizer Usama Al Shahmani, wie sehr er im Roman auf eigene Erfahrungen zurückgreift. Bäume und ihre Wurzelmetaphorik sind ein verbreiteter Topos in der Exilliteratur. Dies erklärt im Podcast die Hamburger Germanistin Jasmin Centner.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Usama Al Shahmani. Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt. Limmat Verlag, 2022.


Im Podcast zu hören sind:

    * Usama Al Shahmani, Buchautor
    * Jasmin Centner, Germanistin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Marcel Proust. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3. Auflage. Suhrkamp, 2021.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Geflüchteter findet im Exil einen Weg aus Isolation und Verlorenheit – dank dem Wandern, der Zwiesprache mit Bäumen und der Literatur. Für «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist Usama Al Shahmanis Roman «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt» ein Buch zur Stunde.

Millionen von Menschen sind derzeit auf der Flucht. Stellvertretend für sie steht die Romanfigur Dafer. Er ist aus dem Irak in die Schweiz geflüchtet, aber hat dort keine Freunde. Dann entdeckt er das Wandern: Auf langen Streifzügen durch die Wälder spürt Dafer eine tiefe Verbundenheit mit den stummen Bäumen. Als Dafer die deutsche Sprache lernt und sich der Literatur zuwendet, erlebt er das Glück, in der Fremde anzukommen.

Auf einer Herbstwanderung erzählt der Irak-Schweizer Usama Al Shahmani, wie sehr er im Roman auf eigene Erfahrungen zurückgreift. Bäume und ihre Wurzelmetaphorik sind ein verbreiteter Topos in der Exilliteratur. Dies erklärt im Podcast die Hamburger Germanistin Jasmin Centner.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Usama Al Shahmani. Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt. Limmat Verlag, 2022.


Im Podcast zu hören sind:

    * Usama Al Shahmani, Buchautor
    * Jasmin Centner, Germanistin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Marcel Proust. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 3. Auflage. Suhrkamp, 2021.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41410603" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/11/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_18-11-2022-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=3191f268-4358-4191-b0ff-6b889ea6ca8b"/></item><item><guid isPermaLink="false">3d16d032-6cd3-45b8-950c-b2f2bbb25246</guid><title>Sehnsuchtsort Insel: «Zur See» von Dörte Hansen</title><itunes:title>Sehnsuchtsort Insel: «Zur See» von Dörte Hansen</itunes:title><pubDate>Fri, 04 Nov 2022 14:01:00 +0100</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1692</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Dörte Hansens neues Buch «Zur See» ist zugleich Familienroman und ein Buch über Einsamkeit. Die deutsche Bestsellerautorin erzählt in ihrem dritten Roman vom Leben auf einer Nordseeinsel. </itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Dörte Hansens neues Buch «Zur See» ist zugleich Familienroman und ein Buch über Einsamkeit. Die deutsche Bestsellerautorin erzählt in ihrem dritten Roman vom Leben auf einer Nordseeinsel. 

Es geht um einsame Menschen, die hin- und hergerissen sind zwischen Heimweh und Fluchtimpuls, zwischen Sehnsüchten und Angst und Kälte.«Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem Buch über den gesellschaftlichen Wandel auf der Insel. Und vom Ton, den Dörte Hansen findet, um uns die Menschen und das Leben an der See näherzubringen. Hört Franziska Hirsbrunner Dörte Hansen von der zugleich gefährlichen und transformativen Kraft des Meers erzählen, denkt sie an das berühmte Lied vom «sea change» in Shakespeares Stück «Der Sturm».

Wie hat Dörte Hansen diesen Sound gefunden? Und warum sind die Themen Schweigen und Einsamkeit in ihren Büchern immer so präsent? Nicola Steiner hat die Autorin auf der Buchmesse in Frankfurt zum Gespräch getroffen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Dörte Hansen. Zur See. 256 Seiten. Penguin, 2022.
Das Hörbuch ist erschienen bei Random House Audio, eingelesen von Nina Hoss.

Im Podcast zu hören ist:
Dörte Hansen, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher und Autoren:

    * William Shakespeare. Der Sturm
    * Theodor Storm. Der Schimmelreiter
    * Hermann Melville. Moby Dick
    * Dylan Thomas. Unter dem Milchwald
    * Jon Fosse

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Dörte Hansens neues Buch «Zur See» ist zugleich Familienroman und ein Buch über Einsamkeit. Die deutsche Bestsellerautorin erzählt in ihrem dritten Roman vom Leben auf einer Nordseeinsel. 

Es geht um einsame Menschen, die hin- und hergerissen sind zwischen Heimweh und Fluchtimpuls, zwischen Sehnsüchten und Angst und Kälte.«Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem Buch über den gesellschaftlichen Wandel auf der Insel. Und vom Ton, den Dörte Hansen findet, um uns die Menschen und das Leben an der See näherzubringen. Hört Franziska Hirsbrunner Dörte Hansen von der zugleich gefährlichen und transformativen Kraft des Meers erzählen, denkt sie an das berühmte Lied vom «sea change» in Shakespeares Stück «Der Sturm».

Wie hat Dörte Hansen diesen Sound gefunden? Und warum sind die Themen Schweigen und Einsamkeit in ihren Büchern immer so präsent? Nicola Steiner hat die Autorin auf der Buchmesse in Frankfurt zum Gespräch getroffen.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Dörte Hansen. Zur See. 256 Seiten. Penguin, 2022.
Das Hörbuch ist erschienen bei Random House Audio, eingelesen von Nina Hoss.

Im Podcast zu hören ist:
Dörte Hansen, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher und Autoren:

    * William Shakespeare. Der Sturm
    * Theodor Storm. Der Schimmelreiter
    * Hermann Melville. Moby Dick
    * Dylan Thomas. Unter dem Milchwald
    * Jon Fosse

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Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40863150" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/11/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_04-11-2022-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=3d16d032-6cd3-45b8-950c-b2f2bbb25246"/></item><item><guid isPermaLink="false">926e0c86-5b6b-4974-a3a8-2a1887fe7e8b</guid><title>Ein Pilz als Weltherrschaft? Benjamin von Wyls Roman «In einer einzigen Welt»</title><itunes:title>Ein Pilz als Weltherrschaft? Benjamin von Wyls Roman «In einer einzigen Welt»</itunes:title><pubDate>Fri, 21 Oct 2022 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1699</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>«In einer einzigen Welt» erzählt von einem grössenwahnsinnigen Pilz, der mit seinem Netzwerk die ganze Welt umspannen will. Dazu befällt er unter anderem die Hirne der Romanfiguren. Eine spannende Versuchsanordnung, die über die unschönen Seiten unser ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[«In einer einzigen Welt» erzählt von einem grössenwahnsinnigen Pilz, der mit seinem Netzwerk die ganze Welt umspannen will. Dazu befällt er unter anderem die Hirne der Romanfiguren. Eine spannende Versuchsanordnung, die über die unschönen Seiten unserer Individualgesellschaft nachdenken lässt.

Wäre eine Welt, in der es keine Individuen gibt, sondern alle eins und miteinander vernetzt sind, wirklich eine bessere Welt? Das Pilzgewebe im Zentrum dieses Romans ist davon fest überzeugt. Was nach einer klassischen Internet-Dystopie klingt, entpuppt sich als dichtes Hyphengeflecht aus gesellschaftlichen Fragen, Sprachspiel und philosophischem Diskurs. «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold hat sich mit Freude ins Dickicht dieses Romans gestürzt.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Benjamin von Wyl. In einer einzigen Welt. 240 Seiten. Lectorbooks, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Benjamin von Wyl, Buchautor
    * Beatrice Senn-Irlet, Mykologin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Jevgenij Samjatin. Wir. Ganymed Edition 2020. (Original erschienen 1920)
    * Dave Eggers. Der Circle. Kiepenheuer & Witsch 2015.
    * Julia von Lucadou. Tick Tack. Hanser Berlin 2022.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[«In einer einzigen Welt» erzählt von einem grössenwahnsinnigen Pilz, der mit seinem Netzwerk die ganze Welt umspannen will. Dazu befällt er unter anderem die Hirne der Romanfiguren. Eine spannende Versuchsanordnung, die über die unschönen Seiten unserer Individualgesellschaft nachdenken lässt.

Wäre eine Welt, in der es keine Individuen gibt, sondern alle eins und miteinander vernetzt sind, wirklich eine bessere Welt? Das Pilzgewebe im Zentrum dieses Romans ist davon fest überzeugt. Was nach einer klassischen Internet-Dystopie klingt, entpuppt sich als dichtes Hyphengeflecht aus gesellschaftlichen Fragen, Sprachspiel und philosophischem Diskurs. «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold hat sich mit Freude ins Dickicht dieses Romans gestürzt.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Benjamin von Wyl. In einer einzigen Welt. 240 Seiten. Lectorbooks, 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Benjamin von Wyl, Buchautor
    * Beatrice Senn-Irlet, Mykologin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Jevgenij Samjatin. Wir. Ganymed Edition 2020. (Original erschienen 1920)
    * Dave Eggers. Der Circle. Kiepenheuer & Witsch 2015.
    * Julia von Lucadou. Tick Tack. Hanser Berlin 2022.

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Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="40964900" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_21-10-2022-1402.mp3?d=ap&amp;assetId=926e0c86-5b6b-4974-a3a8-2a1887fe7e8b"/></item><item><guid isPermaLink="false">ae38182c-79aa-4e63-b691-9a5bceb3b706</guid><title>Wenn Rassismus ein Leben zerstört: «Geschichte eines Kindes» von Anna Kim</title><itunes:title>Wenn Rassismus ein Leben zerstört: «Geschichte eines Kindes» von Anna Kim</itunes:title><pubDate>Fri, 07 Oct 2022 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1710</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Ein Baby 1953 im Mittleren Westen der USA. Die Mutter gibt es sofort nach der Geburt zur Adoption frei. Aber bald wird seine Haut dunkler. Weil die junge Frau jegliche Auskunft zum Vater verweigert, untersucht man ihr Kind nach den Regeln einer Anthro ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ein Baby 1953 im Mittleren Westen der USA. Die Mutter gibt es sofort nach der Geburt zur Adoption frei. Aber bald wird seine Haut dunkler. Weil die junge Frau jegliche Auskunft zum Vater verweigert, untersucht man ihr Kind nach den Regeln einer Anthropologie, die noch aus der Nazizeit stammt.

Anna Kims Roman basiert auf einer wahren Geschichte und den vielen Seiten Akten, die über das Baby angelegt wurden. Darin stehen Sätze, die «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner nicht mehr aus dem Kopf gingen, zum Beispiel: «Die Merkmale des Wirtsvolks sind in seinem Fall stark ausgeprägt, das Negride schimmert aber durch.»

Was es mit einem Menschen macht, so angeschaut zu werden, diskutiert sie mit Nicola Steiner, die findet, Anna Kims Roman möge zwar teils in der Vergangenheit spielen, erzähle aber viel über die Gegenwart.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Anna Kim. Geschichte eines Kindes. 221 Seiten. Suhrkamp, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Anna Kim, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Szilárd Borbély. Die Mittellosen. Ist der Messias schon weg? Aus dem Ungarischen von Heike Flemming und Lacy Kornitzer. 349 Seiten. Suhrkamp, 2013.
    * Evelyna Kottmann. Kreuz Teufels Luder. 379 Seiten. Limmat, 2015.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <https://www.srf.ch/kultur/literatur>

Links:

Zeitschrift TANGRAM der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR <https://www.ekr.admin.ch/publikationen/d108.html>

TANGRAM 44. Pascal Wagner-Egger. Kategorisierung, Stereotype und Vorurteile in der Sozialpsychologie <https://www.ekr.admin.ch/publikationen/d557.html>

Universität Harvard. Impliziter Assoziationstest <http://epg.zrh.production.srf.mpc/programinfo/edit/>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Ein Baby 1953 im Mittleren Westen der USA. Die Mutter gibt es sofort nach der Geburt zur Adoption frei. Aber bald wird seine Haut dunkler. Weil die junge Frau jegliche Auskunft zum Vater verweigert, untersucht man ihr Kind nach den Regeln einer Anthropologie, die noch aus der Nazizeit stammt.

Anna Kims Roman basiert auf einer wahren Geschichte und den vielen Seiten Akten, die über das Baby angelegt wurden. Darin stehen Sätze, die «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner nicht mehr aus dem Kopf gingen, zum Beispiel: «Die Merkmale des Wirtsvolks sind in seinem Fall stark ausgeprägt, das Negride schimmert aber durch.»

Was es mit einem Menschen macht, so angeschaut zu werden, diskutiert sie mit Nicola Steiner, die findet, Anna Kims Roman möge zwar teils in der Vergangenheit spielen, erzähle aber viel über die Gegenwart.


Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Anna Kim. Geschichte eines Kindes. 221 Seiten. Suhrkamp, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Anna Kim, Schriftstellerin

Weitere erwähnte Bücher:

    * Szilárd Borbély. Die Mittellosen. Ist der Messias schon weg? Aus dem Ungarischen von Heike Flemming und Lacy Kornitzer. 349 Seiten. Suhrkamp, 2013.
    * Evelyna Kottmann. Kreuz Teufels Luder. 379 Seiten. Limmat, 2015.

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Links:

Zeitschrift TANGRAM der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR <https://www.ekr.admin.ch/publikationen/d108.html>

TANGRAM 44. Pascal Wagner-Egger. Kategorisierung, Stereotype und Vorurteile in der Sozialpsychologie <https://www.ekr.admin.ch/publikationen/d557.html>

Universität Harvard. Impliziter Assoziationstest <http://epg.zrh.production.srf.mpc/programinfo/edit/>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41224686" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/10/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_07-10-2022-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=ae38182c-79aa-4e63-b691-9a5bceb3b706"/></item><item><guid isPermaLink="false">73c8d7fc-47bd-45a4-b0e0-bbbeb66ff419</guid><title>Das verheimlichte Kind des Königs: «Sein Sohn» von Charles Lewinsky</title><itunes:title>Das verheimlichte Kind des Königs: «Sein Sohn» von Charles Lewinsky</itunes:title><pubDate>Fri, 23 Sep 2022 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1726</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>Die Hauptfigur Louis Chabos lebt um 1800. Er kennt seine Eltern nicht - bis er die Suche aufnimmt und fündig wird: Sein Vater ist der französische König! «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger überzeugt Charles Lewinskys neuer Roman «Sein Sohn» – sprachlic ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Die Hauptfigur Louis Chabos lebt um 1800. Er kennt seine Eltern nicht - bis er die Suche aufnimmt und fündig wird: Sein Vater ist der französische König! «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger überzeugt Charles Lewinskys neuer Roman «Sein Sohn» – sprachlich, psychologisch und historisch.

Charles Lewinsky erzählt von seiner Faszination für diesen vergessenen Königssohn. Und vom Reiz, ihm eine fiktive Geschichte zu geben. In ihr schlägt sich vieles vom Unbill der damaligen Zeit nieder. Und sie macht die universelle Frage nach der Identität zum Thema.

Im Podcast besuchen wir auch das Bündner Schloss Reichenau: Dort zeugte 1794 der spätere französische König Louis-Philippe, bekannt als «Bürgerkönig», mit einer Köchin ein Kind, das alsbald in einem Waisenhaus abgegeben wurde.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Charles Lewinsky: Sein Sohn. 368 Seiten. Diogenes 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Charles Lewinsky, Schriftsteller
    * Gian-Battista von Tscharner, Schloss Reichenau

Weitere erwähnte Bücher:

    * Michael van Orsouw. Blaues Blut. Royale Geschichten aus der Schweiz. HIER UND JETZT Verlag, 2019.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <http://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[Die Hauptfigur Louis Chabos lebt um 1800. Er kennt seine Eltern nicht - bis er die Suche aufnimmt und fündig wird: Sein Vater ist der französische König! «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger überzeugt Charles Lewinskys neuer Roman «Sein Sohn» – sprachlich, psychologisch und historisch.

Charles Lewinsky erzählt von seiner Faszination für diesen vergessenen Königssohn. Und vom Reiz, ihm eine fiktive Geschichte zu geben. In ihr schlägt sich vieles vom Unbill der damaligen Zeit nieder. Und sie macht die universelle Frage nach der Identität zum Thema.

Im Podcast besuchen wir auch das Bündner Schloss Reichenau: Dort zeugte 1794 der spätere französische König Louis-Philippe, bekannt als «Bürgerkönig», mit einer Köchin ein Kind, das alsbald in einem Waisenhaus abgegeben wurde.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:

Charles Lewinsky: Sein Sohn. 368 Seiten. Diogenes 2022.

Im Podcast zu hören sind:

    * Charles Lewinsky, Schriftsteller
    * Gian-Battista von Tscharner, Schloss Reichenau

Weitere erwähnte Bücher:

    * Michael van Orsouw. Blaues Blut. Royale Geschichten aus der Schweiz. HIER UND JETZT Verlag, 2019.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <http://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41605914" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_23-09-2022-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=73c8d7fc-47bd-45a4-b0e0-bbbeb66ff419"/></item><item><guid isPermaLink="false">7a280ebc-05ed-4d2f-833b-96afc31f94c9</guid><title>Eine Jugend im Kloster-Internat: Thomas Hürlimanns neuer Roman</title><itunes:title>Eine Jugend im Kloster-Internat: Thomas Hürlimanns neuer Roman</itunes:title><pubDate>Fri, 09 Sep 2022 14:01:00 +0200</pubDate><itunes:author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</itunes:author><author>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)</author><itunes:block>no</itunes:block><itunes:duration>1725</itunes:duration><itunes:keywords/><itunes:subtitle>In «Der Rote Diamant» blickt der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann auf seine Jugendjahre im Kloster Einsiedeln zurück und macht daraus grosse Literatur. «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem Internatsroman, der zugleich ...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[In «Der Rote Diamant» blickt der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann auf seine Jugendjahre im Kloster Einsiedeln zurück und macht daraus grosse Literatur. «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem Internatsroman, der zugleich sehr viel mehr ist.

Nämlich Coming-of-Age-Geschichte, Abenteuerroman, Historienkrimi um einen verschollenen Diamanten aus dem Kronschatz der Habsburger und eine philosophische Auseinandersetzung mit den Themen Zeit und Ewigkeit. Dabei ist der harte Alltag im Klosterinternat so eindringlich geschildert, dass sich Franziska Hirsbrunner fragt, warum Eltern ihrem Kind sowas antun.

Wie erinnert sich Thomas Hürlimann an seine eigene Zeit im Kloster-Internat zurück? Und warum hat er sich dafür entschieden, so leicht, ironisch, komisch und abenteuerlustig über die Zeit in der engen und streng reglementierten Klosterwelt zu schreiben? Der begnadete Geschichten-Erzähler gibt einen Einblick in seine Gedankenwelt hinter dem Buch.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Thomas Hürlimann: Der Rote Diamant. 320 Seiten. S. Fischer Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Thomas Hürlimann, Schriftsteller

Weitere erwähnte Bücher:

    * Robert Musil. Die Verwirrungen des Zöglings Törless.
    * Hermann Hesse. Unterm Rad.
    * Hermann Hesse. Narziss und Goldmund.
    * Benedict Wells. Vom Ende der Einsamkeit. Diogenes Verlag.
    * Serhij Zhadan. Internat. Suhrkamp Verlag.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <http://www.srf.ch/literatur>]]></itunes:summary><description><![CDATA[In «Der Rote Diamant» blickt der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann auf seine Jugendjahre im Kloster Einsiedeln zurück und macht daraus grosse Literatur. «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem Internatsroman, der zugleich sehr viel mehr ist.

Nämlich Coming-of-Age-Geschichte, Abenteuerroman, Historienkrimi um einen verschollenen Diamanten aus dem Kronschatz der Habsburger und eine philosophische Auseinandersetzung mit den Themen Zeit und Ewigkeit. Dabei ist der harte Alltag im Klosterinternat so eindringlich geschildert, dass sich Franziska Hirsbrunner fragt, warum Eltern ihrem Kind sowas antun.

Wie erinnert sich Thomas Hürlimann an seine eigene Zeit im Kloster-Internat zurück? Und warum hat er sich dafür entschieden, so leicht, ironisch, komisch und abenteuerlustig über die Zeit in der engen und streng reglementierten Klosterwelt zu schreiben? Der begnadete Geschichten-Erzähler gibt einen Einblick in seine Gedankenwelt hinter dem Buch.

Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Thomas Hürlimann: Der Rote Diamant. 320 Seiten. S. Fischer Verlag, 2022.

Im Podcast zu hören ist:

    * Thomas Hürlimann, Schriftsteller

Weitere erwähnte Bücher:

    * Robert Musil. Die Verwirrungen des Zöglings Törless.
    * Hermann Hesse. Unterm Rad.
    * Hermann Hesse. Narziss und Goldmund.
    * Benedict Wells. Vom Ende der Einsamkeit. Diogenes Verlag.
    * Serhij Zhadan. Internat. Suhrkamp Verlag.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch <mailto:literatur@srf.ch>

Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur <http://www.srf.ch/literatur>]]></description><enclosure type="audio/mpeg" length="41597771" url="https://download-media.srf.ch/world/audio/Literaturclub-Zwei-mit-Buch-radio/2022/09/Literaturclub-Zwei-mit-Buch_09-09-2022-1401.mp3?d=ap&amp;assetId=7a280ebc-05ed-4d2f-833b-96afc31f94c9"/></item></channel></rss>