So verwandelte sich das Gurtenfestival

Als das Gurtenfestival 1977 zum ersten Mal stattfand, war das Rahmenprogramm reichlich originell: Chasperli-Theater, Alternativ-Basar, Volkstanz und Ballone steigen lassen. Ein Blick in die Mottenkiste.

Trotz dem Drumherum stand die Musik schon von Anfang an im Zentrum. Das Gurtenfestival war als Folk-Festival gegründet worden.

Zu hören waren in den ersten Jahren Künstler aus der nationalen und internationalen Folk-Szene. Ein Konzept, das den Nerv der Zeit traf. Bereits die erste Ausgabe des Festivals lockte über 10‘000 Besucher auf den Gurten.

Musikalisches Spektrum erweitert

In den 80er-Jahren erweiterte das Festival das musikalische Spektrum und konzentrierte sich nicht mehr nur auf Folk. Nebst der Musik wurde der ganze Booking-Prozess erneuert.

Die Veranstalter engagierten Musiker, die sich in der Szene auskannten und verpflichteten vermehrt unbekannte Bands. Es entstanden einzigartige Line-Ups, mit denen sich das Gurtenfestival von der Konkurrenz abheben konnte.

Veteranen von 1977 zu Gast bei SRF 3

Am Freitag, 19. Juli schauen wir bei SRF 3 aufs allererste Gurtenfestival zurück.1977 trat zum Beispiel die Blues- und Folk-Band Pfuri, Gorps und Kniri auf dem Berner Hausberg auf.

Gorps ist in der Zwischenzeit verstorben, Pfuri Baldenweg und Kniri Knaus treten heute als Grand Cannon auf. Ab 16 Uhr sind die beiden live zu Gast in unserem Studio.

Musikvideo Pfuri, Gorps und Kniri